Um den Schwirbel (wie ihn sein Urheber nennt), bzw. das Springinkerl (wie es bei mir heißt), ist es hier seeeehr ruhig geworden. Im Juni 2011 hatte es Premiere. Knapp drei Jahre habe ich stetig über seine Auftritte berichtet. Sein letztes Lebenszeichen liegt aber inzwischen gute 7(!) Jahre – Februar 2014 – zurück. Es gibt einen ganzen Strauß von Gründen, die Figur mal wieder zu beleuchten. I. Ich habe es im Fernsehen gesehen! Ich schätze Denis Scheck und seine Sendung „druckfrisch“ (ARD). „Vertrauen Sie mir, ich weiß, was ich tue“ … Vergangener Sonntag, 12.09.2021. Opener für das Interview mit Daniela Krien. Aber schaut einfach selbst (Quelle: ARD Mediathek): Schön! Habe sogleich bei der Redaktion nachgefragt wo das ist. Antwort: In einem Atelierhaus in Leipzig. II. Ich habe von lieben Menschen FotosWeiter Lesen

Unser tägliches Brot gib uns heute … Harald Friedl hat uns mit seinem Film „Brot – das Wunder das wir täglich essen“ ein schönes Geschenk gemacht. Das Werk läuft gerade im Rahmen einer Filmreihe im Kinopalast Neuburg. Vergangenen Mittwoch durfte ich dazu einige Gedanken zum Besten geben: Schaut euch die Geschichte an! Am beeindruckensten für mich waren die weisen Worte und schmackhaften Taten von Christophe Vasseur. Er backt in Paris. Du Pain et des Idées dürfte allein eine Reise an die Seine motivieren. Und natürlich die Bäckerfamilie Öfferl aus dem Weinviertel. Am kommenden Sonntag (18.10.20) um 11:00 Uhr gibt es noch eine Vorstellung. Ebenfalls empfehlenswert die weiteren Filme „Unser Boden“ (21.10.|25.10.20) und „Unsere große kleine Farm“ (28.10.|01.11.20). Nach der Vorstellung verlangte alles in mir nach einem ofenwarmen Stück Brot! DieWeiter Lesen

1969 war ein sehr gutes Jahr. In seinem Februar erblickte ich das Licht der Welt 🙂 Mehr Anlass für Dankbarkeitsgefühle kann ein Zeitraum eigentlich nicht bieten. Und dann war da ja noch was: Die Mondlandung! Dazu gibt es gerade etwas Feines: Den Dokumentarfilm „Apollo 11“ von Regisseur Todd Douglas Miller. Dieser bringt in brillanter Qualität nie gezeigte Originalaufnahmen von den aufregenden Tagen im Juli 1969 auf die Leinwand. In den Hauptrollen: Neil Armstrong, Edwin „Buzz“ Aldrin und Michael Collins. In Ingolstadt wird diese Köstlichkeit natürlich nicht serviert. Aber in München, und dann auch noch in der Originalfassung. Tipp: Das CINEMA-Filmtheater in der Nymphenburger Straße 31 hat sich auf die Präsentation von Urversionen spezialisiert. Vorgestern habe ich mir das gegönnt: Obwohl man ja genau weiß, wie die Geschichte ausging, ist manWeiter Lesen

„Ein 51-jähriger Mann aus Ingolstadt ist am Dienstagnachmittag gegen 14 Uhr nahe Wolfsbuch bei einem Verkehrsunfall gestorben.“ So der Donaukurier heute – genau vor einem Jahr. Dieser „Mann“ war mein Freund Wolfgang: Vorbereitet sein, ist nicht das Schlechteste. Plötzlich gerissene Lücken haben daher ihre ganz eigene Dramaturgie … Nach einem Jahr konstatiere ich: Es ist eine Lücke. Gott(!) sei Dank gehöre ich zu jenen, die glauben, dass es weitergeht. Wolfi, wo immer du gerade bist – mach dir heute einen besonders schönen Tag! Für dich: „The Trapeze Swinger“ …! 😉 Das Original stammt von Iron & Wine. Wem es gefallen hat – diese Einspielung ist ebenfalls ein Genuss. Es bleibt noch eine Fußnote, die an Zufall (ehrlich!) – gleichzeitig aber auch an Unheimlichkeit kaum zu überbieten ist: Gestern Abend warWeiter Lesen

Gestern Abend gab es zwei Premieren für mich. Zum ersten Mal war ich in der Eventhalle am Westpark. Eine gute Location! Nicht unangenehm – es gibt dort Gutsbräu. Der Grund des Besuchs und damit das zweite Neuland: Ein Konzert von Pam Pam Ida (mit dem Silberfischorchester): Eine tolle Entdeckung! Gute Musik, gute Texte, guter Stil und vor allem sehr angenehme, frische Typen: Die 2015 gegründete Band (Andreas Eckert – Sänger und Komponist, Christian Winkler, Thomas Thumann, Daniel Randlkofer, Jürgen Neumeier und Julian Menz) ist ein herrlich regionales Gewächs. Sie kommt aus dem Schambachtal (Sandersdorf/Altmannstein). 2017 veröffentlichten die Jungs ihr erstes Album „Optimist“ und hatten auf der Bühne der Neuen Welt ihr erstes Konzert. Jetzt im Januar folgt der zweite Streich mit „Sauber“: Pam Pam Ida hat die allerletzte Phase alsWeiter Lesen

Am Dienstag war Frühlingsanfang. Morgen ist Palmsonntag. Heute Nacht wird auf Sommerzeit umgestellt. Die Richtung steht. Musik ab!  Gestern hat mein Eisladen aufgemacht! Er geht in seine die dritte Saison. „Die Eismacher“ (Steuartstraße 2) – hier der erste von nicht wenigen Auftritten im Blog. Welcher Gelatiere in Ingolstadt kann mit solchen Rohstoffen glänzen? Mit dieser Sorte ging es übrigens in die Winterpause 😉  2018 sind erstmals jene Sorten am Start: „Frankenstein“ ist eine blutrote Kreation aus erinnerlich Heidel- und Himbeeren. Seeehr intensiv. Ein Kontrapunkt zu den sicher blutleeren Einzelteilen, mit denen Victor Frankenstein sein Wesen formte? Ansonsten gibt es derzeit Belgian Chocolate, Vanille, Mohn, Milchreis(!), Haselnuss, Salty Pop, Sauerrahm Granatapfel, Joghurt, Mango mit Ingwer und Pistazie. Auch die weitere Aussicht bleibt erfreulich: Fürs städtische Eisprotokoll: In der Kreuzstraße 3,Weiter Lesen

Der Mogli Billesberger hat einen tollen Bio-Hof (Naturland) in Moosinning. Der Koch Otto Geisel war mal Vorsitzender von Slow Food Deutschland. Der Professor Volkmar Nüssler leitet das Tumorzentrum München und hat gerade das Buch „Stark gegen Krebs“ geschrieben. Und der Schmidt Max ist eh eine Weltmacht. Zusammen machen sie uns mit diesem Bericht (freizeit/BR) eine sehr große Freude! Unter anderem bereiten – bei guter Musik – Otto Geisel und Max eine Tondo di Chioggia (alte Rote Rübe Sorte) im Salzmantel zu (45 bis 50 min im Ofen bei knapp 200 Grad garen). Danach in Scheiben schneiden – noch lauwarm auf einem Teller mit Meersalz, Pfeffer, Olivenöl und Balsamico anrichten. Obenauf ein Ziegenfrischkäse. Rezept. Schaut mal wie sich der Max ab Minute 16:30 freut – herrlich. Am Wochenende mache ich mir genauWeiter Lesen

Frische Bio-Kuhmilch aus der Region? Gibt es! In Adelschlag – ca. 25 km nordwestlich von Ingolstadt. Hier bewirtschaftet die Familie Hutter einen Biohof (Naturland). Dessen wichtigste Mitarbeiterinnen: 75 Kühe (Simmentaler Fleckvieh; dazu kommen derzeit 10 trächtige Jungrinder, 30 Kälber und ein Stier). Die Milch wird von Gabi und Andreas Hutter direkt vermarktet. Das wollte ich mir schon lange ansehen – „Shake the hand that feeds you!“. Vor knapp zwei Wochen, am Martinstag, war Slow Food Ingolstadt vor Ort. Die Milch wird lediglich pasteurisiert und ist damit eine Woche haltbar. Sie wird aber nicht homogenisiert. So naturbelassen rahmt sie auf. Auf der Website (in die Tage gekommen; die neue ist in Arbeit) der Hutters können die Lieferorte und -routen eingesehen werden. Die Milch kommt tatsächlich vor die Haustüre. Mir gehen dabeiWeiter Lesen

Vorgestern Abend gab es dazu einen Bericht bei heute+ (ZDF). Gestern im heute-journal (ZDF). Ein Wink für mich, die Geschichte hier ebenfalls kurz hochzuhalten. Auch als bekennender Leitungswassertrinker. Es geht um die wunderbare Wasserinitiative Viva con Agua: „Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich dafür einsetzt, dass alle Menschen weltweit Zugang zu sauberem TRINKWASSER haben. Um dieses Ziel zu erreichen, fördern wir Wasserprojekte und Aktionen im In- und Ausland und verbreiten dabei jede Menge Lebensfreude. Wir sind der festen Überzeugung, dass sich auch ernste Themen dieser Welt mit Freude angehen lassen … Alles begann vor 10 Jahren auf Kuba und Sankt Pauli – inzwischen geht die Idee von VIVA CON AGUA um die Welt! Die Vision, dass alle Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, und zwarWeiter Lesen

„Tempus fugit“ sagt der Lateiner. „Die Zeit flieht“. Es fühlt sich natürlich nicht wie gestern an, dass ich meinen ersten Artikel veröffentlicht habe. Aber fünf Jahre? Fünf Jahre! Lust, Ärger, Freude, Zorn, Begeisterung, Hilflosigkeit, Mission, Respekt, Selbsttherapie… Nie Langeweile. Geteilt mit Euch – inzwischen fast 10.000/Monat 🙂 Halbes Leid. Doppelte Freude. Was ich bis heute nicht nachvollziehen kann: extra prima good ist mehr oder weniger allein auf weitem Feld. Leider! Wo sind die Bloggerinnen und Blogger in Ingolstadt und drumherum, die sich mit dem Leben vor ihrer Haustüre und seinem Genuss nachhaltig beschäftigen? Alleine deshalb werde ich die Fahne weiter hoch halten … Untrennbar ist die Festivität mit einer weiteren verbunden: Mein Patenkind Filippa hat heute ebenfalls Wiegenfest. Und auch sie macht die Hand komplett. Alles Gute Filippa! Für dieseWeiter Lesen

Februar-Stammtisch von Slow Food Ingolstadt (Termine immer hier). Zum ersten Mal in Pfaffenhofen. Das PAF´S Bar & Grill in der Scheyerer Straße 36 bietet eine angenehme Atmosphäre, eine tolle Küche, einen ausgezeichneter Service und eine beachtliche Bar: Küchenchef Andreas Welker (links) und Servicechef Robert Hülß (rechts): Ein hiesiger Stammgast ist intv-Redakteurin Melanie Alt. Interessiert hat sie seit letzten Dezember mitbekommen, dass sich das PAF´S für Slow Food engagiert. Schnell war bei ihr die Idee für eine kleine Serie über Slow Food in unserer Region geboren, die erfreulicherweise seit letzter Woche umgesetzt wird: Der erste Beitrag findet sich hier in der Mediathek.

Zeit ist etwas sehr kostbares. Für meinen Blog blieb in den letzten Wochen einfach keine übrig. Eine Rangfrage. Zuerst die Familie, dann die Kanzlei, … Danke der (teilweise gar besorgten) Nachfragen! An Berichtenswertem bestand erfreulicherweise hingegen kein Mangel. Ich werde zur rechten Zeit, soweit nützlich, das ein oder andere nachschieben. Weil es die erste Notiz im neuen Jahr ist: Ich wünsche Euch für 2016 Frieden, Gesundheit und Lust! Auch ein gutes Bier steht auf meiner Rangliste sehr weit oben. 2016 wird dazu viel Denkwürdiges bieten: Am 23. April 1516 wurde in Ingolstadt das „Bayerische Reinheitsgebot“ erlassen. Die 500-Jahr-Feierlichkeiten darf Slow Food Ingolstadt zusammen mit dem Museum für Konkrete Kunst wie folgt bereichern: Nachfolgende Veranstaltungen seien dem Bier-Aficionado auch gleich ans Herz gelegt: Die Braukunst Live! 2016 in München und dasWeiter Lesen

Kleinvieh macht auch Mist. Schon mal bei einem Crowdfunding dabei gewesen? Wenn ich mich so durch die unterschiedlichen Plattformen lese (Überblick), bin ich regelmäßig fasziniert, was für tolle Ideen auf Mittel zur Realisierung warten. Eigentlich sollte man sich hier mehr engagieren. Es ist ein Geben und Nehmen, der Einsatz ist überschaubar, und das Beste – die Hilfe geht direkt zu denen die sie benötigen. 2012 habe ich deshalb bei einer Brauerei mitgemacht, letztes Jahr bei einem Kochbuch. Heute will ich Benedikt Groß, Josua Stäbler und Anne-Sophie Ebert unterstützen. Im Februar waren sie in Ingolstadt im Golden. Der feinen Burger wegen! Ich habe sie bei ihrem Besuch beobachtet. Ihr Vorhaben steht jetzt kurz vor dem Abschluss: „In unserem Projekt geht es um die Burgerliebe … Unser Buch ist die moderne Burger-Bibel,Weiter Lesen

Oft geschieht es nicht, dass Katharina Seiser auf dem Schlauch steht. Aber diesmal stand sie drauf … 🙂 Ich hatte es ihr aber auch nicht leicht gemacht – das gebe ich gerne zu. Andererseits, ich wollte halt auch nichts verraten! Zur schnellen Aufklärung. Im Herbst 2012 begründete Katharina ihre wunderbare “vegetarisch”-Buchreihe: „Österreich vegetarisch“, „Deutschland vegetarisch“ und zuletzt „Italien vegetarisch“. Bei/nach einem Treffen Ende letzten Jahres in München mit ihr (Bericht), spekulierte ich über den möglichen Fortgang der Serie. Meine Prognose: „Die Reihe wird 2015 fortgesetzt. Gut so! Mit welcher Länderküche? Damit rückte Katharina natürlich (noch) nicht raus. Nachdem ich mir aber alle ihre Äußerungen zum Thema durch den Kopf habe gehen lassen, gebe ich einen Tipp ab: Das Buch wird in Wien verlegt – König Johann III. Sobieski würde AugenWeiter Lesen

Charles Philip Arthur George – Prince Charles – werden nicht viele auf der Rechnung haben, wenn es umnachhaltige Landwirtschaft geht. Eine Lücke! Der Mann leistet nämlich auf diesem Gebiet Beachtliches. Bereits 1985(!) stellte er seine im Herzogtum Cornwall gelegene „Duchy Home Farm“ auf biologische Bewirtschaftung um. 1990 gründete Prince Charles die Marke „Duchy Originals“. Unter diesem (Bio-)Label werden (auch) Produkte der „Duchy Home Farm“ vermarktet. Es sind (auch) die berühmten Kekse darunter. Dieses sehr feine Koch- und vor allem Warenkundebuch ermöglichte es mir Prince Charles bereits vor Jahren „richtig einzusortieren“ – wie auch schon einmal – hier – seine Mutter: „Ich hoffe, dass das Duchy Originals Kochbuch dazu beiträgt, dass sich mehr und mehr Menschen darüber Gedanken machen, was sie essen und woher ihre Nahrungsmittel kommen. Und natürlich wünsche ichWeiter Lesen

Zum Fünfjährigen der Kanzlei am 01. Juli 2011 versprach ich: „Wenn ich mal viel Zeit habe, versuche ich zu klären, ob dieses Video “gefahrlos” hier (= extra prima good) laufen kann.“ Es ging und geht dabei um das rechtssichere Einbetten externer Inhalte (z.B. von YouTube) auf z.B. Blogs und sozialen Netzwerken. Ich habe gerade überhaupt keine Zeit. Allein – die Geschichte scheint aus urheberrechtlicher Sicht geklärt! Denkbar sind aber weiter die Verletzung von z.B. Persönlichkeits- und Wettbewerbsrechten. Und Juristen wären keine solchen, wenn sie nicht weitere Fragen aufwerfen würden (z.B. zur Störerhaftung) … Trotzdem fühle ich mich aktuell recht sicher im Sattel. Über das LG München I ging die Problematik zum OLG München und von dort zum BGH. Dieser legte schließlich dem EuGH die Rechtsfrage vor. Der antwortete nunmehr wieWeiter Lesen

Moritz und ich haben sie verschlungen! Die köstlich-wunderbaren drei Kinderbücher von Andreas Steinhöfel: „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ (Band 1, 2008) „Rico, Oskar und das Herzgebreche“ (Band 2, 2009) „Rico, Oskar und der Diebstahlstein“ (Band 3, 2011) Frisch, frech, lustig. Die Geschichten spielen in Berlin… Kästners „Emil und die Detektive“ ist nicht weit weg. Thematisch und – das will was heißen – vom Niveau. Einkaufstipp: Es gibt sie zwischenzeitlich im „Rico-Schuber“ (= alle drei Bände). Gelingt nicht oft: Der Film bleibt nicht zurück. Teil 1 läuft gerade in den Altstadtkinos. Heute gesehen: Hier der Trailer: Und hier die Musik: Update (25.08.15): Teil 2 (13) – Fingerzeig – (15)

Nachdem ich jemandem ins Gesicht gesehen habe, blicke ich auf dessen Schuhe. Das gilt gleichermaßen für Männchen wie Weibchen. Es folgen dann bei Frauen die Beine und wieder geschlechtsunabhängig die Hände. Schuhe sind mir nicht unwichtig. Sie erden uns. Im Gefühl der völligen Vertiefung und des Aufgehens in einer Tätigkeit – F l o w – vergeht die Zeit scheinbar besonders schnell. Meine soeben gefühlten 30 Minuten dauerten tatsächlich annähernd drei Stunden. Verantwortlich dafür dieser wunderbare Dreiklang: Schuhe putzen, pflegen, imprägnieren, Sohlen einölen: So sehr ich Conchita Wurst den Gewinn des gestrigen Eurovision Song Contest gönne – das ist mein Europa (Freiheit, Vielfalt und Toleranz) – bin ich musikalisch immer noch angenehm umwoben vom Beitrag aus den Niederlanden. The Common Linnets „Calm After The Storm“ lief in der Dauerschleife: Dazu –Weiter Lesen

Der Idee des Crowdfundings bin ich sehr gewogen – zum Beispiel. Die Schweizerin Anna Pearson pflegt in Zürich die Tafelrunde „a tavola!„. Wer schreibt, der bleibt heißt es oft zurecht. Nach 4 Jahren, 34 Tafelrunden, 340 Gästen und 150 servierten Gerichten entstand deshalb wohl auch die Idee, daraus ein Kochbuch zu entwickeln. Es wird unter dem Titel „zu Tisch.“ im Herbst dieses Jahres erscheinen: „Für dieses Buch öffnet Anna nun nicht nur die Türe zu ihrer Gaststube, sondern auch die Deckel ihrer Kochtöpfe. Dem Lauf der Jahreszeiten folgend, bittet Anna zwölf Mal zu Tisch, zwölf Mal nimmt sie sich eines kulinarischen Themas an – im Februar heisst es «Wintergarten», im Mai «Giro di Sicilia», im September «Schnörrli und Schwänzli». Die über sechzig Rezepte werden in Geschichten und Anekdoten verpackt, durchWeiter Lesen

Bereits im August hatte ich hier den Film „Slow Food Story“ angekündigt. Seit 10.10. läuft er in ausgewählten Kinos deutschlandweit …………………….. bis auf … ach Ingolstadt … Zeichen und Wunder! Dem Audi Programmkino ein sehr herzliches Dankeschön! Vom 05.12. bis 11.12.2013 – jeweils um 17:30 Uhr – ist der Streifen nämlich hier zu sehen. Nach der „Premiere“ am 05.12. hat Slow Food Ingolstadt ab 19:30 Uhr 20 Plätze (wer zuerst kommt, mahlt zuerst) in Wolfgang Erhards Winterzauberhütte am Paradeplatz reserviert. Erhard ist mit seiner Bäckerei Mitglied und Unterstützer unserer Bewegung. Nicht wirklich überraschend also – freilich ohne die großen Freude darüber zu schmälern – setzt er in Sachen Kulinarik auf Ingolstädter Weihnachtsmärkten (Spielwiese anonymer agro-industrieller Machenschaften) gänzlich neue Maßstäbe. Er bleibt dabei erdverbunden und natürlich; VIP-Schwachsinn und Schickimicki haben keineWeiter Lesen

Erntezeit überall. Auch das Obst hängt reif und schwer an den Bäumen. Beim Verzehr des flüssigen Obstes sind die Deutschen in Europa übrigens Spitzenreiter. Apfel- und Orangensaft liegen dabei in der Beliebtheit etwa gleich auf. Regionalität und Einkauf beim Erzeuger ist nicht bei jedem Produkt machbar – auf jeden Fall aber hier! Ich verabschiede mich damit vom Orangensaft und darf zunächst ein Lob auf das patentierte „Bag-in-Box“-Verpackungssystem anstimmen. Nach dem ersten Mal Zapfen ist der Saft darin (Fruchtgehalt 100% = Fruchtsaft) ganze 90 Tage ohne Kühlung haltbar. Ungeöffnet mindestens 15 Monate. Eine wunderbare Möglichkeit für kleine, örtliche Produzenten ohne allzu viel Logistik am Markt dabei zu sein. Und insbesondere ein Segen für all jene, die ihr eigenes Obst verflüssigt im Jahresverlauf genießen wollen. Wo fließt also in unserer Region derWeiter Lesen

Scott Schuman – The Sartorialist – hat zum vierten Mal zum „Lunch/Dinner for 25“ eingeladen. Die neue Auflage (seit gestern online) gefällt mir aber im Gegensatz zu den grandiosen Teilen 1 + 2, und Teil 3 nicht so wirklich. Es fehlt die getragene, feine Grundstimmung. Schnelle Schnitte und eine Überladung mit Stereotypen huldigen dem lauten Schein. Das unzweifelhaft vorhandene Sein der charismatischen Protagonisten bleibt da diesmal leider auf der Strecke. Das Set dürfte nunmehr auch nicht in Florenz gewesen sein. Schaut nach New York aus. Wer IV sagt, wird auch V sagen. Dann vielleicht mal mit 25 Damen in dieser Spielklasse. Wäre ein Leckerbissen!

Katharina Seiser (ging und geht- als mein Food-Blog-Leuchtturm – in extra prima good ständig durchs Bild) hat letztes Jahr zusammen mit Meinrad Neunkirchner das wunderbare Kochbuch „Österreich vegetarisch“ geschrieben. Wie bereits angekündigt, hat sie sich heuer (diesmal als Herausgeberin) Stevan Paul (war mit seinem Food-Blog der zweite auf meiner Blogroll …) geangelt – er ließ sich als Hamburger beruhigenderweise an Land ziehen – und beide zusammen haben der Welt das kongeniale „Deutschland vegetarisch“ geschenkt: Wo alle Worte zu wenig – ist jedes zu viel. Eines will ich riskieren: K A U F E N ! Gestern war Freitag der 13. Genau der richtige Tag um Slow Food Ingolstadt (endlich) auf Facebook zu platzieren! Zur Stunde haben wir bereits 49 sogenannte 🙂 „Gefällt mir“-Angaben. Lieben Dank an die Tippgeber Florian StraubWeiter Lesen

Heute (Vorläufer hier) gilt es den Ort eines Schriftzugs zu finden. Das Fundstück wartet schon länger auf Verwertung (siehe Aufnahmedatum). Die schlichte Inschrift gefällt mir. In Form, Kontrast und natürlich Aussage. Ich glaube die Aufgabe ist einfach. Die Spielregeln: Das Objekt befindet sich in der Altstadt von Ingolstadt. Im Außenbereich. Öffentlich zugänglich. Gewinner ist derjenige, welcher am schnellsten weiß wo. Der Ort ist so präzise wie möglich anzugeben. Zur Meidung von Verwechslungen oder Missverständnissen und zur besseren Vergleichbarkeit der Lösungen im Zweifelsfall. Lösungen werden nur gewertet, wenn sie über die Kommentarfunktion des Blogs am Ende des Artikels abgegeben werden. Kommentare in Facebook z. B. zählen deshalb nicht! Von Zeit zu Zeit, nach Lust und Laune, schalte ich die eingegangenen Kommentare frei. Keine Sorge also, wenn ihr Euren Post nicht gleichWeiter Lesen

Seit Mitte März letzten Jahres gibt es in Ingolstadt das Artusiana – Katia und Gott sei Dank! Ich hatte das Glück noch am Wochenbett stehen zu können und natürlich sofort darüber berichtet. Jetzt ist Frau Garelli Slow Food Mitglied geworden. Und Unterstützerin gleich dazu. Die dazugehörigen Logos gibt es in vier Ausführungen. Mit „… weil Verantwortung und Genuss zusammengehören“ hat sie die gewählt, welche auch meine Präferenz hat: Der kleine Innenhof, gleich rechts neben dem Laden, wird nun (endlich) auch bespielt. So wunderbar verstärkt – ein doppelter Grund also für das Convivium Ingolstadt sich feierlich hier einzufinden. Und wenns mal läuft, dann läufts halt! Wir hatten noch einen besonderen Gast. Pavlos Georgiadis, der Leiter des griechischen Slow Food Convivium Thrakien bereicherte uns an diesem Abend mit seiner Anwesenheit. Der studierteWeiter Lesen

Oft glänzt es trügerisch, was so an einem vorbeizieht … Sittin‘ on the dock of the bay stehe ich wieder einmal auf und schärfe deshalb den Blick. Treffer! Dieses Gut hat ausgetrieben und kommt an Land: Einmal kurzgoogeln serviert zu Friedrich Liechtenstein: Berliner Popsänger, Elektro-Pop-Musiker, Entertainer, Performer, Theaterregisseur, klassischer Schauspieler, Intendant, Conférencier, Reiseleiter, Tänzer und Puppenspieler … ja dann! P.S. Danke Gerald

Seit 2006 sind Antibiotika als Masthilfsmittel verboten. Eines der wichtigsten Medikamente der Menschheit (1928 Entdeckung des Penicillins) wird hier als schnöder Wachstumsbeschleuniger eingesetzt. Infolge dieses Verbots hätten die Abgabemengen zwangsläufig sinken müssen. Sind sie aber nicht – das Gegenteil ist der Fall. Der Antibiotikaverbrauch der deutschen Agrarindustrie hat sich in den letzten sieben Jahren verdoppelt. 2011 wurden laut Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit 1.734 Tonnen Antibiotika von Pharmaunternehmen an Tierärzte geliefert. Laut dem Bundesverband für Tiergesundheit fließen mehr als 90% der in der Tiermedizin eingesetzten Antibiotika in die „Nutztierhaltung“. 90% von 1.734 Tonnen ergibt 1.561 Tonnen. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts in Berlin sterben auf Grund sich häufender Antibiotikaresistenzen jährlich 15.000 Menschen in Deutschland. Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt bringt es auf den Punkt: „Die Rezeptur für Billigfleisch erfordertWeiter Lesen

In der abgelaufenen Fastenzeit hatte ich eine „Wildcard“ gezogen. Sie erlaubte mir eine, die Ausnahme von der Regel. Wohl überlegt verwendete ich sie in München beim Braukunst Live! Festival. Erst zum zweiten Mal nach 2012, aber schon mit einer Ausstellerverdoppelung, sprudelte vom 08. – 10.03.13 aus den Hähnen im MVG-Museum feines, handwerklich hergestelltes Bier: Fernsehbier- und hopfenextraktfreie Zone! Veranstalter (und Slow Food Unterstützer) Frank-Michael Böer konnte und durfte sehr zufrieden ins Glas grinsen: Es geht um gutes Bier. Schon immer kompromisslos aus erlesenen Zutaten gebraut, wird endlich auch in dieser Disziplin das Segel der Vielfalt voll entfaltet. Der Wind dazu weht aus den USA. In den 1980er Jahren fiel hier die Zahl der Brauereien deutlich unter 100. Vornehmlich geschmacklich dünne und untereinander austauschbare Produkte von Industriebrauereien teilten sich den Markt auf.Weiter Lesen

Seit 2010 gibt es endlich auch in Ingolstadt (in der Schillerstraße 2) eine Filiale der Bio-Supermarktkette Alnatura. Ein guter Platz zum Einkaufen. Reklamezettelwirtschaft ist mir ein Graus. An der dortigen Kasse greife ich hingegen gerne nach dem (kostenfreien) Alnatura Magazin. Ein durchaus wertiges Erzeugnis mit hilfreichen Informationen, Warenkunde und teilweise beachtlichem Tiefgang. Die einzelnen Monatsausgaben sind archiviert auch online zugänglich. Ebenfalls dort erhältlich ist das nicht weniger kurzweilige Heft Schrot & Korn. Es gibt von ihm gleicherweise ein Archiv. Der New Yorker Douglas Tompkins gründete in den 1960er Jahren die Textilmarken „The North Face“ und „Esprit“. Beide verkaufte er und wurde zum Bio-Bauern. Der Erlös führte zur Errichtung der Tompkins Conservation. Im argentinisch-chilenischen Patagonien werden weitläufige Landflächen erworben und von der zerstörerischen agro-industriellen Nutzung in nachhaltige, ökologische Landbauprojekte überführt. EineWeiter Lesen

Vorhang auf. Scott Schuman – The Sartorialist – hat wieder angerichtet! Die feine Mischung aus Stil, Tafelrunde und Menschelei geht in die dritte Runde und ist von neuem ein angenehm, sinnlicher Genuss. Schaut Euch bitte zunächst hier die beiden Zusammenkünfte – „Lunch for 25“ und „The Sartorialist Dinner“ vom vergangenen Jahr an. Seit heute nun online – „Lunch for 25, Edition III“ – erneut in der Florentiner Trattoria Cammillo. Buon appetito! Nachtrag (26.09.13): Teil 4

Zweimal jährlich treffen sich alle Leiter der deutschen Slow Food Convivien. Vergangenes Wochenende war das Fuchsbräu in Beilngries unser angenehmer Gastgeber. Anregende Menschen, belebende Gespräche, frische Ideen. Was bin ich froh in dieser Bewegung Rädchen zu sein! Unser Logo ist die Schnecke. Am 25. April kommt der Film „slow – Langsam ist das neue Schnell – Ein Schnecken-Tag“ in die Kinos. „Eine cineastische Gehmeditation in die mystische Welt jener sagenhaften Geschöpfe, die wir gemeinhin als Schnecken bezeichnen.“

Den Eurovision Song Contest habe ich bisher bestenfalls ignoriert. Heute Abend aber schaut die Welt ein bisserl anders aus. Beim deutschen Vorentscheid zum Grand Prix stehen Jungs auf der Bühne, deren Musik ich sehr mag: LaBrassBanda. Im aktuellen Donaukurier (Print Seite 17) gibt es dazu mit dem Tubisten der Band Andreas Hofmeir (aufgewachsen in Geisenfeld/Hallertau!) ein Interview. Zwei weise Gedanken daraus: „Eine Tuba ist ein Gebrauchsgegenstand. Sie ist nix zum Herzeigen. Ich poliere auch mein Auto nicht.“ Und auf die Frage „Was gehört in den Tourbus?“ – die Antwort: „Essen und Trinken, in allen Variationen. Ich kann nur jedem Veranstalter sagen, dass er sich um eine gute Verpflegung kümmern soll. Essen ist wichtiger als die Gage. Ehrlich.“ Hofmeir ist übrigens Professor für Tuba am Mozarteum Salzburg, Abteilung Blas- und Schlaginstrumente.Weiter Lesen

Ana-Marija Bilandzija und Tatjana Brenner haben zum Jahreswechsel ihr Blog „Multiple Me“ gestartet. Sie beschäftigen sich darin mit Menschen, die ein Doppelleben führen. Ein solches wollen sie bei mir ausgemacht haben und besuchten mich deshalb in der Kanzlei. Auch den Ausflug zum Biohof Mayer begleiteten sie. Ergebnis – dieses Portrait: Leider, leider ist die Arbeit der beiden im Netz nicht mehr verfügbar 🙁 Es freut einen und tut gut, wenn man mit seinem Anliegen Gehör und Bühne findet. Danke den beiden Damen – gut gemacht! Allein mit dem Begriff des „Gourmetanwalts“ kann ich nicht wirklich etwas anfangen. Jedenfalls wünsche ich Euch noch viele interessante Lebensläufe. Weil wir schon beim Thema sind: Leute – bloggt! Es gibt so viele Menschen, die einer größeren Öffentlichkeit etwas Interessantes zu sagen hätten. Besonders zuWeiter Lesen

Ich weiß nicht mehr in welchem Saal es war und wann ich meinen allerersten Kinofilm gesehen habe. Aber es war auf jeden Fall in einem der folgenden: Entweder in der Spitalstraße in den Sälen Central, Bambi, Atelier oder Palette. In der Roseneckstraße im Roli oder Studio. In der Manggasse im Cinema oder City. Oder schließlich in der Josef-Ponschab-Straße im Union 1 oder Union 2. An den Film kann ich mich leider auch nicht mehr erinnern … Alle diese Kinos gibt es heute nicht mehr – das letzte hat 2008 geschlossen. Der Schmerz wird noch dadurch erhöht, dass das sehr schöne Roli-Gebäude (Ecke Roseneckstraße/Dollstraße) mit seinen Säulen am Eingang und dem Deckengewölbe aus mir bis heute absolut unverständlichen Gründen einfach abgerissen wurde. Der Krampf ist leider noch steigerbar, wurde doch anWeiter Lesen

Wenn ihr Lust und Zeit habt, will ich Euch eine Spur entschleunigen. Ich bediene mich dazu den betörend schönen Früchten der Arbeit von Kinfolk. So nennt sich eine internationale Gruppe von Künstlern. Sie kommen gerne mit Familie und Freunden zusammen – vornehmlich an einer Tafel(!) – um das Leben zu genießen. Der Lust daran geben sie eine künstlerische Form und publizieren (auf Englisch) alle drei Monate ein Magazin mit Themenschwerpunkt. Was ich bisher (online) gesehen habe, ist einfach nur ein Genuss. Und es gibt Videoclips. Theoriepause. Der Sommer weicht gerade endgültig dem Herbst. Blick zurück? Beginn der Entschleunigung – „Ode to summer“: Im Vollbildmodus gesehen? Tief durchgeatmet? Die Himmelslaternen am Ende hätte es freilich nicht gebraucht … Das Thema des ersten Magazins (erschienen Ende 2011) „includes essays and photographs encouragingWeiter Lesen

Was ist wichtiger? Inhalt oder Verpackung? Ich nehme auch den Inhalt! Und wenn ein sowohl als auch möglich ist? Dann freut sich der Mensch. Das Auge isst ja mit. Mir geht es heute um Kleidung. Um die feine Fähigkeit notwendige Funktionalität mit Schönheit, Ästhetik und Harmonie zu verbinden. Seine Persönlichkeit und Individualität zu ergründen und dann die Fahne hochzuziehen, seinem Stil Ausdruck zu verleihen. Auszustrahlen. Als Food-Blogger darf ich kurz die Schnittmenge Essen und Kleidung ausloten. Was die Menschen beim Einkauf von Essen wieder lernen müssen, z. B. vom Handel außerhalb der Saison angebotene Tomaten einfach auszuschlagen, funktioniert bei der Mode unbestritten gut. Kurze Hosen im Winter und Handschuhe im Sommer gehen schlecht. Ein weiterer Zusammenhang: Das Essverhalten kann mit der Zeit erheblichen Einfluss auf den Kleiderschrank haben … NochWeiter Lesen

Ungläubig stehe ich da. Immer noch. Wie konnte mir das passieren? Nein umgekehrt eigentlich – warum ist es mir nicht geschehen? Ich spreche vom Lebenswerk eines besonderen Menschen. Was für ein wichtiges und wunderbares Schaffen! Und davon, dass dieses vollkommen an mir vorbei gegangen ist. Jetzt wo ich es – G o t t  s e i  D a n k – doch treffen durfte, spüre ich ihm nach, suhle mich darin, sauge es auf. Es wird ein Rätsel bleiben, warum ich erst jetzt… einfach unglaublich. Auf jeden Fall war es im März diesen Jahres. In der Facebook-Gruppe der Ingolstädter „Aktion Innenstadt“. Dort stellte Stefan Höchstädter die einfache Frage: „Kennt eigentlich noch jemand Dieter Wieland?“ So muss ein Samenkorn fallen! Gegoogelt. Der Eintrag bei Wikipedia. Dann YouTube. Ich habe dasWeiter Lesen

Eigentlich sollte man die Feste feiern wie sie fallen. Gestern Abend bei unserem Slow Food Stammtisch erinnerte mich Klaus – ein Mitstreiter für das Gute, Saubere und Faire – daran, dass sich heute vor fünf Jahren (11.05.2007) unser Convivium Ingolstadt gründete. Standesgemäß in den Mauern der Hohen Schule, der ersten Universität Bayerns. Als Geburtshelfer dabei – Gerhard Tremel – der langjährige Conviviumleiter von Slow Food Nürnberg. Die Tatsache dieses Jubiläums hatte ich im gegenwärtigen Tagesalltag glatt vergessen … Also keine offizielle Feier heute. Vielleicht zieht sich aber wenigstens im Stillen der ein oder andere dazu ein feines Fläschchen auf. Ich werde das tun. Fünf Jahre. Ein kurzer persönlicher Schulterblick: Zwei rote Fäden halte ich in Händen. Einmal sind da die vielen wunderbaren Menschen die ich getroffen habe! Ich will keinenWeiter Lesen