Auf dem Ingolstädter Gießereigelände – förmlich „Quartier G – Alte Gießerei“ – steht unter anderem der historische Kavalier Dalwigk. Und dahinter ein Neubau (Neues Dalwigk), der zur Donau hin mit einem weißen Hochhaus abschließt. Seine Erscheinung mutet mich durchaus unangenehm an; vor allem sein Dachaufsatz (Legostein Roof Front – der mir bekannte Entwurf hatte noch ein Flachdach). Um es nicht zu sehen, gibt es aber einen ganz wunderbaren Trick – man geht hinein. Ich habe das vergangenen Mittwoch gemacht. Und empfehle es hiermit jedem mir gleichzutun. Freilich gibt es dafürWeiter Lesen

Dieses Jahr fiel mir einfach kein Geburtstagsbild ein. Die vertrauten Leserinnen und Leser wissen, dass ich ein solches jeden 15. Mai – seit 2012 – hier einstelle. Heute also zum dreizehnten Mal. Von Wikipedia erfahre ich die Dreizehn betreffend aus der ➜ Mathematik: “Dreizehn ist die sechste Primzahl, die zweite Wilson-Primzahl, eine zentrierte Quadratzahl und die kleinste Mirpzahl. Ebenso ist die Dreizehn der fünfte Exponent einer Mersenne-Primzahl. Eine Zahl ist genau dann durch 13 teilbar, wenn ihre alternierende 3er-Quersumme durch 13 teilbar ist.” ➜ Chemie: “Gruppe 13 im Periodensystem der Elemente wird als Gruppe der Erdmetalle oder auch Borgruppe bezeichnet. Zu dieser Gruppe gehört auch dasWeiter Lesen

Will man gleich mehrere Flaschen Weißwein zum Greifen nah am Start haben – auch dem Verzicht auf ein Opfer gebührt seine Zeit – geht nichts über eine ausreichend große, mit kaltem Wasser und Eis gefüllte Schale. Und diese darf gerne gefallen. Patina kommt mir entgegen. Ich vermeide in diesem Feld daher beständig das “harte” Neue, suche Gebrauchsbewährtes mit seinen Spuren. So etwas fehlte im Haushalt. Zur Abhilfe begab man sich in Ingolstadt vor langer Zeit am 1. Sonntag im Monat in den Schutterhof und am 3. Sonntag in der HerrenschwaigeWeiter Lesen

Berching ist schön! In Berching lässt es sich gut und langsam leben. Es ist daher keine Überraschung, dass die Stadt Mitglied im feinen Netzwerk Cittaslow (nachlesen!) ist. Wenn ich in Berching bin, kehre ich stets in die Post Berching ein. Ihre Küche ist vom Slow Food Genussführer empfohlen. In den nächsten Tagen wird Berching noch genussvoller. Dann eröffnen nämlich die Engelwirt Apartments. In einem Satz: Eine historische (1686) Örtlichkeit wurde von den richtigen Leuten entdeckt, mit viel Muße und Feingefühl erweitert/umgebaut/renoviert und erstrahlt jetzt mit 15 individuellen Ferienwohnungen (12 davonWeiter Lesen

Die eigene Region kennen (lernen). Im Mindesten leibhaftig vor Ort gewesen sein, unbedingt mit einem bisserl Zeit. Dieser Tage in ➜ Schrobenhausen. Ich habe für mich festgehalten und notiert: ➜ Bäckerei & Konditorei Seitz. Das Stammhaus findet sich in der Pöttmeser Straße 43. Stetig wachsender Bio-Anteil. Großartig – die Kümmelmuggerl. ➜ Wochenmarkt ist jeden Donnerstag und Samstag von 8:00 bis 13:00 Uhr auf dem Lenbachplatz. Immer mit dabei – Lorenz Hanfbauer (Biohof|solidarische Landwirtschaft). ➜ Jahreszeitlich bedingt kreisen und klappern über einem die Störche. 2023 gab es in der Vor- undWeiter Lesen

Beim Blättern in meinem Kalender oder dieser Terminliste erfahre ich von einer schönen Zusammenkunft am 19.|20. April 2024: Es ist endlich wieder Zeit für eine Kössler & Ulbricht – Hausmesse! K&U sind fabelhafte Weinhändler in Nürnberg. Martin Kössler verdanke ich unzählige Inspirationen, Hilfen und Impulse in Sachen Wein und Genuss. Endlich wieder? Nun, die Hausmesse fand bisher immer jährlich statt – bei der letzten Ausgabe 2022 gab es dann die Parole: ab jetzt alle zwei Jahre … Und die sind jetzt rum. ➜ K&U – Die Weinhalle, Nordostpark 78, 90411Weiter Lesen

Auf dem Neuburger Karlsplatz. Am Marienbrunnen. Vor der Hofkirche. Eingefasst von alten Linden. Zwischen Renaissance und Barock. Kreuzigung und Auferstehung. Allez les boules! Heute wurde angespielt.

Der Karpfen liegt mir am Herzen – schließlich ist gerade mit ihm ein verantwortungsvoller Genuss von Fisch möglich. Und ich mag eigenständige Landschaften. Der Aischgrund ist eine solche. Dort schwimmen sie in über 7.000 Teichen … Das jährliche Abfischen im Herbst – schaut – ist ein Spektakel. Man muss nicht immer nur die Sau rauslassen. Karfreitag, Karsamstag – bedachtes Fischessen. Ein guter Zeitpunkt einige der letzten Besuche in Mittelfranken hochzuhalten. Und ich beginne ➜ zeitlos in Ingolstadt. Das Bild wollte ich hier schon lange mal bringen. Es hängt im HotelWeiter Lesen

Wenn ich mich entscheiden müsste, welches Bier – nur eines, von allen – ich für eine ganze Dekade auf die einsame Insel mitnehmen würde … es stünde mir dort immerfort und richtig temperiert – Fläschlein füll dich – zur Verfügung. Nun – es wäre … ein Augustiner Lagerbier Hell. Obacht – die Aufgabe ist komplex. Welches wäre eure Wahl? Bekanntlich begannen die Augustinermönche 1328 in München mit dem Brauen von Bier. 1986 – vor 38 Jahren – gab es die letzte Bewegung im Sortiment der besonderen Brauerei. Ein Weißbier kamWeiter Lesen

“Sollte es etwas Köstlicheres geben als heiße, salzige Pommes mit einem eiskalten Bier – ich habe es noch nicht gefunden” – Nigel Slater in “Einfach gut essen”. Nun – man könnte die Pommes hin und wieder in ein gutes Ketchup tauchen! Das kann man selbst herstellen. Muss es aber nicht. Vorausgesetzt man weiß, wo etwas Feines aus der Flasche kommt. Das herauszufinden war vergangene Woche Gegenstand einer kurzweiligen Musterung des landläufigen Marktangebotes für die rote Sauce. Ich mache solche Testungen sehr gerne. Folgende Überlegungen spielten eine Rolle: ➜ Es sollte nurWeiter Lesen

Das Schöne an Ingolstadt ist manchmal auch, dass man schnell in München, Nürnberg, Regensburg oder Augsburg ist … Zeugnisse solcher kurzen Abstecher finden sich hier in reicher Zahl. So wie ich die Vorfreude schätze, genieße ich auch den Nachhall. Und – es sind die kleinen Dinge die es ausmachen! Letzte Woche München: ➜ Proviant fassen. Direkt von der Rampe. Aus Sizilien. Von Eva Schubert und Gian Michele Mazzola. Ihr Piacere Siciliano ist eine Fundgrube für ein sicheres Wohlergehen. Ich nutze es viel zu selten … ➜ William Turner Ausstellung “ThreeWeiter Lesen

Feierabendunterhaltung – schon eine kleine Serie. Die bewährten Zutaten: Audi Forum Ingolstadt, After Work Jazz Lounge, Live-Musik, wer will … Currywurst. Diesmal (08.02.2024): Django`s Mood = Hyun-Bin Park (Gitarre), Alexander Fuchs (Bass) und Uwe Hitschfel (Drums) … Django Reinhardt … überall! (3) ᐊ Feierabendunterhaltung ᐅ (5)

Notizen, die ich nie schreiben wollte. Kurz und schmerzvoll. Seit Ende Januar ist das Jamón & Vino in der Ingolstädter Milchstraße 8 geschlossen. Die Nachricht kam sehr schnell. So schnell, dass ich keine Zeit mehr fand mich zu verabschieden. Was nachgeholt wird! Leider ohne letzte Bestellung … Ohh wie werde ich diesen Ort vermissen! Das herzliche Lächeln von Frau Dop. Die Wahl von der handgeschriebenen kleinen Tageskarte. Den köstlichen Geschmack, der in jedem der einfachen, grundehrlichen Gerichte residierte und Mittagspausen nicht selten zu wohligen Umarmungen machte. Wenn ich lese, wasWeiter Lesen

Was begleitet einen Schweinsbraten in Bayern auf dem Teller am besten? Ich höre Knödel. Kartoffelknödel. Und so hält es dann auch Anton Wittmann in seiner Antonius-Schwaige. Gestern reichte er allerdings Semmelknödel. Der Grund dafür ist seeehr speziell. In einem Satz: Weil der Schimpanse einen auf der Gabel hat! Hier, dann dort und schließlich da, gibt es Erhellung (ohne diese ist die Geschichte nicht wirklich zu verstehen). Da hängt er jetzt also. In der Schwoag, seinem neuen Zuhause. Seit gestern. Und hoffentlich für die Ewigkeit. Der Ersteigerer Thomas Hackner hat WortWeiter Lesen

Nach meinem kürzlichen Kontakt mit der Frankenstein-Geschichte hatte ich mir eine Hausaufgabe verordnet. Und gemacht. Shelly lässt Dr. Victor Frankenstein uns mitteilen ➜ “Als ich siebzehn Jahre alt geworden war, beschlossen meine Eltern, ich solle die Universität Ingolstadt besuchen.” […] ➜ “Für diesen und manchen anderen Gedanken hatte ich genügend Zeit auf meiner Reise nach Ingolstadt, die sich als lang und ermüdend herausstellte. Endlich erblickte ich den hohen, weißen Kirchturm der Stadt.” Letzten Freitag lud Nesrin (Nessi) Yilmaz zum Frankenstein-Event ins Ingolstädter Mo. Mit einigen Mitstreitern entzündete sie beherzt weitereWeiter Lesen

Wer guten Wein aus Italien schätzt – und da ist doch bisher jeder an Bord?! – kommt an den Handreichungen des Weinführers “Slow wine. Storie di vita, vigne, vini in Italia” von Slow Food nicht vorbei. Das Werk erscheint jährlich seit 2010 auf Papier. 2013 gab es ein Mal diese deutsche Übersetzung. Die aktuelle Ausgabe 2024 hält Empfehlungen für 2006 Weingüter bereit. Dabei schauen die Slow Food Freunde in Italien ganz genau hin. Wie bei keinem anderen Weinführer, werden die Winzerinnen und Winzer nämlich auch persönlich besucht, um vor OrtWeiter Lesen

Donauaufwärts – in Neuburg – pflegen die Bäcker eine echte lokale Spezialität. Es handelt sich um einen herzhaften handgeflochtenen 3-Strang-Zopf mit Salz und Kümmel. Eine Brotzeittafel – mit diesem Gebäck an Bord – kann schon mal nicht mehr untergehen. Ist das nicht ein hilfreicher Rat?! Gestern, nach einem frühen Termin beim Amtsgericht Neuburg, habe ich mich dieser Köstlichkeit mit der ihr gebührenden Aufmerksamkeit und Wertschätzung gewidmet. Dabei erinnerte ich mich an die Münchener Brotzeitsemmeln und die Allgäuer-Oberschwäbische Seele – beide Passagiere in der Arche des Geschmacks von Slow Food Deutschland.Weiter Lesen

Sie – Caspar, Melchior und Balthasar – waren noch nie Teil dieser kleinen persönlichen Serie, die stets um Weihnachten oder den Jahreswechsel herum auftaucht. Immer auch mit einem Foto unserer Familienkrippe. Zeit wird’s. Die Könige sind schon auf der Heimreise … Meine Oma hatte eine kleine Sammlung von Postkarten. Der Motive wegen, keinesfalls für den Versand bestimmt. Eine ihrer liebsten Stücke zeigte ein sehr feines Detail vom Hochaltar (1572) des Ingolstädter Münsters Zur Schönen Unserer Lieben Frau. Der Künstler – Hans Mielich. Vor einigen Wochen war ich mit einer Freundin in der Kirche.Weiter Lesen

Der Schriftzug – Conditorei Fritz Wiedamann|ein Zuckerbäcker-Haus seit dem Jahre achtzehnhundertvierundneunzig – verläuft entlang der beiden Fassaden des Eckhauses von der Donaustraße in die Spitalstraße. Eine reine Konditorei mit angeschlossenem Biedermeier-Café. Seit 129 Jahren. So etwas gibt es eigentlich gar nicht mehr. Und seit heute Mittag ist das leider auch so. Ingolstädter Spezialisten der Genusskultur verschwinden momentan im Wochentakt für immer. Vor genau einer Woche war es bekanntlich die Würstelstube. In zwei Königsdisziplinen habe ich mich an einer Chronik aller Ehemaligen versucht – Bäckereien und Metzgereien. Meine persönliche Haupterinnerung anWeiter Lesen

Der Zuschlag ist erteilt! Informationsbedürftige schauen zunächst hier und dann dort. Der Würstelbuden-Schimpanse hat ein neues Zuhause gefunden. Und was für eines – die Geschichte ist sehr, sehr erfreulich ausgegangen! Nämlich so: Als ich das Objekt auf der mitgebrachten Staffelei platzierte, entdeckte ich auf der Rückseite den alten, originalen Preiszettel aus den 80er Jahren: 13 DM + 45 DM Um Punkt zwölf – bei sehr bescheidenem Wetter, dafür aber erfreulich vielen Leuten – ging es mit Hammer und Senfeimer los. Fürs Protokoll ➜ geboten werden musste in (mindestens) 5-EUR-Schritten|fünf, zehn,Weiter Lesen

Nächsten Samstag ist es soweit. Einen Tag vor Heiligabend geht es bei Familie Peyerl zum letzten Mal um die Wurst. Ich habe hier bereits über das nahende Ende einer Ingolstädter Brotzeit-Institution – 52 Jahre! – berichtet. Grund genug also, sich dort noch einmal frisch aus dem Kessel zu stärken. Aufgemerkt! Ein weiterer – einmaliger – Gesichtspunkt ruft dazu auf, sich in Bewegung zu setzen. Und sei es um des Spektakels willen. Das illustre Schimpansenbild (elf von zehn Schanzerinnen und Schanzern scheinen es zu kennen), das seit Mitte der 80er JahreWeiter Lesen

Dieser Post wird fortlaufend aktualisiert. Fast drei Jahre lang – freilich ohne jeden Zeitdruck – habe ich auf dem Ingolstädter Stadtgebiet alle Bäume, die als Naturdenkmäler klassifiziert sind, besucht. Die Auswahl hat der Gesetzgeber getroffen. Ausgehend vom Bundesnaturschutzgesetz und dem Bayerischen Naturschutzgesetz verordnete 2014 die Stadt Ingolstadt: “Einzelbäume und Baumgruppen einschließlich der von der Baumkrone überdeckten Bodenfläche (Kronentraufbereich) werden als Naturdenkmäler unter Schutz gestellt […] um diese Einzelschöpfungen der Natur aufgrund ihrer Seltenheit, Eigenart oder Schönheit oder aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen oder landeskundlichen Gründen für die Allgemeinheit zu bewahren.” Weitere InfosWeiter Lesen

Die letzte Präsentation. Mit einer Eiche ging es los – hier – mit einer Eiche ist es vollbracht. Sie trägt in der Nummerierung der Stadt Ingolstadt die 33. Schon einmal fand sich auf einem Schulhof ein Naturdenkmal – dort. Diesmal hat es genau hier ihre Wurzeln geschlagen: bewegte.mitmachen.beifall Ich habe den Baum am 14.01.2022 besucht. Und kurz vor den Sommerferien am 27.07.2022 – im Blätterkleid. Dieser Tage wird es zum Ende der ganzen Serie noch eine Zusammenfassung und eine Übersicht aller Exemplare geben. Die Bedeutung des Blickwinkels auf die DingeWeiter Lesen

Gestern war es endlich soweit. Der Vorlauf ist vorbei – die Ingolstädter Filiale der großartigen Neuburger Bäckerei Schlegl ist am Start. In der Altstadt. Ein Familienunternehmen (Silvia und Wolfgang Schlegl, Sohn Max und Team). Lebensmittelhandwerk aus der Region. In herausragender Qualität. DANKE!!! Freue mich morgen auf mein erstes Frühstück dort. ➜ Bäckerei Schlegl|Filiale Theresienstraße 8, 85049 Ingolstadt (82) ᐊ Fingerzeig ᐅ (84)

Die Mensa im Canisiuskonvikt war im Blog schon des Öfteren ein Thema. Hier, da und dort (meine drei Favoriten auf der Speisekarte). Gelegentlich kehre ich zum Mittagessen sehr gerne dort ein. Man sitzt recht gemütlich, die Räumlichkeiten im ehemaligen Jesuitenkolleg sind historisch. Zumeist ist man umgeben von jungen Menschen. Hätte ich die Wahl, würde ich mir aber andere Fakultäten wünschen … Der große Speisesaal beherbergt einen Flügel. Hin und wieder setzt sich jemand spontan davor – gerne dürfte er häufiger erklingen. Es herrscht keinerlei Hektik. Im Gegenteil – eine angenehmeWeiter Lesen

Im vorbeiziehenden schier unendlichen Informationsfluss entdeckte ich dieser Tage die Meldung, dass die Chocolatique in Eichstätt ihr Zehnjähriges feiern darf. Erfunden und gegründet hat die feine Genussstätte Rebecca Böhm. 2013 noch in der Herzoggasse. Seit 2017 befindet sie sich am heutigen Standort, dem nördlichen Marktplatz. Im Fortgang kam mit Jutta Harrer-Amersdorffer eine Mitinhaberin an Bord. Das operative Geschäft leiten heute Rainer Hochgräf und René. Der aktuelle Geburtstag erinnerte mich an tief in meinem Archiv schlummernde Fotos, die ich im Juli 2017 gemacht habe (Rebecca war noch ohne Team). Bisher fandenWeiter Lesen

Essen am Würstelstand. Das hat für mich etwas Gesegnetes. Ein einmaliges Setting. Nicht drinnen, aber auch nie ganz draußen. Immer mitten im Alltag. Zu jeder Tageszeit. Vollkommen hierarchiefrei. Leistbar. Gepflegtes Stehen. Wahl ohne Qual. Auf die Hand. Hunger – Befriedigung! In Kölner Tatorten ikonisch zelebriert. In Wien heilig. Mit untröstlichen Nichtbegegnungen – schaut. In Ingolstadt habe ich die Würstelstände in der Altstadt im Rahmen meines Weißwursttests hier gestriffen. Auch die Würstelstube der Peyerls. Und weil diese seit 52 Jahren bestehende Institution ihre Kessel demnächst leider vom Feuer nimmt, gebührt ihrWeiter Lesen

Fortsetzung. Nach der erbaulichen Landpartie in Langhe und Roero ging es nach Turin. Der Slow Food Terra Madre Salone del Gusto fand gänzlich im Freien statt, und zum ersten Mal im Parco Dora. Alles hat ja seine Vor- und Nachteile … In meiner Gesamtabwägung favorisiere ich weiter seine alte Wirkungsstätte im Lingotto Fiere. Mit Eintritt und in verschiedenen Hallen. Das Publikum ist fokussierter und interessierter. Die Austeller haben bessere Bedingungen für die Präsentation ihrer Köstlichkeiten. Ich “schwänzte” (deshalb) gleich einen ganzen Tag und lustwandelte durch die großartige Stadt. ➜ zuWeiter Lesen

In dieser Zeit des Jahres erfassen mich regelmäßig starke Anziehungskräfte vom Fuß der Berge. Ich hole mir mal Hilfe vom großen Frankfurter: Mein Herz wächst mir so sehnsuchtsvoll – Wie bei der Liebsten Gruß – Es spricht zu mir, es singt zu mir; Da ist’s um mich geschehn; Halb zieht es mich, halb sink ich hin … Piemont! Blick auf meinen Notizzettel vom letzten Jahr. Er ist mit den Fotos recht üppig. Kein Wunder – gab es doch zwei Orte der Handlung: die Landschaften von Langhe und Roero sowie TurinWeiter Lesen

Nesrin (Nessi) Yilmaz widmet sich mit größter Leidenschaft der Kreatur von Dr. Victor Frankenstein aus dem 1818 erschienenen Roman von Mary Shelley “Frankenstein or The Modern Prometheus“. Ihr löbliches Anliegen: mitzuhelfen das Potential dessen weltweiter Bekanntheit für die Stadt Ingolstadt (besser) zu nutzen. Dazu hat sie zwischenzeitlich verschiedene dreidimensionale Werke geschaffen. Am bekanntesten dürfte die kleine Plastik aus Beton sein. Jeden Samstag versteckt sie eine davon in der Altstadt. Mit Hilfe von mehr oder weniger aussagekräftigen Fotos auf Facebook sollen die Leute ihren Aufenthalt aufspüren. Der Finder darf sie dannWeiter Lesen

Beruhigend. Wir haben in Ingolstadt und drumherum ausgezeichnete Brotquellen. Bei einer aus der Region kommt es demnächst – am 13. November 2023 – zu erfreulicher Bewegung. Sie eröffnet nämlich in Ingolstadt – noch dazu in der Altstadt – eine Filiale. Ich spreche von der Neuburger Bäckerei Schlegl. Schön ist das! In der Theresienstraße 8 schaut es zur Stunde (noch) so aus: Damit endet dann wohl auch ein Behelf (seit 20. Juli 2022). Der Verkaufswagen der Schlegls auf dem Ingolstädter Wochenmarkt. Jetzt kann ich dann also die Morning Buns täglich genießen.Weiter Lesen

Die schwerste Strafe, die der deutsche Rechtsstaat kennt, ist der Entzug der persönlichen Freiheit – die Haftstrafe (ohne Bewährung). Das geschieht in Justizvollzugsanstalten. In Bayern gibt es davon immerhin 37 Stück (verschiedener Schwerpunkte) mit insgesamt 12.034 Haftplätzen. Info und Statistik dazu hier. Über brauchbare und schöne Haftsachen für jedermann, habe ich bereits berichtet. Als Rechtsanwalt in Ingolstadt, der seinen erwachsenen männlichen Mandanten in Untersuchungshaft besuchen möchte, darf man längere Wege nicht scheuen. Werden diese doch sehr häufig in der über 80 km entfernten JVA Augsburg-Gablingen untergebracht. Früher kam dafür in derWeiter Lesen

Ich bin gerade dabei eine Notiz über den Koch der Mensa im Canisiuskonvikt zu schreiben. In der Beschäftigung damit stolperte ich über den Begriff der “Burse”. So wurden bis ins 17. Jahrhundert studentische Wohn- und Studiergemeinschaften in Universitätsstädten bezeichnet. Deren Hausordnung und Tagesablauf war streng geregelt. Die Mahlzeiten wurden gemeinsam eingenommen. Hier findet sich die Verbindung zur späteren Mensa. Gemäß dieser Information auf den Seiten des Stadtmuseums, gab es in Ingolstadt nachweislich elf Bursen: Die Drachen-, Löwen-, Pfauen-, Adler-, Sonnen-, Rosen-, Lilien- und Aristotelesburse, sowie die Englische-, Pariser- und Wiener Burse.Weiter Lesen

Heute (bisher) geht es um einen Brotzeit-Klassiker. Gewichtsklasse deutsche Hausmannskost. Sein Angebot hat zwischenzeitlich leider Seltenheitswert. So wie sein bevorzugtes Revier – die Kneipe. Ein einfaches Gericht. Eine köstliche Stärkung. Zu jeder Tages- und Nachtzeit. Seine Zutaten ergänzen sich kongenial. ➜ Auf den Teller kommt ein Strammer Max. Zur Herkunft gibt es nicht viel. Die Wurzeln scheinen in Sachsen zu liegen, in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. Und der Name soll tatsächlich Programm sein – unter der männlichen Gürtellinie. Na ja … Wir freuen uns über ein gesichertes Vorkommen in Ingolstadt.Weiter Lesen

Letzten Samstag auf dem Ingolstädter Wochenmarkt. Kathrin Wörlein – stellvertretend für die gesamte großartige (bitte unbedingt ansehen) Schäferei Wörlein (+ Michael, Moritz und Maria Wörlein) – zeigt als neue Unterstützerin Flagge für die Slow Food Familie. Herzlich willkommen! Am Sonntag dann vergewisserte ich mich mit einer Blindprobe. Darunter versteht man im Bereich der qualitativen chemischen Analyse ein Vorgehen, das die Funktionstüchtigkeit und Gebrauchstauglichkeit der gewählten Nachweismethode sicherstellen soll. Bei der positiven Blindprobe wird die nachzuweisende Substanz dem Analysegemisch zugesetzt. Daher muss die Nachweisreaktion eintreten ➜ Ist sie. Die ganze Familie hat es bestätigt –Weiter Lesen

Vorletzter Auftritt. Mit drei Platanen. Diese Lebensform gab es hier bisher erst einmal. Sie tragen gemeinsam die Nummer 18 auf der Liste der Naturdenkmäler der Stadt Ingolstadt. Die Serie beginnt hier mit der Nummer 19. Laut Wikipedia sind in Paris 40 Prozent aller Bäume Platanen. Die Platane des Hippokrates steht in Kos. Und ein bisserl auch auf der Schanz – dort. Die heutigen Protagonisten finden sich – steht man vor dem Reduit Tilly mit dem Rücken zur Donau von rechts nach links – genau da: keller.verkauft.würfeln und scheibe.folgend.mehl sowie honig.erwarten.ansatz. Das rechte Exemplar istWeiter Lesen

Zu Hause, auf einer Fensterbank stehen drei kleine Blickfänge. Wir haben nicht so viele davon. Überfrachtungen gilt es unbedingt zu vermeiden. Sehr gerne bauen Spinnen sie in ihre Netzwerke ein. Zwei erfahren dadurch sogar eine Stabilisierung. Der Staubsauerbeutel wurde ihretwillen auch schon geöffnet … Es sind Fundstücke von unserer griechischen Insel. Ganz konkret kommen sie von drei verschiedenen Badeplätzen, die uns besonders zusagen. Da ist einmal eine schwer zugängliche Bucht, die auch nur fußläufig erreichbar ist. Hier bleibt die Badehose im Rucksack. Die zweite Stelle hat keine Mobilien. Man klettertWeiter Lesen

Geteilte Freude ist bekanntlich doppelte Freude. Deshalb wird diese Serie ein Dauerläufer. Nach zwei Mal Lebensmittelhandwerk (Einkaufskorb) geht es heute wieder zu Tisch (Teller). ➜ Auf den Teller kommt Ceviche vom Saibling mit Ingwer, Koriander und Chili (so die aktuelle Bezeichnung auf der Karte). Ceviche ist das Nationalgericht Perus. Kleingeschnittener roher Fisch, kalt gegart in einem Sud (Leche de Tigre) aus Limetten, Salz, Chili, Kräutern und Gewürzen. Ein gefundenes Fressen! Herrlich frisch und leicht. Der unverwechselbare Geschmack belebt – für mich gerne mit erkennbarer Schärfe, jenseits weitverbreiteter Weichspülgänge (bei derWeiter Lesen

Groß und mächtig. Solitär. Die Eiche mit der Nummer 9 steht auf freier Flur im Ingolstädter Westen, ein gutes Stück nach der Antoniusschwaige, noch hinter dem Ludlgraben – genau hier: möwen.felde.suppen. Sie war der auslösende Grund für diese Natur-Serie, die mit der Nummer 19 vor weit über zwei Jahre begann – schaut. Deshalb gebührt ihr auch ein üppiger Auftritt. Bald haben sich alle Baum-Naturdenkmäler hier präsentieren dürfen. Zwei Kandidaten kommen noch. Die folgenden Fotos entstanden an drei verschiedenen Tagen. Erster Besuch (saukalt!) am 24.01.2021: Besuch am 14.02.2021|nachmittags und zum Sonnenuntergang:Weiter Lesen

Hermann Käbisch war ein geschätzter Ingolstädter Rechtsanwalt-Kollege. Er genießt inzwischen seinen Ruhestand. Wovon er auch darin (weiter) nicht lassen kann, und ich verstehe ihn sehr gut, ist sein vielfältiges publizistisches Wirken. Käbischs Flaggschiff ist die Ingolstädter Stimme. Darin gibt es die Rubrik “Sonntagsinterview”. Aktuell durfte ich ihm hier Rede und Antwort stehen. Danke Hermann, dass du mich auf dem Schirm dafür hattest! Wer sich das Sonntagsinterview zu Gemüte führen will, findet es ➜ hier. (67) ᐊ Marginalie ᐅ (69)

Es regnet und regnet … Zum besseren Verständnis empfehle ich gerne Teil 1 dieses erfreulichen Tages in München. Am Ende lebt der Mensch doch nicht von der Kunst alleine. Hunger machte sich bemerkbar. Und der Wunsch Platz zu nehmen. Erfreulicherweise hatten wir vorgesorgt. Von der Pinakothek der Moderne waren es fußläufig weniger als 15 Minuten zu unserer Reservierung. Ausgemacht für einen gastronomischen Ort, der im Sprachgebrauch immer auch als Kult, Institution oder Legende gewürdigt wird. Ich bin – jedenfalls zum Essen – noch nie dort gewesen. Ein sehr großes Versäumnis,Weiter Lesen

Es regnet wieder. Wie schon Anfang August. Da hatte sich die Familie gedacht, ab ins Museum! Und im Fortgang zum Essen. Diese Kombination verträgt sich sehr gut. Wie in Regenburg zum Beispiel. Spontan fiel die Entscheidung diesmal für München. Bekommen wir nach der Kunst noch einen Platz reserviert? Gar in einer Institution, wo wir noch nie zu Tisch waren? Ich lasse es klingeln … ER nimmt persönlich ab … wir sind an Bord! Auf der Fahrt lese ich nach, was Pinakothek bedeutet. Der Begriff kommt aus dem altgriechischen und “bezeichneteWeiter Lesen

➜ Schnipsel 66 Besuch bei einer lieben Slow Food Freundin. Umgeben von unzählbaren Slow Food Logo-Tieren. Im Juni 2015 – tempus fugit … Sie hatte einen köstlichen Anti-Diät Kuchen gemacht. War ein sehr schöner Nachmittag. Und noch ein Kuchen vom Juli 2019 kommt ins Bild. Ich weiß, sie wird sich über diese Notiz freuen. Deshalb schreibe ich sie. Herzlichen Gruß Helga!Postskriptum. Und ich habe weitere Fotos von einem Besuch im September 2019 gefunden. Die kommen aber in einen zukünftigen Schnipsel … ➜ Schnipsel 67 Gekochtes Rindfleisch mit Spargel (+ KartoffelWeiter Lesen

Gleich ein weiteres Produkt aus dem Backofen. Von der Neuburger Bäckerei Schlegl. Diese hat zur Serie auch schon das Neuburger Landbrot beigesteuert. ➜ In den Einkaufskorb kommen Morning Buns. Sie bestehen aus gerolltem Butter-Croissant-Teig mit einer Zuckermischung, in der sich frisch geriebene Orangen- und Zitronenschalen sowie Zimt und Kardamom befinden. Gebacken werden sie in Silikonformen, damit der Zucker nicht ausläuft – so die Info von Wolfgang Schlegl. Erfunden wurden die Morgengaben angeblich in Wisconsin. Populär jedenfalls machten sie ab Anfang der 2000er Jahre Bäckereien in San Francisco. Allen voran ElisabethWeiter Lesen

Die noch sehr junge Serie – ihr Beginn – läuft weiter. Es geht um herausragende Köstlichkeiten vor meiner Haustüre. Heute nicht auf der Speisekarte, sondern aus dem Backofen. ➜ In den Einkaufskorb kommt ein Dinkelschrotbrot. Seine Bio-Zutaten: Dinkelvollkornmehl, Dinkelschrot, Dinkelsauerteig, Steinsalz und Hefe. Dinkelsorte: Oberkulmer Rotkorn. Das Getreide dafür bauen Andrea u. Franz Josef Mayer an. Und vermahlen es auch selbst. Ihr Biohof (Bioland) liegt in Pollenfeld/Preith. Gebacken wird das Brot dann nach einem Rezept von Mama Mayer dreimal pro Woche von Bäcker und Landwirt Markus Muskat im Archehof MuskatWeiter Lesen

Es gibt Dinge die man als Ingolstädter gemacht haben sollte (muss). Von eigenen Lücken dieser Art weiß ein jeder zu berichten. Allein – man wähnt sich ewig lebend … Was hat es gedauert, bis ich beispielsweise endlich auf dem Pfeifturm war. Und dann gibt es Verspätungen, die ein wettmachen eigentlich in die Dimension einer Zeitreise rücken. Vor drei Tagen habe ich es gerade noch einmal so geschafft … Ich bin immer noch beglückt! Das Drehbuch: Biergarten, Kastanien, leibhaftige Gemütlichkeit, abseits der Alltäglichkeit, eine frische Maß, wertige Brotzeiten, Lederhose, Pfoad undWeiter Lesen

Zeit sich wieder um Ingolstadts Naturdenkmäler zu kümmern! Die inzwischen recht gehaltvolle Serie beginnt mit der Nummer 19. In der Stadt gibt es zwei, das naturnahe Badeleben prägende Seen. Den Auwaldsee im Südosten und den Baggersee im Südwesten. Die meisten Schanzer haben eine klare Präferenz zum einen, oder zum anderen. Ich bin der Baggersee-Typ. Minigolf (Miniaturgolf) habe ich aber immer lieber am Auwaldsee gespielt … Interessant ist, dass an beiden Gewässern ein Naturdenkmal zu finden ist. Und es ist jeweils eine Eiche. Die vom Auwaldsee trägt die Nummer 12. HierWeiter Lesen

“Ich freue mich über jede Besucherin/jeden Besucher meiner Backstube, die/der einfach nur den Duft des frisch gebackenen Brotes schnuppern möchte”. Diese Worte – vor allem aber das unwiderstehliche Aroma – verdanken wir Elisabeth Buckdrucker = BackLiesl. Letzten Freitag habe ich bei ihr vorbeigeschaut. Und freilich nicht widerstanden. Eine schöne, wie schmackhafte Entdeckung, die ich ab sofort auf meinen Einkaufszettel habe. Meine Notizen ➜ Lehrjahre in vielen Backstuben/Regionen, darunter drei Jahre in Neuseeland|Bäckermeisterin|handwerkliche Bio-Bäckerei (seit 02.12.2019), ausschließlich Bio-Rohstoffe|Mehle (demeter) von der Gailertsreuther Mühle (Oberpfalz)|lange Teigführung|(nur) Freitag ist Backtag|empfehle Vorbestellung (jedes ProduktWeiter Lesen

An einem sommerlichen Sonntagabend Anfang Juli in Ingolstadt, brachte ich genussvoll diese drei Dinge unter einen Hut: ➜ In der Kirche St. Konrad (Feldkirchener Straße 79) war ich noch nie. Anlass dies zu ändern gab ein Konzert des Ingolstädter Motettenchores. Ein Slow Food Freund, der dem feinen Ensemble angehört, gab mir den Tipp – Danke Thomas! Die Werke Joseph Rheinbergers waren bisher ebenfalls Neuland für mich. Heute darf ich sagen, es lohnt sich unbedingt sein “Abendlied” zu kennen. Ein erbaulicher Auftritt. ➜ Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. AberWeiter Lesen