Letztes Jahr, Ende April, schrieb ich hier: „Das nächste Oktoberfest ist vom 18.09. bis 03.10.2021 vorgemerkt. Bis dahin sollte Corona das Zeitliche gesegnet haben. Hoffentlich.“ Tja. Soeben erfolgte die Absage für 2021. Die Entscheidung ist natürlich genauso richtig wie die im letzten Jahr. Ein weiteres Plakat nur für das Archiv: Für die Wiesn 2022 (17.09. bis 03.10.) nehme ich ab sofort Wetten an. Bis zum 30.06.2021. Sie findet statt! (65) – Marginalie – (67)

Das größte Volksfest der Welt fällt heuer aus. Eine richtige Entscheidung! Es schmerzt natürlich ein bisserl. Der Sommer geht zur Wiesnzeit sehr häufig nahtlos in einen goldenen Herbst über. Speckwetter. Deshalb sind beim Ammer zur Mittagswiesn die Fenster geöffnet. Auf dem Balkon wird handgemachte Volksmusik gepflegt. Die Menschen sind tiefenentspannt. Sie sitzen frohen Mutes an weiß eingedeckten Tischen. Die frische Augustiner-Mass geht runter wie Öl. Da kommt das knusprige Bio-Hendl. Die Wiesn – sie ist das, was du draus machst! Im Sog der Wiesn-Absage gibt es freilich 2020 auch keinen Raum mehr für andere Volksfeste. Damit habe ich meine Mobilmachung für Bio-Hendl auf der Schanz (Pfingst- und Herbstfest) ebenfalls kassiert. Und aufgemerkt! Mit dem neuen Stadtrat stehen die Chancen für 2021 eh sehr viel besser 😉 Das nächste Oktoberfest istWeiter Lesen

Vor einigen Stunden ging das Ingolstädter Herbstfest 2019 zu Ende. Eigentlich wollte ich dazu schon am Eröffnungswochenende so richtig auf die Pauke hauen. Aus Frust. Sie (da stehen viele Köche am Brei) haben es nämlich wieder einmal nicht geschafft! Eine Abwatschorgie von A bis Z sollte es werden. Allein – ich habe heute keine Lust mehr dazu. Es ist ja auch schon lange alles gesagt – man suche im Blog (rechts oben) nur mal nach „Bio-Hendl“. Eines will ich mir aber nicht ersparen. Fürs Protokoll die kurze Dokumention des Status quo. Der beharrlichen Verweigerung, oder der schlichten Unfähigkeit – je nach Lesart. Leider macht es ja sonst keiner. Wie viele Schläge der Oberbürgermeister beim Anzapfen braucht – das ist der Ingolstädter Presse berichtenswert … Nach meiner Chronik gab es zumWeiter Lesen

Die Wiesn 2012 ist vorbei. Als Liebhaber von Jahreszeiten und Saisonalität bin ich nicht traurig, sondern pflege vielmehr schon wieder meine Vorfreude auf 2013. Zwei Mal war ich da. Schön wars! Ein bisserl mehr Tracht – ein zugestanden weites (aber sehr fruchtbares) Feld – auch außerhalb der Wiesenzeit – ich hätte nichts dagegen: Mein erster Besuch galt natürlich dem Augustiner-Festzelt. Bestes Bier im Blickfeld der Bavaria. Die dortige Speisekarte listet aber zu meinen so geliebten Hühnern leider nach wie vor den selben Krampf wie seit Jahren auf. Schade … Der zweite Oktoberfestbesuch hatte es hühnertechnisch dagegen in sich – und wie! Mit Slow Food Freunden machte ich es mir nämlich beim Ammer behaglich: Die traditionsreiche Hühner- und Entenbraterei wurde 1885 von Joseph Ammer gegründet. Seit 2001 führt Josef Schmidbauer inWeiter Lesen

Am Dienstag war ich auf der Wiesn. Also auf dem Oktoberfest in München. Ich bin kein Wiesn-Fanatiker. Aber an einem Wochenanfang, im Altweibersommer, gegen Mittag, eine frische Mass, flanieren, schauen, beobachten, sich langsam in den Abend hineinfesten, ohne Ehrgeiz, aber mit Lebenslust – das möchte ich einmal, vielleicht zweimal im Jahr nicht missen! Die Oide Wiesn habe ich mir angesehen. Sie ist die Nachfolgerin der historischen Wiesn, die 2010 anlässlich des Wiesnjubiläums “200 Jahre Oktoberfest” erstmals veranstaltet wurde. Respekt! Insbesondere das Volkssänger- und Musikantenzelt “Zur Schönheitskönigin” hat es in sich. Echte bayerische Kulturgutpflege – ein Blick in das Programm und die Linkliste und man weiß sich dort in wirklich guten Händen. Zurück zur Wiesn. Wie grenzt man eigentlich diese jetzt namentlich gegen die Oide Wiesn ab? Konventionelle? Normale? Ich nenne sie weiter einfach Wiesn.Weiter Lesen