Unter der sehr achtsamen Fürsorge und Pflege der Gebrüder Florian und Philipp Sochatzy – und deren Lieben – entstehen in Eichstätt geistreiche Köstlichkeiten. Man richte seinen Blick zur weiteren Erhellung nach hier. Ihre jüngste Kreation in der Flasche vereint namentlich gegenwärtiges Ritual mit Hoffnung: „Gin Zi Dance“. Im Untertitel: „NachWeiter Lesen

Das wichtige Projekt „Arche des Geschmacks“ der Slow Food Stiftung für Biodiversität schützt weltweit regional bedeutsame Lebensmittel, Nutztierarten, Kulturpflanzen sowie traditionelle Zubereitungsarten vor dem Vergessen und Verschwinden. Nicht so oft schützt es sich angenehmer. Der rote Faden dafür lautet nämlich schlicht: Essen, was man retten will! Macht das niemand, verschwindenWeiter Lesen

Im Arbeitsrecht gibt es die Rechtsfigur der betrieblichen Übung. Durch regelmäßige Wiederholung bestimmter Verhaltensweisen des Arbeitgebers, entsteht beim Arbeitnehmer ein schutzwürdiges Vertrauen auf die Dauerhaftigkeit dieses Zustands. Im übertragenen Sinne verhält sich erfreulicherweise seit nunmehr vier Jahren (2018/2019) – um Pfingsten herum – das Leben mir gegenüber genau so. UndWeiter Lesen

Ein kleiner Besorgungsgang in Ingolstadt. Am Pfeifturmeck bestaune ich zunächst den frisch enthüllten Erbärmdechristus. Sein Style in den letzten Monaten war schauerlich. Neu beschirmt ist er wieder ganz Blickfang. Und bin ich doch durch und durch ein Freund von Patina, so ein Kupferglanz – noch gänzlich frei von Grünspan –Weiter Lesen

Heute geht es um Kartoffeln. Mit Erdäpfeln verwenden die Österreicher – wie nicht selten (Paradeiser!) – die schönere Bezeichnung … Ich verschmähe sie durchaus nicht. Aber sie haben es nicht leicht bei mir. Kommt z.B. Soße ins Spiel – führt an Nudeln, Reis und Spätzle kein Weg vorbei. Mein VaterWeiter Lesen

Die Eröffnung als Bierbar lässt weiter auf sich warten … Dafür gibt es zwischenzeitlich ein Namensschild. Und beschriftete Zapfhähne: Daraus fließen jetzt neben Spezialbieren auch Helles (sehr gut) und Weißbier (muss ich noch einmal probieren). In der Literflasche (Growler) nimmt man den feinen Trunk mit nach Hause: Das Geld bleibtWeiter Lesen

Erster Teil einer überfälligen Serie zu lokalen Einkaufsquellen für frischen Fisch. Aus süßen Gewässern. Die Treffer stehen selbstredend auf meinem Einkaufszettel. Zunächst wird es um Exemplare aus der Familie der Lachsfische (Salmoniden) gehen. Also um Forellen und Saiblinge. Sie benötigen sauberes, kaltes und sauerstoffreiches Wasser. Dafür sorgt z. B. dieWeiter Lesen

Beim Honig mache ich es – auch für Gäste – nicht ohne Bio. Freilich unter wärmster Beherzigung von Regionalität. Unser Haus- und Familienlieferant: Bienenhof Pausch in Scheyern. Seit gestern gibt es eine weitere Quelle – in Nassenfels. Sie steht damit auf meinem Einkaufszettel. Der Imker heißt Alfons Bauer. Auf seinerWeiter Lesen

Zwei kurze Gedanken zum Einkauf von und zum Umgang mit Lebensmitteln: I. Sage mir, für was und wem du dafür dein Geld gibst und ich sage dir, was für eine Form von Landwirtschaft du damit unterstützt. Was wir nachfragen, wird angeboten. Begreifen wir uns deshalb als Ko-Produzenten. Nirgends haben wirWeiter Lesen

Beides zusammenbringen – wichtiges Anliegen der ersten „Bio Regio IN“. Heute veranstaltet von der Stadt Ingolstadt, mittendrin – da gehört das hin! – auf dem Rathausplatz. Bei Speckwetter. Kein Wunder, es wäre gerade Wiesnzeit … Der Start ist geglückt. Slow Food Ingolstadt war gerne mit dabei. Freilich ist noch einigesWeiter Lesen

Im Rahmen der Bio-Erlebnistage 2020 gab es am Sonntag im Ingolstädter Süden großes Kino. Zunächst nutzte ich aber die letzte Gelegenheit zum Besuch der Ausstellung „Mensch|Tier|Natur“ im Bauerngerätemuseum. Tipp! Am 27.09.2020 von 10 bis 17 Uhr findet dort der alljährliche Öko-Bauernmarkt statt. Danach – nur eine gute Minute zu FußWeiter Lesen

Filz aus Schafswolle – Wollfilz – ist ein herrliches Naturmaterial. Denke ich an Filz, denke ich zunächst an München. Dort in der Dienerstraße (am Marienplatz) gibt es nämlich diesen kleinen Laden, vor dessen Auslage ich immer für einen Moment verweile. Er heißt: Johanna Daimer – Filze aller Art. Ein FotoWeiter Lesen

Über das in jeder Hinsicht zu empfehlende frisch&veg von Sabine Redl-Thorbeck – Slow Food Mitglied 😉 – in der Ingolstädter Schulstraße 2 will ich schon lange etwas schreiben. Rettet es mir doch fast jede Woche – zumeist dann sogar mehrmals – mein genussvolles Überleben zur Mittagszeit! Der Bericht kommt nochWeiter Lesen

Eine (kleine) Fleißarbeit. In süß-sauren Zeiten. SCHNIPSEL 16:Wir empfangen physisch keine Mandanten mehr in der Kanzlei. Haben aber – Gott sei Dank – genug Arbeit. Und das Ergebnis der Stichwahl zum Oberbügermeister in Ingolstadt in einem Bild: SCHNIPSEL 17:Er ist wieder da! Aber nur für kurze Zeit… Der wunderbare MaibockWeiter Lesen

Das Jahr 2020 ist noch sehr jung. Dazu passend gibt es etwas Neues in Ingolstadt. Ab +/- Mitte Januar. Dann öffnet im Neubau in der Haunwöhrer Straße 21 die „Meisterei“. Einen Fingerzeig darauf habe ich hier schon einmal gegeben. Gegenwärtig laufen die Vorbereitungen – das große Ganze ist noch nichtWeiter Lesen

SCHNIPSEL 11:Die Wahrnehmung erfolgt im Vorbeifahren nur über die Augenwinkel. Das schöne Motto bliebt hängen. Wenigstens bei mir. Es könnte auch „Tits and Beer“ oder „Tits and Pizza“ lauten. Auf jeden Fall kommt es darauf an, was man daraus macht … Leider bin ich nächsten Freitag nicht in der Stadt.Weiter Lesen

Auch wenn es den ein oder anderen überraschen, verstören oder gar erschüttern mag – (erst) JETZT ist die richtige Zeit für Tomaten! Eine meiner Quellen (die wohl beste) dafür: Jörg Christmann – der auf dem Preither Biohof Mayer (Bioland) den Gemüseanbau kuliviert. Gestern aus dem Hofladen: Ach ja – BlaubeerenWeiter Lesen

Über die (gänzlich!) wunderbare Fattoria La Vialla habe ich hier schon des öfteren geschrieben. Eine aktuelle Zuschrift mahnt mich an die dringende Auffüllung der zur Neige gegangenen Vorräte – der Postbote kommentiert das dann so. Während es noch einige Flaschen Olivenöl im Keller gibt, ziert den aktuellen Frühlingskatalog unser letzteWeiter Lesen

Samstagmorgen-Einkauf bei meinem Haus- und Hofmetzger – Joseph Huber. Es gibt da was Neues! Eine Salami mit Kürbiskernen. Fleisch und Fett für die Wurst ist natürlich vom Naturschwein. Die Kerne kommen aus dem Altmühltal – von der Familie Hiermeier. Beide sind bei Slow Food engagiert – ein schönes Zusammenwirken. Sehr,Weiter Lesen

Am Freitag habe ich unsere zur Neige gegangenen Honigvorräte aufgestockt. Bei den Imkern meines Vertrauens – Helga und Albrecht Pausch (Bienhof Pausch) aus Scheyern: Habt ihr gelesen was auf dem Honigtopf steht? Ich wollte das schon lange einmal hier rühmen: „Wir stehen für eine tierethische ökologische Imkerei welche die IntegritätWeiter Lesen

Seit letztem Jahr suhlt sich das „Naturschwein“ genüsslich durch eine Vielzahl von Geschichten im Blog. Exemplarisch – was hat es mit diesem Schwein auf sich? – schaue man hier, da und dort. Am 14. Juli besuchten Slow Food Ingolstadt und viele Konsumenten – besser Ko-Produzenten 😉 – die auch gerneWeiter Lesen

Vor einigen Wochen war ich zur abendlichen Brotzeit im Landgasthof Wagner. Zum Nachtisch ermahnte mich Michael Wagner unbedingt eine Kugel „Goldenes-Milcheis“ (Kurkuma-Latte mit Ingwer) zu probieren. Was wäre man ohne gute Berater?! Und was war das für ein Genuss!!! Wer? Wo? Wie? Und überhaupt? Die Antwort: Die Bio Eiswerkstatt da´OberlippWeiter Lesen

Angebot! Familie Rehm aus Schrobenhausen liefert ihren vorzüglichen (und folienfrei gewachsenen) Spargel – diesen hier – nunmehr einmal wöchentlich nach Ingolstadt. Das funktioniert so. Es gibt (jeweils Kilopreise): Spargel Klasse I – 13,00 EUR, Spargelspitzen Klasse I – 13,00 EUR Spargel Klasse II – 11,00 EUR, Spargelspitzen Klasse II –Weiter Lesen

Österliche Schnipsel: Karfreitag. Spaziergang rund um das Felsentor in Unteremmendorf: Karfreitag und Unteremmendorf – schon kombiniert? Man wird in der Region keinen bessern Platz zum Fischessen finden, als den Landgasthof Wagner (ist im Slow Food Genussführer!). Keine Überraschung also im vollbesetzten Haus den ein oder anderen Fischschmecker anzutreffen (Grüße anWeiter Lesen

Wunderbar inspiriert von diesem feinen Bericht ging es sogleich ans Werk. Die Beschaffung der Tondo di Chioggia gestaltete sich aber überraschend schwierig. Meine Bio-Gemüsegärtner in der Region winkten leider ab – „diesjährig nicht im Anbau“ – war die mehrfach gehörte Antwort. Eine Fahrt nach Moosinning – so wie im FilmWeiter Lesen

Während Vincent (John Travolta) und Jules (Samuel L. Jackson) in der Garage mit einer Fahrzeuginnenreinigung beschäftigt sind, fragt Wolf (Harvey Keitel) im Schlafzimmer Jimmie (Quentin Tarantino): Ich persönlich mag Eiche. Was ist mit Ihnen Jimmie? Sind Sie ein Eichenmann?“ Jimmie: „Eiche ist schön.“ Der Kenner weiß längst Bescheid – wirWeiter Lesen

Nachdem ich die Limousin-Rinder in Linden und die Highland-Cattle in Hagau auf ihren Weiden besucht hatte, war es diesmal umgekehrt. Ich war schon dort und wartete mit Spannung auf die Ankunft der heutigen Protagonisten: Murnau-Werdenfelser! Eine durch und durch bayerische Angelegenheit. Das beginnt mit der Stammheimat der Rasse. Sie liegtWeiter Lesen

Frische Bio-Kuhmilch aus der Region? Gibt es! In Adelschlag – ca. 25 km nordwestlich von Ingolstadt. Hier bewirtschaftet die Familie Hutter einen Biohof (Naturland). Dessen wichtigste Mitarbeiterinnen: 75 Kühe (Simmentaler Fleckvieh; dazu kommen derzeit 10 trächtige Jungrinder, 30 Kälber und ein Stier). Die Milch wird von Gabi und Andreas HutterWeiter Lesen

Gestern war der 100. Jahrestag der Oktoberrevolution. Gelegenheit ein Vorschaubild auf einen noch zu schöpfenden Bericht über einen kürzlichen Zürichaufenthalt auszuhängen. Ich bin an dem Haus zufällig vorbeigekommen und staunte nicht schlecht: Mit dem Herrn und insbesondere seinem Wirken habe ich absolut nichts am Hut. Gestern Abend kommentierte (sehr treffend)Weiter Lesen

Es ist wirklich ein Zufall – es geht noch einmal in die Hallertau. Im Gegensatz zu gestern aber diesmal aus gutem Grund. Das Gasthaus Spitzer hatte am vergangenen Donnerstag zum zweiten „Meet & Eat“ geladen (Erstaufführung). Diesmal zu Gast: Theresa Lehner aus Wolnzach. Zur geschätzten Lieferantin machen sie ihre AberdeenWeiter Lesen

Donnerstag. Mittagszeit. Wo war ich? Natürlich im Golden. Wenn die nicht gerade umbauen würden … Ab dem 22. Juli haben sie aber wieder offen. Donnerstag? Genau! Da gibt es ja jetzt den Abendmarkt – hier. Und dort war ich heute eh, weil es galt ein Foto zu machen – alsWeiter Lesen

Am vergangenen Donnerstag (06.07.17) fand der erste Ingolstädter Abendmarkt in der Ludwigstraße (beginnend am Schliffelmarkt) statt. Es ist ihm eine erfolgreiche Zukunft zu wünschen – denn er bereichert die Altstadt mit einem qualitativ beachtlichen Angebot. Nachdem wir LEIDER keine feste, dauerhafte Markthalle haben, kommt die Schanz mit dem neuen FormatWeiter Lesen

Ich behaupte, die Mehrzahl der Wirte schieben mit dem Wägelchen durch die unendlichen Hochregalreihen der Großhändler, oder lassen sich gleich von diesen beliefern. Wer so die Speisekarte befüllt, kennt die Bauern oder handwerklichen Veredler seiner Lebensmittel natürlich nicht. Wobei – so viele Hände gäbe es da auch gar nicht mehrWeiter Lesen

Letzten Freitag durchkreuzte ein Blick in den Wetterbericht endgültig meine Hoffnung auf ein baldiges Schwelgen im Spargelüberfluss. Ein Anruf bei Familie Rehm, den Spargelbauern meines Vertrauens im Schrobenhausener Land, bestätigte die wetterbedingt brenzlige Angebotssituation. Sie trifft zuallererst jene Landwirte, die auf plastiküberzogene Felder verzichten. „Ein kleiner Rest wäre als ExtrawurstWeiter Lesen

Wer sein Brot aus dem Verkaufsschlitz eines Discounter-„Back“automaten bezieht, lebt vom Bäcker-Handwerk (leider) sehr, sehr weit entfernt. Seine Distanz zum Müller-Handwerk ist unermesslich… Woher kommt das Essen? Wer hat es bei seiner Reise auf unsere Teller wie begleitet? – das will der Slow Foodler wissen. Dem spürt er mit NeugierWeiter Lesen

Entschuldigung. Sechs Holzofenbrote hatte ich aufgelistet. Ich habe tatsächlich eines vergessen! Und wahrlich nicht das Schlechteste … Dafür bekommt es jetzt eine Extrawurst. Es ist das Bauernbrot vom Biohof Mayer – ein Leuchtturm des Guten, Sauberen und Fairen (die Mayers sind Mitglied bei Slow Food). Die Rezeptur ist von derWeiter Lesen

Ist Holzofenbrot das bessere Brot? Eigentlich nein. Der Begriff steht ja zunächst (nur) für den Backvorgang. Die Leitsätze des Deutschen Lebensmittelbuchs für Brot und Kleingebäck definieren diesen in Ziffer II Nr. 19 so: „Holzofenbrot wird freigeschoben oder angeschoben und in direkt befeuerten Öfen hergestellt, deren Backräume aus steinernem oder steinartigemWeiter Lesen

Schöner monatlicher Stammtisch von Slow Food Ingolstadt. Wir sind dafür mal hier, mal dort zu Besuch. Gestern Abend im köstlichen Gasthaus Stark in Wolkertshofen (gelistet im Slow Food Genussführer). Diesmal mit dabei: Sylvia und Markus Hiermeier aus Wellheim: Eine Volltrefferentdeckung! Was ich bisher nur in der Steiermark fand (hier), wächstWeiter Lesen