Biofach 2019

Jährliche Rituale. Heute – der Besuch der weltgrößten Messe für Bio-Lebensmittel. Die Biofach in Nürnberg. Ab morgen (12.02.2020) – bis Samstag (nur für Fachbesucher). Beste Vorbereitung dafür? Der Blick auf das Ereignis im letzten Jahr. Eine Auswahl meiner Fundstücke:

Gute Quelle in Freiburg: Emils Bio-Manufaktur. Wenn man die Hollandaise einmal nicht selbst machen will. Und deren Ketchup – Bombe!!! – gehört in meine Basisausrüstung zu Hause:

Michael Wiese (Gründer Emils Bio-Manufaktur)

Geniales Werkzeug. Der Paper Shark spart Klammern und Gewicht (Porto):

Die Entdeckung in diesem Jahr: NaraFood aus dem bayerisch-schwäbischen Eurasburg. Dort haben sie sich der Dattel verschrieben. Aus biologischem Anbau in betörender optischer und geschmacklicher Vielfalt. Die Sorten hören auf Namen wie Ajwa, Anbara, Deglet Nour, Mactoumi, Fankha, Mazafati, Rabbi, Safawi, Sayer, Sukkari, Wanan oder Medjool. Morgen werde ich versuchen sie für eine Slow Food Veranstaltung zu gewinnen…

Georg und Raphael Huber (NaraFood)

„Tofu Crisper Rote Bete & Meerrettich“ von Taifun. Suchtgefahr!

Die Macher der wunderbaren Weine von Azul y Garanza (Navarra/Spanien) treffe ich sonst immer auf der K&U Weinmesse. Auf der Biofach hatten sie jetzt ihre beiden sehr feinen Naturweine „Naturaleza Salvaje“ (100% Garnacha – einmal weiß, einmal rot ausgebaut) dabei:

Dani Nogué Sánchez und María Barrena Belzunegui (Azul y Garanza)

Im Senfhimmel von Münchner Kindl Station zu machen ist unverzichtbar. Nach einem Austausch mit Theo, Catalina und Lisana Hartl bin ich stets aufs Angenehmste erbaut. Und mein „FeuerFest“ Buch von Lisana hat jetzt eine Widmung!

Wenn Menschen, die etwas bewegen können, auf der Biofach erhellende Begegnungen haben, kann das nicht schaden… Den Agrar-Atlas (lesen!) findet man hier.

Die bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber

Immer Fundort guter Kreationen – Schrozberger Milchbauern:

Repräsentanz des Bauernverbands. Das „Ständchen“ ist schon auch eine Botschaft… oder soll man sich freuen, dass er überhaupt da ist?

Braukunst Live! Heute/2018/2019

Bierfreunde aufgemerkt! – heute (30.01.20) und morgen ist im Münchener MVG-Museum wieder Zeit für die Braukunst Live! Nachdem der Gründer dieser lobenswerten Veranstaltung (seit 2012) – Frank Böer – sein Werk im letzten Jahr an den Meininger Verlag verkauft hat, bin ich sehr gespannt ob sich etwas verändern wird. By the way – was macht Frank Böer eigentlich jetzt? Siehe hier!

Was ich gerne zur Vorbereitung mache? Erst einmal in den Rückspiegel blicken. Die Braukunst Live! 2018:

Almut Emma Zinn – Emma/Biere ohne Bart

Halbzeitpause auf dem Weg – Biere ohne Bart?

Bryan France – Yankee & Kraut
Susi, Markus und Christina Hoppe – Hoppebräu
Ohne Worte. Foto: Lars Peschke

Gurken Gose – ein Kollaborationssud Hertl mit Hopfmeister. Säuerlich. Salzig. Frisch. Sensationell!

Zum Finale ging es diesmal in die Augustiner Bräustuben in der Landsberger Straße 19:

Foto: Lars Peschke

Und natürlich war ich auch letztes Jahr – Braukunst Live! 2019 – dort:

Markus Hoppe mit dem Fingerzeig auf seine neuen Räumlichkeiten. Am 24. April 2019 war es dann tatsächlich so weit: Die Brauereigastronomie „Hoppebräus Zapferei“ sperrte auf. Und – ich war immer noch nicht dort… arrrrrrgh.

Sehr feine, hoch interessante Entdeckung: orca brau aus Nürnberg:

Felix vom Endt mit ? – orca brau

Steamworks Brewery aus Van­cou­ver mit dem feinen „Jasmine IPA“:

Ich kann sie – die Gurken Gose – nur empfehlen. Probieren. Probieren. Probieren!

Für mich der unbestrittene Primus in der Spielklasse „alkoholfrei“: Le Chauffeur von Nittenauer:

Mit ordentlich Hunger ging es am Abend in die Gaststätte Rumpler:

Who let the pigs out? Fat Toni!

Am 27. Dezember ist es bei mir guter Brauch geworden, die Zielgerade auf Silvester mit dem Besuch des traditionellen FAT TONI Konzerts im Diagonal zu bereichern. Die Festivität ist – in jeder Hinsicht zu Recht – immer ausverkauft. Siehe dazu exemplarisch 2017:

Weitgehend 😉 normale Menschen lassen je nach Aufgabenverteilung – im Auditorium und auf der Bühne – mehr oder weniger die Sau raus. Ohren, Beine und Augen haben mächtig was zu tun! Ich habe diese wunderbare Band seit dem Bürgerfest 2015 auf dem Schirm:

Im Sommer war es Zeit für eine neue Kamera. Nach wie vor bin ich dabei mir diese Untertan zu machen. Mit der (doch sehr fordernden) Bühnenfotografie habe ich mich nie wirklich beschäftigt. Wobei meine Premiere aller Ehren wert war. Auf den Ingolstädter Jazztagen 1990 habe ich (heimlich) ein Foto gemacht:

Miles Davis

Das FAT TONI Konzert war damit eine ideale Spielwiese für eine Extrawurst (im Rahmen der regionalen Genusskultur) und zugleich für nachfolgende Fleißaufgabe. Wie erhofft sind sich meine Kamera und ich weiter näher gekommen. Viel Freude damit!

Donna Corleone
Stephan Kraus alias Don Vito Salerno
Bella Capone
Luigi Ferino
Harpo Mortale
Giovanni de la Notte
Roberto Tamburo