Zur Gefühlslage habe ich hier bereits alles gesagt. Diese Woche gab es von einer Mandantin Haselnüsse. Aus der Hallertau, vom Biohof Hilz. Mein Beruf hat mit dem Knacken von Nüssen viel gemein. Auch in ihrem Mandat besteht daran kein Mangel. Und es ist noch nicht einmal beendet. Damit ich nicht aus der Übung komme. Gemeinhin gelten Nüsse überdies als Nervennahrung. Alles richtig gemacht. Danke!

Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah! Wissen muss man es halt. Zur heutigen Erhellung sei deshalb erklärt: In Bayern wird seit 2001 landwirtschaftlich der Haselnussanbau kultiviert. 2004 pflanzte in (unserer) Hallertau die Familie Neumeier ihre ersten Büsche. Die ehemaligen Hopfenbauern erkannten die besondere Geeignetheit des Regionalklimas auch für die Haselnuss und nahmen sich dieser vielseitigen wie wohlschmeckenden Köstlichkeit an. Mit Leib und Seele. Von Beginn an arbeiten sie mit einer Bio-Zertifizierung! Die unterschiedlichen Produkte der „Holledauer Haselnuss“ werden seit 3 Jahren unter der Marke „Eichhörnchen“ vertrieben. Ihren Ursprung hat die zu den Birkengewächsen gehörende Haselnusspflanze (Lambertshasel) an der türkischen Schwarzmeerküste. Noch heute kommen ca. drei Viertel der weltweiten Ernte von hier. In freudiger Erwartung einer frischen, regionalen Alternative machte sich Slow Food Ingolstadt im vergangenenWeiter Lesen