Es sind diese scheinbaren Kleinigkeiten, für die leider viel zu wenig Menschen einen Blick haben, die aber so wichtig sind und die den Unterschied machen. Sie zu verkünden ist eine stete Herzensangelegenheit von extra prima good. Unter uns – irgendjemand muss es machen! Gestern Abend war im diagonal Stammtisch von Slow Food Ingolstadt. Die beiden Wirte Norbertus von Jordans und Reinhard Maier nahmen dies zum Anlass, endlich eine empfindliche Lücke in ihrer Speisekarte zu schließen. In meinem Lobgesang auf ihre Currywürste hatte ich sie klar ausgemacht: „Das Schnitzel kommt, schönWeiter Lesen

Die Slow Food Familie in der Region wächst und gedeiht. Jetzt ist das wunderbare diagonal als Unterstützer dabei – herzlich willkommen! Der aufmerksame Besucher hat die Flagge hinter der Bar sicherlich schon entdeckt: Sie symbolisiert unser Stammtischlokal in Ingolstadt – der nächste findet hier übrigens am 08.10.2015 ab 19:30 Uhr statt (zuvor sind wir nächste Woche hier und im August dort – alle Termine auf der Website von Slow Food Ingolstadt). Kommt man durch das Kreuztor in die Stadt, ist man nach wenigen Metern gleich gut im Zeichen der SchneckeWeiter Lesen

Dieser Post wird fortlaufend aktualisiert. Warum gibt es diese Restaurant-Empfehlungen? ➜ Hier sollte alles erklärt sein – bitte(!) nachlesen. Nachfolgend also die Speisekarten, von denen ich gerne bestelle. Dem Wahren, Schönen und Guten in unseren Wirtshäusern! Und auf zur Genusskultur mit Verstand – bitte am Ende nicht vergessen – es ist der Koch, der die Suppe kocht … Unverzichtbar sind stets diese Quellen zum Thema:➜ Slow Food Genussführer Deutschland➜ Slow Food Osterie d’Italia➜ Michelin Guide Deutschland Empfehlenswerte Einkaufsquellen finden sich auf meinem ➜ Einkaufszettel. Legende:Bezugspunkt ist meine Region = StadtWeiter Lesen

Ein Schnitzel im November, auf jeden Fall ein Schnitzel im Dezember. Das ein oder andere Bierchen. Vielleicht dazwischen noch ein Schnitzel, oder doch lieber ein Backhendl? Schau ma moi. Auf jeden Fall das Weißwurstessen an Hl. Abend in gemütlicher Slow Food Runde. Und dann – meine „Dinner for One“-Routine jeden 27. Dezember – Fat Toni live. Sichere Pläne für das restliche Jahr. Mit diesen Angaben wissen die Allermeisten auch, wo das Ganze spielt: im Ingolstädter diagonal. Die Pläne werden solche bleiben … Die Nachricht ist raus: Das diagonal findet sichWeiter Lesen

“Sollte es etwas Köstlicheres geben als heiße, salzige Pommes mit einem eiskalten Bier – ich habe es noch nicht gefunden” – Nigel Slater in “Einfach gut essen”. Nun – man könnte die Pommes hin und wieder in ein gutes Ketchup tauchen! Das kann man selbst herstellen. Muss es aber nicht. Vorausgesetzt man weiß, wo etwas Feines aus der Flasche kommt. Das herauszufinden war vergangene Woche Gegenstand einer kurzweiligen Musterung des landläufigen Marktangebotes für die rote Sauce. Ich mache solche Testungen sehr gerne. Folgende Überlegungen spielten eine Rolle: ➜ Es sollte nurWeiter Lesen

➜ Schnipsel 59 Wildtiere in der Ingolstädter Altstadt. Nach den Steinmardern, letzte Woche ein ungemütlicher Türsteher vor einem unserer Nistkästen: der Sperber. Er sitzt wirklich ungünstig … Die bereits brütenden Kohlmeisen waren not amused. Trotzdem eine großartige Begegnung. ➜ Schnipsel 60 Ich bleibe bei den Greifvögeln. Letztes Jahr verfolgte ich gespannt die Kinderstube einer Familie von Turmfalken in Beilngries. Das Elternpaar hat tatsächlich alle sechs geschlüpften Küken durchgebracht! Zu meiner Freude findet auch dieses Jahr wieder ein Livestream statt. Man kann dabei zwischen zwei Kameras wählen: einer Außenansicht des NistkastensWeiter Lesen

Alles hat seine Zeit. Man hat gewöhnlich ein gutes Gespür dafür, wann es soweit ist. Dieses gilt es zu pflegen. Und zu schützen – vor Verdrängung und Bullshit. Ein guter äußerer Indikator ist die Reife der Wald-Erdbeere. Sie ist – selbst im Garten – soweit: Die Referenz für Erdbeeren auf Feldern liegt in Ingolstadt beim Biohof Hundszell (Bioland). Die Standorte 2021 sind in Hundszell (Zufahrt über „Am Euler“ nördlich Gut Winkelacker), an der Gerolfinger Straße (Spitzlmühle links) und oberhalb von Mailing (Kreisverkehr B 16a Richtung Interpark). Das Zeitfester ist offen. Ganz wunderbarWeiter Lesen

Am 22. Mai 2021 um 19:48 Uhr beendete ich persönlich den Gastro-Lockdown. Im diagonal. Mit dem besten panierten Schnitzel im sehr weiten Umkreis. Endlich! Eine Woche später – heute – machte ich meine Aufwartung nur wenige Häuser weiter. Das ZWØLF hat offen! Was für eine Durststrecke – hier und hier. Sehr endlich!!! Das erste Bier an neuer Stätte will wohl überlegt sein. Meine Wahl fiel auf das Double Dry Hopped NEIPA mit dem denkwürdigen Namen „Gave me Tits“. Was für ein Fruchtkorb! Mit das Feinste, was die Jungs bisher gebrautWeiter Lesen

Es ist Herbst geworden. Das Corona-Drehbuch fordert einen Lockdown light. Die Gastronomie ist dabei voll gesetzt. „Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben, …“. Tage um den Wirten des Vertrauens noch einmal Rückendeckung zu geben. Selbstredend unter Gebrauch der AHA+L-Formel. Heute im diagonal. Mit dem besten Schnitzel im Umkreis! Hoffnung ist der Anker der Welt. (63) ᐊ Marginalie ᐅ (65)Weiter Lesen

Mein Kiez. Mein kleines Bermudadreieck. Zu Hause, Schutterhof und Engelwirt. Mit dem diagonal wird es zum Viereck. Einer der letzten warmen Abende. Kurz nach Ende (19.09.20) der Durststrecke für die bayerischen Bars und Kneipen: Als ich Hunger signalisierte und laut über einen Kebab nachdachte, erinnerte mich Sascha daran, dass es Montag sei … An diesem Tag gäbe es im Engelwirt – mehr oder weniger konspirativ – und nur bei Lust und Laune, etwas zum Essen. „Heute Schweinsbaten – vom Naturschwein!“ Ja dann … 🙂Weiter Lesen

Mir braucht ihr das nicht zu erzählen. Dass man Wirte und deren Bühnen braucht, um ein gutes Leben zu führen! Der Virus hat uns einander weggenommen. Seit gestern dürfen wir wieder. Achtsam. Zunächst nur draußen. Gott sei Dank ist Mai … Wir sind in unserem Kiez geblieben. Und ich habe beim Anschub geholfen. Mit einem Obazdn. Die Bühne stand zunächst im Vordergrund. Und hier darf man ihn ja mitbringen – in den Schutterhof zu Andrea und Harald Mödl. Biergartenzeit 2020! Und weil es so schön war, gab es heute gleichWeiter Lesen

Am 27. Dezember ist es bei mir guter Brauch geworden, die Zielgerade auf Silvester mit dem Besuch des traditionellen FAT TONI Konzerts im diagonal zu bereichern. Die Festivität ist – in jeder Hinsicht zu Recht – immer ausverkauft. Siehe dazu exemplarisch 2017: Weitgehend 😉 normale Menschen lassen je nach Aufgabenverteilung – im Auditorium und auf der Bühne – mehr oder weniger die Sau raus. Ohren, Beine und Augen haben mächtig was zu tun! Ich habe diese wunderbare Band seit dem Bürgerfest 2015 auf dem Schirm: Im Sommer war es ZeitWeiter Lesen

Letzte Woche hatte ich beim Amtsgericht München eine Verhandlung zu einem Verkehrsunfall. Eine verzwickte Sache aus dem Sommer 2017, zweiter Verhandlungstermin, eine weitere Zeugenanhörung stand auf dem Programm. Das dortige Verkehrsgericht findet sich nach dem inhäusigen Übergang von der Pacellistraße zur Maxburgstraße. Gleich am Eingang erwartet den Besucher eine Art Cafeteria. Diese kündigt sich äußerst unangenehm weit vorher an. Ist hier doch eine Friteuse am Werk … Da ich einen Tick zu früh war, suchte ich mir einige Gänge weiter (die Friteuse!) einen olfaktorisch unbedenklichen Platz zum Warten. Tatsächlich befandWeiter Lesen

Ein Schweineleben in Deutschland – von den Machern dummdreist „moderne Landwirtschaft“ genannt: Niemals die Sonne gesehen. Spaltenböden. Importiertes, gentechnisch verändertes Futter. Die Eckzähne abgeschliffen, der Ringelschwanz abgeschnitten. 0,75 Quadratmeter Platz. Das Tier vollständig in jeder Lebenssekunde der Agrarindustrie unterworfen. Der Alltag von 99%(!) aller in Deutschland gehaltenen Schweine. Das wollt Ihr nicht? Einverstanden. Aber ich nehme Euch beim Wort! Zum Ausgang: 2016 beschlossen die Pfaffenhofener Barbara und Michael Weichselbaumer die Landwirtschaft ihren Schweinen anzupassen – ihnen als minimalstes Danke ein gutes Leben zu ermöglichen. Es entstand ein freiluftiger, neuer Stall.Weiter Lesen

Beabsichtigt kurze Berichte (die dann aber meistens doch länger werden) veröffentliche ich für gewöhnlich in den Sparten Marginalie (laufende Nr. 52; häufig expressiv) und Fingerzeig (laufende Nr. 45; häufig kundgebend). Mir fehlt hingegen eine Kategorie, in der ich mehrere flüchtige Bemerkungen und Einwürfe zusammenfassen kann. Auch um den Blog für mich zweckmäßiger als Archiv zur Nachlese, Rückschau und Recherche zu gebrauchen. Kurt Tucholsky veröffentlichte zur Zeit der Weimarer Republik in der deutschen Wochenzeitung für Politik, Kunst und Wirtschaft „Die Weltbühne“ unter anderem allerlei kurze Gedanken und Notizen. Er nannte dieseWeiter Lesen

Gestern war der 100. Jahrestag der Oktoberrevolution. Gelegenheit ein Vorschaubild auf einen noch zu schöpfenden Bericht über einen kürzlichen Zürichaufenthalt auszuhängen. Ich bin an dem Haus zufällig vorbeigekommen und staunte nicht schlecht: Mit dem Herrn und insbesondere seinem Wirken habe ich absolut nichts am Hut. Gestern Abend kommentierte (sehr treffend) Wolf Biermann den Jahrestag im heute-journal (ZDF). Ich greife davon fragmentarisch einen Satz heraus und spanne dann einen weiten Bogen: „Wir müssen es lernen, … die Welt nicht zu retten …, sondern wir müssen sie verbessern. Und das macht Mühe.Weiter Lesen

Hat man sich einmal eines Themas angenommen, fühlt man sich ihm irgendwann verpflichtet … Und sei es nur als Chronist. Den „Donaupoint“ gibt es nicht mehr. Dafür jetzt aber das „Bier-Schmankerl“ … Nach anfänglichen Stationen des Donaupoints am Rathausplatz und dann in der Höllbräugasse, finden wir den neuen Laden ab heute (04.11.15) – die Straßennamen bleiben passend – in der Ziegelbräustraße 4: Hans Fegerts Buch „Alte Ingolstädter Brauereien und Wirtshäuser“ gibt zu Protokoll: „Das Ziegelbräuhaus wurde … 1745 … erstmals urkundlich erwähnt, doch das Brauereianwesen bestand schon lange vorher.“ GemeintWeiter Lesen

Ich will es kurz machen: Meine (stolz!) Schwester – leibhaftig ja Fotografin – hat gerade etwas vollbracht, das ich schon sehr lange im Kopf hin- und herschiebe, mich aber nicht ansatzweise traue es tatsächlich anzupacken: Sie sperrte heute um 12:00 Uhr in Ingolstadt ihr eigenes Wirtshaus auf! Es heißt Loivt und man findet es in der Gaimersheimer Strasse 15. Freudig dürfen wir erwarten, was die Küche uns bescheren wird. Fleisch jedenfalls, da hat sich Vegetarierin Christine auf jeden Fall festgelegt, wird es nicht auf die große Tafel schaffen. Der EinstandWeiter Lesen

Wer wissen will, wo er in Ingolstadt etwas Gutes zu essen bekommt, ist dankbar für jeden Tipp … Ich habe mal wieder 😉 einen. Es ist ein Ort, den man in Sachen Küche nicht unbedingt auf der Rechnung hat. Musik, Kunst, ein Bierchen – na klar, aber Kulinarik? Dabei geht es heute gar nicht ums große Besteck. Wir befinden uns vielmehr in der Disziplin Happen, Kleiner Hunger, Imbiss oder Stärkung. Ein genüsslich vernachlässigtes Feld. Gastropackungen vom Großhändler. Standardisierung mit System. Foulspielwiese der Lebensmittelindustrie. Convenience soweit das Auge reicht. Instant. Erwärmen.Weiter Lesen

Alpha und Omega, obendrein ein Kompass. Ist es eine Nixe, eine Meerjungfrau oder ein Wassermann? In den Händen ein Ball, oder gar die Weltkugel? Jedenfalls ein neues Fundstück im Ingolstädter Suchspiel. Die Spielregeln: Das Objekt befindet sich in der Altstadt von Ingolstadt. Im Außenbereich. Öffentlich zugänglich. Gewinner ist derjenige, welcher am schnellsten weiß wo. Der Ort ist so präzise wie möglich anzugeben. Zur Meidung von Verwechslungen oder Missverständnissen und zur besseren Vergleichbarkeit der Lösungen im Zweifelsfall. Lösungen werden nur gewertet, wenn sie über die Kommentarfunktion des Blogs am Ende desWeiter Lesen

Hier finden sich alle Notizen auf extra prima good seit dem 15. Mai 2011. Zunächst jene Beiträge die bei Neuigkeiten fortlaufend aktualisiert werden: Nr. 0961 – Ingolstädter Naturdenkmäler|Übersicht BäumeNr. 0815 – Ausgebrezelt|Liste ehemaliger Ingolststädter BäckereienNr. 0733 – Genussreise entlang der Altmühl|Liste aller Genussreisen im Slow Food MagazinNr. 0211 – Weißwursttest – die SammlungNr. 0210 – Wenn man Olma heißt – die SammlungNr. 0208 – Werkverzeichnis Springinkerl|SchwirbelNr. 0203 – Ingolstädter Suchspiel – Wo bin ich?Nr. 0090 – Schafkopf in Ingolstadt|Liste von SpielplätzenNr. 0019 – Ausgewurstelt|Liste ehemaliger Ingolstädter MetzgereienNr. 0004 – Genussführer|dieWeiter Lesen

Dieser Post wird fortlaufend aktualisiert. Schafkopf. Ein wunderschönes Spiel! Die Regeln sind schnell erklärt – das hat er mit dem Schach gemein. Richtig gut spielen, dauert hingegen – wie beim königlichen Brettspiel auch. Einem Artikel der Süddeutschen Zeitung war einmal folgendes zu entnehmen: „Laut Münchner Kreisverwaltungsreferat ist das Schafkopfen jedoch eines der wenigen Kartenspiele, das per Definition gerade nicht als Glücksspiel gilt. Da alle Karten ausgegeben werden, hänge die Entscheidung über Gewinn und Verlust von den Fähigkeiten und den Kenntnissen des Spielers ab“. So ist es! In früher Jugend wächstWeiter Lesen