Blogger für Slow Food

Seit heute kann der gemeine Blogger seiner Verbundenheit mit einer wunderbaren Bewegung ganz einfach und dauerhaft Ausdruck verleihen. Endlich! Wer lange genug nervt, wird dann doch irgendwann gehört… 8-) Danke.

Es ist so eine Art Bodenplatte. Ein Fundament. Ein Grundsatz-Statement. Es existiert in zwei Varianten:

bloggerbutton-graubloggerbutton-rot

Man kann es sich hier abholen und in seinem Blog einbinden. Ich habe mich für rot entschieden. “Blogger für” und die Schnecke in ganz weiß (statt rosa?) wären mir lieber. Und was mit grün. Oder blau? Aber Hauptsache der Fuß ist mal in der Tür.

Warten lohnt sich

An vielen Morgen eine angenehme Routine: Der Cartoon des Tages von den beiden Dänen Mikael Wulff und Anders Morgenthaler – Wulff & Morgenthaler – hier. In der Regel großartig!

Vor längerer Zeit schon beeindruckte eine Schnecke:

schnecke w&m

Als Slow Foodler (unser Wappentier) weiß man, dass sich Warten lohnt! Herzlichen Dank an die Urheber, die mir die Verwendung des Cartoons hier und auf der Facebookseite von Slow Food Ingolstadt erlaubt haben.

Ein Schwarm für ein Kochbuch

Der Idee des Crowdfundings bin ich sehr gewogen – zum Beispiel.

Die Schweizerin Anna Pearson pflegt in Zürich die Tafelrunde “a tavola!“. Wer schreibt, der bleibt heißt es oft zurecht. Nach 4 Jahren, 34 Tafelrunden, 340 Gästen und 150 servierten Gerichten entstand deshalb wohl auch die Idee, daraus ein Kochbuch zu entwickeln. Es wird unter dem Titel “zu Tisch.” im Herbst dieses Jahres erscheinen:

“Für dieses Buch öffnet Anna nun nicht nur die Türe zu ihrer Gaststube, sondern auch die Deckel ihrer Kochtöpfe. Dem Lauf der Jahreszeiten folgend, bittet Anna zwölf Mal zu Tisch, zwölf Mal nimmt sie sich eines kulinarischen Themas an – im Februar heisst es «Wintergarten», im Mai «Giro di Sicilia», im September «Schnörrli und Schwänzli». Die über sechzig Rezepte werden in Geschichten und Anekdoten verpackt, durch Porträts von aussergewöhnlichen Produzenten ergänzt und mit Fotografien von Catherine illustriert, die nicht nur Annas Schwester und Mitbewohnerin ist, sondern an den Tafelrunden auch die von ihr zubereiteten Gerichte serviert.”

Besonders gut gefällt mir dabei diese Herzensangelegenheit:

“«zu Tisch.» wird ein richtiges Slow Food-Kochbuch: eine saisonale Küche mit Produkten von einmaligen Kleinproduzenten aus unserer Region. Produkte, die ein Gesicht haben, das wir zeigen und eine Geschichte, die wir erzählen.”

Zur Finanzierung haben die beiden jetzt ein Crowdfunding-Projekt gestartet. Auf wemakeit, einer Schweizer Schwarmfinanzierung-Plattform für Kunst-, Musik-, Film-, Design- und andere kreative Projekte. Da ich die Geschichte in jeder Hinsicht begrüße, bin ich

unterstützer

mit großer Freude zur Stunde einer von bereits 135 Unterstützern. Auch Vorfreude auf ein sicherlich sehr feines Buch im herbstlichen Briefkasten haben wollen? Unterstützer werden! – hier.

Springinkerl goes Wien

Wien. Zufluchtsort vieler meiner Sehnsüchte… und offenkundig neues Zuhause eines guten alten Bekannten. Blick zurück: Sein letztes Lebenszeichen in Ingolstadt datiert vom August 2013. Im Rahmen einer Installation auf dem Paradeplatz. Bereits zuvor war es aber hier schon sehr ruhig um ihn geworden. Seine neue Bühne stand nämlich in Leipzig.

Frisch gesprüht erreicht mich jetzt neue Kunde von ihm! Er ist zurück an der Donau. Flussabwärts. In Wien eben. Der Ingolstädter Matthias Ehrhardt studiert und bloggt dort. Ihm ist es nun tatsächlich gelungen den Urheber des Spriginkerls – ich bleibe bei diesem Namen, erkenne aber hiermit endgültig an, dass er als Schwirbel geboren wurde – ausfindig zu machen.

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Screenshot aus http://dulpblog.blogspot.de/2014/02/der-schwirbel-streetart-in-wien.html

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Letzten Dezember hat er ihn dann auf einer nächtlichen Schöpfungstour begleiten dürfen. Seine Eindrücke (mit Fotos) sind hier nachzulesen.

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Screenshot aus http://dulpblog.blogspot.de/2014/02/der-schwirbel-streetart-in-wien.html

Eines hat mir Matthias Ehrhardt noch verraten: Das Springinkerl ist ein Schanzer! Seine Premiere feierte er auf einer Ingolstädter Hauswand. Welcher ist es? Habe ich ihn in meinem Werkverzeichnis? Das Kerlchen lässt (mich) nicht los…

Facebook Profilbilder von Slow Food Convivien

Der noch sehr, sehr junge Auftritt von Slow Food Ingolstadt auf Facebook hat zur Stunde bereits 222 sogenannte „Gefällt mir“-Angaben. Gut so! Ein Blick in die Runde zeigt die dortige Präsenz von erfreulich vielen weiteren Convivien aus allen Ecken der Welt.

Spontane Familien-Kollage von 24 Profilbildern mit der Ingolstädter Schnecke:

sf familie