Angebot! Familie Rehm aus Schrobenhausen liefert ihren vorzüglichen (und folienfrei gewachsenen) Spargel – diesen hier – nunmehr einmal wöchentlich nach Ingolstadt. Das funktioniert so. Es gibt (jeweils Kilopreise): Spargel Klasse I – 13,00 EUR, Spargelspitzen Klasse I – 13,00 EUR Spargel Klasse II – 11,00 EUR, Spargelspitzen Klasse II – 11,00 EUR Spargel Klasse II b – 8,00 EUR Spargel Huchels Leistungsauslese – 12,00 EUR Purpurspargel – 13,00 EUR Grünspargel – 11,00 EUR Grünspargel Ariane – 12,00 EUR Bruchspargel – 6,50 EUR Babyspargel (ungeschält verwendbar) – 6,50 EUR /500 g I.Verbindliche Bestellungen mit Name und Vorname bitte ausschließlich über: info@spargel-rehm.deKennwort/Betreff: Spargelkampagne 2018; Bestellungen werden von den Rehms bestätigt II.Abholort und Barbezahlung (bitte recht passend):Parkbereich der Total-Tankstelle, Manchinger Straße 84, 85053 Ingolstadt III.Abholzeit: Sonntags von 11:00 – 11:15 Uhr Letzten SonntagWeiter Lesen

Es gibt Lebensmittel, die haben eine Saison. Dann – und nur dann – sind sie auf ihrer Höhe und wirklich wohlschmeckend. Wachsen sie dazu noch in der Region in der man sich gerade aufhält, ist man hervorragend bedient. Das mit der passenden Jahreszeit ist heute aber leider keine Selbstverständlichkeit mehr. Bei der Einstellung (gar dem oft aufgeregt proklamierten Anspruch) einer Vielzahl von Konsumenten, alles jederzeit verfügbar haben zu müssen, lässt sich die Angebotsseite selbstredend nicht zweimal bitten … Es funktioniert freilich auch gegenläufig. Stehen die Erdbeeren zur Unzeit an der Kasse, wird bedauerlicherweise viel zu oft zugegriffen. Hier ein besonders trauriges Beispiel. Es geht um Zeit. Die man den Lebensmitteln gibt um l a n g s a m zu wachsen, um in Ruhe auszureifen. Und die man sich selbstWeiter Lesen

Letzten Freitag durchkreuzte ein Blick in den Wetterbericht endgültig meine Hoffnung auf ein baldiges Schwelgen im Spargelüberfluss. Ein Anruf bei Familie Rehm, den Spargelbauern meines Vertrauens im Schrobenhausener Land, bestätigte die wetterbedingt brenzlige Angebotssituation. Sie trifft zuallererst jene Landwirte, die auf plastiküberzogene Felder verzichten. „Ein kleiner Rest wäre als Extrawurst noch zu haben“, so Christine Rehm. Sie wollte ihn für mich vom eh schon viel zu geringen Wochenmarktkontingent abzwacken. Ein Angebot, das ich natürlich nicht abschlagen konnte. Den ganzen Tag in der Kanzlei sitzend, beschloss ich aus einem kleinen Anflug von Übermut noch am Spätnachmittag mit dem Fahrrad zu fahren. Es war herrlich klar, aber windig und saukalt … Die Partie über die Felder wurde jedoch belohnt. Die Begegnung mit Meister Adebar ist für mich noch immer etwas Besonderes: AngekommenWeiter Lesen

Kleiner Einkaufsratgeber – Kategorie: Sehr wichtig und dabei erfreulicherweise ganz, ganz einfach. Kauft (nur) Essen, das Saison hat! Verabschiedet Euch vom Prinzip des globalen Lebensmittelhandels „Alles gibt es immer“ zugunsten eines „Alles zu seiner Zeit“. Essen im Lauf der Jahreszeiten. Von Vorfreude zu Vorfreude. Die Waren sind auf den Punkt reif, frisch und damit geschmacklich auch am besten. Durch das große Angebot sind sie sogar günstig(er). Kauft (soweit möglich) Essen, das aus eurer Region kommt. Damit kauft man übrigens automatisch saisonal. Und hat die schöne Möglichkeit an der Quelle (Direktvermarkter/Wochenmarkt) zu agieren – Fragen, Antworten, Interaktion von Mensch zu Mensch. Das Essen bekommt ein Gesicht (zum tausendsten Mal: „Shake the hand that feeds you“). Lange Transporte werden vermieden. Die Wertschöpfung verbleibt in der Region. Was geschieht, wenn Menschen nicht (mehr)Weiter Lesen

Mai. Spargelzeit. Du glückliches Ingolstadt! Eingerahmt von gleich zwei(!) Spitzenanbaugebieten – im Osten Abensberg und im Südwesten Schrobenhausen. Einkaufen direkt beim Erzeuger – besser, frischer geht es nicht. Wer hier nicht fündig wird, dem ist eigentlich nicht mehr zu helfen. Weißer, violetter oder grüner Spargel? Ausprobieren! Es sind Spielarten derselben Pflanze. Kommt die (weiße) Stange aus der Erde, verfärbt sie sich durch die Sonneneinstrahlung zunächst violett, später dann grün. Klassisch aufgetischt mit speckig-gelben Kartoffeln (z. B. Sorte Moor-Sieglinde aus dem Donaumoos – Einkaufstipp: Balthasar Hertl, Riederstraße 2, 86676 Schönesberg, Tel. 08435/703), Schinken, Sauce Hollandaise (bitte selbstgemacht!) oder einfach „nur“ Butter. Einen Silvaner oder grünen Veltliner dazu würde ich nicht von der Tischplatte stoßen. Die Spargelzeit hat Anlauf genommen. Nach dem Winter und dem häufig wechselhaften April wärmt die Maisonne die GesichterWeiter Lesen