Von Rakete zu Rakete

1969 war ein sehr gutes Jahr. In seinem Februar erblickte ich das Licht der Welt 🙂 Mehr Anlass für Dankbarkeitsgefühle kann ein Zeitraum eigentlich nicht bieten. Und dann war da ja noch was: Die Mondlandung!

Dazu gibt es gerade etwas Feines: Den Dokumentarfilm „Apollo 11“ von Regisseur Todd Douglas Miller. Dieser bringt in brillanter Qualität nie gezeigte Originalaufnahmen von den aufregenden Tagen im Juli 1969 auf die Leinwand. In den Hauptrollen: Neil Armstrong, Edwin „Buzz“ Aldrin und Michael Collins. In Ingolstadt wird diese Köstlichkeit natürlich nicht serviert. Aber in München, und dann auch noch in der Originalfassung. Tipp: Das CINEMA-Filmtheater in der Nymphenburger Straße 31 hat sich auf die Präsentation von Urversionen spezialisiert. Vorgestern habe ich mir das gegönnt:

Obwohl man ja genau weiß, wie die Geschichte ausging, ist man die ganze Vorführung über in wohliger Spannung gefesselt. Sternstunden – in allerlei Disziplinen – satt. Und was hätte da alles, Etappe für Etappe, schief gehen können?! Auf dem Mond ist seither zu lesen: „Here men from the planet Earth first set foot upon the Moon July 1969, A.D. We came in peace for all mankind.“ Kann da jemand nicht zustimmen?

Zwei Marginalien. Es gibt eine kurze Einstellung, einige Männer von hinten – kurz vor dem Start der Saturn V – da meine ich Wernher von Braun erkannt zu haben. Und – die Zeiten haben sich erfreulicherweise geändert – 1969 war doch noch (sehr) männerlastig. Deshalb ist der Trailer von Minute 1:11 bis 1:15 ein doppelter Genuss:

Nachtrag (30.08.19): „JoAnn Morgan was the first female engineer at NASA – National Aeronautics and Space Administration, and the only woman in the Firing Room for the Apollo 11 launch. Pictured here at the age of 28, she worked as a senior instrumentation controller in the Launch Control Center at NASA’s Kennedy Space Center.“ Quelle: www.facebook.com/Apollo11Movie

Quelle: www.facebook.com/Apollo11Movie

Nach dem Film ging es – dramaturgisch passend – in die Goldene Rakete auf einen Burger. Das Essen dort ist – weltanschaulich sicher – sehr slow!

Zu guter Letzt will ich Euch diesen Aufkleber, gleich neben der Wirtschaft, nicht vorenthalten. Er ist vollkommen off topic, aber doch erwähnenswert:

Wolfi

„Ein 51-jähriger Mann aus Ingolstadt ist am Dienstagnachmittag gegen 14 Uhr nahe Wolfsbuch bei einem Verkehrsunfall gestorben“. So der Donaukurier heute – genau vor einem Jahr. Dieser „Mann“ war mein Freund Wolfgang:

Vorbereitet sein, ist nicht das Schlechteste. Plötzlich gerissene Lücken haben daher ihre ganz eigene Dramaturgie… Nach einem Jahr konstatiere ich: Es ist eine Lücke.

Gott(!) sei Dank gehöre ich zu jenen, die glauben, dass es weitergeht. Wolfi, wo immer du gerade bist – mach dir heute einen besonders schönen Tag! Für dich: „The Trapeze Swinger“ …! 😉

Das Original stammt von Iron & Wine. Wem es gefallen hat, diese Einspielung ist ebenfalls ein Genuss.

Es bleibt noch eine Fußnote, die an Zufall (ehrlich!) – gleichzeitig aber auch an Unheimlichkeit kaum zu überbieten ist: Gestern Abend war ich in seinem, in meinem (Danke Gisi!) Golden:

Ab heute ist es dort tatsächlich so bestellt ist:

Mein (leider) wohl letzter Burger an dieser Stätte. Anderenfalls dann aber sicher einer aus einem anderen Film:

……………………………………………….. …

Five Guys jetzt in München

Burgers and Fries from Five Guys. Hier steht, warum ich dazu eine besondere Affinität habe. Seit dem 4. Dezember 2017 – mit dem Standort Frankfurt – gibt es sie erstmals auch in Deutschland. Es folgten im laufenden Jahr Essen, Berlin, Oberhausen und soeben ganz aktuell (seit 30.11.18) München. Ich habe mir tatsächlich über eine Woche Zeit gelassen…

Im Allgemeinen gibt es nichts Besonderes zu berichten. Im Konkreten zwei kurze Bemerkungen: Die erste Münchner Filiale findet sich leider in einem Einkaufszentrum im Osten der Stadt („Riem Arcaden“, Willy-Brandt-Platz). Leider, weil dies am Ende seelenlose, austauschbare Orte sind. Und es wird nicht besser. Die bereits angekündigte zweite Niederlassung in der Landeshauptstadt, wird in die „Pasing Arcaden“ einziehen…

Zum anderen war ich gespannt, woher die Kartoffeln für die Pommes kommen. Ist es doch erklärte (schöne!) Geschäftsphilosophie, dass die verarbeiteten Lebensmittel – soweit möglich – von regionalen Produzenten stammen. Kartoffeln und Deutschland (Bayern gar!) passen gut zusammen. In Frankfurt schob ich es entschuldigend auf die Premiere, dass man hier (vorübergehend) noch auf Holland zurückgriff. Jetzt in München – nach einem Jahr Präsenz im Lande – finde ich das nicht so toll. Seht selbst:

Unverändert spektakulär ist hingegen deren Geschmack! Täglich handgeschnitten aus der frischen Knolle (und damit ohne Konservierungsstoffe) werden sie mit der Schale in reinem Erdnussöl frittiert. Probieren! Und ja, auch die Burger sind weiter einen Besuch wert 😉