Fingerzeig (58) – to bring, to drink

Unterstützung der lokalen Gastronomie. Die gerade zugesperrt der Dinge harrt. „Wir liefern jetzt auch!“ Frisch aus dem Holzofen. Nicht wirklich ein Opfer… Gestern: 3 x Regina vom Ristorante Castello unter 0841/9311786. Bewährt gut.

Was trinkt der Italiener für gewöhnlich zur Pizza? Bier! Und hier kommen Bryan und Max – die Jungs von Yankee&Kraut – ins Spiel. Mit ihrem aktuellen Wurf: „Heart Waves“ – ein DDH (Double Dry Hopped) IPA (6,5 %). Malze: Gerste, Weizen und Hafer. Hopfen: Citra, Mosaic BBC und Ekuanot BBC. Exotische Fruchtnoten, sehr süffig. Mein Kompliment – große Klasse! In Zukunft gerne aus der Flasche 😉

Max? Bryan? Schreibt bitte in den Kommentar wo es das Bier derzeit in Ingolstadt gibt. Und bevor die Bestellungen eingehen – bitte ein Sixpack für mich reservieren. Danke.

(57) – Fingerzeig – (59).

Braukunst Live! Heute/2018/2019

Bierfreunde aufgemerkt! – heute (30.01.20) und morgen ist im Münchener MVG-Museum wieder Zeit für die Braukunst Live! Nachdem der Gründer dieser lobenswerten Veranstaltung (seit 2012) – Frank Böer – sein Werk im letzten Jahr an den Meininger Verlag verkauft hat, bin ich sehr gespannt ob sich etwas verändern wird. By the way – was macht Frank Böer eigentlich jetzt? Siehe hier!

Was ich gerne zur Vorbereitung mache? Erst einmal in den Rückspiegel blicken. Die Braukunst Live! 2018:

Almut Emma Zinn – Emma/Biere ohne Bart

Halbzeitpause auf dem Weg – Biere ohne Bart?

Bryan France – Yankee & Kraut
Susi, Markus und Christina Hoppe – Hoppebräu
Ohne Worte. Foto: Lars Peschke

Gurken Gose – ein Kollaborationssud Hertl mit Hopfmeister. Säuerlich. Salzig. Frisch. Sensationell!

Zum Finale ging es diesmal in die Augustiner Bräustuben in der Landsberger Straße 19:

Foto: Lars Peschke

Und natürlich war ich auch letztes Jahr – Braukunst Live! 2019 – dort:

Markus Hoppe mit dem Fingerzeig auf seine neuen Räumlichkeiten. Am 24. April 2019 war es dann tatsächlich so weit: Die Brauereigastronomie „Hoppebräus Zapferei“ sperrte auf. Und – ich war immer noch nicht dort… arrrrrrgh.

Sehr feine, hoch interessante Entdeckung: orca brau aus Nürnberg:

Felix vom Endt mit ? – orca brau

Steamworks Brewery aus Van­cou­ver mit dem feinen „Jasmine IPA“:

Ich kann sie – die Gurken Gose – nur empfehlen. Probieren. Probieren. Probieren!

Für mich der unbestrittene Primus in der Spielklasse „alkoholfrei“: Le Chauffeur von Nittenauer:

Mit ordentlich Hunger ging es am Abend in die Gaststätte Rumpler:

Journal Culinaire: Bier brauen

Das Journal Culinaire hatte in meinem Blog noch keinen Auftritt. Erstaunlich. Ist es doch in Sachen Kultur und Wissenschaft des Essens und Trinkens in Deutschland konkurrenzlos. Aus der Taufe gehoben wurde es 2005 übrigens von Vicent Klink.

Die aktuelle Ausgabe Nr. 29 – ihr habt es schon gesehen – beschäftigt sich mit dem schönen Thema „Bier brauen“. Erst kürzlich habe ich mir dazu diesen Wälzer (ein beeindruckendes Werk!) gegönnt:

Im druckfrischen Journal Culinaire findet sich ein interessanter Beitrag von Michael Gutmann zum Thema „Weizenbier mit Flaschengärung“. Gutmann? Genau! Von der Weißbierinstanz in Titting. 2015 hatten wir ihn bei Slow Food Ingolstadt zu Gast – hier. Zitieren daraus will ich diesen Satz: „Die heutigen Marktanforderungen nach langen Haltbarkeiten und einem unempfindlichen Produkt können ohne Qualitätsverlust auf natürliche Weise nicht erreicht werden. Es wäre daher wichtig, auch beim Bier zwischen frischen und haltbaren Produkten, ähnlich wie es bei der Frisch- und H-Milch gehandhabt wird, zu differenzieren“.

Bisher wurden diese Themen beleuchtet:

Zu guter Letzt eine saisonale Bierempfehlung (Lebkuchen und Bier hatten wir ja bereits): Das Christkindl-Bier – ein helles Märzen (Stammwürze 13 Grad Plato) – von den Benediktinern aus Scheyern. Habe mir direkt im Kloster dieser Tage gleich einen Kasten gesichert. Festlich hohe Drinkability!