Fingerzeig (54) – Schuhreparatur in Ingolstadt

Will man in Ingolstadt gute Schuhe einkaufen, begibt man sich am besten ins Internet. Oder – im Uhrzeigersinn – nach Nürnberg, Regensburg, München und Augsburg. Das ist leider so. Will man Schuhe (auch gute) in Ingolstadt reparieren lassen, schaut es dagegen gar nicht schlecht aus. Meine Empfehlungen für echtes und gutes Handwerk in dieser Disziplin: Christian Joswig, Kreuzstraße 4, 85049 Ingolstadt (keine Website), Thomas Deiser, Ziegelbräustraße 10, 85049 Ingolstadt, Bernhard Schießl, Ingolstädter Straße 6, 85080 Gaimersheim und – meine Neuentdeckung! – Ingrid B. Neumann, Münchener Straße 131, 85051 Ingolstadt:


Schuhmacherei Neumann, Münchener Straße 131, 85051 Ingolstadt

Frau Neumann hat soeben meine ziemlich desolaten (Sohlen und Absätze) Budapester ins Leben zurückgeholt. Und das hat sie gut gemacht:

Jetzt kann ich sie wieder putzen. Einen (kleinen) Punktabzug gibt es aber leider: Leder nimmt schnell fremde Gerüche an. Ich weiß daher, dass in ihrer Werkstatt geraucht wird…

(53) – Fingerzeig – (55).

Auf ein gutes Jahr 2019!

Am späten Nachmittag des 30.12. stand ein Jahresabschlusslauf um den Baggersee an. Zu meiner großen Freude in Begleitung meines Sohns. Weil ich danach noch einen Saunagang im LifePark (mein Sportstudio) dranhängen wollte, galt es Wechselschuhe einzupacken. Diese flogen bei Dämmerlicht schnell, schnell noch in die Sporttasche. Nach Lauf und Sauna – in dieser Jahreszeit übrigens eine Kombination, die nicht so einfach zu toppen ist – entpuppten sich in der Umkleide die Wechselschuhe als gemischtes Pärchen!

Josef Zotter, der steirische Schokoladenpapst, läuft übrigens nur so herum – seht hier.

Was soll ich sagen? Spontan fasste ich den Beschluss, diese Wendung (nicht den konkreten Stil) als ein Motto für 2019 mitzunehmen. Was das jetzt genau bedeuten soll, weiß ich aber noch nicht. Irgendetwas zwischen „Man musste die Silben in die richtige Reihenfolge bringen. Es stand dort: Ohmonelasa mit ohne los brat brat fett fett. Es musste aber heißen: Brat fettlos mit Salamo Bratfett ohne“ (Loriot) und der beachtlichen bayerischen Lebensweisheit „Bevor i mi aufreg, is´ ma liaba wurscht“.

Beim heutigen Neujahrsspaziergang funktionierte das Ganze bereits recht ordentlich:

Foto: Petra Olma

Ich wünsche Euch an dieser Stelle ein friedliches, genussreiches und glückliches Jahr 2019!

… noch 18 Tage Weltmeister

Habe mich heute im Laufe des Tages einige Male gefragt, auf wen wir im Achtelfinale treffen – Brasilien oder die Schweiz…

Interessante Statistik: Bereits fünfmal zuvor schied ein Weltmeister schon in der Gruppenphase des Turniers aus: Italien 1950, Brasilien 1966, Frankreich 2002, Italien 2010 und Spanien 2014. Aber nur auf den ersten Blick! 1954, 1958, 1962, 1970, 1974, 1978, 1982, 1986, 1990, 1994, 1998 und 2006 – also zwölfmal – war das nicht der Fall.

Fast schon vergessen – das wohl bitterste Einzelschicksal des Abends: Der Südkoreaner Hwang Hee-chan wurde in der 56. Spielminute eingewechselt und dann in der 79. Spielminute (ohne erkennbaren Grund) wieder ausgewechselt…

Der Satz des Abends und gleichzeitig das mit Sicherheit bitterste Kollektivschicksal beschreibend, stammt vom Live-Kommentator Béla Réthy: „Das ist hier alles keine Zeitlupe, das sind reale Bilder!“

Deutschland qualifizierte sich für die Endrunde als einzige Mannschaft mit 30 Punkten in zehn Spielen (und 43:3 Toren). Wurde im Juni 2017 U-21-Fußball-Europameister und gewann im Juli 2017 den FIFA-Confederations-Cup. Vor dem Spiel war unser heutiger Gegner bereits ausgeschieden. Wir reisen als Gruppenletzter ab. Mehr Elend geht eigentlich nicht…

Im März 2019 werde ich das 54er Leiberl wieder anlegen. Genug Zeit zur Sammlung. Dann beginnt die Qualifikation für die EM 2020. Die Gruppen dafür werden am 02.12.2018 ausgelost. Mexiko und Südkorea sind nicht im Topf. Dafür die Niederlande und Italien.