Wenn man OLMA heißt (14) – Plakat 2015 ist da!

Dieser Tage habe ich schon einmal nachgeschaut ob es schon da ist – noch ist es aber nicht so weit. Und dann bekomme ich heute tatsächlich eine E-Mail – aus St. Gallen. Mit dem Objekt meiner Begierde! Lieben Dank!

Die Geschichte dieser einzigartigen Serie beginnt hier. Alle Posts dazu finden sich dort. Und hier ist es:

olma2015

Einladung 2015. Mit freundlicher Genehmigung der Olma Messen St.Gallen.

Zur diesjährigen Auswahl des Plakats berichtet heute das St.Galler Tagblatt. Esther Rüesch hat es wirklich drauf. Ihre bisherigen Sujets 2009 und 2011 haben mir auch schon sehr, sehr gut gefallen!

Fingerzeig (23) – Vegetarische Anblicke

Oft geschieht es nicht, dass Katharina Seiser auf dem Schlauch steht. Aber diesmal stand sie drauf… :-) Ich hatte es ihr aber auch nicht leicht gemacht – das gebe ich gerne zu. Andererseits, ich wollte halt auch nichts verraten! Zur schnellen Aufklärung. Im Herbst 2012 begründete Katharina ihre wunderbare “vegetarisch”-Buchreihe: “Österreich vegetarisch”, “Deutschland vegetarisch” und zuletzt “Italien vegetarisch”. Bei/nach einem Treffen Ende letzten Jahres in München mit ihr (Bericht), spekulierte ich über den möglichen Fortgang der Serie. Meine Prognose:

“Die Reihe wird 2015 fortgesetzt. Gut so! Mit welcher Länderküche? Damit rückte Katharina natürlich (noch) nicht raus. Nachdem ich mir aber alle ihre Äußerungen zum Thema durch den Kopf habe gehen lassen, gebe ich einen Tipp ab: Das Buch wird in Wien verlegt – König Johann III. Sobieski würde Augen machen…

Darauf sie im Blogkommentar:

… “ps: sobieski ist … leider … falsch 😉”

Wer ist König Johann III. Sobieski? Wikipedia erklärt: “Er gilt als der Retter Wiens während der Zweiten Wiener Türkenbelagerung, da er bei der Schlacht am Kahlenberg am 12. September 1683 mit seiner Hussaria, als Oberbefehlshaber der Katholischen Liga, den entscheidenden Angriff gegen die Türken führte.” Und eben ihm habe ich ein Staunen unterstellt. Bei diesem Anblick:

türkei vegetarischIch freue mich ein bisserl über meinen richtigen Riecher und sakrisch auf den 31.08.2015. Dann gibt es das Buch. Hiermit bestellt Katha!

Noch mehr Lust auf vegetarisch? Bitte sehr! Susann Probst und Yannic Schon aus Berlin sind Fotografen (Hochzeitsfotografie; nicht so mein Ding… aber schaut Euch das mal an!), vertreiben … Schleifen und sind leidenschaftliche Food Blogger. Ihr herrliches Werk Krautkopf steht natürlich auf meiner Blogroll.

Jetzt haben die beiden ihr erstes Kochbuch am Start – “Krautkopf: Vegetarisch kochen und genießen” (Hölker Verlag):

Ich werde es noch heute in der Mittagspause bestellen. Selbstredend im lokalen Buchhandel 😉

(22) – Fingerzeig – (24).

Recht sicher im Sattel

Zum Fünfjährigen der Kanzlei am 01. Juli 2011 versprach ich: “Wenn ich mal viel Zeit habe, versuche ich zu klären, ob dieses Video “gefahrlos” hier (= extra prima good) laufen kann.” Es ging und geht dabei um das rechtssichere Einbetten externer Inhalte (z.B. von YouTube) auf z.B. Blogs und sozialen Netzwerken.

Ich habe gerade überhaupt keine Zeit. Allein – die Geschichte scheint aus urheberrechtlicher Sicht geklärt! Denkbar sind aber weiter die Verletzung von z.B. Persönlichkeits- und Wettbewerbsrechten. Und Juristen wären keine solchen, wenn sie nicht weitere Fragen aufwerfen würden (z.B. zur Störerhaftung)… Trotzdem fühle ich mich aktuell recht sicher im Sattel.

Über das LG München I ging die Problematik zum OLG München und von dort zum BGH. Dieser legte schließlich dem EuGH die Rechtsfrage vor. Der antwortete nunmehr wie folgt (Beschluss vom 21.10.2014, C – 348/13):

“Die Einbettung eines auf einer Website öffentlich zugänglichen geschützten Werkes in eine andere Website mittels eines Links unter Verwendung der Framing-Technik, wie sie im Ausgangsverfahren in Frage steht, allein stellt keine öffentliche Wiedergabe im Sinne von Art. 3 Abs. 1 der Richtlinie 200l/29/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Mai 2001 zur Harmonisierung bestimmter Aspekte des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte in der Informationsgesellschaft dar, soweit das betreffende Werk weder für ein neues Publikum noch nach einem speziellen technischen Verfahren wiedergegeben wird, das sich von demjenigen der ursprünglichen Wiedergabe unterscheidet.”

Ta-ta! Für diesen Fall habe ich mir ein Stück der britischen Jazzer “Polar Bear” hingelegt – “Peepers”. Geil!