Wir alle sind in enormer Bewegung. Ungefragt. Die Erde dreht sich mit etwa 464 Metern pro Sekunde um ihre Achse. Dazu kommt, dass sie gleichzeitig mit durchschnittlich knapp 30 Kilometern pro Sekunde um die Sonne läuft. Das Sonnensystem wiederum umkreist mit ungefähr 220 Kilometern pro Sekunde das Zentrum der Milchstraße. Und endlich wirkt noch die Gravitationskraft benachbarter Galaxien auf die Milchstraße – mit rund 630 Kilometern pro Sekunde. Ein Ruhepol tut also Not. Als geradezu idealer Haltepunkt hat sich ein gutes Bier bewährt. Drei frische Beispiele: Das köstliche Braunbier (Hopfen und Malz auf voller Sendung) der Altstadtbrauerei (Griesmüllers) das süffige Helle von Yankee&Kraut im ZWØLF und der fabelhafte Maibock aus dem Hause Riedenburger. Gleich zwei prächtige Ankerplätze – zur weiteren Entschleunigung – liegen direkt vor uns. Dieses Wochenende in IngolstadtWeiter Lesen

Der 8. Mai 1985 war ein Mittwoch. Ich habe gerade nachgesehen. Bis zur Stunde dachte ich immer, dass er auf ein Wochenende fiel. Oder es waren Schulferien? Auch nicht. Das ist merkwürdig, denn ich war sicher nicht in der Schule, sondern lag während des Vormittags im Bett … Es muss so gewesen sein, weil mich irgendwann das bis dahin lediglich dahinplätschernde Radioprogramm begann in seinen Bann zu ziehen. Ich lauschte mit zunehmender Ergriffenheit den Worten von Bundespräsident Richard von Weizsäcker. Er hielt zur Stunde im Bundestag (Bonn!) eine Rede, die – in jeder Hinsicht zu Recht – in die Geschichte einging. Danach habe ich mir sogar deren Text organisiert. Das kleine Heftchen habe ich noch heute: Die Rede ist ein Gesamtkunstwerk (nachlesen). Folgende Passagen will ich trotzdem herausstellen: … „wasWeiter Lesen

Wer keinen Bock hat, der hat keine Lust. Es ist Frühling. Da hat man Bock! Namentlich im Mai. Der eine – von den Benediktinern aus Scheyern – ist recht ordentlich. Der andere – von den Benediktinern aus Plankstetten – ist dieses Jahr ein Traum (großes Kompliment Max). Er geht – so am 1. Mai bereits an der Quelle festgestellt – runter wie Öl. Das gilt auch noch für heute, den 31. Mai. Und weil er so herrlich zu langsam und lange Gegrilltem mundet – diese Saison fängt gerade erst richtig an – habe ich im Keller noch eine ganze Herde. Beruhigend. Er ist nämlich restlos ausverkauft 😉 (50) – Marginalie – (52)

Gibt es einen Lieblingsmonat? Ich mag mich nicht entscheiden. Jede Jahreszeit – und gerade auch deren Übergänge – haben ihre ganz eigenen Verlockungen. Wie so oft macht es die Vielfalt! Müsste ich mich aber auf einen Monat festlegen – es wäre der Mai. Es existiert eine Vielzahl von Ritualen ihn zu beginnen. Ein wirklich gut gemeinter Vorschlag folgt zugleich. Wenn auch erst wieder für 2018: Frischer Maibock aus dem Hause Riedenburger, zusammen mit einem köstlichen Weideochsen aus dem Klostergut Plankstetten. Der 2017er Bock geht runter wie Öl. Und der gestrige Ochs am Spieß (aus dieser Herde) war der Beste, den ich bis heute genießen durfte. Wie formuliert es Manufactum so treffend? „Es gibt sie noch, die guten Dinge“. Sowohl die Brauerei Riedenburger, als auch die klösterlichen Betriebe Plankstetten sind ökologischWeiter Lesen