Bärlauch 2019

Wer wie ich seinen Blog mit einer Bärlauch-Sequenz (Bilder von hier) eröffnet, kann der gegenwärtigen Jahreszeit – im besten Sinne des Wortes – eine Menge abgewinnen. Und wer die Suchfunktion (oben rechts) mit „Bärlauch“ füttert, macht ebenfalls reiche Ernte. Seit gestern ist nun endlich die erste Pflückung des Jahres im Glas!

363 g fanden sich im Korb. Auf dieser Grundlage ergeben sich nach meinem Pesto-Rezept die Mengen der weiteren Zutaten.

Zum verwendeten Ölivenöl gibt es noch eine kleine Geschichte. Ein lieber Slow Food Verbündeter brachte mir vor einiger Zeit eine großzügige Kostprobe – auch auf diesem Weg noch einmal Danke Günther! – eines Öls aus Italien mit:

Das Öl – „Il Madonnino“ – kommt von einer Genossenschaft in der Alta Maremma (Grosseto/Toskana). Es ist durchweg mild (und damit ein verständiger Partner für den kräftigen Bärlauch) und hat eine leichte Artischockennote. Die Genossenschaft wurde 1969 gegründet. Ein wahrlich guter Jahrgang …! Damit aber nicht genug des persönlichen Bezugs. Die Sache wird noch viel vertrauter 🙂

Quelle: www.oleificioolma.it/it

Spielend hält das „Collegio Toscano degli Olivicoltori“ damit Einzug in meine „Wenn man OLMA heißt“ – Sammlung.

Wenn man OLMA heißt (17) – Plakat 2018 ist da!

The same procedure as every year: Der Hintergrund. Das Motiv 2017. Die Sammlung zum Thema. Und – das Plakat für 2018!

Einladung 2018. Mit freundlicher Genehmigung der Olma Messen St.Gallen.

Kuh, Hahn und Schwein. Unschärfe, die – so interpretiere ich das jedenfalls für mich – auffordert zum persönlichen scharf stellen. Und da gibt es bei allen drei Kreaturen viel Raum und Stoff. Eine mutige, sehr moderne Weiterentwicklung der wunderbaren Plakattradition der Messe. Gefällt mir!

Einladung 2018. Mit freundlicher Genehmigung der Olma Messen St.Gallen.

Einladung 2018. Mit freundlicher Genehmigung der Olma Messen St.Gallen.

Ich schulde noch einen Bericht von meinem Besuch der Messe im letzten Jahr. Und Bonusmaterial aus Zürich. Die liebe Zeit …

Wenn man OLMA heißt (16) – Plakat 2017 ist da!

Es ist wieder soweit! Im schweizerischen St. Gallen steht „die OLMA“ an. Der Kenner freut sich. Der noch Unkundige staunt hier. 2017 feiert man ein Jubiläum:

Dazu hat man sich einiges einfallen lassen. Zunächst aber das heurige Einladungsplakat:

Einladung 2017. Mit freundlicher Genehmigung der Olma Messen St.Gallen.

Ich finde es deutlich besser als das von 2016. Zum Vergleich alle Plakate seit 1943.

Sehr fein zum runden Geburtstag – hier können Reproduktion der OLMA-Plakate in Originalgrösse F4 (89 x 128 cm) bestellt werden. Ebenfalls sehr schön – die Plakate fungieren auch als Flaschenetiketten für das eigens zur Festivität gebraute Bier (mit regionalen Rohstoffen) der Brauerei Schützengarten (vor Ort in St. Gallen). Ein Vieles mehr findet sich im eingerichteten Olmapedia.

Die Messe startet am 12. und geht bis zum 22. Oktober. Zum ersten und bisher einzigen Mal war ist 2012 dort (mein Bericht). So nach fünf Jahren könnte ich eigentlich wieder… Die Entscheidung fällt nicht wirklich schwer. Zunächst habe ich im Austellerverzeichnis nachgeschaut. „McDonald’s Schweiz“ ist nicht (mehr) dabei. Sehr, sehr gut! Gleich mal eine Anregung wer dagegen (leider) noch fehlt: Slow Food Schweiz. Und dann hat man so seine Verpflichtungen. Es wurden 75 „Olma-Botschafter“ ernannt. Sie finden sich hier