Tea Time!

Ich trinke sehr gerne Tee. Abseits vom Schwarztee schätze ich besonders die Mischungen von Sonnentor. Der im österreichischen Waldviertel gelegene Betrieb ist eine echte Perle – man werfe zum Beleg dafür einfach mal einen Blick in deren Gemeinwohlbericht. Hut ab!

Das Kundenmagazin „Freude“ erscheint zwei Mal jährlich. Die aktuelle Ausgabe „Brot“ liegt noch ungelesen auf meinem Nachtisch. Der Frühjahrsausgabe 2019 mit dem Schwerpunktthema „Ohr“ konnte ich u. a. dieses schöne Zitat – „Traue keinem Ort, an dem kein Unkraut wächst“ – entnehmen. Und die Entdeckung der Website „Conserve the sound“, einem Online-Archiv für verschwindende Geräusche. Herrlich!

Das große Angebot an verschiedenen Tees stellt mich regelmäßig vor die Qual der Wahl (was für ein Luxus!). Zusammen mit meinem Sohn – er hatte zu meiner Freude interessiert zugesagt – wollte ich mich deshalb über den Sommer durch das Sortiment schmecken. Erleichtert wurde dieses Vorhaben durch die angebotenen Probierpakete. Vier verschiedene haben wir gefunden. Trotz doppelter Befüllungen hatten wir zum Start immerhin 46(!) verschiedene Sorten:

Die Teebeutel ruhten – unser Esszimmer angenehmt beduftend – zwischen Bücherrücken für ihren (fast) täglichen Einsatz. Dieser erfolgte jeweils am Morgen. Nach spontanem Gusto. Immer ungezuckert, um den Geschmack unverfälscht zu ergründen. Danach wurde die Verpackung geteilt und je nach Gefallen an den Küchenschränken den vier Kategorien – „sehr gut“, „gut“, „na ja“ und der mir bis dato unbekannten Schublade „Bruder muss los“ – zugeordnet:

Die langen Abende können nun kommen! Ein „sehr gut“ (wir waren wirklich streng) erreichten: „Elefantenstarkes Bengelchen“ und „Happiness Kind bleiben“:

Übereinstimmend „gut“ schnitten diese Kandidaten ab:

Zwei Tees – „Heavy Metal“ und „Laune gut, alles gut“ – fanden sich am Ende in der Wertung „Bruder muss los“.

Alles hochsubjektiv versteht sich. Hat Spaß gemacht! Auf Nachfrage bei Sonnentor – es steht nämlich nirgends – erhielten wir diese Richtschnur für die Zubereitung: „Generell empfehlen wir für einen Beutel eine Wassermenge von 250ml. Je nach Geschmack kann man natürlich mehr oder weniger nehmen oder den Tee kürzer oder länger ziehen lassen.“

Ausgewählte Sorten von Sonnentor gibt es in den jeweilgen Bio-Märkten. Das ganze Sortiment in deren Online-Shop oder – Tipp – in den Sonnentorläden am Stachus in München und in der Altstadt von Regensburg.

Biofach 2018

Morgen besuche ich in Nürnberg die Biofach (Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel). Bus zum Ingolstädter Hauptbahnhof. Zug nach Nürnberg. Dort U-Bahn zur Messe. Und das ganze zurück. Bayernticket für 25,00 EUR 🙂 Zur Steigerung der Vorfreude habe ich mir meine wichtigsten Einkerbungen des letzten Jahres hingelegt:

Premiere für das Dolden Hell:

Der Nachhaltigkeits- und Gemeinwohlbericht von Sonnentor – LESEN! Dessen Häuptling Johannes Gutmann:

Black Forrest Tofu (geräuchert, mit Kümmel, Zwiebeln und Kräutern) von Taifun:

„Echt Hällische Pfefferschwarze im Ring“ (Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall) – wird auch morgen Teil meiner Wegzehrung:

Lisana und Catalina Hartl mit ihrem Vater Theo – Herzen und Seelen von Münchner Kindl (Senf, Saucen und Mayonnaisen):

Zu guter Letzt, ein durchaus denkwürdiges Bild 😉 Es gibt ein Leben jenseits des (sogenannten) Smartphones…

Reinhold Schneider (Rosenhof Taubertal) hat sich den Rosen angenommen. Er veredelt in demeter-Qualität deren Blüten zu Rosenwasser, -mus, -saft, und -essig. Dazu sind seine Rohstoffe Basis für Rosenjoghurteis, -trüffel, -geist und -sekt.