Marginalie (38) – Ingolstadt geht es gut

Kann es einem zu gut gehen? Ich weiß es nicht. Die Wenigsten würden es jedenfalls beklagen. Ingolstadt – und das ist gut – geht es gut. Sehr gut. Zu gut? Und wäre das dann schlecht? Ich weiß es nicht. Gleichwohl habe ich heute darüber nachgedacht… Gegenwärtig wird nämlich die Fassade unserer Hohen Schule (Sitz der ersten bayerischen Landesuniversität!) renoviert. Und dazu wurde der Ostseite (die mit Eppeleins Fresko) tatsächlich dieses Umstandskleid spendiert:

hohe schule bau (2)hohe schule bau (3)hohe schule bau (4)hohe schule bau (1)(37) – Marginalie – (39).

Fingerzeig (25) – Slow Food Magazin und Ingolstadt

Das Slow Food Magazin ist eine Perle im Zeitschriftenregal. Die aktuelle Ausgabe hat das Schwerpunktthema Regionalität:

magazin 03Mit Ingolstadt scheint die Redaktion aber ihre liebe Not zu haben. Es ist schon einige Jahre her – ich spreche von Ausgabe Nr. 04/2008. Darin ging es um Bier. In einem Artikel verortete man dann doch tatsächlich die Verkündung des Reinheitsgebots am 23. April 1516 nach … Augsburg! Ich habe das in einem Leserbrief natürlich unverzüglich richtiggestellt 😉

Aktuell berichtet das Magazin – Danke! – auf Seite 90 über die Slow Food Ingolstadt Aktion Slow Food – aus 20 + 1 Perspektiven im Museum für Konkrete Kunst:

magazin 02Und bringt dabei das Kunststück fertig Ingolstadt gleich in der Überschrift falsch zu schreiben… :-(

Wer kein Slow Food Mitglied ist und das Magazin auch nicht im Handel erstehen (will/kann) bekommt es auch in der Ingolstädter Stadtbücherei:

magazin 01(24) – Fingerzeig – (26).

Ingolstädter Bürgerfest 2015

Licht und Schatten auf dem Ingolstädter Bürgerfest. Aber viel, viel mehr Licht (man erkläre mir trotzdem einmal, warum es dabei Verkaufsstände mit Sonnenbrillen oder Handytaschen geben muss…).

In meinem Foto der Festivität umhüllt selbst der Lichtkegel noch einen schönen Schatten!

angus13Auch für die Ohren war schön angerichtet. Mein absolutes Highlight – gleich zwei Mal (Freitag Kreuztor und Samstag MKK) – Men Under Cover. Sehr, sehr geil! In den roten Blickfängen oben steht übrigens die Bassistin von Fat Toni.

Wer auf dem Bürgerfest Hunger bekommt, hat hoffentlich eine gute Brotzeit dabei… Oder begab sich in den Schutterhof. 2013 hatte ich schon einmal über dieses deliziöse Phänomen berichtet: Fleischrasse. Weidehaltung (Gras!). Vor den Stadttoren. Bioland (Biohof Wagner). Geschlachtet vor Ort. Metzgerhandwerk von und mit Joseph Huber. Zubereitet von Andrea und Harald Mödl (BITTE unter letztmaliger(!) Verwendung dieser “Knödel”):

angus2angus4angus5angus6angus3angus7angus10angus9angus11angus1Nach diesen Bildern kurz in die andere Richtung: Seit geraumer Zeit veranstalten die Ingolstädter Veganer um Sigrid Weigl und Roland Meier jeden Sonntag um 11:00 Uhr im Schutterhof einen veganen Biergarten-Brunch. Komme demnächst auch vorbei! In dieser schönen Bandbreite lässt es sich sehr gut leben – Ingolstadt ist schön!

angus12

Marginalie (36) – Hellas ist überall

Man kommt dem Thema einfach nicht aus:

griechenland1Ich bin damit aber vollkommen einverstanden. Schließlich war der Wittelsbacher Otto Friedrich Ludwig von 1832 bis 1862 erster König von Griechenland.

Für mich der mit Abstand beste Grieche der Stadt: Restaurant Aphrodite, Kreuzstraße 4, 85049 Ingolstadt, Tel. 0841/32886:

griechenland2Gemessen daran, dass Griechenland eine der köstlichsten Länderküchen der Welt bietet und es dem Aphrodite in Ingolstadt faktisch an satisfaktionsfähiger Konkurrenz fehlt, wäre aber noch einiges an Luft nach oben drin… Ich sage das, weil ich den Laden von Jiorgos mag!

PS: Leider habe ich immer noch keine (sichere) Einkaufsquelle für meinen Lieblings-Ouzo “Pitsiladi” – siehe unter WANTED !

(35) – Marginalie – (37).

Fingerzeig (24) – Donaupoint ist umgezogen

Seit Oktober letzten Jahres kann man in Ingolstadt (endlich) nach Herzenslust handwerklich gebrautes Bier – Craft Beer – einkaufen. Die vielfältige Auswahl in Michael Kennes Donaupoint ist nahezu unbegrenzt. Deshalb schätze ich den Laden. Und weil er ihn in der Altstadt angesiedelt hat. Es sind individuelle Geschäfte wie diese, die wir für eine lebendige, attraktive Innenstadt so dringend benötigen. Und endlich mag ich ihn, weil er Slow Food Unterstützer ist :-)

Seit einigen Tagen erwartet den Hopfen- und Malz-Liebhaber an vertrauter Stätte nunmehr diese Nachricht:

donaupoint umzug1Also, nur wenige Meter weiter in die Sauerstraße gehen und dann nach links, in eine Gasse, namentlich wie gemacht für das neue Domizil!

donaupoint umzug2Hans Fegerts “Alte Ingolstädter Brauereien und Wirtshäuser” gibt dazu bewährt zu Protokoll: “Hans Kärling, genannt “der Hell”, gründete im Jahre 1613 den “Höllbräu” … avancierte der “Höllbräu”, was den Bierausstoß betraf, im Jahre 1885 zum drittgrößten Braubetrieb in der Stadt.”

Die Verkaufsfläche hat sich mehr als verdoppelt, hinter den Kulissen gibt es Lagerfläche satt. Es wird jetzt auch ausgeschenkt! Man kann im Außenbereich sitzen. Im vorderen Bereich ist gar eine kleine Gastronomie geplant und im Untergeschoss entstehen Seminar- und Verkostungsräume. Der Hammer: Vor Ort wird auch gebraut werden!

donaupoint umzug3Weiter viel Erfolg Michael!

(23) – Fingerzeig – (25).