Letztes Wochenende, Exkursion nach Regensburg. Immer eine gute Idee. Erstes Ziel: Haus der Bayerischen Geschichte. Das Museum wurde im Juni 2019 eröffnet. Ich war noch nie dort. Vor dem gelungenen Neubau, zur Donau hin, steht eine schöne Skulptur: Ein Wels, auf bayrisch – ein Waller. Im Museum gibt es derzeit – der eigentliche Anstoß für den Besuch – eine Sonderausstellung: „Wirtshaussterben? Wirtshausleben!“ Gut gemacht! – nur noch bis zum 11. Dezember … Den Film dazu nicht entgehen lassen. Sein dürfen – in einem anständigen(!) Wirtshaus. Für mich ein steter Hochgenuss. Hineinblicken in die Geborgenheit. Hinausschauen in die Welt. Stühle und Tische die im Leben stehen. Holz, gerne am Boden und die halben Wände hinauf. Meditationen am Stillleben. Frische Blumensträuße. Lichtinseln. Besteck. Geschirr. Gläser. Deren Geräusche. Hähne die zu Fässern führen.Weiter Lesen

Heute ist Allerheiligen. Eine Festivität an der aller Heiligen gedacht wird. Ob das mehrheitlich noch geschieht – wohl sicher nicht … man genießt jedenfalls die Wirkung des gesetzlichen Feiertags … Und diejenigen, die heute zur Besinnlichkeit tendieren, gedenken wohl größtenteils ihrer Lieben, die bereits verstorben sind. Ein Vorgriff – ist doch erst morgen Allerseelen. Wobei – denkt man liebevoll an schon lange Vorausgegangene – hatten diese bestimmt etwas Heiliges … Kulinarisch bietet Allerheiligen ein zwischenzeitlich seltenes Brauchtumsgebäck. Den Allerheiligenspitz oder auch Allerheiligenstriezel. Zumeist kommt er als Hefezopf mit Puderzucker betreut daher. Es gibt ihn aber auch in den Varianten mit Kümmel, Mohn oder Sesam. Und es scheint eine exklusive Ingolstädter Spielart zu geben. In Form einer ovalen, an den Enden spitz zulaufenden Torte. Dort, wo es überhaupt allerlei traditionelle backhandwerklicheWeiter Lesen

Ein schlauer Mann ist er, der Felix Prinz zu Löwenstein. Der promovierte Bio-Landwirt war bis Mai 2021 Vorstandsvorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft, dem deutschen Spitzenverband der landwirtschaftlichen Erzeuger, Verarbeiter und Händler von ökologischen Lebensmitteln. Er hat was zu sagen. Und deshalb höre ich ihm gerne zu. Zumeist auf der Biofach hatte ich dazu Gelegenheit. Im April 2018 war er auf Einladung des Arbeitskreises Konsum und Ernährung der Lokalen Agenda 21 Neuburg zu Gast im Jagdschloss Grünau. Ich durfte seinen Vortrag „Wir werden uns ökologisch ernähren oder gar nicht mehr“ einleiten und nachmoderieren. Letzten Donnerstag (29.09.2022) war er wieder in Neuburg. Als Gast des lokalen Rotary Clubs lautete sein Thema diesmal: „Die Zukunft gehört stabilen Systemen“ Eine Zahl geht mir seither nicht mehr aus dem Kopf: 58 Prozent. Das ist derWeiter Lesen

In dieser Jahreszeit ist der Gang aufs Volksfest eine zünftige Sache. Wenn die ganz jungen Jahre hinter einem liegen, freut man sich dabei im Besonderen auf Speis und Trank. In feierlich-wohliger Peristase. Am schönsten ist es, wenn man dazu eingeladen wird. Als guter Gastgeber tut man seinen Gästen gut. Mit diesem Anspruch – wohin also? Zwischen dem 02. und 13.09.2022 auf das Volksfest Pfaffenhofen zum Beispiel. Dort ging es bei der Festwirtin Julia Spitzenberger “Brutal lokal” zu. Alle Zutaten wurden vorbildlich direkt von Landwirten aus dem Pfaffenhofener Land bezogen. Bereits seit 2015 gibt es bei Frau Spitzenberger regionale Freiland-Hendl, siehe meine Notiz hier. Die diesjährige Liste der Erzeuger ist sehr beachtlich! In Pfaffenhofen nicht zu vergessen, das Festzelt Tradition der Klosterbrauerei Scheyern – ebenfalls mit engagiertem Schwung. Siehe am BeispielWeiter Lesen

Über das Plakat 2022 habe ich ja schon berichtet. Heute gibt es noch eine Extrawurst. Die Plakathistorie der OLMA steht lückenlos seit 1943 – seht hier und dort. Bis auf eine Ausnahme: 2020. Das Virus wars. Messe und damit Plakat sind ausgefallen. Aber nur vor den Kulissen. Es gab freilich eine Affiche in der Schublade. Und diese hat man jetzt aufgezogen. Eine sehr gute Idee, denn – das Plakat ist wirklich sehenswert! Geschöpft haben es Pia Niebling und Philip Kerschbaum vom St.Galler Designstudio Modo. Kompliment! Es gehört hiermit zu meinen Favoriten. Seht selbst:

Und wenn ich schon einmal dabei bin, gibt es nach der Notiz zu 2016 gleich noch eine Retrospektive vom Terra Madre Salone del Gusto 2018. Die wunderbare Vielfalt der Menschen – die es zu Treffen lohnt – besonders betonend. Was freue ich mich gerade darauf! Das Zeitalter des Eichhörnchens ist vorbei. Dieser Satz ist eine Extrawurst. Die Anzahl der Menschen, die ihn verstehen, kann der Zwei-Finger-Ede an seiner lädierten Hand abzählen. Beim Salone in einem „Laboratori del Gusto“ getroffen – auf der Rückfahrt in seinem Ristorante Laghi (Campogalliano|Emilia-Romagna) besucht: Paolo Reggiani

Schutterhof. Das 6. Weinschmecker Weinfest gastiert seit Donnerstag. Hier mein Rückblick zur letzten Festivität 2019. Was braucht ein gutes Weinfest auf der Anbieterseite? Einen Platz zum Wohlfühlen. Aufmerksame Gastgeber. Qualität(!!!) und Auswahl im Ausschank. Vernünftige Brotzeiten. Passendes Wetter. Ich versichere: Alles da! Auch das Wetter – es ist erfrischend abwechslungsreich. Wie ein guter Wein. Heute letzter Tag. Wir sehen uns?!

Gestern Abend im ZWØLF. Tap Takeover durch Hoppebräu! Es flossen aus Tap 3 „Wuider Hund“, Tap 4 „Weißbier“, Tap 7 „Wuidsau“, Tap 8 „Pale Ale Solero“, Tap 9 „Märzen“ und Tap 11 „Fuchsteufelswild“. Dazwischen schäumten fröhlich die Hausherren Yankee&Kraut. Ingolstadt kommt voran. Die Künstler waren anwesend – Markus Hoppe, Bryan France und Max Senner.

Slow Food Deutschland wird heuer 30 Jahre. Die Botschaft ist so frisch wie am ersten Tag: Gutes, sauberes und faires Essen für alle! 30 Jahre feiert auch Slow Food München. Bei der Abendveranstaltung am 23. Juli im Biergarten der Waldwirtschaft Bienenheim (gelistet im Slow Food Genussführer) im Münchner Westen war ich gerne dabei. Eine schöne Festivität. Mit kurzweiligen Ansprachen. Bei leider einer Ausnahme. Philosoph Harald Lemke verfehlte das Thema seiner Rede „Weiter 30 Jahre Slow Food?“ grandios. Wild zusammengebastelte Schnipsel ohne wirklichen Bezug, Selbstdarstellung, Kollegen-Bashing und der Tipp „Gut, sauber, fair“ unter anderem durch „lecker“ zu ersetzen, machten das Zuhören sehr mühsam. Was war denn das? Ein traumhafter Schweinsbraten mit Dunkelbier-Honig-Sauce schaffte umgehend wohlige Linderung. Feiner Höhepunkt: Der beherzte Auftritt der großartigen Wellküren. 20 Jahre feiert Slow Food Regensburg-Oberpfalz. FreudigWeiter Lesen

Die Neue Welt in Ingolstadt. Legendäre Kleinkunstbühne. Und sei es, wenn auch nur Eintrittskarten dort verkauft werden (die längste Warteschlange, die ich je in der Stadt gesehen habe). Die Bespielung der Bühne obliegt seit 2018 dem Kulturamt der Stadt. Die besondere Stätte war aber immer schon mehr. Nämlich ein sehr ordentliches Wirtshaus! Über 30 Jahre (1983 bis 2016) sorgten Walter „Woidl“ Haber und insbesondere Josef „Josi“ Jauernig dafür. Ihnen folgte Johannes Langer, der mit einer neuen Neue Welt sein Glück versuchte (2016 bis 2018). Aus meiner Sicht hat er es gut gemacht. Und ich kann mich durchaus auch für die kürzliche Renovierung (Schnipsel 62) erwärmen. Allein – seit vier Jahren fehlt hier jemand; der Mensch lebt nicht von der Kunst allein … Ich habe gute Nachrichten. Taufrisch. Die Zeit derWeiter Lesen

Wein – seine Macher, der Berg, der Keller, das Etikett, im Glas, in der Nase, im Mund, seine Freunde auf dem Teller – ist eine sehr große Leidenschaft von mir. Mit eine der größten Prägungen dafür erfolgte (seit Mitte der 90er) und erfolgt durch die Weinhändler K&U in Nürnberg. K&U stehen für Martin Kössler und Dunja Ulbricht. Sie liefern köstlichen Mehrwert zum gesamten(!) angesprochenen Spektrum. „Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.“ Sagt der Fuchs zum kleine Prinz. Ich vertraue K&U. Tröstlich, dass sie Verantwortung zeigen: in diesen Minuten öffnet wieder ihre jährliche Hausmesse (die ich seit 2012 bepilgere). Morgen bin ich dort – RRR! Heute gibt es einen kurzen Rückblick auf die letzte Festivität 2019. Noch mit dabei, der große Jim Clendenen; im MaiWeiter Lesen

Zwei Durchsagen. Nummer eins:Das aktuelle Slow Food Magazin (04|2022) ist druckfrisch. Die schönste Art es zu bekommen, ist hier beschrieben. Nummer zwei: Am 06.08.|07.08.2022 steigt eine feine Festivität auf dem Doimerhof. Das ist dort, wo die glücklichen Schweine vom Barbara und Michael Weichselbaumer leben. Hier lässt es sich gut feiern – schaut. Am Samstag steht ein Konzert von Hans Well & Wellbappn im Mittelpunkt. Am Sonntag ein Jubiläum – 20 Jahre AbL-Bayern. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) ist die einzig wahre Interessenvertretung der Bauernschaft. Sie tritt für eine nachhaltige, sozial- und umweltverträgliche Landwirtschaft ein. (71) – Fingerzeig – (73)

Ich weiß gerne, woher mein Essen kommt. So kann ich beurteilen, ob es gut, sauber und fair ist. In ehrlichen Wirtshäusern, die sich der lokalen und saisonalen Küche verpflichtet fühlen, ist das weitreichend gesichert. Ganz erstaunlich ist hingegen, dass das sehr selten bei Lokalitäten der Fall ist, die ausländische Spezialitäten anbieten. Kommt das Essen dann noch auf die Hand, gilt faktisch unisono: mein Name ist Hase. Das ist sehr betrüblich, denn – was wären wir ohne diese wunderbaren Küchen und Handreichungen?! Es gibt löbliche Ausnahmen. Beispiele sind der India Club in Berlin oder das Erasmus in Karlsruhe. Und es gibt eine Festivität die beides schafft. Gute Herkunft, auch und gerade auf die Hand. Im großen Stil. Afrikanisch, amerikanisch, französisch, griechisch, indisch, italienisch, mexikanisch, spanisch, syrisch, thailändisch, tibetisch, türkisch, ungarisch undWeiter Lesen

Die Gärtnerei Trögl ist der älteste Handwerksbetrieb der Stadt Ingolstadt. Ihre Website erzählt: „Gegründet wurde er im Jahre 1750 im 9. Stadtviertel der Altstadt (heute Oberer Graben 22) von Dionys Josef Trögl und seiner Frau Magdalena Trögl, geborene Plattenmacher. Am 6. Juni 1894 verlegte Ludwig Trögl jun. den Gärtnereibetrieb an den heutigen Standort am Brodmühlweg.“ Mit Christoph Trögl – ein Mensch der Sorte: tut sehr gut! – ist die achte Generation am Werk. Durch das herrliche Areal fließt die Schutter. Es sind ihre letzten plätschernden Meter – bevor sie im Künettegraben abtaucht. Ein Ort der Erfrischung und Kräftigung. Holt jetzt eure Zettel raus und notiert: Den ganzen Sommer lang gibt es hier kuliviertes und gewachsenes Gemüse! Viele gute Gründe, warum sich Slow Food Ingolstadt im August 2019 ebenda zum PicknickWeiter Lesen

Ich war als Bub bei den Pfadfindern. Eine gute Zeit! Beim Stamm St. Pius. Eine wunderbare Pfadfinderweisheit findet sich hier. Deshalb habe ich da ein Auge drauf – so auch gestern oberhalb des Schutterhofs. Den zündenden Funken musste ich allerdings auslassen. Ich hoffe auf eure Phantasie. Dagegen habe ich mich anderen Illuminationen zugewandt. Markus Jordan – ich weiß nicht, welchen Künstler wir in Ingolstadt in dieser Spielklasse noch haben?! – hat sie kreiert und eingeschaltet. Er nennt die Geschichte „DAS LABOR“. Schaut euch das mal an. Da steckt viel Energie drin! Der Eingang befindet sich im Innenhof des Neuen Schlosses.

Das Angebot ist da. Mehr gab es nie. Es gilt freilich unbedingt Bekömmliches von Kümmerlichem zu unterscheiden. Eine Kernkompetenz in unserem Überfluß! Der Ingolstädter Konzertreihe MittwochKlassik darf man sich ohne Argwohn hingeben. Letzten Monat gab es Werke aus dem 16. Jahrhundert. In der endlich wieder zugänglichen Sebastiankirche. Mein Aha-Effekt: Ich werde Blockflöten nicht mehr unterbewerten. Jedenfalls dann, wenn Justus Willberg sich um sie kümmert. Das Konzert hat mich erfrischt. Danke dafür! Info aus dem Kulturamt: Die MittwochKlassik startet wieder am 21. September 2022.

Die Kulturlandschaft der Hallertau ist bekanntlich das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt. Hier dreht sich alles um Bier und es gibt unzähliche Brauereien, denen die Dolden direkt in die Sudkessel wachsen ….. schön wärs! Gemessen am Weltmeistertitel schaut es in Sachen Bier leider recht mau aus. Freilich gibt es wunderbare Ausnahmen. Und wen man dafür auch nicht schimpfen darf, sind die Bürger von Attenkirchen. Mit viel ehrenamtlichem Engagement wird hier nämlich seit 2010 alle zwei Jahre das Hallertauer Bierfestival ausgerichtet. 2016 war ist zum ersten Mal dabei. Und natürlich 2018: Nicht ums Verrecken weiß ich noch den Namen dieser Band. Sie gaben knackigen Rockabilly zum Besten. Ich bitte um Hilfe! Übernachtet wurde – sehr günstig gelegen – bei einer lieben Freundin. Danke Helga! Am nächsten Morgen gab es ein erbaulichesWeiter Lesen

Es ist der 24. Juni 1989. Ich weile in der neuen Turnhalle des Christoph-Scheiner-Gymnasiums. In Kürze werde ich mein Abiturzeugnis erhalten … Dieser Moment ist mir gerade klar vor Augen. Das hat einen schönen Grund: Am 24. Juni 2022 – letzten Freitag, auf den Tag genau 33 Jahre später – sitze ich wieder in derselben Turnhalle. Gleich wird mein Sohn Moritz sein Abiturzeugnis bekommen. Seine Schulzeit (hier der Start) findet ihren würdigen Abschluss. Ich habe in mich hineingespürt: Was bewegt(e) mich mehr? Die beiden Lagen sind nicht wirklich vergleichbar. Im Zweifel aber – der 24. Juni 2022 … Moritz wurde zudem ausgewählt, die Abiturrede zu halten. Er machte das fabelhaft. Ich bin sehr, sehr stolz auf ihn! Ganz abgesehen davon – sein Abi ist besser als meines. Nach Übergabe desWeiter Lesen

Ach Wien! Laut Wikipedia ist Sehnsucht „ein inniges Verlangen nach (…) Zuständen (…). Sie ist mit dem Gefühl verbunden, den Gegenstand der Sehnsucht nicht erreichen zu können.“ So betrachtet, ging es mir vor zwei Wochen prächtigst. Hatte ich doch den Gegenstand meiner Sehnsucht – diesen Traum einer Stadt – für ein Wochenende erreicht. Anlass – als bräuchte ich tatsächlich einen! – war die VieVinum in der Hofburg. In meinem Protokoll – das ich selbst in gehörigem Gebrauch habe – halte ich fest: Warm-up mit Kaffeehauskultur im Café Prückel|Abendbesuch der Meierei im Stadtpark. Endlich! Große Gastlichkeit. Unser Herr Ober nach dem ersten Gang (Kalbszunge mit Käferbohnen): „Ist der Einstieg gelungen?“ Ist er. Und wir sind auch nicht mehr ausgestiegen. Sehr, sehr gut das Kalbsbeuscherl mit Schnittlauch-Knödel und Majoran. Zum Käse (AuswahlWeiter Lesen

Die Arche des Geschmacks – das Flaggschiff der biologischen Vielfalt von Slow Food Deutschland – hat einen neuen Passagier: die Spargelsorte Huchels Leistungsauslese. Frisch vom Spargelhof Rehm, zubereitet und aufgetischt im Gasthaus Stark, hat sie sich letzte Woche ein fröhlicher Kreis von Slow Food Ingolstadt schmecken lassen. Auch das druckfrische Slow Food Magazin 03|2022 befasst sich mit dem neuen alten Spargel. Slow Food Lübeck verkostete dieser Tage aus gegebenem Anlass Huchels aus gleich drei verschiedenen Anbaugebieten. Nämlich aus dem Ahrensburger Land (nord-östlich von Hamburg), dem Walbecker Land (Niederrhein) und aus unserer Schrobenhausener Region – siehe hier. Ich werde mal nachfragen, ob sich das Terroir tatsächlich bemerkbar machte – und wenn ja wie.

Ingolstadt wurde 1989 zur Großstadt. Außer den Statistikern, hat das bis heute niemand bemerkt … Aber ganz ehrlich – zuweilen bin ich froh darüber. Das geht allerdings nicht so weit, als dass ich mich an großstädtischen Anmutungen nicht erfreuen würde. Eine solche gibt es jetzt mit dem frisch renovierten Kavalier Dalwigk, der neuen Heimat von brigk – Digitales Gründerzentrum der Region Ingolstadt (Schloßlände 26). Letzten Freitag war ich dort. Geschäftsführer Dr. Franz Glatz moderierte im Rahmen des „Gründerfestival Stromaufwärts“ eine Podiumsdiskussion. Mit dabei: Sascha Lobo. Am Abend tanzte dieser – wenn man schon mal in der Stadt ist – auf einer weiteren großurbanen Hochzeit: beim „3. Futurologische Kongress“ im Stadttheater.

Der Geburtstag von extra prima good an jedem 15. Mai beschäftigt mich hier tatsächlich nur insoweit, als ich ein Jahresbild benötige. Eine solche Übung will und sollte man – zumindest nach einer gewissen Wegstrecke – nicht abreißen lassen. Zum heutigen elften Jahrestag wurde ich am Ingolstädter ZOB fündig. Elf Jahre extra prima good sind – ein Blick ins Archiv hilft schnell weiter – durchaus ein beachtlicher Weg. Das Schönste an ihm – er bereitet mir mit (fast) jedem Schritt lustvolle Erkenntnis. Und solange das so bleibt … Goethe sagte es uns bereits: „Man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen.“ Heute Abend gibt es gegrillten Fisch, Kartoffelsalat und Weißwein. Möge das nie enden! Mit Blick auf die letzten zehn Jahresbilder, bin ich beim ersten Geburtstag und meinem PatenkindWeiter Lesen

Mein letzter Bericht über Spargel ist tatsächlich schon etwas her – Anfang Mai 2020. Neben einer Salsa ging es darin auch um Rindviecher und Störche. Was sich seither zur Thematik ereignete, folgt sogleich: ein kleiner Spargeltest, gute alte Bekannte im Schrobenhausener Land, eine Neuentdeckung im Abensberger Land und der erste Spargel in der Arche des Geschmacks. En passant. Mein allererster Bericht auf extra prima good – vor fast genau elf Jahren am 15. Mai 2011 – hatte den Titel … Spargelzeit. Es tut gut, wenn der Schmerz nachlässt. Darum beginnen wir hässlich. Mit einer Plastikorgie. Eingefangen exemplarisch im Schrobenhausener Land 2019. Niemand braucht so etwas, wenn er kurz nachdenkt und wenn er warten kann. Es ist genau so einfach. Nebenbei bemerkt – der Rohstoff von Plastik ist Erdöl. Die HerstellungWeiter Lesen

Das Georgianum wird momentan renoviert – der Hohe-Schul-Platz ist eine Baustelle. Deshalb ging es heuer zur siebten Ausgabe (2014 und 2017) der Festivität (nach obligatorischen Pausen 2020 und 2021) auf den Paradeplatz und in den Schlosshof. Dort schenkten aus: Griesmüllers Altstadtbrauerei (erstmals dabei), Gutmann|Schattenhofer, Herrnbräu, Lammsbräu, Nordbräu, Riedenburger Brauerei und Weltenburger Kloster. Eine solide Geschichte. Für ein Hochfest des Bieres zu wenig.

Wir alle sind in enormer Bewegung. Ungefragt. Die Erde dreht sich mit etwa 464 Metern pro Sekunde um ihre Achse. Dazu kommt, dass sie gleichzeitig mit durchschnittlich knapp 30 Kilometern pro Sekunde um die Sonne läuft. Das Sonnensystem wiederum umkreist mit ungefähr 220 Kilometern pro Sekunde das Zentrum der Milchstraße. Und endlich wirkt noch die Gravitationskraft benachbarter Galaxien auf die Milchstraße – mit rund 630 Kilometern pro Sekunde. Ein Ruhepol tut also Not. Als geradezu idealer Haltepunkt hat sich ein gutes Bier bewährt. Drei frische Beispiele: Das köstliche Braunbier (Hopfen und Malz auf voller Sendung) der Altstadtbrauerei (Griesmüllers) das süffige Helle von Yankee&Kraut im ZWØLF und der fabelhafte Maibock aus dem Hause Riedenburger. Gleich zwei prächtige Ankerplätze – zur weiteren Entschleunigung – liegen direkt vor uns. Dieses Wochenende in IngolstadtWeiter Lesen

In Deutschland gibt es eine ganze Menge regionaler Slow Food Gruppen – schau. Zwei Mal im Jahr – im zeitigen Frühling und im Herbst kommen deren Leitungen zu einer Tagung zusammen. Ich schätze diese Zusammenkünfte sehr. Man schnuppert in viele Ecken unseres Landes und trifft dort gleichgesinnte „Verrückte“ mit Haltung und teilweise erheblicher örtlicher Färbung. Allein das bereichert ungemein – steht doch Slow Food für Vielfalt satt! Dazu kommt regelmäßig ein Wissens-Booster. Meine erste Tagung – als Vertreter von Slow Food Ingolstadt – war im Januar 2009 in Herrsching. Es folgten Beilngries, Nieheim, Freiburg, Andernach, Gießen, Bad Muskau, Würzburg, Baden-Baden, Erfurt, Heilsbronn, Michelstadt und drei Mal Berlin. Vergangenes Wochenende ging es nach Paderborn/Bad Lippspringe. Ich halte für mich fest: Besuch Heidschnuckenschäferei Senne|Tagungsort Prinzenpalais Bad Lippspringe|Abendessen in der Windmühle Fissenknick (GenussführerWeiter Lesen

Treue Leserinnen und Leser wissen was jetzt kommt. Wer hingegen Hilfe benötigt – hier ist sie. 2020 – Überraschung! – gab es keine OLMA … Und damit auch kein Plakat. 2021 schaut die Sache so aus: Weil ich gerade im Thema bin, gibt es eine überfällige Nachlieferung aus dem Jahr 2017. Da feierte die OLMA ihre 75. Ausgabe. Dafür wurden 75 Botschafter ernannt. Es war mir eine Ehre! Unersetzlicher Bestandteil des Festmenüs nach dem Festumzug durch die St. Galler Innenstadt war natürlich eine OLMA-Bratwurst (mit Kartoffelgratin, grünen Bohnen und Karottenstängeli): Die lokale Brauerei Schützengarten kreierte zum Jubiläum einen eigenen Sud. Als Flaschenetiketten glänzten historische Plakate: Nach der OLMA stand ein Abstecher nach Zürich auf dem Programm. Das Hotelpersonal spendierte während der Anmeldung – Namen sind eben nicht Schall und RauchWeiter Lesen

Jetzt findet meine Serie „Weineinkauf in Ingolstadt“ doch tatsächlich eine Fortsetzung. Schön! Bisher gibt es acht Folgen – hier geht es los. Der neue Kandidat ist elfgrad°. Es gibt eine Vorgeschichte. elfgrad° ist Händler, sieht sich aber vor allem auch als Vermittler von Lust auf Wein. Ende August gab es dazu eine Festivität im ehemaligen Donaukurier-Forum (Staffenbergstraße 2a, 85051 Ingolstadt). Hier ist deren neues Weinlager. Und hier soll es zukünftig weinaffine Veranstaltungen geben. Die nächste ist schon am 16.09.21 – check. Im Fortgang gibt es einige Eindrücke von einem schönen Abend. Das Ganze kommt sehr fein und edel daher. Bitte dazu keine Berührungsängste haben. Die angebotenen Weine sind hochinteressant. Die Menschen dahinter offen, geerdet und leidenschaftlich am ehrlichen Genuss – ohne hohles VIP-Getue – interessiert. Die Tramezzini waren köstlich. DieWeiter Lesen

District Five ist Kaffeerösterei. Und Kaffeehaus. Und Ideengeber für so Vieles. Zum ersten Mal tauchte die Unternehmung von Tobias Stehle, Michael und Andreas Menrad Ende 2016 hier im Blog auf. Mit deren Pop Up Café in der Donaustraße 2 (das Haus ist zwischenzeitlich einem gelungenen Neubau gewichen): Seit Ende Mai 2018 residiert man auf der anderen Straßenseite (Donaustraße 3). Die Bilder entstanden wenige Tage nach der Neueröffnung: Momentaufnahmen vom April 2019. Probiert unbedingt die Shakshuka! Ende Februar 2019 gründeten die Jungs den Weinhandel elfgrad°. Gleich vom Start weg mit sehr beachtlichen Tropfen (insbesondere auch Naturweinen). Und sehr feinen Veranstaltungen. Ich hatte das Gefühl in Berlin, Hamburg, Köln oder München zu sein. Von Ingolstadt war ich so etwas nicht wirklich gewohnt. Das – und der Wein – ging runter wie Öl.Weiter Lesen

Es gibt in meinem Archiv eine Unmenge von Bildern und ein Kunterbunt an Notizen. Ihnen gemeinsam sind zwei Eigenschaften: Sie haben hier keinen Einzug gefunden – ich hatte keine Zeit dafür. Und – es wäre schade drum! Weil sie alle auf ihre Art einzigartig sind und vielfach sonst nichts mehr an sie erinnern würde. Weil sie Quellen neuer Inspiration sein können. Weil ich damit Ordnung finde und bei Bedarf hier schnellen Zugriff habe. Und endlich, weil ich damit Menschen – besonders ihren Protagonisten – eine Freude machen kann. Die Geschichten sind durchweg betagt. Ihre Erzählung erfolgt skizzenhaft und großkörnig. Ich nenne sie Resteküche. Diese ist bekanntlich durchaus schmackhaft. ➜ Resteküche 1 Im Mai 2012 saß ich mit Marco Dombek – dem Brauer von Schwalbenbräu und der Bavarian Bully Brewing CompanyWeiter Lesen

Im Ofen. Der Duft im ganzen Haus hatte allerdings bereits etwas Großes angekündigt. Ein Schweinsbraten (vom Naturschwein) gebettet auf Zwiebeln: Im Schuppen. Hat gerade so reingepasst. Der kürzliche Nachschub. Hochsommerlicher Party Pooper: In guten vier Monaten ist Weihnachten … In der Donaustraße 11. Noch bis Oktober. Schöpfungen im Rahmen des streetArtig international II (Kunst und Kultur Bastei e.V.). Mein Primus stammt vom Argentinier Eduardo Relero und heißt „Muela del jucio. Final con Fredda“: In der Flasche. Bisher eine meiner feinsten Entdeckung im laufenden Jahr. „Ventus“ – von der Bodega Venta d’Aubert:

Als ich letztes Jahr Griesmüllers Altstadtbrauerei hier vorstellte, gab ich dem Bericht die Überschrift „Aus der Mitte entspringt ein Bier“. Das war nicht ganz richtig – komponierte Franz Rottenkolber zu dieser Zeit doch noch im Münchner Umfeld. Seit Juni ist es aber nun endlich die reine Wahrheit. Mitten in der Altstadt (Schulstraße 19) braut sich mit Ingolstädter Wasser etwas zusammen! Alle Biere sind jetzt echte Schanzer (= Geburt innerhalb der Stadtmauern von Ingolstadt). Zum Start präsentiert sich auch ein Braunbier – „Alt Schanzer Braunbier“. Vor 100 Jahren gab es in der Region eigentlich nur Braunbier- und Weißbier-Wirtshäuser. Rottenkolber beschäftigt sich gerne mit Braugeschichte. Einer lokalen Rezeptur aus dem Jahr 1905 – von ihm im Stadtarchiv ausfindig gemacht – gab er im neuen Sudkessel eine Chance. Eine gute Idee! Im VergleichWeiter Lesen

➜ Schnipsel 42 Das angekündigte Augustiner-Wirtshaus (Augustiner-Bräu Theresienhof) hat am 19. Juli aufgemacht. Sehr schöne Räumlichkeiten! Der 1. Stock wird noch nicht bespielt. Am 22. Juli habe ich mir meine erste Halbe genehmigt. Sie kommt aus dem Fass. Es ist nicht aus Holz. Info Bedienung auf Nachfrage: Kommt aber noch (dann wohl partiell). Das Helle kostet 3,90 EUR (Vergleich: Das Altbayrische Hell (Herrnbräu) im Weissbräuhaus kostet 3,80 EUR). Ein „Klassiker“ zeichnet sich durch einen gewissen Traditionswert aus. Vom Start weg gibt es auf der Speisekarte trotzdem bereits „Theresienhof Klassiker“ … Wer die Küche beliefert ist leider nicht ersichtlich. Im Krautsalat fehlte der Kümmel. ➜ Schnipsel 43 Panna Cotta geht immer. Lavendel hat gerade Saison: ➜ Schnipsel 44 Die Neue Welt ist (schon wieder) neu gestrichen worden. Der Außenauftritt wird immerWeiter Lesen

Ende April war ich im Orbansaal. Letzten Montag auch. Dieses feine Bauwerk aus dem Barock, mit seinen Stuckdekoren und Reliefs in altstädtischer Traumlage, ist mir in ganz besonderer Erinnerung. Eine kleine Geschichte dazu: Während meiner Schulzeit verbrachte ich ein Jahr im Internat. Nicht hinter den sieben Bergen, sondern mitten in Ingolstadt, im Canisiuskonvikt – der frühere Volksmund kannte es auch als „Kistn“. Zum Komplex des ehemaligen Jesuitenkollegs (1576 – 1773 = Geist ist geil in Ingolstadt) gehört auch der Orbansaal. Erbaut 1725 als Museum für die Sammlung des Jesuitenpaters und Professors der Mathematik Ferdinand Orban (1655-1732). Westlich des Gebäudes, wo sich heute ein kleiner Park und eine Turnhalle befinden, war der Sportplatz des Internats. Ich glaube, es gab keinen Tag in meiner Zeit dort, an dem ich nicht in derWeiter Lesen

Kunst und Kultur sehen. Obwohl sie scheinbar verschollen sind. Im Rahmen der vielfältigen Online-Initiative trotzdemjetzt wird gegenwärtig die Ingolstädter Fußgängerzone samt Umfeld mit der Freilicht-Kunstaktion EXPO bespielt. 73 Banner gilt es zu entdecken und zu genießen. Hier sind alle versammelt. Ich rate aber unbedingt dazu, sich ebenfalls Wind und Wetter auszusetzen … Gestern habe ich mir daraus ein kleines Spiel gemacht. Ein Motiv legte ich zur Seite. Welche fünf der übrigen Werke sprechen mich spontan (Tagesform) besonders an? Die Qual der Wahl. Und ich musste freilich ausblenden, dass ich beachtlich viele Künstler persönlich kenne. Hier meine aktuellen Take Five: Bleibt noch dieser gleich zur Seite gelegte Banner. Hier konnte ich nichts ausblenden 😉 (6) – Kostproben aus Ingolstadt – (8)

Die Dekade ist vollendet! Hätte mich jemand am 15. Mai 2011 gefragt, ob extra prima good in zehn Jahren noch lebendig, frisch und fröhlich ist, ich hätte ihm wohl geantwortet: Warum nicht?! Status quo! Das heurige Geburtstagsbild: Zur Feier des Tages gab es eine sehr feine Wanderung. Dazu kam es so: Vergangenen Dienstag begeisterte mich im Donaukurier ein Foto aus dem Naturpark Altmühltal. Steile Landschaft mit einer schönen Kiefer. Der genaue Ort war nicht angegeben. Nachfrage bei Michael Würflein. Dieser wendete sich an seinen Bruder Christoph. Et voilà! Ein Gulasch schmurgelt im Eisenbräter. Gleich wird es befreit. Dazu Spezialbiere. Dem Geburtstag angemessen. Liebe Filippa (mein Patenkind, auf den Tag genau so jung wie der Blog) – ich stoße auf dich an. Herzlichen Glückwunsch!

Letztes Jahr, Ende April, schrieb ich hier: „Das nächste Oktoberfest ist vom 18.09. bis 03.10.2021 vorgemerkt. Bis dahin sollte Corona das Zeitliche gesegnet haben. Hoffentlich.“ Tja. Soeben erfolgte die Absage für 2021. Die Entscheidung ist natürlich genauso richtig wie die im letzten Jahr. Ein weiteres Plakat nur für das Archiv: Für die Wiesn 2022 (17.09. bis 03.10.) nehme ich ab sofort Wetten an. Bis zum 30.06.2021. Sie findet statt! (65) – Marginalie – (67)

Was man nicht alles macht. Heute Abend vor zwanzig Jahren (20. Dezember 2000) habe ich mit sechs Gleichgesinnten (§ 56 BGB: „Die Eintragung soll nur erfolgen, wenn die Zahl der Mitglieder mindestens sieben beträgt.“) einen Verein gegründet. Sein Name: Ingolstädter Cigarren Collegium „All that Cigar“. Er existiert bis heute! „Es würde mir nicht im Traum einfallen, einem Klub beizutreten, der bereit wäre, jemanden wie mich als Mitglied aufzunehmen.“ Groucho Marx Der Donaukurier berichtete darüber mit dem schönen Aufmacher „Im aufsteigenden Tabakrauch gemeinsam die Seele baumeln lassen“. Sogar der Bayerische Rundfunk (Bayern 1) sendete einen kleinen Beitrag. „Auch der sinnloseste und unglückseligste Tag scheint am Ende gut verbracht, wenn man durch den blauen, wohlriechenden Rauch einer Havanna auf ihn zurückschaut.“ Evelyn Waugh Es soll kein langer Beitrag werden. Aber ich willWeiter Lesen

Unser tägliches Brot gib uns heute … Harald Friedl hat uns mit seinem Film „Brot – das Wunder das wir täglich essen“ ein schönes Geschenk gemacht. Das Werk läuft gerade im Rahmen einer Filmreihe im Kinopalast Neuburg. Vergangenen Mittwoch durfte ich dazu einige Gedanken zum Besten geben: Schaut euch die Geschichte an! Am beeindruckensten für mich waren die weisen Worte und schmackhaften Taten von Christophe Vasseur. Er backt in Paris. Du Pain et des Idées dürfte allein eine Reise an die Seine motivieren. Und natürlich die Bäckerfamilie Öfferl aus dem Weinviertel. Am kommenden Sonntag (18.10.20) um 11:00 Uhr gibt es noch eine Vorstellung. Ebenfalls empfehlenswert die weiteren Filme „Unser Boden“ (21.10.|25.10.20) und „Unsere große kleine Farm“ (28.10.|01.11.20). Nach der Vorstellung verlangte alles in mir nach einem ofenwarmen Stück Brot! DieWeiter Lesen

Beides zusammenbringen – wichtiges Anliegen der ersten „Bio Regio IN“. Heute veranstaltet von der Stadt Ingolstadt, mittendrin – da gehört das hin! – auf dem Rathausplatz. Bei Speckwetter. Kein Wunder, es wäre gerade Wiesnzeit … Der Start ist geglückt. Slow Food Ingolstadt war gerne mit dabei. Freilich ist noch einiges an Luft nach oben drin. Nächstes Jahr bitte mit mehr Breite im Sortiment und vor allem mit Gelegenheit zum Brotzeiten. Nicht vergessen: Am 27.09.2020 von 10 bis 17 Uhr findet im Bauerngerätemuseum Hundszell der alljährliche Öko-Bauernmarkt statt. Nachtrag (24.09.20): Zur Veranstaltung gibt es vom Donaukurier – hier – und vom espresso Magazin – hier – Berichterstattungen. Und noch ein Tipp – man könnte im nächsten Jahr eine zum Thema passende Verbindung zum gleichzeitig stattfindenden Wochenmarkt auf dem Theaterplatz herstellen. DerWeiter Lesen

Im Rahmen der Bio-Erlebnistage 2020 gab es am Sonntag im Ingolstädter Süden großes Kino. Zunächst nutzte ich aber die letzte Gelegenheit zum Besuch der Ausstellung „Mensch|Tier|Natur“ im Bauerngerätemuseum. Tipp! Am 27.09.2020 von 10 bis 17 Uhr findet dort der alljährliche Öko-Bauernmarkt statt. Danach – nur eine gute Minute zu Fuß vom Museum – ging es zur Probststraße 7. Hier liegt der Auenhof (Bioland) der Familie von Rebekka Roth-Meyer und Martin Meyer (Mitglieder bei Slow Food). Sie organisierten federführend eine wunderbare kleine Radltour von Hundszell zur Rosenschwaig: Entlang der Strecke (schöne neue Wege entdeckt!) warteten auf die Teilnehmer folgende Stationen: Gewächshaus, Gemüsefeld, Erdbeerfeld, Hühner-Mobilstall, Kartoffelernte, Petersilie|Rinder, Karottenernte, Rote Beete und Foodtruck|Picknick. Da steckte sehr viel Vorbereitung und Engagement drin. Aber es lohnte sich. Durchweg alle staunten ob der landwirtschaftlichen Schätze, dieWeiter Lesen

Die Firma Weltquartett hat verschiedene absonderliche Kartenspiele entwickelt – siehe hier. Es ist häufig keine schlechte Idee, ganz und gar unlustigen Dingen bewusst mit Humor zu begegnen … Bei einem kürzlichen Besuch in Eichstätt – der Grund dafür ist einer gesonderten Notiz vorbehalten – habe ich den bemerkenswerten Krimskrams-Laden Franz Xaver entdeckt. In der dortigen Auswahl steckt viel Mühe und Geist. Als Beute habe ich mir zwei Sachen gegönnt. Einmal dieses Quartett: Gestern Abend haben wir es sogleich ausprobiert. Was soll ich sagen? Ich habe – dem Thema wahrlich angemessen – verloren! Ehrenwort. Meine beiden Mitspieler halte ich – man will ja nicht kompromittieren – bedeckt. Und dieses Schweinderl. Es ist nicht alleine zu Hause. Ich bekenne eine kleine Schwäche für Tierskulpturen aus Metall: Seht ihr den unversehrten(!) Ringelschwanz? LeiderWeiter Lesen

Die Neuburger Künstlerin Susanne Pohl sah ihrer Ausstellung „GRAS BAUM WIND WASSER – Landschaft vor Ort“ im Stadtmuseum Neuburg wohl freudig entgegen. Sie sollte am 22. März eröffnen. Tat das aber nicht. Am 20. März erschien bekanntlich die bayerische Ausgangsbeschränkung auf der Bühne … Trotzdem fanden ihre Radierungen zu mir. Auf digitalem Weg – ebenda. Ich war sogleich von einigen Motiven recht angetan. Ganz bestimmt, weil auch ich mich sehr gerne in der „Landschaft vor Ort“ bewege und aufhalte. Und da gibt es dann in ihren Arbeiten viele Déjà-vus. Als Erlebnis. Als Gefühl. Gegenständliche Werke haben es bei mir nicht wirklich leicht. Da bin ich schon ziemlich leidenschaftlicher Photograph … Aber es gibt einen wunderlichen Zwischenraum. Gelingt es dem Künstler mich dorthin mitzunehmen, dann bieten gerade solche Gebilde eine fastWeiter Lesen

„Alea iacta est“. In diesem Fall beide Würfel – sonst klappt das mit der Neun nicht. Und ich muss noch ein „Tempus fugit“ hinterherrufen. Denn heute sind es wahrhaftig neun Jahre, seitdem extra prima good im Spiel ist: Zahlenspiele. Am 15. Mai 2012 – extra prima good gibt es ein Jahr – war ich 43 Jahre alt. 2,33 % meiner Lebenszeit begleitete mich bis dahin mein Blog. Heute zähle ich 51 Jahre. Und die gemeinsame Wegstrecke beträgt bereits 17,65 % meiner Jahre. Die 50 % werde ich – so ich und Gott will – am 15. Mai 2053 mit 84 Jahren erreichen … Unwahrscheinlich ist das nicht. extra prima good hat keinen geringen Anteil daran, dass ich mich ausgesprochen wohl und lebendig fühle. Das stete Entdecken und Sammeln von gutemWeiter Lesen

Das größte Volksfest der Welt fällt heuer aus. Eine richtige Entscheidung! Es schmerzt natürlich ein bisserl. Der Sommer geht zur Wiesnzeit sehr häufig nahtlos in einen goldenen Herbst über. Speckwetter. Deshalb sind beim Ammer zur Mittagswiesn die Fenster geöffnet. Auf dem Balkon wird handgemachte Volksmusik gepflegt. Die Menschen sind tiefenentspannt. Sie sitzen frohen Mutes an weiß eingedeckten Tischen. Die frische Augustiner-Mass geht runter wie Öl. Da kommt das knusprige Bio-Hendl. Die Wiesn – sie ist das, was du draus machst! Im Sog der Wiesn-Absage gibt es freilich 2020 auch keinen Raum mehr für andere Volksfeste. Damit habe ich meine Mobilmachung für Bio-Hendl auf der Schanz (Pfingst- und Herbstfest) ebenfalls kassiert. Und aufgemerkt! Mit dem neuen Stadtrat stehen die Chancen für 2021 eh sehr viel besser 😉 Das nächste Oktoberfest istWeiter Lesen

Jährliche Rituale. Heute – der Besuch der weltgrößten Messe für Bio-Lebensmittel. Die Biofach in Nürnberg. Ab morgen (12.02.2020) – bis Samstag (nur für Fachbesucher). Beste Vorbereitung dafür? Der Blick auf das Ereignis im letzten Jahr. Eine Auswahl meiner Fundstücke: Gute Quelle in Freiburg: Emils Bio-Manufaktur. Wenn man die Hollandaise einmal nicht selbst machen will. Und deren Ketchup – Bombe!!! – gehört in meine Basisausrüstung zu Hause: Geniales Werkzeug. Der Paper Shark spart Klammern und Gewicht (Porto): Die Entdeckung in diesem Jahr: NaraFood aus dem bayerisch-schwäbischen Eurasburg. Dort haben sie sich der Dattel verschrieben. Aus biologischem Anbau in betörender optischer und geschmacklicher Vielfalt. Die Sorten hören auf Namen wie Ajwa, Anbara, Deglet Nour, Mactoumi, Fankha, Mazafati, Rabbi, Safawi, Sayer, Sukkari, Wanan oder Medjool. Morgen werde ich versuchen sie für eine SlowWeiter Lesen

Bierfreunde aufgemerkt! – heute (30.01.20) und morgen ist im Münchener MVG-Museum wieder Zeit für die Braukunst Live! Nachdem der Gründer dieser lobenswerten Veranstaltung (seit 2012) – Frank Böer – sein Werk im letzten Jahr an den Meininger Verlag verkauft hat, bin ich sehr gespannt ob sich etwas verändern wird. By the way – was macht Frank Böer eigentlich jetzt? Siehe hier! Was ich gerne zur Vorbereitung mache? Erst einmal in den Rückspiegel blicken. Die Braukunst Live! 2018: Halbzeitpause auf dem Weg – Biere ohne Bart? Gurken Gose – ein Kollaborationssud Hertl mit Hopfmeister. Säuerlich. Salzig. Frisch. Sensationell! Zum Finale ging es diesmal in die Augustiner Bräustuben in der Landsberger Straße 19: Und natürlich war ich auch letztes Jahr – Braukunst Live! 2019 – dort: Markus Hoppe mit dem Fingerzeig aufWeiter Lesen