Toskana in Bayern

Über die (gänzlich!) wunderbare Fattoria La Vialla habe ich hier schon des öfteren geschrieben. Eine aktuelle Zuschrift mahnt mich an die dringende Auffüllung der zur Neige gegangenen Vorräte – der Postbote kommentiert das dann so. Während es noch einige Flaschen Olivenöl im Keller gibt, ziert den aktuellen Frühlingskatalog unser letzte Glas „Sugo Pomarola“:

Im Heft findet sich ein Bericht über das vorbildliche Engangement der Fattoria für die Biodiversitäts-Stiftung von Slow Food – 10.000 Gärten in Afrika:

Die Produkte des toskanischen Landguts – seit 1978 biodynamisch (Demeter) bewirtschaftet – gibt es am Ort ihrer Entstehung in der Nähe von Arezzo und sonst nur über den postalischen Direktvertrieb. In Deutschland existieren noch drei Extrawürste. In sogenannten „Speisekammern“ besteht die Möglichkeit wie im Hofladen einzukaufen. Diese finden sich in Frankfurt, Horb am Neckar und ab kommenden Donnerstag (11.04.19) in Bayern! – Rosenhof, östlich von Regensburg.

Stopp! Hiergeblieben! Wenigstens die Ingolstädter 🙂 Diese finden nämlich von Donnerstag bis Samstag (11.-13.04.19) die Fattoria La Vialla zu Gast im Naturmöbel-Einrichtungshaus Ridder² in der Gerolfinger Straße 102:

Quelle: www.citicon-online.de (Ausgabe 04/05-2019)

Das Ganze hat hier bereits eine schöne Tradition! Siehe dafür die Berichte und Bilder aus den Jahren 2014 (auch mit Einblicken in die Fattoria in Italien) und 2015. Zu guter Letzt noch einige Beobachtungen vom letzten Jahr (2018):

Meine ultimative Entdeckung – „Sugo all’Aglione“ (Tomaten-Knoblauch-Soße):

Fingerzeig (53) – Salami mit Kürbiskernen

Samstagmorgen-Einkauf bei meinem Haus- und Hofmetzger – Joseph Huber. Es gibt da was Neues! Eine Salami mit Kürbiskernen. Fleisch und Fett für die Wurst ist natürlich vom Naturschwein. Die Kerne kommen aus dem Altmühltal – von der Familie Hiermeier. Beide sind bei Slow Food engagiert – ein schönes Zusammenwirken. Sehr, sehr fein – probieren!

Übrigens. Am 29. Juni 2019 besucht Slow Food Ingolstadt die Familie Hiermeier in Wellheim – siehe hier. Mitkommen!

(52) – Fingerzeig – (54).

Honigvorrat

Am Freitag habe ich unsere zur Neige gegangenen Honigvorräte aufgestockt. Bei den Imkern meines Vertrauens – Helga und Albrecht Pausch (Bienhof Pausch) aus Scheyern:

Habt ihr gelesen was auf dem Honigtopf steht? Ich wollte das schon lange einmal hier rühmen: „Wir stehen für eine tierethische ökologische Imkerei welche die Integrität des Bienenvolkes bewahrt und seine Unversehrtheit über den Ertrag stellt.“ Donnerwetter!

Während die Deutsche Weinkönigin von 1995/96 – Julia Klöckner, heute strahlende Bundeslandwirtschaftsministerin – gerade mit stolzer Brust das (freiwillige – arrrgh!) staatliche Tierwohllabel feiert – dessen einziger Fortschritt immerhin darin besteht, dass mit seinem Namen nunmehr auch offiziell festgehalten ist, dass die gesetzlichen Mindeststandards für Tierhaltung in unserem Land mit Tierwohl eben nichts zu tun haben können – gibt es Menschen wie die Pauschs, die sich bereits dem Befinden von Insekten annehmen.

Womit wir beim abschließenden Wink wären. Das laufende Volksbegehren Artenvielfalt & Naturschönheit in Bayern „Rettet die Bienen!“ kann und sollte noch in den nächsten drei Tagen (Montag 11.02. bis Mittwoch 13.02.19) unterstützt werden! Seine bisherige Wirkung ist bereits phänomenal. Die wichtige Angelegenheit ist landauf, landab in aller Munde und Ministerpräsident Söder hört man gar sagen: „Das Thema liegt mir persönlich und auch der CSU am Herzen.“ Ohne Volksbegehren hätte das womöglich niemand so schnell bemerkt …

SZ vom 09./10.02.2019

Und natürlich fängt die ganze Sache vor und hinter jeder Haustüre an!

Garten der Olmas im Mai 2018