Beim Honig mache ich es – auch für Gäste – nicht ohne Bio. Freilich unter wärmster Beherzigung von Regionalität. Unser Haus- und Familienlieferant: Bienenhof Pausch in Scheyern. Seit gestern gibt es eine weitere Quelle – in Nassenfels. Sie steht damit auf meinem Einkaufszettel. Der Imker heißt Alfons Bauer. Auf seiner Website ist er der Honigbauer. Er lebt seine Passion für Bienen bereits über 40 Jahre. Seit 2006 ist er Bioland-Imker. Im kleinen Honigladen gibt es vier Sorten. Jeweils im Glas zu 250g oder 500g: Blüten-, Akazien-, Wald- und Sommertrachthonig. Im Gespräch kündigt Bauer eine Cuvée aus Tannen- und Kastanienhonig an … Ich habe mir gestern diese drei mitgenommen: Einige Völker hat der Honigbauer im benachbarten Gietelhausen (wo die Kirschen blühen) platziert. Eine schöne Gelegenheit für die Auslage dieser Bilder vonWeiter Lesen

Gestern fand ich nach Feierabend auf unserer Terrasse eine kleine Biene. Sie lag am Boden, trug Reste eines Spinnennetzes am Hinterleib und bewegte sich nur noch in Zeitlupe. Ich befreite sie zunächst aus ihrem Schlamassel und setzte sie dann auf einen Unterteller. Dort verharrte sie ganz ruhig. Als ich etwas Honig neben ihr auf den Teller tropfte, war sie sofort zur Stelle und machte eine lange Zunge (Schmetterlinge saugen, Bienen und Hummeln lecken). Sie ließ sich Zeit. Danach folgte ein Strecken, Dehnen, Recken und akribisches Putzen rundherum, wie ich es noch nie erlebt habe. Nach ca. 20 min – ich hatte nicht die geringste Langeweile dabei – hob sie zum Abflug an, drehte tasächlich eine kleine Runde und verschwand. Zufrieden und aufgeräumt zog ich mir eine Flasche Wein auf. (61)Weiter Lesen

Am Freitag habe ich unsere zur Neige gegangenen Honigvorräte aufgestockt. Bei den Imkern meines Vertrauens – Helga und Albrecht Pausch (Bienhof Pausch) aus Scheyern: Habt ihr gelesen was auf dem Honigtopf steht? Ich wollte das schon lange einmal hier rühmen: „Wir stehen für eine tierethische ökologische Imkerei welche die Integrität des Bienenvolkes bewahrt und seine Unversehrtheit über den Ertrag stellt.“ Donnerwetter! Während die Deutsche Weinkönigin von 1995/96 – Julia Klöckner, heute strahlende Bundeslandwirtschaftsministerin – gerade mit stolzer Brust das (freiwillige – arrrgh!) staatliche Tierwohllabel feiert – dessen einziger Fortschritt immerhin darin besteht, dass mit seinem Namen nunmehr auch offiziell festgehalten ist, dass die gesetzlichen Mindeststandards für Tierhaltung in unserem Land mit Tierwohl eben nichts zu tun haben können – gibt es Menschen wie die Pauschs, die sich bereits dem BefindenWeiter Lesen

Heute am Frühstückstisch. Unsere absolut unbestrittenen Haus- und Hoflieferanten für Honige sind Helga und Albrecht Pausch. Sehe gerade, sie haben eine neue Website (mit „alter Krankheit“ – viele Slow Food Unterstützer geben dieses Engagement dort nicht an…). Auf die frischen Semmeln fand diesmal allerdings eine andere Fleißarbeit. Ein Geschenk eines lieben Freundes. Moritz bemerkte, dass der Honig eine leichte Bitternote hat. Schön, wenn man weiß woher sein Essen kommt! Ein Anruf. Kurze Plauderei. Vor dem Haus in Haidhausen steht eine alte, große Linde… Nachtmahl. Bärlauchpesto. Die heutige Pflückung aus dem Gerolfinger Eichenwald (fast ½ Kilo) füllte 5 Gläser:

Überführung der Aktivitätenberichte des Slow Food Conviviums Ingolstadt auf den Blog. Warum und die Jahre 2007-2008 – hier. Das Jahr 2009 – Teil 1 – jetzt: 23.02.2009 – Hausschlachtung/Hofladen im Moos Strom kommt aus der Steckdose, Milch aus der Tüte und Fleisch vom Metzger … alles richtig, aber eben nur eine Momentaufnahme. In Sachen Fleisch wollten wir einige Schritte zurückgehen – Ergebnis: Eine Hauschlachtung! Am 23.02.2009 waren wir dazu Gäste bei der Familie Brüderle vom Hofladen im Moos, Ingolstädter Straße 76 a, 86669 Untermaxfeld. Ablauf der Veranstaltung: Treffpunkt war um 9:00 Uhr. Frau Brüderle und Herr Hafner führten uns zunächst in die Bewirtschaftungsgrundsätze ihres Hofladens ein. Mehrere Wochenmärkte der Region werden mit selbst verarbeiteten Fleisch- und Wurstwaren aus dem eigenen Schlachthaus am Hof bedient. Größten Wert wird auf die HerkunftWeiter Lesen

In Ingolstadt und den angrenzenden Landkreisen gibt es eine ganze Reihe gut gemachter Museen und Bildungsstätten zum Thema Lebensmittel und Landwirtschaft, die da wären: Bauerngerätemuseum in Ingolstadt/Hundszell Jura Bauernhof Museum in Hitzhofen/Hofstetten Donaumoos Freilichtmuseum „Haus im Moos“ in Karlshuld Deutsches Hopfenmuseum in Wolnzach Europäisches Spargelmuseum in Schrobenhausen Das Hopfenmuseum hat der padrone mit dem Slow Food Convivium Ingolstadt vor einigen Wochen besucht. Bericht dazu hier. Heute ging es wieder ins Museum. Im Bauerngerätemuseum Hundszell war Öko-Bauernmarkt! Zunächst machen wir aber eine große Schleife. Schon immer wollte ich einmal auf dem Pfaffenhofener Flohmarkt herumstöbern. Stunden später: Guter Markt! Neuwaren 0 %, Ramsch < 3 %. Klare Empfehlung. Meinen Rucksack machten schließlich acht Gewichte schwer: Diese werden bald ein wenig abgeschliffen und dann klar lackiert. Türstopper, Bücherstütze, Briefbeschwerer – sind gut verwendbar. Handschmeichler.Weiter Lesen