Gockel im Spülgang (2)

Nach dem Einzel (hier) folgte jetzt das Doppel. Ausgetragen wurde die Geschichte wieder bei Matthias in Geisenfeld.

Und auch diesmal funktionierte der WMG (Waschmaschinenmotorgrill) perfekt! Zu dessen Start muss nur das Schwungrad auf dem der Keilriemen läuft mit einem kurzen Handgriff  angedreht werden. Im gemütlichen Spülgang kommt dann langsam Farbe an die Haut. Der Metallkorb für die Holzkohle ruht auf einer Schiene und kann, je nach Temperaturbedarf, einfach nach vorne oder nach hinten versetzt werden.

Gastgeber Matthias umsorgte uns – auch diesmal – mit ganz großem Besteck. Selbst gebackenes Brot (Mehl von der regionalen Lehenmühle Fischer (seit 1676), Lehen 1, 85283 Niederlauterbach, Tel. 08452-514), warm, mit selbst gemachter Butter. Schon wunschlos glücklich…

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Grüner Veltliner aus der Wachau. Herrlich reife Ochsenherz-Tomaten aus dem Dorf. Moritz am Salz-Mörser.

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Und natürlich die zwei beinahe Drei-Kilo-Gockel…

Zur richtigen Zeit am richtigen Platz. Danke! Einzel, Doppel – ein Dreier könnte mit Wachteln gehen… Wollwaschgang?

Gockel im Spülgang

Gestern Abend war ich bei Matthias in Geisenfeld eingeladen. Sein Freund, ein alter Schmied, hat sich einen Grill mit Waschmaschinenmotor gebaut. Diesen wollten wir ausprobieren:

Die weiteren Teilnehmer: Ein Gockel (echter Mistkratzer vom Nachbarhof, ca. 3 kg) mit Petersilienfüllung, Hühnerleber frisch aus der Pfanne, Wiesenkräutersalat, selbstgemachte(!) Butter, selbstgebackenes Brot. Es gibt schlimmere Abende…

Erfreulicherweise fand das Ganze eine Fortsetzung.