Eierautomat

Jeder kennt im Ingolstädter Westen die Antoniusschwaige. Und seit Anton Wittmann dort den Stab führt – bereits im zweiten Jahr – gehe ich wieder gerne dorthin!

Gleich neben (südlich) der Schwaige liegt der landwirtschaftliche Hof der Familie Höcker:

freilandhuhn (1)Und wiederum jeder der sich die Örtlichkeit kurz vergegenwärtigt – da bin ich mir sicher – hat sich schon einmal an dem Hühneridyll auf der anderen Straßenseite erfreut. Die Aufnahme stammt vom Mai 2015:

mh20Seit 25 Jahren verkaufen Christine und Willi Höcker die Eier ihrer glücklichen Hühner ab Hof. Die Nachfrage übersteigt regelmäßig das Angebot. Jetzt haben sie (deshalb) zwei neue Hühnerställe – diesmal auf der Hofseite – gebaut. Beide sind für jeweils 1.500 Tiere vorgesehen und seit Mai fertig. Wichtig war ihnen dabei ihrer bisherigen Bewirtschaftung treu zu bleiben: Freilandhaltung mit einer Auslauffläche weit über den gesetzlichen Vorgaben. Selbstredend keine Schnabelkürzung. Ausschließlich hofeigenes Getreidefutter (Weizen und Mais). Das zugefütterte Soja (ca. 20%) ist gentechnikfrei und kommt aus Österreich.

freilandhuhn (6)Hier die beiden Ställe – die Trennung verläuft längs der Mitte:

freilandhuhn (3)Der erste Stall ist bereits vollständig bezogen. Sein Auslauf geht nach Osten zur Straße hin:

freilandhuhn (12)freilandhuhn (5)Der zweite Stall wird demnächst bevölkert. Sein Auslauf geht nach Westen. Es fehlt noch die Umzäunung:

freilandhuhn (4)Gesetzlich (leider) nicht vorgeschrieben ist, wie der Auslauf im Freiland gestaltet sein muss. Im Gespräch sicherten mir die Höckers zu, auf jeden Fall hier zeitnah noch für entsprechende Büsche und Bäume zu sorgen.

freilandhuhn (8)Die Eier gibt es in den Sortierungen S (2,00 EUR), M (2,50 EUR), L (2,80 EUR) und XL (3,30 EUR/jeweils für 10 Stück). Zu haben sind sie im Hofladen und seit 13. Juni – das dürfte gegenwärtig exklusiv in der Stadt sein – im Eierautomaten. Einen solchen gab es erinnerlich in den 70er/80er Jahren bereits einmal in der Gaimersheimer Straße. Wem also mitternächtlich für ein Omelett die Eier fehlen…

freilandhuhn (11)freilandhuhn (9)freilandhuhn (7)freilandhuhn (2) In der Sommerzeit von 18:00 – 18:30 Uhr und im Winter von 17:30 – 18:00 Uhr gibt es ab Hof auch frische Rohmilch (Vorzugsmilch). Der Liter für bauernfreundliche 0,80 EUR.

Familie Höcker, Antoniusschwaige 45, 85049 Ingolstadt, Tel 0841/33306.

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Christine und Willi Höcker

Fingerzeig (35) – Vogelthaler Holzofenbrot

Gott sei Dank haben wir in Ingolstadt keinen Mangel an guten Bäckern. Gleichzeitig herrscht aber auch kein Überangebot in dieser Gewichtsklasse… Deshalb ein Fingerzeig auf eine gute Gelegenheit:

vogelthal (5)Im kleinen Vogelthal (Ortsteil der Stadt Dietfurt) handwerkt(!) die Familie Huber – Vogelthaler Holzofenbrot – mit guten Rohstoffen aus der Region und ausreichend(!) Zeit. Ein Verkaufswagen der Bäckerei kommt wöchentlich auch nach Ingolstadt:

vogelthal (1)Ich bevorzuge die Haltestelle am Samhoferweg 38, beim Getränkemarkt Fleischmann. Letzterer hat, nebenbei bemerkt, auch eine kleine Auswahl an Craft-Bieren  – u. a. von Riedenburger, Riegele und das gesamte Sortiment von Hoppebräu).

vogelthal (1)Genial sind die Miniaturausgaben der Holzofenbrote, die „Breidl“. Es ist mir noch nie gelungen, eine mit Apfel gefüllte Rohrnudel zu bekommen. Ich schließe daraus, dass sie recht gut schmeckt. Ich versuche es weiter. Mehl (aus Dinkel und Weizen) gibt es auch. Es wird in der Altmühltaler Hainmühle gemahlen.

vogelthal (2)vogelthal (4)vogelthal (3)(34) – Fingerzeig – (36).

Marginalie (44) – Bierfahrer ganz groß

Meine Regelbeziehung zur Werbung: Sie nervt. Im Postfach und Briefkasten – selbstredend trotz Junk-Filter und Stopp-Aufkleber. Sie unterbricht Filme – ein Grund warum ich kein Privatfernsehen schaue. Findet gar – entwürdigend – Einzug in den Namen von Sportvereinen… Ein weiterer Regelfall: Es geht um Produkte und Dienstleistungen, die ich sowieso nicht nachfragen werde. Wie gut, dass ich mich zum Entladen, zum von der Seele reden, hier in meinem Blog gelegentlich auf die Couch legen kann. 😉 Es gibt dafür zwischenzeitlich einige Beispiele – wer Lust hat: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, oder 9.

Wo Schatten ist, gibt es natürlich auch Licht: Hier, dort und da.

Heute eine ganz geerdete, aber vielleicht gerade deshalb gelungene Werbung. Jedenfalls hat sie mich angesprochen. Und das heißt was, bin ich doch nicht wirklich ein Fan der Marke, die ich der Brauindustrie zurechne (50% gehören der Brau Holding International; diese gehört zu 49,9% der Heineken N.V.). Gerade flächendeckend in der Plakatierung:

paulanerHabe mir heute tatsächlich eine Flasche gekauft. Kein Hopfenextrakt – gut. Geschmack: Ja mei… Das Plakat gehört zu einer kleinen Serie. Wirklich eine schöne Idee:

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Quelle: www.paulaner.de

(43) – Marginalie – (45).

Fingerzeig (34) – An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen

Ich will es gleich zugeben: Ich bin hochbefangen! Ich wertschätze Klöster im Allgemeinen. Im Besonderen das in Plankstetten. Warum dem ganz persönlich so ist, habe ich hier beschrieben. Und wenn es überhaupt etwas zu beklagen gibt, dann nur indirekt. Es betrifft den Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke. Er war von 1993 bis 2006 Abt in Plankstetten. In seinem neuen Amt ist er mir (viel) zu leise.

Seit heute gibt es – zu meiner großen Freude – ein leibhaftiges Stück echte klösterliche Mission in Ingolstadt. Sie wird der Stadt gut tun! Jeden Mittwoch von 8:00 bis 12:30 Uhr kommt deren Marktwagen auf den Ingolstädter Wochenmarkt. Randvoll mit Köstlichkeiten aus der Bäckerei, Gärtnerei und Metzgerei des Klosters. Das, en passant erwähnt, Unterstützer von Slow Food Deutschland ist! Selbstverständlich habe ich mir die Premiere angesehen:

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Angela Bushie, Franziska Rupp u. Peter Haltmayer

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Frater Bonifatius (Leiter Klosterbäckerei) u. Dr. Beda Maria Sonnenberg (Abt)

(33) – Fingerzeig – (35).

Zwischen Urlaub und Alltag

Zurück aus dem wohlverdienten(!) Urlaub. Eine Woche Südtirol. Einfach richtig gut. Unzählbare Wohltaten und Eindrücke für Kopf, Herz und Bauch. Immerhin > 1.600 im Dateiordner. Ob ich die werde im Blog umsetzen können? Wenn sich dafür Zeit und Lust finden…

südtirol1südtirol2Zur schonenden Alltagsklimatisierung ging es gestern gleich zu unseren Spargelbauern – Familie Rehm. Vor dem Urlaub fand sich dafür tatsächlich keine Muße (aber auch keine Alternative!).

rehm 2016

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Quelle: kraut&rüben/Ausgabe Mai 2016/S. 54-55 (Fotos: Siegfried Martin, Text: Elisabeth Melzer)

Und noch eine wunderbare Nachricht für die Zukunft! Siehe diese Anzeige in der aktuellen Wochenendausgabe des Donaukuriers:

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