Zwei kurze Gedanken zum Einkauf von und zum Umgang mit Lebensmitteln: I. Sage mir, für was und wem du dafür dein Geld gibst und ich sage dir, was für eine Form von Landwirtschaft du damit unterstützt. Was wir nachfragen, wird angeboten. Begreifen wir uns deshalb als Ko-Produzenten. Nirgends haben wir so viel eigene Einflußnahme auf den Lauf der Dinge! Nehmen wir also diese Verantwortung genussvoll wahr. Essen ist (auch) eine politische Handlung. II. Sage mir, was du isst und ich sage dir, was du dir wert bist. Was ich esse und trinke, nehme ich in den Mund. Im Fortgang wird es leibhaftig Teil von mir. Eine intimere Einladung kann man nicht aussprechen! Also aufgemerkt – begegnen wir uns selbst mit Respekt – gönnen wir uns gute, echte Mittel zum Leben.Weiter Lesen