Fingerzeig (50) – „Ganz Nah“

Nach ewigen Zeiten war ich mal wieder im „Mo“. Die „Neue Galerie“ in der Ingolstädter Bergbräustraße 7 diente in den Jahren rund um mein Abitur – wir schreiben das historische Jahr 1989 – zeitweise als Wohnzimmer für mich (neben Café Melange, Neuer Welt, Eierschale, Cho oder Why Not). Der Kenner nickt, wenn ich jetzt die Liesl Kraus oder den Hundsdorfer Franz nenne. Oder den Karambolagetisch im dortigen Hinterzimmer. Das war mein „Mo“…

Heute Vormittag hatte hier meine Schwester geladen. Zu ihrer aktuellen Fotoausstellung „Ganz Nah“:

In den Kreis „Ingolstädter Persönlichkeiten“ zu gelangen ist – wenn die eigene Schwester darüber befindet – ganz einfach, oder sauschwer. Sucht Euch was aus. Wir beide haben uns jedenfalls das Bild Nr. 17 der Hängung gemeinsam erarbeitet. Es ist uns keinesfalls zugefallen! Ich fühle mich getroffen – äußerlich und in der Selbstbegegnung. „Ganz Nah“ ist hier nicht bloßer Spruch… Danke Christine! Das gestanden mir im heutigen Gespräch auch andere ein, die jetzt bis zum 19. Januar 2019 dort die Wände zieren. Es sind knapp 30. Am Ende des Projekts steht ein gemeinsames Abendessen. Die beiden, die sich dazu begegnen werden, gilt es noch zu finden. Neugierig? Schaut mal nach!

Bild Nr. 17

(49) – Fingerzeig – (51).

Fingerzeig (49) – K a u f e n !

Im Juni 2013 schrieb ich: „Montage erfreuen sich einer ambivalenten Wertschätzung. Der 30. September 2013 ist ein Montag … und er wird eine gute Woche eröffnen!“ Dann kam der 29. September 2014 und der 26. September 2016. Ins Bild gesetzt schaut das so aus:

Auch der 1. Oktober 2018 ist ein Montag … und auch er wird eine gute Woche eröffnen! Dann nämlich liegt bei den Buchhändlern der druckfrische Slow Food Genussführer 2019/2020 – K a u f e n !

Mit insgesamt 548 Lokalempfehlungen – darunter 125 Neueinträge! Slow Food Ingolstadt hat dafür neun Einträge beigesteuert. Zur Vorauflage fiel bei uns ein Wirtshaus heraus, ein neues kam dazu…

Den großen Bruder aus Italien (ebenfalls taufrisch) habe ich mir letzte Woche in Turin besorgt. Die deutsche Übersetzung wird es wohl erst im Frühjahr geben:

Und den habe ich mir endlich auch gegönnt. Der Weg zu einem eigenen deutschen Bierführer ist noch sehr, sehr, sehr weit – aber begonnen!

Wenn ich schon dabei bin: Fast noch warm ist das aktuelle (von vorgestern) Slow Food Magazin. Die Genussreise geht diesmal nach München!

(48) – Fingerzeig – (50).

Wenn man OLMA heißt (17) – Plakat 2018 ist da!

The same procedure as every year: Der Hintergrund. Das Motiv 2017. Die Sammlung zum Thema. Und – das Plakat für 2018!

Einladung 2018. Mit freundlicher Genehmigung der Olma Messen St.Gallen.

Kuh, Hahn und Schwein. Unschärfe, die – so interpretiere ich das jedenfalls für mich – auffordert zum persönlichen scharf stellen. Und da gibt es bei allen drei Kreaturen viel Raum und Stoff. Eine mutige, sehr moderne Weiterentwicklung der wunderbaren Plakattradition der Messe. Gefällt mir!

Einladung 2018. Mit freundlicher Genehmigung der Olma Messen St.Gallen.

Einladung 2018. Mit freundlicher Genehmigung der Olma Messen St.Gallen.

Ich schulde noch einen Bericht von meinem Besuch der Messe im letzten Jahr. Und Bonusmaterial aus Zürich. Die liebe Zeit …