Lebkuchen mit … Bier!

Lebkuchen genießen. Die einen machen sich dazu Kaffee. Anderen Tee. Und wieder andere, schenken sich ein Glas Milch ein. Gestern habe ich eine ganz neue Begleitung für das vorweihnachtliche Gebäck entdeckt und ausprobiert:

Starke Biere! Zur Annäherung der scheinbar ungleichen Paare habe ich mir die Sorten „Elisen“, „Caramel-Krokant“ und „Kokos-Ananas“ (alle von hier) hingelegt. Dazu zwei frische Winterbiere – den Weizenbock von Gutmann (7,2%) und den Weizen-Doppelbock „Zerberus“ von Hofmühl (7,5%) – das Porter „Dolden Dark“ vom Riedenburger Brauhaus (6,9%) und eines meiner letzten Fläschchen „Maibock“, ebenfalls aus Riedenburg (6,8%).

Eine überraschend gute Kombination! Der Maibock harmonisierte zu allen Lebkuchen am besten. Mit Abstand. Gut, dass er länger haltbar ist. Im nächsten Frühjahr werde ich also bei der Bevorratung im Mai auch kurz an die Vorweihnachtszeit denken… Die Weizenböcke (mit Vorsprung Gutmann) passten ebenfalls rundum. Das Porter tat sich dagegen schwerer – nicht aber mit dem fruchtigen „Kokos-Ananas“.

Ausprobieren! Berichtet mir gerne über eure Pairings.

Wenn Mandanten Danke sagen

Der Rechtsanwalt erbringt seine Leistung. Der Mandant – gerne auch der Gegner 😉 – bezahlt ihm diese. Für gewöhnlich sind damit – „do ut des“ oder „quid pro quo“ sowie auch „manus manum lavat“ – die Waagschalen ausgeglichen.

Ich gestehe dass es einem guttut, wenn sich der Mandant daneben auch bedankt. Ist doch die spezielle Tätigkeit als sein Interessenvertreter recht häufig mit einem beträchtlich-persönlichen Engagement verbunden. Besonders schön wird es, wenn der Dank körperliche Gestalt annimmt. Und zugleich auch schwierig. Oft wird dann nämlich ein Klassiker überreicht: Schaumwein – in allen seinen Ausprägungen, von Sekt bis Champagner. Es ist die Perlage im Wein, mit der ich bis heute nicht wirklich warm werde. Ausnahme: Ein guter (trockener!) Lambrusco.

Im Folgenden sehen wir hingegen exemplarisch zwei Volltreffer bei mir – von offensichtlich zufriedenen und einfühlsamen Mandanten. Letzten Sommer: Thüringer Rostbratwürste von einem Metzger aus Gera:

Ganz aktuell – ein selbstgemachter polnischer Apfelkuchen. Mit Äpfeln aus dem eigenen Garten. Herzlichen Dank!

Lebkuchen 2019

Die Beschäftigung mit Lebkuchen ist hier im Blog nichts Neues (siehe 2018). Und ja, sie kommen immer zu früh! Es ist gerade Wiesnzeit. Und vom goldenen Oktober verspreche ich mir auch noch so einiges. Wenn aber Meister Wolfgang Erhard ruft, noch dazu aus dem wunderbaren Ambiente der Gärtnerei Trögl, ja dann…

Welche Premiere stand für die heurige Saison an?

Mein Vorschlag dafür im Frühling ist jedenfalls durchgefallen. Noch. Der kommt jedoch irgendwann, da bin ich mir sicher… Der Neuling kann sich trotzdem schmecken lassen – sehr gut sogar!

Meine Lieblingssorte – Elisen – zeigt sich zum Beginn der Spielzeit noch mit verhaltenen Spuren von Pistazie:

Abschweif. Es gibt neues Brot. Und neue Leute. Und eine neue Örtlichkeit. Von hinten nach vorne: Man behalte in Ingolstadt Anfang 2020 einfach mal den Neubau in der Haunwöhrer Straße, Ecke Apianstraße im Auge 😉

Thomas Schmitt, Wolfgang Erhard und Jonas Haid

Köstllich: Roggen-Dinkel Gold, Kürbis-Vollkorn(!!!) und Dinkel-Vollkorn:

In ungefähr zwei Wochen ist Erntezeit! Das werde ich mir ansehen. Ende Juni hat ihnen Slow Food Ingolstadt in Wellheim einen Besuch abgestattet: Altmühltaler Kürbiskernöl

Sylvia und Markus Hiermeier