Wink mit dem Ringelschwanz

Mitte Mai 2017. Ich bin unterwegs in der Hallertau. „Der Hopfen will jeden Tag seinen Herrn sehen.“ Sprich, er macht viel Arbeit. Zurzeit steht in den Hopfengärten das – nur per Hand mögliche – Nachleiten der Triebspitzen auf dem Plan:

Ein sehr passendes Einfallstor in diese herrliche Landschaft bietet – ungefähr auf Höhe von Pfaffenhofen – die Autobahnabfahrt beim (ehemaligen) Rasthaus Holledau:

Ich möchte die Geschichte einer Speise kennen. Ich möchte wissen, woher die Nahrung kommt. Ich stelle mir gerne die Hände derer vor, die das, was ich esse, angebaut, verarbeitet und gekocht haben“ – sagt Carlo Petrini, Gründer und internationaler Präsident von Slow Food.

Damit war der Samstag vor zwei Wochen ein Paradetag für mich! Ich ergreife diese Hände nämlich auch sehr gerne – „Shake the hand that feeds you“ (Michael Pollan). Mein Reiseziel lag nur wenige Minuten von der A9-Ausfahrt entfernt: Der Hof (auch Hopfen!) von Barbara und Michael Weichselbaumer – geerdet, hellwach, hochsympathisch. Kennengelernt hatte ich die beiden vergangenen Oktober beim von Slow Food Ingolstadt organisierten Abend „Reine Wurst“ im Museum für Konkrete Kunst. Dabei kündigten sie ein großartiges Vorhaben an: Den Neubau eines würdigen Schweinestalls! Jetzt war er fertig und sollte eingeweiht werden:

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft fand heraus: „Die Verbraucher wollen mehr Tierwohl (87 Prozent) und (88 Prozent) sind bereit, mehr für Lebensmittel zu bezahlen, wenn die Tiere besser gehalten werden. Dabei ist Transparenz den Verbrauchern (82 Prozent) besonders wichtig.

Die Botschaft hör ich wohl, allein… der Geist scheint willig, aber das Fleisch ist schwach. Anders lässt sich der leibhaftige Alltag in weiten Teilen der industriellen Landwirtschaft, den gigantischen Zentralschlachthöfen, bei der Mehrheit der Tiertransporte und endlich bei Geiz ist geil-Orgien in Discountern, Supermärkten und der Systemgastronomie nicht erklären. Und auch auf vermeintlich sicherem Terrain – den Metzgereien – gilt es konkret nachzufragen: Wieviel wird von Großschlachtereien zugekauft? Kennt man seine (regionalen?) Bauern wirklich? Weiß man tatsächlich wie diese arbeiten? Und – wie arbeiten sie denn?

Schauen wir uns zur Orientierung und Erhellung allein das Platzangebot bei der Schweinehaltung an. Ein 50 bis 110 kg schweres Tier hat nach dem gesetzlichen Standard 0,75 Quadratmeter – und keinen Auslauf. Das betrifft mehr als 99%(!) aller in Deutschland gehaltenen Schweine. Das Platzangebot beim vom Bundesministerium – vollkommen zu Unrecht – stolz gefeierten Tierwohllabel liegt in der Eingangsstufe bei 1,0 Quadratmetern – bei ebenfalls keinem Auslauf. Die Zertifizierung nach den EU-Bio-Richtlinien bietet insgesamt 2,3 Quadratmeter (1,3 im Stall und 1,0 bei der Außenfläche).

Und die Weichselbaumers? Sie bieten ihren Schweinen – ohne Bio-Zertifizierung – im neuen luftigen Stall 2,1 Quadratmeter! Stroh satt auf geschlossenen Böden (keine Spalten) und gentechnikfreies, zu einem großen Teil selbst angebautes Futter (Zukauf nur regional). Die Ferkel kommen vom wenige Kilometer entfernten Züchter, der den neuen Weg mitgeht. Dazu gehört, eigentlich eine Selbstverständlichkeit – aber in unserem Land weniger als einem Prozent der Schweine vergönnt, weil sie sich den Produktionsbedingungen anzupassen haben und nicht umgekehrt – dass sie ihren Ringelschwanz behalten dürfen:

Wie kam es dazu? Barbara Weichselbaumer beschrieb es mir sehr persönlich und authentisch so:

Das wird wohl eine längere Geschichte. Wenn ich ganz ehrlich bin, war ich nie glücklich mit unserem alten, konventionellen Schweinemaststall. Aber er war halt da, als ich hier ankam, sogar subventioniert von Steuergeldern. Tja und so half ich halt meinem Mann auf dem Hof und auch im Stall, wenn er mich brauchte. Doch ich stand einfach nicht hinter dieser Haltungsform. Und dann kannst du das schon mal eine gewisse Zeit mitmachen, aber auf Dauer geht das schlecht.

Ich interessiere mich für unsere Umwelt, für Nutztiere, für unsere Probleme der Zukunft. Schaut man sich Reportagen und Filme an, liest Bücher, führt Gespräche, dann wird einem doch immer ganz klar, dass man ein Teil dieses Systems ist. Eines Systems, welches meiner Meinung nach in keine gute Richtung läuft. Aber muss ich da mitmachen?

So überzeugte ich langsam (es dauerte Jahre!) meinen Mann. Bei  Fragen an Berater oder Firmen bekamen wir schrecklichste (das meine ich ernst!) Antworten. Doch ein befreundeter Biobauer aus der Oberpfalz hat einen ähnlichen Stall. Dort konnten wir sehen, dass es sehr wohl funktionieren kann. Vor 4 Jahren schenkten wir dann unseren Kindern ein tragendes Zuchtschwein. Du hast sie am Hoffest auf ihrer Weide entdeckt. Und so probierten wir einfach selber aus, wie sowas denn klappen könnte. Wir hielten die Kleinen auch auf einer Weide, im Winter dann im Versuchsstall (direkt neben unserem Fest, vielleicht hast du den Versuchsstall mit den Hütten gesehen?). Wir erlebten gesunde und robuste Schweine, selbst im Winter. Zu dieser Zeit husteten die Schweine im alten Stall, da die Heizung und Lüftung läuft, alles austrocknet und staubig macht. Wir erkannten, dass wir Strom verbrauchen, einen geschlossenen Stall haben, die Tiere anfällig sind, … und es geht auch anders. Unsere Kinder verdienten ihr Taschengeld, während wir zuschauten und Erfahrungen sammelten. So langsam entstand dann die Idee dieses Kaltstalles.

Stück für Stück wurde zusammengetragen und gebastelt. Wir haben bewusst keine einzelne Firma für unseren Bau beauftragt. So kann nun an unseren Stall keiner seinen Namen draufschreiben. Viele Dinge wurden gebraucht eingebaut, wir lachten immer und nannten es „Upcycling“. Schließlich starteten wir im Oktober 2016 und sind nun (im Mai 2017) fertig. Ein paar Dinge werden noch gemacht, z. B. kommt eine Photovoltaikanlage auf das Dach. Ich hab versucht mich kurz zu fassen, auch wenn es da noch so viel Wichtiges gäbe.

Michael und Barbara Weichselbaumer, Joseph und Claudia Huber

Während der Vorbereitungen zum Stallbau machten sich die Weichselbaumers natürlich auch Gedanken zur zukünftigen Vermarktung der Tiere. Und trafen – in einem Meer von Schnäppchenjägern nicht wirklich überraschend – auf viele taube Ohren. Dann meldeten sich Claudia und Joseph Huber bei ihnen. Deren mustergültige Metzgerei ist die erste mit Bio-Zertifikat in Ingolstadt. Ganz kurz gesagt – da haben sich die Richtigen getroffen!

Die Schweine – eine Kreuzung aus „Deutscher Landrasse“ und „Pietrain“ – werden nach ca. sieben bis acht Monaten schlachtreif sein. Den Transport zum Ingolstädter Schlachthof übernehmen bereits die Hubers. Dann werden sie von Kopf bis Fuß (Nose to Tail) in deren Metzgerei verarbeitet und veredelt. Wir werden die Produkte als „Joseph Hubers Naturschwein“ in den fünf Filialen finden. Wann ist es soweit? Die Planung verspricht Mitte/Ende Juli. Erste Anfragen von Gastronomen soll es schon geben. Schön! Ich wünsche mir, dass der Daniel dabei wäre. Ein herrliches Wirtshaus mit nur einer Schwachstelle – die so, sehr elegant geschlossen werden könnte. Ich werde es dem Pickl Willi auf jeden Fall sagen…

Unter Begleitung wohliger Klänge – die Schweine haben aufgemerkt! – spendete Diakon Josef Forster in kernigem Bayerisch den kirchlichen Segen. Dann gabs Brotzeit und Bier:

Heimfahrt. Ich bin positiv bewegt. Meine Gedanken kreisen. Da sind gute Dinge in Bewegung geraten. Da wächst etwas Neues. Der Wind weht richtig. Mit den Weichselbaumers haben wir mutige Bauern, die Hoffnung machen auf eine zukunftsfähige Landwirtschaft. Mit den Hubers haben wir Metzger, die sich nicht weniger couragiert einem Wettbewerb stellen, für den der kleine Preis nach wie vor das Maß der Dinge ist. Wer fehlt? Ihr! Die Verbraucher – Slow Food nennt sie ihrem Einfluss Rechnung tragend Ko-Produzenten – die an der Kasse über den Erfolg dieser Geschichte entscheiden werden. Lebensmittel einkaufen ist ein politischer Akt. Wir sagen mit den erworbenen Produkten ja zu deren Art der Entstehung und Herkunft. Was wir nachfragen wird angeboten. Zur Orientierung: Den Mehrpreis zum aktuell bei ihm angebotenen Schweinefleisch/-wurst (Bio ausgenommen) kalkuliert Joseph Huber mit ca. 1/3. Vor dem Hintergrund, dass der allgemeine Fleischkonsum eh viel zu hoch ist, ein Witz. Mein Vorschlag: Budget dafür stehen lassen. Damit weniger Fleisch, dafür besseres Fleisch kaufen. Zurück Richtung Sonntagsbraten. Nicht aus Not. Aus Respekt, Wertschätzung und Vernunft.

Ich bleibe selbstredend an der Sache dran. Werde berichten, wann es die ersten Würste gibt. Und wie sie schmecken. Die Weichselbaumers weitere (alte) Schweinerassen einstallen 🙂 Slow Food Mitglied geworden sind 😉 Oder der nächste Stall dieser Spielklasse in unserer Region von einem weitblickenden Bauern errichtet wurde.

Tipp: Beim Sommerfest zum 10. Geburtstag von Slow Food Ingolstadt im Schutterhof am 14. Juli 2017 (ab 18:00 Uhr) werden wir das ein oder andere Schwein aus Pfaffenhofen auf dem Grill haben.

Noch zum Thema: Schweinehaltung im Kloster Plankstetten (nach Bioland-Richtlinien), die „Sau-Wohl“ Patenschaft der Metzgerei Prosiegel, Schwäbisch-Hällische bei der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall und der Labonca Biohof – hier wird das Hochamt zur Materie zelebriert.

Reine Wurst

Anlässlich der letztjährigen Feierlichkeiten zum 500. Geburtstag des Reinheitsgebots, bespielte Slow Food Ingolstadt an drei Abenden das Museum für Konkrete Kunst und transformierte es dabei zunächst in einen Stammtisch – Reines Bier – und dann in eine Bäckerei – Reines Brot. Zuletzt ging es um die (reine) Wurst. Von diesem kultivierten Abend ist noch zu berichten:

Am Tisch – die Gäste bewährt drumherum – nahmen dafür Platz: Landwirt Michael Weichselbaumer (hält Schweine), Ulla Eller (hält Murnau-Werdenfelser Rinder), die Metzgermeister Joseph Huber und Wolfgang Speth, sowie Gunter Wagner (als Moderator/Slow Food Ingolstadt) und meine Person.

„Je weniger die Leute wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie!“ Das Zitat wird Otto von Bismarck zugeschrieben. Was die Gesetze angeht, stimme ich durchaus zu. Bei den Würsten muss ich hingegen protestieren! Jedenfalls als Slow Foodler. Wir schlafen umso seliger, je mehr wir über unsere Würste wissen. Angefangen von den Tierrassen, deren Haltung und Futter, über die Schlachtung, bis zum Metzgerhandwerk und den verwendeten Zutaten. Gesprächsstoff genug. Und das verehrte Publikum machte angeregt mit!

Besonders interessant waren die Ausführungen von Michael Weichselbaumer. Das liegt an seinem Projekt, das gerade in der Mache ist. Eigentlich sind die Weichselbaumers auf ihrem Thalhof, einige Kilometer östlich von Pfaffenhofen, Hopfenbauern. Jetzt wollen sie auch Schweine halten. Artgerecht. Jenseits der Albträume der industriellen Landwirtschaft. Der Stall dafür ist am Entstehen. Metzger Joseph Huber wird das abseits der Marktpreise honorieren. Wir – die Verbraucher und Kunden – werden dann schließlich über den Erfolg entscheiden! Deshalb nennt sie Slow Food auch Koproduzenten. Im Frühsommer 2017 geht es los. extra prima good wird über das Projekt weiter berichten.

Parallel zum Diskurs wurde zu Werke gegangen. Feine Bratwürste entstanden. Lebendiges, genussvolles Museum. Am Ende gab es „Drei im Weggla“.

Lieben Dank! Der Tischrunde. Unserer Bedienung Matthias. Der Hausherrin Simone Schimpf für die erneute Gastfreundschaft. Unsern Lieferanten: Nordbräu (Wasser und Pils), der Bäckerei Erhard (Semmeln) und natürlich den fleißigen Werklern von der Metzgerei Joseph Huber (Wursten und Grillen). Die Fotos sind – Danke auch dafür – von Lars Peschke:

Ach ja – eine gute Bratwurst ist ein Gottesbeweis!

Beim Grasen der Rinder (2): Highland Cattle in Hagau

Ich will – längst überfällig – meine Serie über Weiderinder in unserer Region fortsetzen. Und ich verspreche, dass es zur nächsten Herde nicht mehr so lange dauern wird. Der erste Teil beschäftigte sich mit Limousin in Linden. Diesmal bleibe ich ganz in der Nähe der Stadt Ingolstadt. Richtung Auwald zur Donau auf den Fluren nördlich von Hagau. Überhaupt Hagau – viele schöne Kindheitserinnerungen gehen mir durchs Bild… Eine traumhaft schöne Landschaft, die hoffentlich niemals(!!!) Bühne für aberwitzige(!!!) Donaubrücken- oder Donautunnelprojekte wird.

highland-cattle-4highland-cattle-5highland-cattle-6highland-cattle-7Die Gegend ist mitunter fest in Händen von Reitern. Es gibt nicht wenige Reitställe hier.

highland-cattle-32Es ist Anfang Dezember. Spätherbstsonne. Atemwolken in klarer, kalter Luft. Und dann, mittendrin ist die Augenweide perfekt: Majestätisch, würdevoll, fast schon mystisch: Schottische Hochlandrinder!

highland-cattle-27Den Highland Cattels sehr ähnlich sind die ebenfalls aus Schottland stammenden Galloways. Hauptunterscheidung: Die Galloways sind hornlos.

Die Herden – konkret sind es drei – gehören Monika Marke-Heiduck und Ulrich Heiduck. Seit über zehn Jahren haben sie sich der Leidenschaft am Grasen der Rinder verschrieben. Für gewöhnlich kommen Menschen, die auf meinem Blog eine Rolle spielen, an meiner Kamera nicht vorbei. Den beiden ist das bisher gelungen. Dabei wird es nicht bleiben. Ich reiche sie nach. Das ist sehr wichtig! Hinter dem Fleisch aus den Truhen der Discounter und Supermärkte gibt es keine Gesichter….

highland-cattle-3highland-cattle-1Alles Wissenswerte zu ihren Tieren haben mir die Heiducks nachfolgend stichpunktartig beantwortet. Die Highlights zu den Highlandern: Bio-Zertifizierung. Ganzjährige Weidehaltung. Natursprung und Weideschuss(!).

highland-cattle-9highland-cattle-8highland-cattle-14Rasse:
Highland Cattle/schottisches Hochlandrind
Eigenschaften/Gemüt:
Es sind die schönsten Rinder/ruhiges Gemüt/robuste, anspruchslose, leichtkalbende Fleischrinderrasse
Größe der Herde:
Es gibt drei Herden/insgesamt 46 Rinder verschiedenen Alters
Seit wann:
2005

highland-cattle-10highland-cattle-11highland-cattle-13Mutterkuhhaltung:
Ja
Milch:
Alle Milch ist für das Kalb
Weidezeit:
Ganzjährig

Beim Fotografieren bin ich versehentlich an den Elektrozaun gekommen. Eigentlich ist dessen Berührung verkraftbar wie ein Kinderteller. Das ist hier nicht der Fall! Es gab einen Knall und ich wähnte mich kurz als Gregor Samsa…

highland-cattle-12highland-cattle-15highland-cattle-16Wo liegt die Weide:
Westlich und nördlich von Hagau (Ingolstadt)
Zufütterung Sommer/Winter:
Im Sommer keine Zufütterung/im Winter Heu und Heulage
Zufütterung kommt woher:
Von zugepachteten Flächen aus der unmittelbaren Region
Fortpflanzung:
Natursprung durch Bullen

highland-cattle-17highland-cattle-19highland-cattle-18highland-cattle-26highland-cattle-2Schlachtalter/welche Tiere:
Optimal mit ca. 3 Jahren/Lebendgewicht ca. 370 kg/Schlachtgewicht ca. 200 kg/Bullen, Ochsen, Kühe
Schlachtung wo:
Stressfreier Weideschuss
Schlachtung wann/wie oft:
Nach Bedarf/ca. 4 Mal im Jahr

highland-cattle-22highland-cattle-21highland-cattle-29highland-cattle-24Schlachtung von:
Metzgerei Josef Gigl (Burgstall/Wolnzach)
Zerlegung/Veredelung:
Metzgerei Josef Gigl oder Metzgerei Joseph Huber (Ingolstadt)
Wo im Verkauf:
Direktvermarktung über uns (Familie Heiduck)
Wo in der Gastronomie:
Leider (noch) nicht. Liebe Wirtsleute – auf gehts!

highland-cattle-28highland-cattle-30highland-cattle-25highland-cattle-20highland-cattle-23Bio-Zertifizierung/Mitgliedschaften:
EU-Bio/Verband Deutscher Highland Cattle Züchter und Halter/Fleischrinderverband Bayern
Nebenerwerb/Vollerwerb/worum Rinderhaltung:
Nebenerwerb. Mein Mann liebt Rindersteaks. Seit der BSE-Krise haben wir darauf verzichtet. Wir überlegten: Wenn wir selbst Rinder hätten, wüssten wir genau was sie fressen und welche Medikamente sie gegebenenfalls bekommen. Wir wollen auch zeigen, dass es noch Rinder auf der Weide gibt, die eine Bereicherung für uns Menschen sind.

Monika Marke-Heiduck und Ulrich Heiduck
Roßlettenstraße 1, 85051 Ingolstadt.
Tel. 0841/975123, E-Mail: monika@heiduck.biz

Die Herdensuche wird fortgesetzt.

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Fingerzeig (34) – An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen

Ich will es gleich zugeben: Ich bin hochbefangen! Ich wertschätze Klöster im Allgemeinen. Im Besonderen das in Plankstetten. Warum dem ganz persönlich so ist, habe ich hier beschrieben. Und wenn es überhaupt etwas zu beklagen gibt, dann nur indirekt. Es betrifft den Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke. Er war von 1993 bis 2006 Abt in Plankstetten. In seinem neuen Amt ist er mir (viel) zu leise.

Seit heute gibt es – zu meiner großen Freude – ein leibhaftiges Stück echte klösterliche Mission in Ingolstadt. Sie wird der Stadt gut tun! Jeden Mittwoch von 8:00 bis 12:30 Uhr kommt deren Marktwagen auf den Ingolstädter Wochenmarkt. Randvoll mit Köstlichkeiten aus der Bäckerei, Gärtnerei und Metzgerei des Klosters. Das, en passant erwähnt, Unterstützer von Slow Food Deutschland ist! Selbstverständlich habe ich mir die Premiere angesehen:

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Angela Bushie, Franziska Rupp u. Peter Haltmayer

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Frater Bonifatius (Leiter Klosterbäckerei) u. Dr. Beda Maria Sonnenberg (Abt)

(33) – Fingerzeig – (35).

„Farm to table“ im Schutterhof

Anspiel der Biergartensaison 2016. Gleich zum Vatertag. Mit der Familie! Im Schutterhof. Frühling in der Luft. Und Allerlei der Jugendblasmusik Zuchering. Im Krug der Nordbräu 1516 Jubiläums-Sud.

Es folgt ein wunderbares „Farm to table“ sowie „Shake the hand that feeds you“ Erlebnis: Im Mittelpunkt ein Angusochse. Aus Weidehaltung vor den Toren der Stadt. Biozertifiziert nach Naturland (Biohof Wagner). Er findet über die Metzgerei Joseph Huber seinen Weg auf den Holzkohle(!)grill der Familie Mödl. Und dann auf unseren Tisch. Mit viel besseren Knödeln als letztes Jahr. Mit am Tisch sitzen: Karola und Manfred Wagner, sowie Claudia und Joseph Huber. Doch, das geht!

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Manfred Wagner, Rafael u. Andrea Mödl, Joseph u. Claudia Huber

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