Wo bin ich? Klappe die 16. (Schriftzug)

Heute (Vorläufer hier) gilt es den Ort eines Schriftzugs zu finden. Das Fundstück wartet schon länger auf Verwertung (siehe Aufnahmedatum). Die schlichte Inschrift gefällt mir. In Form, Kontrast und natürlich Aussage. Ich glaube die Aufgabe ist einfach.

 Die Spielregeln:

  • Das Objekt befindet sich in der Altstadt von Ingolstadt. Im Außenbereich. Öffentlich zugänglich.
  • Gewinner ist derjenige, welcher am schnellsten weiß wo.
  • Der Ort ist so präzise wie möglich anzugeben. Zur Meidung von Verwechslungen oder Missverständnissen und zur besseren Vergleichbarkeit der Lösungen im Zweifelsfall.
  • Lösungen werden nur gewertet, wenn sie über die Kommentarfunktion des Blogs am Ende des Artikels abgegeben werden. Kommentare in Facebook z. B. zählen deshalb nicht!
  • Von Zeit zu Zeit, nach Lust und Laune, schalte ich die eingegangenen Kommentare frei. Keine Sorge also, wenn ihr Euren Post nicht gleich seht. Das System erfasst die genaue Abgabezeit.
  • Der Gewinner bekommt ein Freibier (Gerhard Polt stellt fest: “The idea of Freibier in Bavaria is deeply religious!”). Diesmal: Im Schutterhof.

 Wo bin ich? Viel Freude!

Aufgenommen am 12.11.11

Aufgenommen am 12.11.11

Auflösung (19.07.13):

Da sieht man mal, mit welcher (inneren) Geschwindigkeit der ein oder andere unterwegs ist. Beim gestrigen Mittagessen erklärte mir jemand, dass er die Lösung schon längst gepostet habe, diese aber nicht sehe… ein anderer mutmaßte in Facebook gar über eine Löschung seiner Antwort… Aktion – Reaktion. Klick! Ob er nicht die Spielregeln durchgelesen habe, fragte ich meinen mittäglichen Tischgefährten. Wo denkst Du hin Michael? – war seine Antwort.

Liebe Leute. S l o w. Achtsamkeit und Innehalten – Bestrebungen dieses Suchspiels 🙂

Im Übrigen besucht ein nicht unerheblicher Teil meiner Blogleser diese erquickliche Wasserstelle zur nächtlichen Stunde. Sie haben dann zwar nicht mehr unbedingt gute Karten Suchspiele zu gewinnen – können sich aber zumindest am Tag der Veröffentlichung noch über spurlosen Neuschnee freuen.

Weil gerade so schön passend (Quelle unbekannt – wohl buddhistischen Ursprungs):

Schüler fragten einmal ihren Meister, warum dieser immer so ruhig und gelassen sein könne. Der Meister antwortete: „Wenn ich stehe, dann stehe ich, wenn ich gehe, dann gehe ich, wenn ich sitze, dann sitze ich, wenn ich esse, dann esse ich und wenn ich liebe, dann liebe ich.“ Die Schüler fragten weiter: „Das tun wir auch, aber was machst Du darüber hinaus?“ Der Meister blieb ruhig und wiederholte: „Wenn ich stehe, dann stehe ich, wenn ich gehe, dann gehe ich, wenn ich … “ Die Schüler fielen ihm ins Wort: „Aber das tun wir doch auch!“ „Nein“, sagte da der Meister. „Wenn ihr sitzt, dann steht ihr schon, wenn ihr steht, dann geht ihr schon und wenn ihr geht, dann seid ihr schon am Ziel.“

extra prima good ist ein Stück weit öffentliche Selbsttherapie meinerseits. Den Satz habe ich also nicht nur Euch hingelegt!

Hat schon jemand bemerkt, wie hier dramaturgisch geschickt vor der Spielauflösung wichtiges Rüstzeug fürs Leben ausgegeben wird?! Einer geht noch. Ich schwimme dazu sehr weit raus:

„1994 bat Regisseur Philip Grönig beim Orden der Kartäuser um eine Drehgenehmigung. Es sei zu früh, hieß es. In 10, 15 Jahren vielleicht. 16 Jahre später kam ein Anruf aus dem Kloster „Grande Chartreuse“. Sie seien jetzt bereit.“ Ein feiner Film:

Petra hat in einem Facebook-Kommentar zum Spiel (nicht zur Lösung!) noch einen interessanten Punkt beleuchtet. Sie schreibt zum (schnellen) Ausbleiben der Auflösung: „das vorgehen bedient nicht das verbreitete bedürfnis nach „schneller belohnung“.

Also – hier bin ich:

wo16b

Am Bachl. Die Straße hat einen eigentümlichen Verlauf. Das (leerstehende) Gebäude liegt in dem kleineren Teilstück zwischen Donaustraße und Münzbergstraße und hat keine Hausnummer (wäre einstellig).

Von 1984 bis 1994 war hier das Internationale Kultur- und Begegnungszentrum (IKuBez) untergebracht. Darin integriert die Kneipe/das Lokal „Courage“. In der Stadt Marieluise Fleißers fallen jetzt die Dominosteine Brecht sowie Mutter Courage und ihre Kinder. Vom Speziellen (Apfel) zum Allgemeinen (Baum): Glückwunsch an Marco – Du darfst jetzt in den Schutterhof 🙂 !

Immer noch zu viel Tempo? – Langsam ist das neue Schnell.

Wo bin ich? – Fortsetzung folgt.

10 Gedanken zu „Wo bin ich? Klappe die 16. (Schriftzug)

  1. Das müsste das lange verlassene Lokal unten am Bachl sein. Wenn man vom gr. Apfel zum bayr. Hof geht.

  2. Am Bachl, von der Donaustraße kommend auf der rechten Seite, braunes Haus

  3. Es ist am bachl wenn man von der donaustrasse kommt auf der rechten Seite.

  4. hallo,
    unten am Bachl, ehemaliges Küchenstudio, dann war es das Ikubez – Internationales Kultur- und Begegnungszentrum und FrauenZimmer eV, später dann ein die Mulitkultur-Kneipe Courage des Arbeiter-Kultur-Bildungsvereines uvam.

  5. also, ich springe ins kalte Wasser: Schulstraße 18. Orthopädiebedarf (uh…) und Kunst (Aah…!).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.