Ich benötigte unglaubliche 49 Jahre, um erstmals meinen Fuß auf griechischen Boden zu setzen. 2018 war es endlich soweit. Es folgte – trotzt ausgeprägter Erwartungshaltung – ein Urlaub aus dem Bilderbuch, dem ihr hier (Vorsicht – Gefahr spontanen Reisefiebers!) gerne nachspüren wollt. Solche Beglückung gelüstet verlässlich nach Wiederholung. Bereits im Folgejahr wurde dieser mit dem größten Vergnügen Raum gegeben. Gründe, die wir alle kennen, mahnten 2020 und 2021 zur Pause. Nicht so in diesem Jahr. Griechenland – wir kommen! Zur Einstimmung lasse ich im Folgendem einige Impressionen vom Sommer 2019 auflaufen. Zum guten Schluss macht Christos – einer unserer Gastgeber – Milchreis. Zur Schonung unserer Reisekasse sollte ihm das eigentlich verboten werden.

Kundgaben zum Eisgenuss auf extra prima good sind nichts für Breaking-News Eiferer. Meine Eislöcher in Ingolstadt sind bekannt und auch dieses Jahr erste Wahl. Wobei – beim ersten Kandidaten ist wenigstens ein Spiel über Bande drin. Seit einiger Zeit ist wieder Leben in der Kreuzstraße 3. Hier finden wir jetzt das „Seven Heaven“. In der Mischung zwischen Kaffeehaus und Bar gibt es Sandwiches und Bowls. Man legt sehr viel Wert auf die Herkunft der Zutaten, auf gute Lieferanten. Kein Wunder also, dass das Eis von den Eismachern kommt. Und wir sprechen von Extrawürsten. Es gibt im Seven Heaven Sorten, die es exklusiv nur hier gibt. Mein absoluter Favorit: Joghurt-Honig. Bio-Milch (Naturland) vom Hutter aus Adelschlag. Ingolstädter Honig von Klaus Maria Kolb. Man könnte sich das Eis vom sympathischen Chef DanielWeiter Lesen

Es war im letzten Jahr – ein Sommerabend bei Freunden. Wir saßen zusammen im Garten. Im Glas ein kühler Arneis. Auf dem Tisch eine Schale Chips. In sicherer Erwartung einer noch folgenden schönen Grillerei greife ich für gewöhnlich da nicht zu. Doch ich tat es. Ta-ta! Salt & Vinegar Chips mit Arneis – was für eine prächtige Kombi. Im Fortgang befiel mich die Idee einer breit angelegten Blindverkostung verschiedener Sorten von Essig-Chips. Die Methode lässt fix und zuverlässig eine brauchbare Geschmackslandkarte für ein Lebensmittel entstehen. Deshalb mache ich solche Tests sehr gerne – schaut. Der Rahmen war schnell gesteckt, immer mit dabei: die Chips nur aus ganzen Kartoffeln geschnitten (kein Kartoffelpüreepulver … das ist immer betrüblich), Essig (in welcher Variante auch immer) und Salz. Ich nahm, was mir in dieWeiter Lesen

Gute Freunde sind gerade auf dem Weg – für einige Tage ins Berchtesgadener Land und nach Salzburg. Die letzte Zeit löcherten sie mich mit Fragen nach Empfehlungen. Für gewöhnlich verweise ich dann einfach auf einen entsprechenden Bericht hier im Blog. Weil es einen solchen für diese Ecke aber bisher nicht gab, habe ich auf die Schnelle ein bisserl was zusammengebastelt. Da fehlt noch so einiges – für den Moment soll es aber reichen; ich lege mich jetzt in die Sonne 😉 Die Fotos entstanden allesamt im August 2015. Zum Berchtesgadener Land mache ich es mir einfach. Hier findet sich eine Aufstellung aller Genussreisen im Slow Food Magazin ab 01|2014. Und siehe da – in der Ausgabe 02|2017 wird man fündig! Slow Food-Mitglieder bauen diese Quellen obligatorisch in ihre Planungen ein.Weiter Lesen

➜ Schnipsel 53 Geburtstagstorte 17. Februar von mundgerecht. Köstlich. ➜ Schnipsel 54 Aus der Bäckerei Erhard in der Mauthstraße 3 wurde am 25.02.2022 die Meisterei. ➜ Schnipsel 55 Aschermittwoch 2022 im Landgasthof Wagner. Frische Fische! ➜ Schnipsel 56 Erste Frühlingsboten 2022. ➜ Schnipsel 57 Robert Winter hat einen neuen Käsewagen. Dort fehlte die Slow Food Schnecke. Erledigt! ➜ Schnipsel 58 Allez les boules! Heute wurde angespielt. (42 bis 46) – Schnipsel – (59 bis 65)

Ich nehme mein Essen gerne in die Hand. In dieser schönen Spielklasse tummeln sich beachtliche Seelentröster – beispielhaft seien begrüßt: das (unterschätzte) Butterbrot, ein Burger, Bruschetta, eine Leberkässemmel, Drei im Weggla, Fish ´n´ Chips, Döner Kebap, Bánh mì, ein Clubsandwich, Tramezzini und natürlich Pizza. Aufgepasst! Gerade diese Liga hat leider ihre Tücken. Wir begegnen diesen am besten mit der Haltung unseren Selbstwert damit zu pflegen, keinen Junk Food in den Mund zu nehmen … Ich dachte weitgehend alles, was es auf die Hand gibt, zu kennen. Ein Trugschluss. Das Leben machte mir ein überraschendes Geschenk. Und ich gebe es heute an Euch weiter. Die Geschichte geht so: Er wollte eine Bar aufmachen. Und hat das am 25. September 2021 in der Ingolstädter Schäffbräustraße 23 dann auch gemacht. Ältere Schanzer kennenWeiter Lesen

Kuchen oder Torte? Zumeist lautet meine Antwort – Kuchen. Die Ausnahmen sind überschaubar. Eine kommt aus Wien … Eine andere aus München – die Luitpoldtorte. Es gibt sie im ganz ausgezeichneten Cafe Luitpold in der Brienner Strasse 11 (man beachte auch das Restaurant und die Veranstaltungen). Die Torte hat sechs dünne Böden aus zarter, feiner, leichter und luftiger Sandmasse, dazwischen eine hochfeine Creme aus französischem Weißwein, Cognac und edlem Marzipan, einem hauchdünnen Überzug aus feinster belgischer Zartbitter-Schokolade und ein handgegossenes Haussiegel (Beschreibung der Confiserie im Haus). Gestern entstand danach eine beachtliche, urplötzliche Sehnsucht. Natürlich fährt man deshalb mit dem Auto nicht extra an die Isar. Schon aus ökologischen Gründen. Und darauf haben wir wirklich ein Auge. Jedoch – auch hier gibt es Ausnahmen. Sie sind noch überschaubarer. Aber es gibtWeiter Lesen

In der Ingolstädter Kanalstraße 14 befindet sich die Altstadtbäckerei der Familie Buchberger. Eine meiner Quellen für Glattsemmeln, Baguette, Krapfen (Platz zwei in meinem Test) und Nusshörnchen. Vor allem aber für Brezen – gerne in Form ihrer großen Volksfest-Exemplare. Seit Monaten ist die Bäckerei jetzt schon geschlossen … Erinnerlich ist sie nicht mehr aus der Sommerpause 2021 gekommen, bin mir da aber nicht ganz sicher. Zu Anfang konnte man noch durch das Fenster schauen. Dieses ist zwischenzeitlich abgeklebt. Fällt in China der berühmte Sack Reis um, gibt es dazu Breaking News und gelegentlich Sondersendungen. Zur Altstadtbäckerei gibt es … nichts. Die Website ist – Stand heute – online und verspricht „Öffnet am Montag um 06:00“. Schön wärs! Genau gegenüber, in der Kanalstraße 3, haben wir 2009 bereits diesen schweren Verlust hinnehmenWeiter Lesen

In dieser Jahreszeit zieht es mich mächtig nach Mittelfranken. Sehr gerne in Begleitung meines Freundes Gunter. Uns verbindet das Wissen um dessen Schätze. Exemplarisch folgen zwei Ausritte. November 2016 und November 2021. 2016. Freitag ist Wochenmarkt in Treuchtlingen. Dort präsentierte Bernhard Hecht gute Tropfen aus seiner Brauerei in Pappenheim|Zimmern – Hechtbräu. Einer der besten Bäcker – überhaupt. Arnd Erbel. Seine Backstube findet sich in Dachsbach. (Auch) ein Lebkuchenmann. Der Höhepunkt. Karpfenessen! Ein Hochgenuss. Man kann dem viel Würde geben. Mitten im Aischgrund. Wir sind gleich zwei Mal eingekeht. Im Brauerei-Gasthof Zwanzger. Und in die Braugaststätte Prechtel. Jeweils in Uehlfeld. 2021. Bäckerei Arnd Erbel. Natürlich. Karpfenessen. An einem der besten Plätze dafür – überhaupt. In der Fischerei der Familie Oberle in Kosbach. Natürlich im Slow Food Genussführer aufgenommen. Eine gute BratwurstWeiter Lesen

Zur Vorgeschichte geht es hier. Seit heute sieben Uhr gibt es die beiden wieder! Gastronomisch. In der Theresienstraße 17. Dort brennt von neuem Licht in der Bar Nero. Jetzt allerdings mit dem großartigen Zusatz „by Stefanella“. Auf den ersten Blick hat alles den Umzug gut überstanden. Exemplarisch seien erwähnt: Ansteckendes Lachen, die köstliche Lasagne, die selbstgemachte Torta Nuvola und vernünftige Milch zum Kaffee (leider nicht selbstverständlich). Von der Kanzlei sind es jetzt nicht mehr 260, sondern nur noch 140 Meter … Ich wünsche einen guten Start! Bar Nero by Stefanella. Theresienstraße 17, 85049 Ingolstadt. Geöffnet täglich (außer dienstags) von 7 bis 18 Uhr.

➜ Schnipsel 47 Goldener Oktober. Heimfahrt von einer Wanderung im Altmühltal. Aufgemerkt – in der Gegend um Wellheim warten in der Regel Augenweiden. Arrangements der Familie Hiermeier. Schaut unbedingt mal hier. Und so auch diesmal. Ein Ölfeld. Vollbremsung. Mittendrin habe ich dann sogar den Regisseur persönlich getroffen: Markus Hiermeier. ➜ Schnipsel 48 Lebkuchen 2021. Welchen hat die Bäckerei Erhard neu im Programm? Chili-Kirsche. Welcher musste dafür gehen? Banane-Curry. Welcher schmeckt mir am besten? Elisen. Gerade geholt – ab November geht das schon … ➜ Schnipsel 49 Die letzten beiden Quitten 2021 aus dem Klostergarten der Ingolstädter Kapuziner. Für ein Marokkanisches Lamm … ➜ Schnipsel 50 Erweiterung meines Einkaufszettels. Mit Eiern und Kartoffeln (unter anderem Linda): Wolkertshofener Mühle 3, 85128 Nassenfels/Wolkertshofen/Tel_08424-8856249, Familie Eva und Markus Husterer. Bioland! ➜ Schnipsel 51 Salz,Weiter Lesen

Es gibt eine Nachspeise, zu der ich ein ganz besonderes Verhältnis habe. Sie ist Bestandteil meines Geschmacksfundaments – Apfelkompott. Im Garten meiner Großeltern gab es vier Apfelbäume. Der einzig sicher bestimmbare stand vor dem Gartenhaus und trug Jakobiäpfel (weißer Klarapfel). Die waren mir als Bub, frisch gepflückt, immer viel zu sauer. Hinter dem Haus befand sich ein Baum mit großen gelben Äpfeln. Wir nannten diese Champagneräpfel. Bei der Lagerung bildete sich eine beachtliche Wachsschicht. Nach ihnen duftete im Winter der ganze Keller. Und in der Gartenmitte standen zwei gleiche Bäume, deren Früchte in der Familie schlicht unter Winteräpfel liefen. Aus ihnen allen bereitete meine Oma Kompott. Sie weckte auch Kirschen und Zwetschgen ein. Zimt kam aber nur zu den Äpfeln ins Glas. Diese Kombination verzauberte mich. Unzähligen Festessen setzte dasWeiter Lesen

Zur Gefühlslage habe ich hier bereits alles gesagt. Diese Woche gab es von einer Mandantin Haselnüsse. Aus der Hallertau, vom Biohof Hilz. Mein Beruf hat mit dem Knacken von Nüssen viel gemein. Auch in ihrem Mandat besteht daran kein Mangel … Und es ist noch nicht einmal beendet – wohl damit ich nicht aus der Übung komme. Gemeinhin gelten Nüsse überdies als Nervennahrung. Alles richtig gemacht. Danke!

➜ Schnipsel 42 Das angekündigte Augustiner-Wirtshaus (Augustiner-Bräu Theresienhof) hat am 19. Juli aufgemacht. Sehr schöne Räumlichkeiten! Der 1. Stock wird noch nicht bespielt. Am 22. Juli habe ich mir meine erste Halbe genehmigt. Sie kommt aus dem Fass. Es ist nicht aus Holz. Info Bedienung auf Nachfrage: Kommt aber noch (dann wohl partiell). Das Helle kostet 3,90 EUR (Vergleich: Das Altbayrische Hell (Herrnbräu) im Weissbräuhaus kostet 3,80 EUR). Ein „Klassiker“ zeichnet sich durch einen gewissen Traditionswert aus. Vom Start weg gibt es auf der Speisekarte trotzdem bereits „Theresienhof Klassiker“ … Wer die Küche beliefert ist leider nicht ersichtlich. Im Krautsalat fehlte der Kümmel. ➜ Schnipsel 43 Panna Cotta geht immer. Lavendel hat gerade Saison: ➜ Schnipsel 44 Die Neue Welt ist (schon wieder) neu gestrichen worden. Der Außenauftritt wird immerWeiter Lesen

Alles hat seine Zeit. Man hat gewöhnlich ein gutes Gespür dafür, wann es soweit ist. Dieses gilt es zu pflegen. Und zu schützen – vor Verdrängung und Bullshit. Ein guter äußerer Indikator ist die Reife der Wald-Erdbeere. Sie ist – selbst im Garten – soweit: Die Referenz für Erdbeeren auf Feldern liegt in Ingolstadt beim Biohof Hundszell (Bioland). Die Standorte 2021 sind in Hundszell (Zufahrt über „Am Euler“ nördlich Gut Winkelacker), an der Gerolfinger Straße (Spitzlmühle links) und oberhalb von Mailing (Kreisverkehr B 16a Richtung Interpark). Das Zeitfester ist offen. Ganz wunderbar ist es zu beobachten und zu genießen, wenn Veredler genau das abwarten und uns aus dieser Quelle mit ihren Kreationen daraus beglücken. So schon immer das mundgerecht mit diesen Erdbeer-Tartes. Und – bis die Saison vorüber ist – das diagonal.Weiter Lesen

Es wird höchste Zeit, diesen wunderbaren Genussplatz hier einmal hochzuhalten. Am nordwestlichen Uferbereich des Baggersees steht, seit ich denken kann, eine Holzhütte. Ich weiß das. Meine Großeltern hatten unweit von dort, im Roten Gries, seit Mitte der 60er Jahre einen großen Garten. Dieser war der himmlische Traum meiner Kindheit und Jugend! Am benachbarten Seeabschitt machte ich erste Schwimmversuche … Die angesprochene Holzhütte spielte keine Rolle. Aus ihr heraus gab es – eigentlich durchgängig konstant – traurige Versuche der Bewirtung … Im letzten Frühjahr fielen mir im regelmäßigen Vorbeilaufen allerdings positive Veränderungen auf. Die Hütte war längere Zeit nicht geöffnet. Plötzlich zierte sie eine frische Holzverkleidung. In den Bäumen baumelten Lampions. Und keine Friteuse signalisierte bereits von weit her, woran man hier is(s)t. Ein Besuch war bereits fest eingeplant. Da kamWeiter Lesen

Jährliche Übung. Lebkuchen. Wenn auch (mir viel) zu früh – sie sind wieder da … Der kalte Abräumer Corona hat die standesgemäße Präsentation der Meisterwerke der Bäckerei Erhard kassiert. Im großen Gewächshaus beim Christoph Trögl bleibt die Botanik heute unter sich. Rückblick 2019. Zur Beantwortung zweier drängender Fragen. Welche Sorte hat es nicht mehr in die Mannschaftsaufstellung geschafft? Holunderbeere. Und wer ist neu im Team? Banane-Curry! Keine Sorge – man wird geschmacklich nicht erschlagen. Im Gegenteil. Das ist etwas für sensible Gaumen. Die Bananennote klingt nur sehr zart an. Und der Curry winkt hochfragil beim Abgang. Bei einer Blindverkostung würde sicher nur eine Minderheit diese Geschmäcker zuordnen können. Eine Einladung auf die leisen Töne zu hören. Wäre eh viel mehr angebracht … Habe gerade kontrolliert, ob noch genug Maibock imWeiter Lesen

Gestern fand ich nach Feierabend auf unserer Terrasse eine kleine Biene. Sie lag am Boden, trug Reste eines Spinnennetzes am Hinterleib und bewegte sich nur noch in Zeitlupe. Ich befreite sie zunächst aus ihrem Schlamassel und setzte sie dann auf einen Unterteller. Dort verharrte sie ganz ruhig. Als ich etwas Honig neben ihr auf den Teller tropfte, war sie sofort zur Stelle und machte eine lange Zunge (Schmetterlinge saugen, Bienen und Hummeln lecken). Sie ließ sich Zeit. Danach folgte ein Strecken, Dehnen, Recken und akribisches Putzen rundherum, wie ich es noch nie erlebt habe. Nach ca. 20 min – ich hatte nicht die geringste Langeweile dabei – hob sie zum Abflug an, drehte tasächlich eine kleine Runde und verschwand. Zufrieden und aufgeräumt zog ich mir eine Flasche Wein auf. (61)Weiter Lesen

Sie ist bald vorbei. Wobei – ich hoffe auf einen angenehmen September. Und dann kommt ja noch der goldene Oktober … Oft gibt es das Beste zum Schluss. Dieser Tage haben die Eismacher erstmals in dieser Saison neue Sorten am Start. Es ist selten zu spät … Amelie hält sie hoch. Wie schon 2019: Die Eismacher: Steuartstraße 2, 85049 Ingolstadt

Eine (kleine) Fleißarbeit. In süß-sauren Zeiten. ➜ Schnipsel 16 Wir empfangen situationsbedingt physisch keine Mandanten mehr in der Kanzlei. Haben aber – Gott sei Dank – genug Arbeit. Und das Ergebnis der Stichwahl zum Oberbügermeister in Ingolstadt in einem Bild: ➜ Schnipsel 17 Er ist wieder da! Aber nur für kurze Zeit … Der wunderbare Maibock vom Riedenburger Brauhaus. Gleich zwei Kisten? Na ja – auch gleich an die Lebkuchenzeit(!) denken – siehe hier. ➜ Schnipsel 18 Auch wenn der Wohnungseinbruchdiebstahl (§ 244 I, III StGB) seit 2017 als Verbrechen (§ 12 I StGB) gilt, ist das hier (gesehen in der Altstadt) doch sehr leichtsinnig 😉 ➜ Schnipsel 19 Im Garten. Mähroboter müssen draußen bleiben! Das zeigt bienenfreundliche Wirkung: ➜ Schnipsel 20 Beim Zeitungslesen entdeckt. Die von Gerhard Schick gegründeteWeiter Lesen

Lebkuchen genießen. Die einen machen sich dazu Kaffee. Anderen Tee. Und wieder andere, schenken sich ein Glas Milch ein. Gestern habe ich eine ganz neue Begleitung für das vorweihnachtliche Gebäck entdeckt und ausprobiert: Starke Biere! Zur Annäherung der scheinbar ungleichen Paare habe ich mir die Sorten „Elisen“, „Caramel-Krokant“ und „Kokos-Ananas“ (alle von hier) hingelegt. Dazu zwei frische Winterbiere – den Weizenbock von Gutmann (7,2%) und den Weizen-Doppelbock „Zerberus“ von Hofmühl (7,5%) – das Porter „Dolden Dark“ vom Riedenburger Brauhaus (6,9%) und eines meiner letzten Fläschchen „Maibock“, ebenfalls aus Riedenburg (6,8%). Eine überraschend gute Kombination! Der Maibock harmonisierte zu allen Lebkuchen am besten. Mit Abstand. Gut, dass er länger haltbar ist. Im nächsten Frühjahr werde ich also bei der Bevorratung im Mai auch kurz an die Vorweihnachtszeit denken… Die Weizenböcke (mitWeiter Lesen

Als Rechtsanwalt erbringe ich meine Leistung. Der Mandant – gerne auch der Gegner 😉 – bezahlt mich für diese. Für gewöhnlich sind damit – „do ut des“ oder „quid pro quo“ sowie auch „manus manum lavat“ – die Waagschalen ausgeglichen. Ich gestehe aber gerne, dass es einem guttut, wenn sich der Mandant daneben auch bedankt. Ist doch die spezielle Tätigkeit als sein Interessenvertreter recht häufig mit einem beträchtlich-persönlichen Engagement verbunden. Besonders schön ist es, wenn der Dank körperliche Gestalt annimmt. Und zugleich auch schwierig. Oft wird mir dann nämlich ein Klassiker überreicht: Schaumwein – in allen seinen Ausprägungen, von Sekt bis Champagner. Es ist die Perlage im Wein, mit der ich bis heute nicht wirklich warm werde. Ausnahme: Ein guter (trockener!) Lambrusco. Im Folgenden sehen wir hingegen exemplarisch zwei VolltrefferWeiter Lesen

Die Beschäftigung mit Lebkuchen ist hier im Blog nichts Neues (siehe 2018). Und ja, sie kommen immer zu früh! Es ist gerade Wiesnzeit. Und vom goldenen Oktober verspreche ich mir auch noch so einiges. Wenn aber Meister Wolfgang Erhard ruft, noch dazu aus dem wunderbaren Ambiente der Gärtnerei Trögl, ja dann … Welche Premiere stand für die heurige Saison an? Mein Vorschlag dafür im Frühling ist jedenfalls durchgefallen. Noch. Der kommt irgendwann, da bin ich mir sicher … Der Neuling kann sich trotzdem schmecken lassen – sehr gut sogar! Meine Lieblingssorte – Elisen – zeigt sich zum Beginn der Spielzeit noch mit verhaltenen Spuren von Pistazie: Abschweif. Es gibt neues Brot. Und neue Leute. Und eine neue Örtlichkeit. Von hinten nach vorne: Man behalte in Ingolstadt Anfang 2020 einfach malWeiter Lesen

Es gibt Lücken, die sollte man schließen. So war ich zum Beispiel noch nie in Griechenland. Eine große Lücke! Philosophie, Geschichte, Architektur, Kunst, Natur, Geographie, Gesichter, Essen und Trinken. In vielen Lebensjahren hat sich dazu allerhand Kopfkino angesammelt. Und wir wollen die Gefühle nicht vergessen – ganz spontan: „Alexis Sorbas“, „Griechischer Wein“ und „Irgendwann bleib i dann dort“. Im Blog ging Griechenland schon mehrfach durchs Bild. Unter anderem bei einer besonderen Slow Food Festivität und beim Test Griechischen Joghurts. Diverse Weinproben warten noch auf eine Veröffentlichung. Und ein großer Feta-Test vor einigen Wochen – mit 20(!) verschienen Exemplaren. Letzterer diente auch der Pflege meiner Vorfreude. Denn letztes Jahr konnte ich die Hellas-Lücke endlich schließen. Es war unvergleichlich … Und schließlich sollte alles gesagt sein, wenn ich verkünde – noch diesenWeiter Lesen

Milcheis oder Fruchteis? Zumeist lande ich beim Milcheis. Habe hier dann aber keinen echten Favoriten. Anders beim Fruchteis. Ganz klar Zitrone! Und ausgerechnet damit hat mich meine ultimative Quelle in der bisherigen Eiszeit 2019 auf Entzug gesetzt. Dieser ist nun endlich vorbei! Aus/mit sizilianischen Bio-Zitronen. Ganz fein – die kleinen Stückchen Schalenabrieb in der Eismasse. „Mit ein Fitzelchen Zitron von die Schal“ sozusagen… (Serge in Beverly Hills Cop). Wo? Die Eismacher – Steuartstraße 2, 85049 Ingolstadt. Passend – im druckfrischen Slow Food Magazin 04/2019 spielt Eis auch eine Rolle.

Im März 2017 lernte ich bei einem Stammtisch von Slow Food Ingolstadt Sylvia und Markus Hiermeier aus Wellheim kennen (Bericht). Mit und durch sie kam eine Köstlichkeit in mein Leben, die ich bisher nur in der Südsteiermark verortete (Reisebericht) – Kürbiskernöl. Aber eben aus der Region! In sehr guter Qualität. Anfang Mai 2019 startete ihr wertiger Hofladen in Wellheim, der Altmühltaler Kern Stod´l. Seine Öffnungszeiten sind: Mittwoch 16-18 Uhr und Samstag 9-12 Uhr. Im Internet (mit Shop) sind sie schon länger. Ende Juni stand nun endlich ein Besuch von Slow Food Ingolstadt vor Ort an. Stets umgeben von echter, herzlicher Gastfreundschaft gab es jede Menge Informationen zur landwirtschaftlichen Tätigkeit und schmackhafte, hausgemachte Kostproben. Ganz neu – und sehr erfreulich – war die Ankündigung, dass die Hiermeiers nunmehr auch eine Bio-ZertifizierungWeiter Lesen

Leben im Einklang mit den Jahreszeiten. Warten können! Auf Lebkuchen, Kirschen, Tomaten, usw. Dem echten Liebhaber von Erdbeeren schlägt erst dieser Tage das Herz bis zum Hals. Er behielt einen kühlen Kopf als man ihn verarschen und veräppeln wollte. Und ließ auch die bereits seit vielen Wochen von nicht wenigen Bäckern angebotenen Erdbeerschnittchen links liegen. Liebhaber die etwas auf sich halten, vermeiden den ejaculatio praecox… Seit gestern gibt es hingegen ein untrügliches Zeichen zum Anker lichten: Das hochverehrte mundgerecht bietet seine ersten Erdbeer-Köstlichkeiten an. Die können warten. Und wissen warum! Gewachsen in Ingolstadt. Unter freiem Himmel. Plastikfrei. In Bioland-Qualität. Aus dieser feinen Quelle. Eine gelungene Mittagspause! Und auch hier kann man warten: Beim hochgeschätzten Spargelhof der Familie Rehm im Schrobenhausener Land. Anbau ohne Plastikfolien. Zeit für Geschmack und Nachhaltigkeit! MitWeiter Lesen

Beim Eis in Ingolstadt stelle ich meine Uhr nach den Aktivitäten in der Steuartstraße 2. Seit letzten Samstag können Eisfreunde von dort wieder die Signale hören! Letztes Jahr war man mit dem 23. März einen Tick später dran – siehe hier den Start in 2018. 2019 fängt nicht minder hinreißend an. Und weil ab heute – so der Ausblick für die nächsten Tage – die Sonne die Oberhand gewinnt, habe ich mir das Ende meiner Mittagspause versüßt: Mit einem Becher bestehend aus einem alten Favoriten, dem Neuling „Birne-Mascarpone“ und zum Probieren „Erdbeere-Minze“ (wird morgen nachgefasst!): Die Eismacher: Steuartstraße 2, 85049 Ingolstadt.

In bewährter Umgebung (Gewächshäuser der Gärtnerei Trögl) gab heute die Bäckerei Erhard für 2018 den Startschuss in die Lebkuchensaison: Die Meldung hat Tradition – siehe 2014, 2015, 2016 und 2017. Zu den wichtigsten Fragen: Welche Sorte gibt es neu? Mocca-Vanille: Ein guter Wurf! Mit kleinen Splittern von Kaffeebohnen. Ausgelaufen sind dafür Cocos-Mango (ganz persönlich: Macht nix) und der Neuling vom letzten Jahr – Kürbis-Chili (ganz persönlich: Himmel, Herrgott, Sakrament – der wird mir fehlen!). Gut, dass es diesen immer geben wird: Spezialwissen: Schon gemerkt? Die Sorte Mohn wechselte letztes Jahr von weißer Schokolade zu Zartbitter. Ab morgen gibt es die Lebkuchen in allen Erhard-Filialen. Ich warte brav bis zur Adventszeit 😉

Wer in Ingolstadt sehr, sehr gutes Eis genießen möchte, hat jetzt die Wahl! Entweder er findet sich – wie gehabt – hier ein. Oder er begibt sich zur Tanke: Die Total-Tankstelle (Manchinger Straße 84, 85053 Ingolstadt) von Slow Food-Mitglied Markus Spiess entwickelt sich langsam zum Marktplatz für feine Spezialitäten – siehe zum Beispiel hier. Auch das Bierangebot ist nicht schlecht. Und seit Ende August gibt es dort – endlich in Ingolstadt – eine beachtliche Auswahl von Sorten der Bio Eiswerkstatt da´Oberlipp: „Goldenes-Milcheis“ (Kurkuma-Latte mit Ingwer) ist auch dabei! (47) – Fingerzeig – (49)

Vor einigen Wochen war ich zur abendlichen Brotzeit im Landgasthof Wagner. Zum Nachtisch ermahnte mich Michael Wagner unbedingt eine Kugel „Goldenes-Milcheis“ (Kurkuma-Latte mit Ingwer) zu probieren. Was wäre man ohne gute Berater?! Und was war das für ein Genuss!!! Wer? Wo? Wie? Und überhaupt? Die Antwort: Die Bio Eiswerkstatt da´Oberlipp in Pirkach (Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz). Letzte Woche war ich in der Gegend. Und natürlich war ein Besuch bei Christine und Beppo Zschaber unumgänglich: Die beiden stellten sich als weiterer Genuss heraus! Seinem Essen ein Gesicht geben – ich werde dieses Bestreben nie mehr aufgeben. Gleich neben der Manufaktur, die sich in einem schlau dafür umgebautem Container befindet, leben und wirken die wichtigsten Mitarbeiterinnen: +/- 60 Milchkühe (Fleckvieh) mit Stier (eigene Nachzucht): Die Landwirtschaft gehört Lisl (Schwester von ChristineWeiter Lesen

Heute durfte ich zur Kenntnis nehmen, dass es in Ingolstadt Eis für Hunde gibt … Musste sofort daran denken! Bei einer Lebenserwartung von 250.000 Jahren würde ich mich damit so ab dem 249.743sten Lebensjahr – kurz – beschäftigen. Bis dahin kümmert mich stetig aufs Neue die Frage, woher die Milch in meinem Milcheis kommt. Es gibt dazu in Ingolstadt – in der Steuartstraße 2 – eine sehr, sehr gute Antwort: Die Eismacher verwenden diese hier. (46) – Fingerzeig – (48)

Am Dienstag war Frühlingsanfang. Morgen ist Palmsonntag. Heute Nacht wird auf Sommerzeit umgestellt. Die Richtung steht. Musik ab!  Gestern hat mein Eisladen aufgemacht! Er geht in seine die dritte Saison. „Die Eismacher“ (Steuartstraße 2) – hier der erste von nicht wenigen Auftritten im Blog. Welcher Gelatiere in Ingolstadt kann mit solchen Rohstoffen glänzen? Mit dieser Sorte ging es übrigens in die Winterpause 😉  2018 sind erstmals jene Sorten am Start: „Frankenstein“ ist eine blutrote Kreation aus erinnerlich Heidel- und Himbeeren. Seeehr intensiv. Ein Kontrapunkt zu den sicher blutleeren Einzelteilen, mit denen Victor Frankenstein sein Wesen formte? Ansonsten gibt es derzeit Belgian Chocolate, Vanille, Mohn, Milchreis(!), Haselnuss, Salty Pop, Sauerrahm Granatapfel, Joghurt, Mango mit Ingwer und Pistazie. Auch die weitere Aussicht bleibt erfreulich: Fürs städtische Eisprotokoll: In der Kreuzstraße 3,Weiter Lesen

Wer steckt dahinter? Das Ding ist keine Frankfurter Allgemeine Zeitung – die bekannte Feststellung (Dahinter steckt immer ein kluger Kopf) würde hier aber auch passen. Es ist trotzdem nicht schwer. Wer steckt in Ingolstadt hinter einem richtig geilen Lebkuchen? Genau! Es ist wieder an der Zeit. Nicht für mich, ich werde brav bis zur Adventszeit warten. Aber zur traditionellen Lebkuchenpräsentation der Bäckerei Erhard (siehe jene von 2016, 2015 und 2014) mache ich gerne eine Ausnahme. Was wäre das Leben ohne sie?! Schauplatz waren heuer – heute – erstmals die Gewächshäuser der Gärtnerei Trögl: Der Nachschub hatte einen guten Tag. 17 verschiedene Sorten satt! Groß und Klein ließen es sich schmecken: Immer mit Spannung erwartet – welche Sorte ist neu? 2017 kommt Kürbis-Chili ins Team: Der sehr gelungene Kandidat entstand in fruchtbarerWeiter Lesen

Doch jetzt noch ein kleines Vorwort. Heute schreibt mal nicht der padrone sondern Moritz (zum ersten Mal!). Denn mein Papa war letztes Wochenende nicht da, sondern auf dem Terra Madre Salone del Gusto (da kommt auch noch was :-). Jetzt aber endlich ran an den Lebkuchen! Ich war am 25. September im Westpark bei der Lebkuchen-Saisoneröffnung der Bäckerei Erhard (Berichte von 2015 und 2014). Die Veranstaltung ging von 13 – 18 Uhr. Wie immer freute ich mich wahnsinnig darauf. Dieses Jahr gibt es neu: „Cocos-Mango“. Gehen muss aber dafür: „Maroni-Vanille“. Hier wird er stolz vorgestellt: Wie immer gab es ein Festmahl an Lebkuchen durch die man sich hindurchfuttern konnte. Der Neue schmeckt ganz OK – mein persönlicher Liebling ist und bleibt „Caramel-Krokant“. Zum Schluss hätte ich noch eine Frage anWeiter Lesen

1472 wurde in Ingolstadt die erste bayerische Landesuniversität gegründet! Nach 328 Jahren (1800) erfolgte (leider) deren Verlegung nach Landshut und von dort 1826 nach München. Der universitären Zeit verdankt Ingolstadt die „Alte Anatomie“ – ein barockes Hörsaalgebäude mit botanischem Garten für die damalige Medizinische Fakultät. Das Ensemble ist ein wunderbares Kleinod in der südlichen Altstadt, heute Sitz des Deutschen Medizinhistorischen Museums. Bei der Planung eines modernen Erweiterungsbau hatte man die gute Idee, diesen mit einem Museumscafés auszustatten. Am 26. Juli 2016 öffnete zum erstem Mal das „hortus medicus“ seine Tür. Ich sitze seitdem in wohltuender Häufigkeit am plätschernden Brunnen, den Blick über den Arzneipflanzen- und Duftgarten schweifend, oder auf meiner Taufkirche – dem Liebfrauenmünster – ruhend, und lasse mir Kaffee (vom Ingolstädter Röster District Five; die Milch kommt in Bioqualität vonWeiter Lesen

Sie bevorzugen den Halbschatten, am liebsten in Kiefernwäldern. Sie sind nicht so lange haltbar wie ihre kultivierten Schwestern aus Amerika und auch kleiner als diese. Dafür aber schmecken sie im Vergleich deutlich aromatischer, wachsen vor der Haustüre und machen – Kinder schätzen so etwas 😉 – blaue Finger, Lippen und Zähne. Und sie haben gerade Hochsaison – Blaubeeren! Für gewöhnlich verrät man seine Jagdgründe nicht. Hier lässt der erfreuliche Überfluss eine Ausnahme zu. Der „Dürnbucher Forst“, östlich von Ingolstadt, bietet ideale Bedingungen: Von der Hand in den Mund, gerne in diesem Kuchen, vor allem aber in Begleitung einer meiner größten Helden auf dem Frühstückstisch – Porridge!

„Hier gibt es das beste Eis!“. So präsentiert das ZEITmagazin die aktuellen Ergebnisse seiner Leserbefragung zum Thema. Die Hürde war absolut machbar. Es genügten nämlich (nur) drei Erwähnungen zur Auflistung. In Ingolstadt findet sich trotzdem bloß ein Eintrag. Dieser basiert laut Legende aber immerhin gleich auf 10 bis 49 Lesermeinungen. Nicht schlecht für einen Eismacher, der uns erst seit neun Wochen beglückt: Ich schließe mich dem Resultat vollauf an! Bei den zwölf zur Eröffnung angebotenen Sorten gab es zwischenzeitlich Bewegung. Neu hinzugekommen sind „Pistazie“, „Weiße Schokolade“ und „Kokos-Crumble“. Weggefallen sind dafür „Salty Pop“, „Haferflocke Honig“ und – jetzt erreichen wir einen sehr schmerzhaften Punkt bei mir – „Milchreis“. Wolfgang!!! Schaust Du bitte mal oben auf die Sorten, die besonders empfohlen werden? Opfere meinetwegen weiter „Salty Pop“… Wenn Du „Mohn“ streichenWeiter Lesen

Wie angekündigt – der Laden ist seit heute Morgen geöffnet. Am Start sind derzeit 12 (wechselnde) Sorten (drei davon vegan). Die Bio(!)milch kommt von Berchtesgadener Land. Zum Einstand habe ich probiert: „Milchreis“, „Salty Pop“ und „Haferflocke Honig“. Köstlich! Ich wünsche von Herzen gutes Gelingen. Und wisst ihr was es hier im Winter gibt? Eh klar – oder?! Die Eismacher, Steuartstraße 2, 85049 Ingolstadt.

Seit Jahren denkt mein Freund Wolfgang Erhard (Bäckerei Erhard) laut über eine eigene Speiseeisfertigung nach … und macht mir damit den Mund wässrig und den Zahn tropfend. Nun – es ist soweit! Am kommenden Donnerstag eröffnet in der Steuartstraße 2 (85049 Ingolstadt) seine Manufaktur. Er nennt sie „Die Eismacher“. Wir dürfen uns in jeder Hinsicht auf gute Zutaten (dazu die ausschließliche Verwendung von bayerischer Bio-Milch), Saisonalität, die Abwesenheit von mühsamen Zusatzstoffen und eine handwerkliche Herstellung einstellen. Vorfreude! Seit heute Abend leuchtet bereits die Schrift: Nachtrag (12.05.2016): Es ist eröffnet. (32) – Fingerzeig – (34)

Die Isle of Mull ist eine kleine Insel der Inneren Hebriden vor der Nordwestküste Schottlands. Etwa 2700 Menschen leben dort. Einer davon ist Joe Reade. Schnitt. Vergangenen Donnerstag eröffnete TeeGschwendner in Ingolstadt (wieder – waren schon einmal hier) eine Filiale (Ludwigstraße 7). Das ist erfreulich. Wenn ich nicht bei der Teekampagne bestelle, oder etwas von Sonnentor in der Tasse habe, kaufe ich nämlich gerne hier ein. Zumeist Earl Greys. Schnitt. Zurück auf die Isle of Mull. Nach Tobermory. Hier backt Joe Reade in seiner Island Bakery nichts weniger als die besten(!) Zitronenkekse der Welt(!). Sie heißen „Lemon Melts“ und bestehen nur aus Bio-Zutaten. Entdeckt habe ich sie auf der Biofach 2014 in Nürnberg. Nur knapp kann ich seither der Diagnose eines Abhängigkeitssyndroms entgehen, da ich hinsichtlich der Lemon Melts nurWeiter Lesen

Ich mag die jahreszeitlichen Wechsel. Saisonalität. Gerade auch beim Essen. Irgendwann beginnt die Vorfreude. Dann kommt die Sehnsucht. Endlich ist die Zeit der lustvollen Hingabe! Die Vergänglichkeit bewahrt uns schon bald vor Übersättigung. Eine neue Vorfreude bahnt sich nämlich schon an. Ist das nicht schön? Wenn man sich auf diesen klugen Rhythmus einlässt! Der Ich-will-alles-sofort-und-immer-Kasperl weiß gar nicht was er – aus seiner Sicht natürlich vollkommen paradox – entbehrt… Vor einer guten Woche verkündete dieser Mann das Ende der Sehnsucht nach süßem, kräftig gewürztem Gebäck: Er – Wolfgang Erhard – darf das. Gerade seine Schöpfungen sind auf das Vortrefflichste für lustvolle Hingaben geeignet. Und hat man sie einmal probiert, trägt man den Keim für zukünftige Sehnsüchte in sich. Das sind Teufelskreise… Spannend – seht meinen Bericht 2014 – die Frage:Weiter Lesen

Toskana an der Schutter – Klappe die Zweite! Nach der Premiere im letzten Jahr (meine Notizen dazu) hatten Ingrid und Andreas Ridder – Naturmöbel-Einrichtungshaus Ridder² – erneut die Fattoria La Vialla zu Gast. Herrliches Ambiente (ein Teil des Einrichtungshauses ist im ehemaligen Gewächshaus der Gärtnerei Stern untergebracht; direkt dahinter fließt die Schutter vorbei), herzliche Gastfreundschaft, gute Leute (kein VIP-Kasperltheater) sowie kulinarische Köstlichkeiten (die Fattoria ist Slow Food Mitglied in Italien und wird seit 1978 biodynamisch (Demeter) bewirtschaftet) – doch, ich habe schon schlechtere Tage erlebt … Gleich zwei neue Entdeckungen waren für mich dabei. Der ungefilterte „Barriccato Bianco“ 2013 (70% Chardonnay, 30% Malvasia). Verträgt (verlangt gar) einen eiskalten Auftritt – Sommerköstlichkeit: Und für das süße Leben: „Stracci“. Ein feines Gebäck aus Vollkornmehl, Rohrzucker, Weizenmehl, Rotwein, Olivenöl Extravergine von La ViallaWeiter Lesen

Ich bin mir sicher, einigen von Euch da draußen geht es ähnlich. Bis vor einigen Jahren ging es jedenfalls mir so. Man ist in der Nürnberger Altstadt unterwegs und will sich irgendwo gemütlich ausruhen. Ein wenig im Canapé lümmeln, entschleunigen, schauen und gerne eine Kleinigkeit genießen. Aber wo? Dann entdeckte ich einen wunderbaren Ort der genau das alles bietet. Er findet sich in der Oberen Wörthstrasse 10: Das Caffé e Té La Violetta. Ein Traum! Gelegentlich kommt man hier auch zum Träumen … Das Haus wird von Melanie und Steffen Stummhöfer geführt. Nach dem Eingang zur rechten Hand geht es in die Blumenbinderei. Geradeaus wetteifern hausgemachte Spezialitäten aus der Backstube (mit guten, wenn möglich regionalen Zutaten)  und eine sehr feine Kaffee- und Teeauswahl um Beachtung – unbedingt(!) sollte die köstlicheWeiter Lesen

Letztes Wochenende in Berlin. Bei der Verleihung der Berlinale Kamera an Alice Waters (Köchin, Food-Aktivistin, Vize-Präsidentin Slow Food International) und Carlo Petrini (Slow Food Häuptling) war ich leider außen vor … In Sachen la dolce vita dafür aber mittendrin! Der ultimative Tipp für meister-fabel-märchenhafte Kuchen: Princess Cheesecake – Tucholskystraße 37/Berlin Mitte: Letztes Jahr begeisterte Chefin Cornelia Suhr mit ihren Kreationen „German Pastry-Making: Sweet Berlin“ auch auf dem Salone del Gusto in Turin (Bericht). Von nichts kommt nichts – so geht sie nämlich an die Sache heran: Berlin listet derzeit leider nur drei Wirtshäuser im Slow Food Genussführer. Irgendwie waren uns diese bei der Planung entglitten … Auf der Suche nach Einkehr war uns dann aber das Glück des Tüchtigen vergönnt. In der Rochstraße 2. Auf der Rechnung wurde unser köstlichesWeiter Lesen

La dolce vita am nächsten Tag in der Markthalle Neun – Naschmarkt! „Hochwertige süße Leckereien aus kleinen Manufakturen in Berlin und Brandenburg, auf traditionelle Weise liebevoll mit der Hand hergestellt, mit guten, natürlichen Zutaten möglichst aus der Region und nach der Saison, bevorzugt aus biologischem Anbau und fairer Produktion/Handel. Auf gentechnisch veränderte Rohstoffe, synthetische Zusatz-, Konservierungs-, Aroma- und Farbstoffe, Süßungsmittel, Geschmacksverstärker und Prozesshilfen wird verzichtet.“ Wie passend: 2. Advent – heute(!) –  ist wieder Naschmarkt – Lebkuchen, Plätzchen, Schokolade, Kuchen, Torten, Macarons, Cakepops oder Marmelade … – von 12 -18 Uhr. Fortsetzung

Wer sich „Glühwein“ aus dem Plastikkanister zuführen will, hat gerade wieder die Qual der Wahl. Wohin man schaut und riecht – er ist schon da. 2012 habe ich mich diesem Thema auf dem Ingolstädter Christkindlmarkt einmal genauer angenommen. Es dürfte sich seither nichts geändert haben. Neue, weiterführende Infos sind natürlich, wie immer, herzlich willkommen! Seit 2013 wird neben dem Theatervorplatz auch der Paradeplatz vorweihnachtlich bespielt. In der dortigen Winterzauberhütte von Wolfgang Erhard gibt es aktuell (immerhin!) den Bio-Glühwein „Heißer Hirsch“ (noch nicht probiert). Lust auf ein Alternativprogramm? Im mundgerecht spielt dazu seit Mitte November wieder einmal die Musik! Sonnensturm in der Tasse. Aus Notwehr gegen das todtraurige Angebot geboren. Handwerklich hausgemacht. Einmal (seit 2011): Köstlicher alkoholfreier Apfelpunsch. Die Äpfel stammen aus heimischen Gärten der Familie in Breitenhill. Deren Saft istWeiter Lesen

Der Bericht vor dem Mittagessen war jetzt vielleicht doch ein bisserl viel Burgenland … Österreich… Oder zu wenig? Zu wenig! Solche Sehnsuchtsanfälle – namentlich wenn dann auch noch Wien ins Spiel gerät – sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wohl dem, der jetzt weiß wo er – ohne die Koffer zu packen – schnelle Tröstung und Erbauung erfährt: Pfarrgasse 6 – „Patisserie Chocolaterie mundgerecht“: Geretttet! En passant – viele Läden reden heute von der Verwendung regionaler Produkte. Ein Blick auf die Website von mundgerecht zeigt, wie das wirklich geht – Respekt! (30) – Marginalie – (32)