Golden macht mit

Achtsamkeit im Alltag. Wer sich heute Mittag im Golden einen Burger gegönnt hat, sollte ihn eigentlich gesehen haben. Ihn – den neuen Aufleber an der Eingangstür:

golden sf5Allen anderen sei gemeldet: Slow Food Deutschland hat einen neuen Unterstützer – The Golden. Lieber Wolfgang Kratzer, liebe Gisi, liebe Mädels und Buben – herzlich willkommen. Ich freue mich!

golden sf3golden sf4Könnt Ihr Euch noch an das wunderbare Lichtstrom-Festival – mit Golden-Burger-Bus – Ende September im Klenzepark erinnern?

golden sf2golden sf1Ingolstadt – wenn Du willst, machst Du erquickliches Staunen. Würdest Du bitte häufiger wollen?!

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Berlin – Urban Industrial

Noch einmal Berlin. Aufregend, vielfältig, pulsierend, sexy – wie eh und je. Schnell gelangt man – bei entsprechender Bereitschaft – von einer Welt in eine völlig andere. Bitte bleib so!

Am letzten Tag traf ich Tigran Tatintsian, Anna Glodde und Jakob Wagner. Unter dem Zeichen Urban Industrial suchen die drei deutschland- wenn nicht zwischenzeitlich europaweit (scheinbar) betagte Gebrauchsobjekte zusammen. Gründlich entstaubt werden sie in einem 9-stöckigen Hochhaus in Köpenick Mitte zum Verkauf angeboten. Das Areal (mit großem Innenhof) ist ein Gesamtkunstwerk für sich. Nach dem straßenseitigen Eingang empfehle ich erst einmal einen (ausgezeichneten) Schweizer Kaffee einzunehmen… Es wird nicht das Letzte sein, was einem an diesem speziellen Ort (positiv) überrascht!

Ich fahre ziemlich auf Industriemöbel ab. Das MAK Wien (Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst) veranstaltete dazu im Sommer 2011 eine beeindruckende Ausstellung: “Industriemöbel – Prototypen der Moderne”. Im Ausstellungskatalog hießt es dazu:

“Industriemöbel stellen ein bislang noch kaum beachtetes Phänomen der Designgeschichte dar, obwohl es sich dabei gewissermaßen um „elementares Design“ im besten Sinne handelt: Als apparative Hilfsmittel für bestimmte Arbeitsabläufe in Fabriken sind sie meist ohne Rücksicht auf ästhetische Aspekte „aus der Praxis für die Praxis“ entstanden. Aufgrund ihrer von schmückendem Beiwerk weitgehend freien Konstruktionsweise können sie als Inbegriff der Funktionalität und einer auf das Wesentliche reduzierten Gestaltung von Gebrauchsgegenständen gelten. Seit dem Ende des Industriezeitalters erfahren diese Arbeitsmöbel vermehrt eine Umwidmung zu modischen Accessoires im privaten Rahmen, etwa bei der Einrichtung städtischer Loftwohnungen, wo sie bourgeoisen Chic verbreiten und für einen originellen und individuellen Lebensstil stehen.”

Ich habe (auch deshalb) den Sonntagnachmittag in der Köpenickerstraße 55, 10179 Berlin sehr genossen.

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Paternoster fahren

Seine Benutzung stand lange auf meiner “Was ich unbedingt einmal machen möchte” – Liste.

Erfunden wurde er 1876 in England. Das erste “Vertikale Personen-Kabinen-Förderband” in Deutschland lief ab 1886 in Hamburg. Sein Name leitet sich vom Rosenkranz her: Jeweils 10 kleinen aufgereihten Kugeln für die Ave Marias folgt eine größere für das Vaterunter = lateinisch Paternoster. Seit 1974 dürfen in Deutschland keine solchen Aufzüge mehr in Betrieb genommen werden. Als dann ab 1994 die noch laufenden Anlagen bis 2004 stillgelegt werden sollten, gab es  erfreulichen Protest. In München gründete sich gar ein „Verein zur Rettung der letzten Personenumlaufaufzüge“. Der Bundesrat reagierte – sie dürfen (bis auf Weiteres) in Betrieb bleiben. Gemäß dieser Getreuen-Seite gibt es derzeit noch 238 Paternoster in Deutschland. Die allerwenigsten von Ihnen sind freilich öffentlich zugänglich. Dieser seit 1930 in Betrieb befindliche aber schon: Er dreht im Städtischen Hochhaus (Sitz des Referates für Stadtplanung und Bauordnung der Landeshauptstadt München) in der Blumenstraße 28 a/b seine Runden.

Ende Juni hat es endlich einmal gepasst! Herrlich slow bin ich unzählige Male ein- und ausgestiegen, bin auf- und abgerumpelt. Und ist “Bitte aussteigen! Weiterfahrt ungefährlich” nicht eine wunderbare Aufforderung zum steten Verbleiben?

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Deutschland ist wieder Weltmeister

In der Aufzählung vom 10. Juni haben wir Uruguay vergessen… Geschenkt. Ich bin sehr, sehr, sehr glücklich: Deutschland ist wieder Weltmeister!

wm2By the way – am 07. September 2014 um 20:45 Uhr spielt der WELTMEISTER(!) gegen Schottland. Es ist sein erstes Qualifikationsspiel zur EM 2016 in Frankreich (Eröffnungsspiel 10. Juni 2016 um 21:00 Uhr).