Jetzt, im späteren Frühling sind die Bäume zeitlos elegant in ihre Blätterkleider gehüllt. Das Geäst ist kaum noch zu erkennen – ihre feine Komposition und Architektur bleibt uns damit verborgen. Stehen sie zudem dicht an dicht, sieht man vor lauter Wald und Park den Baum nicht mehr … Deshalb habe ich viele Exemplare meiner Naturdenkmal-Serie (alle bisherigen hier) mit wenig, bis gar keinem Grün, eingefangen. Am 09.01.2022 gingen mir die zwei Flatterulmen – sie teilen sich die Nummerierung 35 der Stadt Ingolstadt – in den Kasten. Es sind die einzigen Ulmen als Naturdenkmal. Ihre genaue Adresse im Luitpoldpark lautet: brücke.richter.ahnung Meine Serie über die Ingolstädter Naturdenkmäler beginnt hier mit der Nummer 19. (22) – Naturdenkmäler in Ingolstadt – (24)

Am südlichen Ortseingang von Zuchering stehen drei Linden – der erste Dreierpack der Serie. Sie teilen sich zusammen die Nummer 30. Tatsächlich sind es ja vier Linden. Eine alte Linde, als Bestandteil des Naturdenkmal-Ensembles, ist bereits arg gestutzt – wohl dafür gibt es einen neuen jungen Lindenbaum. Ich war – wie immer fossilfrei – am 21.04.2022 vor Ort. Die Adresse: geweih.erscheinende.felsiges Meine Serie über die Ingolstädter Naturdenkmäler beginnt hier mit der Nummer 19. Alle bisherigen Folgen auf einen Blick. (21) – Naturdenkmäler in Ingolstadt – (23)

In Hagau stehen zwei Linden, die als Naturdenkmal klassifiziert sind. Nummer 8 wurzelt genau gegenüber dem Gasthaus Natzer. Zu diesem kann ich leider – die Kulinarik betreffend – überhaupt nichts beitragen (Infos gerne als Kommentar). Die Theatergruppe Hagau scheint dort zu residieren. Ich war am 21.04.2022 am Baum. Die Adresse: artenschutz.phase.gefiel Die Serie über die Ingolstädter Naturdenkmäler beginnt hier mit der Nummer 19. Alle bisherigen Folgen auf einen Blick. (20) – Naturdenkmäler in Ingolstadt – (22)

Auf der Suche nach Naturdenkmälern radelte ich im Ingolstädter Süden herum. Zwischen Winden und Zuchering – mehr als versteckt – entdeckte ich einen Wegzeiger zu einem Biohof. Einem mir bisher unbekannten Biohof … das Beste im Leben ist sowieso, sich ständig selbst zu überraschen! Wenige Minuten später war ich bereits im lebendigen Gespräch mit Simon Kuttenreich. Vor uns seine Schweine, auf Stroh, in der frischen Luft, die mit ihrem Ringelschwanz wedelten – dummerweise eine Seltenheit. Seit 2016 ist der Biohof Kuttenreich auf ökologische Bewirtschaftung (Naturland) umgestellt. Gerade einmal 0,7 Prozent (2020) der Schweine in Deutschland dürfen so Leben. Dummerweise. Es besteht ein Hofladen (Fleisch gibt es nach Vorbestellung). Irina Kuttenreich ist Kräuterpädagogin. Die schöne Quelle habe ich sogleich auf meinem Einkaufszettel vermerkt. Am nordöstlichen Ortseingang von Unsernherrn erfreut dieser HinweisWeiter Lesen

Unterhaunstadt, ganz im Nordosten der Stadt. Es ist der 22.04.2022. Ich besuche zwei Eschen – die einzigen unter den Naturdenkmälern. Sie haben offiziell die Nummer 25 erhalten. Ihre genaue Adresse: gabeln.scheint.ausbau Die Serie beginnt hier mit der Nummer 19. Alle bisherigen Folgen finden sich auf einen Blick. (19) – Naturdenkmäler in Ingolstadt – (21)

Noch einmal geht es in die südlichen Donauauen. Es ist der 12.12.2021. An der Abzweigung vom Buschlettenweg nach Hagau wurzelt die Nummer 17. Die Eiche findet sich genau hier: akten.geburtsort.blende Die Serie beginnt hier mit der Nummer 19. Alle bisherigen Folgen auf einen Blick. (18) – Naturdenkmäler in Ingolstadt – (20)

In den südlichen Donauauen am Buschlettenweg steht die Nummer 16. Eine Eiche, die ich am 30.01.2022 besucht habe. Ihre genaue Adresse: tanne.geteilt.glänzen Die Serie beginnt hier mit der Nummer 19. Alle bisherigen Folgen auf einen Blick. (17) – Naturdenkmäler in Ingolstadt – (19)

Ich bin im Luitpoldpark, nahe der Grünbrücke über die Südliche Ringstraße. Mein Besuch gilt der Rotbuche mit der Nummer 36 der Ingolstädter Naturdenkmäler. Am 09.01.2022 war ich dort. Ihre Adresse: jede.antike.mama Die Serie beginnt hier mit der Nummer 19. Alle bisherigen Folgen auf einen Blick. (16) – Naturdenkmäler in Ingolstadt – (18)

Man kann sie von der Autobahn aus gut sehen. Die zwei Eichen, die sich die Nummer 14 teilen. Mein Besuch war am 14.05.2021. Ihre Dreiwortadresse heißt: betreten.sinn.erwacht Die Serie beginnt hier mit der Nummer 19. Alle bisherigen Folgen auf einen Blick. (15) – Naturdenkmäler in Ingolstadt – (17)

Es geht zu einer versteckten, arg mitgenommenen Eiche in die südlichen Donauauen, in die Nähe der Herrenschwaige. Mein Besuch war am 12.12.2021. Ein trüber Tag. Die Dreiwortadresse des Denkmals heißt: gegend.bauch.möchte Die Serie beginnt hier mit der Nummer 19. Alle bisherigen Folgen auf einen Blick. (14) – Naturdenkmäler in Ingolstadt – (16)

Die Linde galt bei den Germanen als heiliger Baum. Es gibt die Begriffe der Dorflinde, der Tanzlinde, der Gerichtslinde und der Friedenslinde … „Am Brunnen vor dem Tore da steht ein Lindenbaum / Ich träumt in seinem Schatten so manchen süßen Traum / Ich schnitt in seine Rinde so manches liebe Wort / Es zog in Freud und Leide zu ihm mich immer fort“ … in seiner Winterreise sanftmütig von Franz Schubert vertont. Eine Linde hatte ich bisher noch nicht. Heute gibt es sie gleich im Doppelpack. Sie stehen in Pettenhofen vor der Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Geburt. Am 07.11.2021 war ich dort. Ihre Dreiwortadressen lauten für Nummer 26 (links vom Eingang): rektorin.totaler.besänftigen. Und für Nummer 27 (rechts vom Eingang): rochen.geograph.versenkten Die Serie beginnt hier mit der Nummer 19. AlleWeiter Lesen

Nummer 32 – eine Eiche – steht in Gerolfing auf privatem Grund. Das erste Exemplar der Reihe, das ich nicht anfassen konnte. Am 22.05.2021 war ich dort. Die Dreiwortadresse des Baums lautet: weiter.anzahl.angefertigt Die Serie beginnt hier mit der Nummer 19. Alle bisherigen Folgen auf einen Blick. (12) – Naturdenkmäler in Ingolstadt – (14)

Heute geht es auf den Hohenloheberg (Hohenloher Berg). Er liegt südlich der Staatsstraße zwischen Irgertsheim und Dünzlau. Ziel sind dort zwei Eichen, die sich gemeinsam die Nummer 22 der Naturdenkmäler Ingolstadts teilen. Ihre Dreiwortadresse lautet: striche.ruhigen.hühnchen Am 07.11.2021 herrschte trübes Licht. „Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben, wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben und wird in den Alleen hin und her unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.“ (Rainer Maria Rilke) Diese Serie beginnt hier mit der Nummer 19. Alle bisherigen Folgen auf einen Blick. (11) – Naturdenkmäler in Ingolstadt – (13)

Ein bisserl frisches Grün in die grauen Tage. Maigrün – mein Besuch von Nummer 13 war am 14.05.2021. Die Eiche mit dem dreigeteilten Stamm hat die Dreiwortadresse: achtung.teile.einmal Die Serie – Naturdenkmäler Bäume der Stadt Ingolstadt – beginnt hier mit der Nummer 19. Alle bisherigen Folgen auf einen Blick. (10) – Naturdenkmäler in Ingolstadt – (12)

In der zehnten Folge (hier bisher alle) gibt es erstmals einen Doppelpack. Es handelt sich um zwei mächtige Eichen am südlichen Ortsrand von Dünzlau. Sie bestaunen sich gegenseitig schon sehr lange. Und sie tragen tatsächlich die von der Stadt Ingolstadt vergebenen Nummern 1 und 2. Insgesamt wurden von dort bisher 37 Nummern (bei 49 Einzelbäumen) vergeben. Die Serie dauert also noch eine Weile. Ein Baum macht auch ohne Blätterkleid stets eine bella figura. Nackt hat oft was! Und es kommt dabei auf seine Umgebung an. Die Nummer 20 zum Beispiel, würde man begrünt kaum wahrnehmen. Mit dem 14.02.2021 habe ich einen Tag mit Speckwetter erwischt. Erinnerlich – diese Notiz hält ihn weiter fest – ein herrlicher Spaziergang. Die Szenerie wurde – wie bisher alle – natürlich gänzlich ohne Auto erreicht.Weiter Lesen

Ein Wirtshaus zu Fuß zu erreichen ist eine kluge Sache … erinnere nur Urlaube in den Bergen! Die Vorfreude auf Speis und Trank nimmt schrittweise zu. Man erscheint mit roten Bäckchen und gescheitem Hunger. Auf dem Rückweg kurbelt man wandernd die Verdauung an. Das großartige Kloster Plankstetten bietet sich für derartige Unternehmungen als sehr geeigneter Angelpunkt an. Zum Starten. So geschehen Anfang Dezember. 5,2 Kilometer ging es zur Post Berching. Anlass war eine Spezialität – hausgemachte Fish ’n‘ Chips vom Oberpfälzer Karpfen! – über die ich aber ein andermal berichten werde. Und zum Ankommen. So im Rahmen des gestrigen Spaziergangs mit Freunden zu Neujahr. Mit 5 Kilometern fast die identische Distanz vom Zentrum Beilngries aus. Unsere Vorfreude galt der dortigen Klosterschenke. Die Küche zeigte – wie immer – großes, frisches,Weiter Lesen

Heute gibt es einen Kontrapunkt zum greislichen Wetter derzeit. Es geht nach Gerolfing. Zur einzigen Kastanie (Rosskastanie) unter den Naturdenkmälern der Stadt Ingolstadt. Sie trägt die Nummerierung 5 und erscheint linker Hand nach dem östlichen Ortseingang. Ihre Dreiwortadresse lautete: sahne.schreibtisch.erheben. Wann fotografiert man eine Kastanie am besten? Natürlich in voller Blütenpracht! Ich war am 22.05.2021 dort. (8) – Naturdenkmäler in Ingolstadt – (10)

Es ist an der Zeit für ein weiteres Ingolstädter Naturdenkmal. Für Nummer 15 (Nummerierung der Stadt Ingolstadt). Die Eiche steht südlich des St. Monika Kindergartens. Ihre Dreiwortadresse lautete: schublade.gerührt.mittag. Am 14.05.2021 habe ich sie für meine Serie eingefangen. (7) – Naturdenkmäler in Ingolstadt – (9)

Die kleine Serie hat zwischenzeitlich sieben Folgen. Siehe hier. Und ist damit noch weit in der ersten Halbzeit. Was gut ist – habe ich doch richtig Freude damit, diesen besonderen Lebewesen zu begegnen. Heute wird es allerdings unangenehm. Wir erreichen mit dieser Notiz sicher den traurigen Tiefpunkt der gesamten Reihe. Ich schreibe gleich über einen Baum, den es nicht mehr gibt. Hinter der laufenden Nummer 10 verbarg sich eine hundertjährige Rotbuche. Sie war als „Museumsbuche“ bekannt. Wobei dieser Name nicht wirklich ein geläufiger Begriff sein konnte. Der Baum stand nämlich zwischen der Technischen Hochschule und der Halle der ehemaligen „Königlich Bayerischen Geschützgießerei und Geschoßfabrik“ (1885-1919). Ihre Dreiwortadresse lautete: vergraben.essig.angegeben. Diese Halle wird – nach Abschluss sehr aufwendiger Bauarbeiten … – in Zukunft Teil des Museums für Konkrete Kunst und DesignWeiter Lesen

Landwirtschaftlich genutzte Flächen sind mal mehr, mal weniger Augenweiden. In einer sehr frühen Notiz von mir ging die Fahrt ins Blaue. Da war die Sache klar. Und das ist sie auch, wenn es auf die Felder der Wellheimer Familie Hiermeier geht. Ob Ölkürbis, Hanf, Sonnenblumen oder Mohn – das Auge freut sich! Im Juni letzten Jahres – genau am 03.06.20 – stand ich zum ersten Mal in einem blühenden Mohnfeld. In Deutschland unterliegt der Anbau von Mohn dem Betäubungsmittelgesetz (§ 3 I Nr. 1, Anlage III BtMG). Die Bundesopiumstelle [sic!] in Köln erteilt auf Antrag für morphinarmen Sorten eine Anbauerlaubnis. Davon gibt es derzeit drei. Die Wintermohnsorte „Zeno Morphex“ und die Sommermohnsorten „Viola“ sowie „Mieszko“. Alle drei Sorten sind Blaumohne (Papaver somniferum). Familie Hiermeier (Slow Food Mitglied) nutzt den lilaWeiter Lesen

Am 14.05.2021 ging es zu einem der wohl bekanntesten Baum-Naturdenkmäler dieser Serie. Der Eiche am Auwaldsee. Sie trägt die Nummerierung 12 und hat eine eigene rundumlaufende Bank. Ihre Dreiwortadresse lautet: aufnimmt.zimt.nirgends (4) – Naturdenkmäler in Ingolstadt – (6)

Die Dekade ist vollendet! Hätte mich jemand am 15. Mai 2011 gefragt, ob extra prima good in zehn Jahren noch lebendig, frisch und fröhlich ist, ich hätte ihm wohl geantwortet: Warum nicht?! Status quo! Das heurige Geburtstagsbild: Zur Feier des Tages gab es eine sehr feine Wanderung. Dazu kam es so: Vergangenen Dienstag begeisterte mich im Donaukurier ein Foto aus dem Naturpark Altmühltal. Steile Landschaft mit einer schönen Kiefer. Der genaue Ort war nicht angegeben. Nachfrage bei Michael Würflein. Dieser wendete sich an seinen Bruder Christoph. Et voilà! Ein Gulasch schmurgelt im Eisenbräter. Gleich wird es befreit. Dazu Spezialbiere. Dem Geburtstag angemessen. Liebe Filippa (mein Patenkind, auf den Tag genau so jung wie der Blog) – ich stoße auf dich an. Herzlichen Glückwunsch!

Am 11.04.2021 besuchte ich gleich auch noch die Nummer 4 (hier beginnt die Serie). Es ist eine Schwarzpappel. Zu ihr führt kein Weg. Man muss sich südöstlich von Etting einen Feldrain suchen. Die Pappel steht unmittelbar am Retzgraben (dieser entspringt in Eitensheim und mündet nach einigen Namenswechseln bei Vohburg in die Donau). Um den Baum zu umrunden, gilt es zwei beherzte Sprünge über den Wasserlauf zu vollbringen … Die Stadt Ingolstadt erklärt: „Der Baum ist ein Relikt aus Zeiten, wo es am Retzgraben noch einen ausgedehnten Auwald gab. Daher ist ein Exemplar dieser Größe in dem Gebiet einzigartig.“ Ein kleiner Auwald wäre eigentlich wieder ganz schön. Jedenfalls ein genügender Gewässerrandstreifen …! Die Dreiwortadresse lautet: sitz.aufrecht.abbiegen (3) – Naturdenkmäler in Ingolstadt – (5)

Kirschblüte in Gietlhausen! Das kleine Dorf nördlich von Neuburg an der Donau hat hier wirklich etwas zu bieten. Wenn es auch in solcher Konkurrenz nicht auftaucht. Und endlich habe ich es einmal geschafft dabei zu sein. Am letzten Apriltag 2021 – zwischen Licht und Schatten. Zuvor geht es aber kurz noch ganz ins Dunkel. Ebenfalls in Gietlhausen. Hier lagern die prächtige Erdäpfel von Biobauer Alfred Reng. Die festkochende Ditta hatte er noch da. Wir deckten uns sogleich für die unmittelbar bevorstehende Spargelsaison (von plastikfreien Feldern!) ein. Nach dem Probeessen ging die Quelle sofort auf meinen Einkaufszettel. Es folgte die Kür. Flanieren, Staunen und Verweilen zwischen und unter Augenweiden. Daneben immer wieder ein Blick hinüber auf die traumhafte obere Altstadt von Neuburg. Im Juni sind die Kirschen reif. Auch das werdeWeiter Lesen

Besuch am 11.04.2021 bei Nummer 34. Der ersten Platane. Sie steht im Schulhof dieser Schule. Ist es nicht schön, wenn wir solche Kraftquellen bei unseren Kindern wissen?!!! Die Dreiwortadresse lautet: laufend.radweg.bande (2) – Naturdenkmäler in Ingolstadt – (4)

Der zweite Auftritt. Heute mit Nummer 20. Im Morgennebel des 21.02.2021. Wieder eine Eiche. Auch sie steht auf der Fohlenweide, am östlichen Ende. Die Dreiwortadresse lautet: heimliche.wolle.alten. Ihr Standort ist bei der Auflistung der Stadt Ingolstadt leider mit Nummer 19 (Stand heute) vertauscht. (1) – Naturdenkmäler in Ingolstadt – (3)

Naturdenkmäler sind nach dem Gesetz „Einzelschöpfungen der Natur … deren Erhaltung wegen ihrer hervorragenden Schönheit, Seltenheit oder Eigenart oder ihrer ökologischen, wissenschaftlichen, geschichtlichen, volks- oder heimatkundlichen Bedeutung im öffentlichen Interesse liegt.“ (Art. 9 I BayNatSchG) Dazu gehören in Ingolstadt neun Naturdenkmäler Flächen. Und – auf sie möchte ich im Fortgang mein Augenmerk richten – die Naturdenkmäler Bäume. Die Stadt listet auf ihrem Gebiet immerhin 37 (entspricht konkret 49 Einzelbäumen) solcher Schöpfungen auf. Ich habe mir vorgenommen sie alle einmal zu besuchen – einige kenne ich freilich schon. Ich will sie in Augenschein nehmen. Genießen. Als Solitär und in ihrer Verbindung zur Umgebung. Unter ihnen verweilen. Mich anlehnen. Unbedingt auch berühren. Vielleicht umarme ich sie ja auch … Los geht es mit Nummer 19. Es ist eine Eiche. Sie wurzelt aufWeiter Lesen

Erste Wanderung im neuen Jahr. Gestern. Wunschprofil: Natur, Wasser, persönliches Neuland, nicht zu weit weg, wenig Menschen 😉 Als Ziel herausgekommen war: Der (große) Brombachsee in Mittelfranken. Wir sind einmal rum. Jahreszeit und Witterung sorgten für wohltuenden Minimalismus und Ästhetik in Pastell. Auf dem Rückweg passierten wir diesen Traum eines Wirtshauses. Noch nie bin ich hier einfach nur vorbeigefahren … noch einmal Neuland.

Ende Juli war ich in Eichstätt. Einer Verabredung wegen mit jemandem, den ich schon lange einmal kennenlernen wollte. Ich war zu früh. Zeit um eine Lücke zu schließen. Ich spazierte noch nie im Hofgarten. Dort erlebte ich große Aufmachung, Jagdszenen (Maus gefunden?) und Anmut: Erfrischt ging es zu meinem Stelldichein. Folgender Hintergund ist noch hilfreich. Sehr gerne besorge ich mir das jährlich erscheinende Magazin „DelikatEssen – Ausgehen in München“. So um die 30 AutorInnen nehmen darin mit klugem Sachverstand und feiner Feder die Gastroszene an der Isar unter die Lupe. Darunter ist Rozsika Farkas. Die Möglichkeit eines Gesprächs über ihre langjährige Arbeit an diesem Dauerprojekt interessierte mich. An die Altmühl war sie nunmehr im Auftrag des Slow Food Magazins gekommen. Für dessen Rubrik „Genussreise“ (siehe am Ende der Notiz alleWeiter Lesen

Kehre nicht an den Ort deiner Erinnerung zurück – denn du wirst ihn nicht (mehr) finden … Das habe ich mir mal von einer alten Schallplatte gemerkt. Und es stimmt eigentlich. Eine Erinnerung ist nämlich komplex. Sie kann – und tut das auch zumeist – sehr viel beinhalten. Man denke an Bilder, Düfte, Gesten, Stimmen, Worte, Geräusche, Temperaturen, Berührungen, Gefühle, … Sie wird in ihrer einmaligen Mischung so nicht mehr auftreten. Aber man kann sich ihr freilich annähern. Genau das steht dieser Tage für meine Familie und mich an. Wir haben Übung mit diesem speziellen Ort. Es ist nach 2010, 2013 und 2016 unser vierter Besuch. Entsprechend reich sind wir an schönen Erinnerungen … Es wird also nicht leicht. Dafür wird es neue Eindrücke geben! Da bin ich mir sicher.Weiter Lesen

Wirte und Produzenten zu finden, die im Sinne von Slow Food gut, sauber und fair arbeiten, ist die Aufgabenstellung des Produzenten– und Genussführers. Letzterer ist schon weit gediehen (Buch, 2. Ausgabe!), Ersterer (Mammutaufgabe!) steckt noch in den Kinderschuhen. An beiden Projekten arbeitet Slow Food Ingolstadt leidenschaftlich mit. Will man vor seiner Haustüre kehren, sollte man wissen, wo diese ist. Selbstbewusstsein ist gefragt: Für welche Region ist Slow Food Ingolstadt ganz konkret verantwortlich? In sehr freundschaftlicher Abstimmung mit unseren Nachbarconvivien (das sind im Uhrzeigersinn: Nürnberg, Niederbayern, München, Augsburg und Altmühlfranken) wurde die Frage beantwortet. Im Ergebnis bestätigten sich territorial zunächst 95% der seit Jahren gelebten Gefühlslage. Und en passant kam heraus, dass es nach Osten hin keine gemeinsame Grenze mit Slow Food Regensburg-Oberpfalz gibt … schade eigentlich. Zu Slow Food Ingolstadt gehörenWeiter Lesen

Unseren gestrigen Sonntagsspaziergang ließen wir uns in der frischen Frühlingslandschaft um das Haus im Moos gefallen: Wer diese Umweltbildungsstätte nicht kennt, dem sei sie hiermit empfohlen. Im angegliederten Freilichtmuseum können vier historisch vollständig erhaltene (inklusive Interieur) Donaumooshäuser begangen werden – ein Zuckerl. Erfreulicherweise müssen wie keinen Mangel derartiger Stätten in unserer Region beklagen. Süddeutschlands größtes Niedermoor, das Donaumoos, liegt vor der südlichen Ingolstädter Haustür. Es wird zu Unrecht vernachlässigt. Nicht aber vom Weißstorch: Die geplante Niedermoorentwicklung sieht eine Ausweitung der Grünlandflächen vor. Drei verschiedene Herden beweiden dazu die Flächen vor Ort. Die Moorschnucken waren nur versprenkelt am Horizont zu sehen. Die Murnau-Werdenfelser-Rinder freuen sich auf nächste Woche – dann kommen sie aus dem Stall. Und es gibt eine ansehnliche Gruppe Wisente: Jeder Moortümpel ist ganz Amphitheater. Aber wehe man kommtWeiter Lesen