Ein bisserl frisches Grün in die grauen Tage. Maigrün – mein Besuch von Nr. 13 war am 14.05.2021. Die Eiche mit dem dreigeteilten Stamm hat die Dreiwortadresse: achtung.teile.einmal Die Serie – Naturdenkmäler Bäume der Stadt Ingolstadt – beginnt hier mit der Nr. 19. Alle bisherigen Folgen – 11 Stück – auf einen Blick. (10) – Naturdenkmäler in Ingolstadt – (12)

In der zehnten Folge (hier bisher alle) gibt es erstmals einen Doppelpack. Es handelt sich um zwei mächtige Eichen am südlichen Ortsrand von Dünzlau. Sie bestaunen sich gegenseitig schon sehr lange. Und sie tragen tatsächlich die von der Stadt Ingolstadt vergebenen Nummern 1 und 2. Insgesamt wurden von dort bisher 37 Nummern (bei 49 Einzelbäumen) vergeben. Die Serie dauert also noch eine Weile. Ein Baum macht auch ohne Blätterkleid stets eine bella figura. Nackt hat oft was … Und es kommt dabei auf seine Umgebung an. Die Nummer 20 zum Beispiel, würde man begrünt kaum wahrnehmen. Mit dem 14.02.2021 habe ich einen Tag mit Speckwetter erwischt. Erinnerlich – diese Notiz hält ihn weiter fest – ein herrlicher Spaziergang. Die Szenerie wurde – wie bisher alle – natürlich gänzlich ohne AutoWeiter Lesen

Ein Wirtshaus zu Fuß zu erreichen ist eine kluge Sache … erinnere nur Urlaube in den Bergen! Die Vorfreude auf Speis und Trank nimmt schrittweise zu. Man erscheint mit roten Bäckchen und gescheitem Hunger. Auf dem Rückweg kurbelt man wandernd die Verdauung an. Das großartige Kloster Plankstetten bietet sich für derartige Unternehmungen als sehr geeigneter Angelpunkt an. Zum Starten. So geschehen Anfang Dezember. 5,2 Kilometer ging es zur Post Berching. Anlass war eine Spezialität – hausgemachte Fish ’n‘ Chips vom Oberpfälzer Karpfen! – über die ich aber ein andermal berichten werde. Und zum Ankommen. So im Rahmen des gestrigen Spaziergangs mit Freunden zu Neujahr. Mit 5 Kilometern fast die identische Distanz vom Zentrum Beilngries aus. Unsere Vorfreude galt der dortigen Klosterschenke. Die Küche zeigte – wie immer – großes, frisches,Weiter Lesen

Heute gibt es einen Kontrapunkt zum greislichen Wetter derzeit. Es geht nach Gerolfing. Zur einzigen Kastanie (Rosskastanie) unter den Naturdenkmälern der Stadt Ingolstadt. Sie trägt die Nummerierung 5 und erscheint linker Hand nach dem östlichen Ortseingang. Ihre Dreiwortadresse lautete: sahne.schreibtisch.erheben. Wann fotografiert man eine Kastanie am besten? Natürlich in voller Blütenpracht! Ich war am 22.05.2021 dort. (8) – Naturdenkmäler in Ingolstadt – (10)

Es ist an der Zeit für ein weiteres Ingolstädter Naturdenkmal. Für Nr. 15 (Nummerierung der Stadt Ingolstadt). Die Eiche steht südlich des St. Monika Kindergartens. Ihre Dreiwortadresse lautete: schublade.gerührt.mittag. Am 14.05.2021 habe ich sie für meine Serie eingefangen. (7) – Naturdenkmäler in Ingolstadt – (9)

Die kleine Serie hat zwischenzeitlich sieben Folgen. Siehe hier. Und ist damit noch weit in der ersten Halbzeit. Was gut ist – habe ich doch richtig Freude damit, diesen besonderen Lebewesen zu begegnen. Heute wird es allerdings unangenehm. Wir erreichen mit dieser Notiz sicher den traurigen Tiefpunkt der gesamten Reihe. Ich schreibe gleich über einen Baum, den es nicht mehr gibt. Hinter der laufenden Nummer 10 verbarg sich eine hundertjährige Rotbuche. Sie war als „Museumsbuche“ bekannt. Wobei dieser Name nicht wirklich ein geläufiger Begriff sein konnte. Der Baum stand nämlich zwischen der Technischen Hochschule und der Halle der ehemaligen „Königlich Bayerischen Geschützgießerei und Geschoßfabrik“ (1885-1919). Ihre Dreiwortadresse lautete: vergraben.essig.angegeben. Diese Halle wird – nach Abschluss sehr aufwendiger Bauarbeiten … – in Zukunft Teil des Museums für Konkrete Kunst und DesignWeiter Lesen

Landwirtschaftlich genutzte Flächen sind mal mehr, mal weniger Augenweiden. In einer sehr frühen Notiz von mir ging die Fahrt ins Blaue. Da war die Sache klar. Und das ist sie auch, wenn es auf die Felder der Wellheimer Familie Hiermeier geht. Ob Ölkürbis, Hanf, Sonnenblumen oder Mohn – das Auge freut sich! Im Juni letzten Jahres – genau am 03.06.20 – stand ich zum ersten Mal in einem blühenden Mohnfeld. In Deutschland unterliegt der Anbau von Mohn dem Betäubungsmittelgesetz (§ 3 I Nr. 1, Anlage III BtMG). Die Bundesopiumstelle [sic!] in Köln erteilt auf Antrag für morphinarmen Sorten eine Anbauerlaubnis. Davon gibt es derzeit drei. Die Wintermohnsorte „Zeno Morphex“ und die Sommermohnsorten „Viola“ sowie „Mieszko“. Alle drei Sorten sind Blaumohne (Papaver somniferum). Familie Hiermeier (Slow Food Mitglied) nutzt den lilaWeiter Lesen

Am 14.05.2021 ging es zu einem der wohl bekanntesten Baum-Naturdenkmäler dieser Serie. Der Eiche am Auwaldsee. Sie trägt die Nummerierung 12 und hat eine eigene rundumlaufende Bank. Ihre Dreiwortadresse lautet: aufnimmt.zimt.nirgends (4) – Naturdenkmäler in Ingolstadt – (6)

Die Dekade ist vollendet! Hätte mich jemand am 15. Mai 2011 gefragt, ob extra prima good in zehn Jahren noch lebendig, frisch und fröhlich ist, ich hätte ihm wohl geantwortet: Warum nicht?! Status quo! Das heurige Geburtstagsbild: Zur Feier des Tages gab es eine sehr feine Wanderung. Dazu kam es so: Vergangenen Dienstag begeisterte mich im Donaukurier ein Foto aus dem Naturpark Altmühltal. Steile Landschaft mit einer schönen Kiefer. Der genaue Ort war nicht angegeben. Nachfrage bei Michael Würflein. Dieser wendete sich an seinen Bruder Christoph. Et voilà! Ein Gulasch schmurgelt im Eisenbräter. Gleich wird es befreit. Dazu Spezialbiere. Dem Geburtstag angemessen. Liebe Filippa (mein Patenkind, auf den Tag genau so jung wie der Blog) – ich stoße auf dich an. Herzlichen Glückwunsch!

Am 11.04.2021 besuchte ich gleich auch noch die Nr. 4 (hier beginnt die Serie). Es ist eine Schwarzpappel. Zu ihr führt kein Weg. Man muss sich südöstlich von Etting einen Feldrain suchen. Die Pappel steht unmittelbar am Retzgraben (entspringt in Eitensheim). Um den Baum zu umrunden, gilt es zwei beherzte Sprünge über den Wasserlauf zu vollbringen … Die Stadt Ingolstadt erklärt: „Der Baum ist ein Relikt aus Zeiten, wo es am Retzgraben noch einen ausgedehnten Auwald gab. Daher ist ein Exemplar dieser Größe in dem Gebiet einzigartig.“ Ein kleiner Auwald wäre eigentlich wieder ganz schön. Jedenfalls ein genügender Gewässerrandstreifen … Die Dreiwortadresse lautet: sitz.aufrecht.abbiegen (3) – Naturdenkmäler in Ingolstadt – (5)

Kirschblüte in Gietlhausen! Das kleine Dorf nördlich von Neuburg an der Donau hat hier wirklich etwas zu bieten. Wenn es auch in solcher Konkurrenz nicht auftaucht. Und endlich habe ich es einmal geschafft dabei zu sein. Am letzten Apriltag 2021 – zwischen Licht und Schatten. Zuvor geht es aber kurz noch ganz ins Dunkel. Ebenfalls in Gietlhausen. Hier lagern die prächtige Erdäpfel von Biobauer Alfred Reng. Die festkochende Ditta hatte er noch da. Wir deckten uns sogleich für die unmittelbar bevorstehende Spargelsaison (von plastikfreien Feldern!) ein. Nach dem Probeessen ging die Quelle sofort auf meinen Einkaufszettel. Es folgte die Kür. Flanieren, Staunen und Verweilen zwischen und unter Augenweiden. Daneben immer wieder ein Blick hinüber auf die traumhafte obere Altstadt von Neuburg. Im Juni sind die Kirschen reif. Auch das werdeWeiter Lesen

Besuch am 11.04.2021 bei Nr. 34. Der ersten Platane. Sie steht im Schulhof dieser Schule. Ist es nicht schön, wenn wir solche Kraftquellen bei unseren Kindern wissen?! Die Dreiwortadresse lautet: laufend.radweg.bande (2) – Naturdenkmäler in Ingolstadt – (4)

Der zweite Auftritt. Heute mit Nr. 20. Im Morgennebel des 21.02.2021. Wieder eine Eiche. Auch sie steht auf der Fohlenweide, am östlichen Ende. Die Dreiwortadresse lautet: heimliche.wolle.alten. Ihr Standort ist bei der Auflistung der Stadt Ingolstadt mit Nr. 19 (Stand heute) vertauscht. (1) – Naturdenkmäler in Ingolstadt – (3)

Naturdenkmäler sind nach dem Gesetz „Einzelschöpfungen der Natur“ … deren Erhaltung wegen ihrer hervorragenden Schönheit, Seltenheit oder Eigenart oder ihrer ökologischen, wissenschaftlichen, geschichtlichen, volks- oder heimatkundlichen Bedeutung im öffentlichen Interesse liegt.“ Dazu gehören auch „alte oder seltene Bäume.“ Die Stadt Ingolstadt listet auf ihrem Gebiet immerhin 37 (entspricht 49 Einzelbäumen) solcher Schöpfungen auf. Ich habe mir vorgenommen sie alle einmal zu besuchen – einige kenne ich freilich schon. Ich will sie in Augenschein nehmen. Genießen. Als Solitär und in ihrer Verbindung zur Umgebung. Unter ihnen verweilen. Mich anlehnen. Unbedingt auch berühren. Vielleicht umarme ich sie ja auch … Los geht es mit Nr. 19. Es ist eine Eiche. Sie wurzelt auf der westlichen Fohlenweide, in der Nähe des Ludlgrabens (ihr Standort ist bei der Auflistung der Stadt Ingolstadt mit Nr.Weiter Lesen

Erste Wanderung im neuen Jahr. Gestern. Wunschprofil: Natur, Wasser, persönliches Neuland, nicht zu weit weg, wenig Menschen 😉 Als Ziel herausgekommen war: Der (große) Brombachsee in Mittelfranken. Wir sind einmal rum. Jahreszeit und Witterung sorgten für wohltuenden Minimalismus und Ästhetik in Pastell. Auf dem Rückweg passierten wir diesen Traum eines Wirtshauses. Noch nie bin ich hier einfach nur vorbeigefahren … noch einmal Neuland.

Ende Juli war ich in Eichstätt: Einer Verabredung wegen mit jemandem, den ich schon lange einmal kennenlernen wollte. Ich war zu früh. Zeit um eine Lücke zu schließen. Ich spazierte noch nie im Hofgarten … Dort erlebte ich große Aufmachung, Jagdszenen und Anmut: Erfrischt ging es zu meinem Stelldichein. Folgender Hintergund ist noch hilfreich. Sehr gerne besorge ich mir das jährlich erscheinende Magazin „DelikatEssen – Ausgehen in München“. So um die 30 AutorInnen nehmen darin mit klugem Sachverstand und feiner Feder die Gastroszene an der Isar unter die Lupe. Darunter ist Rozsika Farkas. Die Möglichkeit eines Gesprächs über ihre langjährige Arbeit an diesem Dauerprojekt interessierte mich. An die Altmühl war sie nunmehr im Auftrag des Slow Food Magazins gekommen. Für dessen Rubrik „Genussreise“ (siehe am Ende der Notiz alle bisherigenWeiter Lesen

Kehre nicht an den Ort deiner Erinnerung zurück – denn du wirst ihn nicht (mehr) finden … Das habe ich mir mal von einer alten Schallplatte gemerkt. Und es stimmt eigentlich. Eine Erinnerung ist nämlich komplex. Sie kann – und tut das auch zumeist – sehr viel beinhalten. Man denke an Bilder, Düfte, Gesten, Stimmen, Worte, Geräusche, Temperaturen, Berührungen, Gefühle, … Sie wird in ihrer einmaligen Mischung so nicht mehr auftreten. Aber man kann sich ihr freilich annähern. Genau das steht dieser Tage für meine Familie und mich an. Wir haben Übung mit diesem speziellen Ort. Es ist nach 2010, 2013 und 2016 unser vierter Besuch. Entsprechend reich sind wir an schönen Erinnerungen … Es wird also nicht leicht. Dafür wird es neue Eindrücke geben! Da bin ich mir sicher.Weiter Lesen

Wirte und Produzenten zu finden, die im Sinne von Slow Food gut, sauber und fair arbeiten, ist die Aufgabenstellung des Produzenten– und Genussführers. Letzterer ist schon weit gediehen (Buch, 2. Ausgabe!), Ersterer (Mammutaufgabe!) steckt noch in den Kinderschuhen. An beiden Projekten arbeitet Slow Food Ingolstadt leidenschaftlich mit. Will man vor seiner Haustüre kehren, sollte man wissen, wo diese ist. Selbstbewusstsein ist gefragt: Für welche Region ist Slow Food Ingolstadt ganz konkret verantwortlich? In sehr freundschaftlicher Abstimmung mit unseren Nachbarconvivien (das sind im Uhrzeigersinn: Nürnberg, Niederbayern, München, Augsburg und Altmühlfranken) wurde die Frage beantwortet. Im Ergebnis bestätigten sich territorial zunächst 95% der seit Jahren gelebten Gefühlslage. Und en passant kam heraus, dass es nach Osten hin keine gemeinsame Grenze mit Slow Food Regensburg-Oberpfalz gibt … schade eigentlich. Zu Slow Food Ingolstadt gehörenWeiter Lesen

Unseren gestrigen Sonntagsspaziergang ließen wir uns in der frischen Frühlingslandschaft um das Haus im Moos gefallen: Wer diese Umweltbildungsstätte nicht kennt, dem sei sie hiermit empfohlen. Im angegliederten Freilichtmuseum können vier historisch vollständig erhaltene (inklusive Interieur) Donaumooshäuser begangen werden – ein Zuckerl. Erfreulicherweise müssen wie keinen Mangel derartiger Stätten in unserer Region beklagen. Süddeutschlands größtes Niedermoor, das Donaumoos, liegt vor der südlichen Ingolstädter Haustür. Es wird zu Unrecht vernachlässigt. Nicht aber vom Weißstorch: Die geplante Niedermoorentwicklung sieht eine Ausweitung der Grünlandflächen vor. Drei verschiedene Herden beweiden dazu die Flächen vor Ort. Die Moorschnucken waren nur versprenkelt am Horizont zu sehen. Die Murnau-Werdenfelser-Rinder freuen sich auf nächste Woche – dann kommen sie aus dem Stall. Und es gibt eine ansehnliche Gruppe Wisente: Jeder Moortümpel ist ganz Amphitheater. Aber wehe man kommtWeiter Lesen