Gute Wirtshäuser muss man haben!

Wo ist es gut Gast zu sein? Der Slow Food Genussführer ist ein sehr hilfreicher Kompass dafür. Im kommenden Herbst erscheint die neue Ausgabe 2021/22. Die Testgruppe von Slow Food Ingolstadt ist deshalb aktuell und die nächsten Monate besonders aktiv. Wird es aus der Umgebung neue Aufnahmen geben? Bleiben alle bisher gelisteten Stätten an Bord? Man wird sehen …

Zurück zur Gegenwart. Gestern Abend gab es beim gastgebenden Beckerwirt in Böhmfeld die Urkunden für das laufende Jahr. Fast alle regionalen Genussführerwirte nahmen diese persönlich entgegen:

Maria u. Andrea Beck (Beckerwirt Böhmfeld), Uwe Rühl (Köschinger Waldhaus), Josef Stark (Gasthaus Stark Wolkertshofen), Anke Deiml (Neuwirt Neuburg), Renate u. Johann Bauer (Gasthof Bauer Rieshofen), Denise Amrhein (Fuchsbräu Beilngries). Urlaubsbedingt fehlten: Landgasthof Wagner (Unteremmendorf), Gasthaus Spitzer (Osterwaaal) u. maletter (Eichstätt).

Danach wurde … genossen!

Mit Stefan Spitzer (Gasthaus Spitzer, Osterwaal) und ganz frisch Anke Deiml (Neuwirt Neuburg) gibt es in der Region sogar zwei Mitglieder im Netzwerk der Slow Food Chef Alliance Deutschland.

Karl u. Anke Deiml (Neuwirt Neuburg)

Auch die Presse nahm Notiz. Siehe Donaukurier und Ingolstädter Stimme (folgt).

Fingerzeig (57) – Die Meisterei kommt

Das Jahr 2020 ist noch sehr jung. Dazu passend gibt es etwas Neues in Ingolstadt. Ab +/- Mitte Januar. Dann öffnet im Neubau in der Haunwöhrer Straße 21 die „Meisterei“. Einen Fingerzeig darauf habe ich hier schon einmal gegeben. Gegenwärtig laufen die Vorbereitungen – das große Ganze ist noch nicht blickreif. Theodor Fontane sagt: „Der Zauber steckt immer im Detail“. Also dann:

(56) – Fingerzeig – (58).

Marginalie (59) – Erlauben oder verbieten?

Ein kleiner Versuch zur grundsätzlichen Verortung. Zur allgemeinen Handlungsfreiheit kann man zwei Modelle unterscheiden. Einmal: „Es ist alles verboten was nicht erlaubt ist“. Das wäre wahrlich nicht lebenswert.

Daher pflegen wir erfreulicherweise das andere Modell: „Es ist alles erlaubt, was nicht verboten ist.“ Soweit so gut. Aber wisst ihr was liebe Leute? Es liegt in der Natur dieses alternativen Gefüges – es ist gar, wenn es gedeihliches Zusammenleben und menschliche Zukunft ermöglichen soll, sein einziger Zweck – dass dann regelmäßig auch tatsächlich etwas VERBOTEN wird. Ständiges empörtes Erschrecken darüber lässt erhebliche Zweifel aufkommen ob man in der Lage ist, neben seiner Komfortzone auch das große Ganze zu betrachten. Eine gepflegte Kultur des Verbietens ist für mich die Garantin einer möglichst großen Freiheit. Zur Meidung von Missverständnissen. Von allen Grundwerten ist mir die Freiheit der mit Abstand wichtigste!

Ich wünsche Euch allen ein genussvolles und elegantes Rüberkommen in das neue Jahr. Und dort einen guten Start!

(58) – Marginalie – (60).