Auch wenn es den ein oder anderen überraschen, verstören oder gar erschüttern mag – (erst) JETZT ist die richtige Zeit für Tomaten! Eine meiner Quellen (die wohl beste) dafür: Jörg Christmann – der auf dem Preither Biohof Mayer (Bioland) den Gemüseanbau kuliviert. Gestern aus dem Hofladen: Ach ja – Blaubeeren sollte man gerade auch nicht von der Tischkante stoßen:

Tomaten – Selbstverständlichkeiten in unseren Küchen und auf unseren Tellern. Willkommen und köstlich. Ausländer – die einmal auf Schiffen zu uns nach Europa kamen … 😉 Treffender finde ich bei meiner ihnen gegenüber gepflegten Wertschätzung (siehe exemplarisch hier, da und dort) übrigens die Bezeichnungen Paradeiser oder Goldäpfel (pomodoro). Gute Saisonkalender (ein Beispiel) rufen für sie die Monate Juli bis Oktober auf. Daran sollte man von November bis Juni denken! Mitte August habt Ihr also noch nichts versäumt. Im Gegenteil. Wer sie isst, weil sie einem schmecken :-), freut sich jetzt auf die sogenannten alten Sorten. Jörg Christmann, der auf dem Preither Biohof Mayer (Bioland) den Gemüseanbau kuliviert, hat gerade die Geschmacksbomben Adlerschnabel, Orange Russian, Purple Calabash, Ananas Noir, Feuerwerk, Banana Legs, Black Ethiopian, Black Plum und Ochsenherz im Angebot: WirWeiter Lesen

An der frischen Luft sein. In der Regel auf einem schönen, oft gar historischen Platz. Menschen beobachten. Kleine Schwätzchen halten. Körbe statt Tüten. Mit einem Einkaufszettel in der Hand? Oder sich vom jeweiligen Angebot inspirieren lassen? Den Machern die Hand schütteln. Infos von der Quelle. Riechen, kosten, schmecken. Wo bin ich? Auf einem Wochenmarkt natürlich. Die Märkte unserer Region hatte ich hier schon einmal aufgelistet. Geht man über den Ingolstädter Wochenmarkt fällt ein Anbieter von Gemüse und Obst besonders ins Auge. Er findet sich zur Rückseite des Herzogskasten, zwischen den Käsehändlern Mooser und Winter. Da ist erst einmal die Standgröße. Ich glaube es ist der größte am Platz. Und dann der Warenreichtum. Der Stand quillt an prächtiger Üppigkeit förmlich über. Dabei ist das gesamte Angebot sehr ansprechend und gefällig präsentiert.Weiter Lesen

Preith hat um die 900 Einwohner und liegt 5 km nördlich von Eichstätt. Ein gewöhnliches Dorf? Sicher nicht! Hier gibt es nämlich gleich zwei Bio-Bauernhöfe. Einmal den Moierhof der Familie Daum, den diese nach den Demeter Richtlinien bewirtschaftet. Und den Biohof Mayer, Mitglied im Bioland-Verband. Seit 12 Jahren führen Andrea und Franz Josef Mayer den Hof. Die Eltern (Katharina und Johann) von Franz Josef hatten ihren Betrieb bereits 1988 auf die ökologische Landwirtschaft umgestellt. Der erfreulicherweise immer mehr Menschen beschäftigenden Frage – Wo kommt unser Essen her? – folgend, verbunden mit dem schönen Vorsatz den Machern die Hand zu schütteln (Michael Pollan: “Shake the hand that feeds you”), trafen sich Ende Juli Mitglieder des Slow Food Conviviums Ingolstadt zum Hofbesuch bei den Mayers. Ein großes Holzschiff fehlt. Damit – denWeiter Lesen