Die Öfen gehen leider weiter aus. Letztes Jahr an Weihnachten in der Bäckerei Sengl. Jetzt am Ostersamstag in der Holzofenbäckerei Huber (Vogelthaler Holzofenbrot). Im Donaukurier werden „hohe Auflagen und akuter Personalmangel“ als Hauptgründe dafür genannt. Wieder ein ausgezeichneter Bäcker weniger. Handwerkliches Brotbacken scheitert an Bürokratie und fehlender Arbeitskraft … man denke darüber mal ein bisserl nach … Ihr Holzofenbrot habe ich vor zehn Jahren schon gerne hochgehalten – hier. Vermissen werde ich auch die Breidl und vor allem die Weißbrotstangen (mit Salz und Kümmel). Mein süßer Zahn hatte immer FreudeWeiter Lesen

Ist Holzofenbrot das bessere Brot? Eigentlich nein. Der Begriff steht ja zunächst (nur) für den Backvorgang. Die Leitsätze des Deutschen Lebensmittelbuchs für Brot und Kleingebäck definieren diesen in Ziffer II Nr. 19 so: „Holzofenbrot wird freigeschoben oder angeschoben und in direkt befeuerten Öfen hergestellt, deren Backräume aus steinernem oder steinartigem Material bestehen. Das Heizmaterial befindet sich dabei im Backraum. Es wird nur naturbelassenes Holz als Heizmaterial verwendet.“ Und dann irgendwie doch. Wenigstens ein bisserl. Diese Art des Backens macht nämlich richtig Mühe, braucht Erfahrung. Und kostet Zeit. Das Holz mussWeiter Lesen

Gott sei Dank haben wir in Ingolstadt keinen Mangel an guten Bäckern. Gleichzeitig herrscht aber auch kein Überangebot in dieser Gewichtsklasse … Deshalb ein Fingerzeig auf eine gute Gelegenheit: Im kleinen Vogelthal (Ortsteil der Stadt Dietfurt) handwerkt(!) die Familie Huber – Vogelthaler Holzofenbrot – mit guten Rohstoffen aus der Region und ausreichend(!) Zeit. Ein Verkaufswagen der Bäckerei kommt wöchentlich auch nach Ingolstadt: Ich bevorzuge die Haltestelle am Samhoferweg 38, beim Getränkemarkt Fleischmann. Letzterer hat, nebenbei bemerkt, auch eine kleine Auswahl an Craft-Bieren  – u. a. von Riedenburger, Riegele und dasWeiter Lesen