Seit fünf Wochen läuft das Loivt und läuft. Mittlerweile macht es auch von außen auf sich aufmerksam: Am vergangenen Donnerstag empfingen die Räumlichkeiten ein für bayerische Wirtshäuser unentbehrliches Initiationsritual: Ihren ersten Schafkopf! Einen Sie haben wir leider nicht geschafft. Seine Grundvoraussetzung ist in unserer Runde freilich jederzeit gegeben – wir spielen mit der „langen Karte“. Und auch der nachfolgende Wenz-Tout fand nicht statt … aber wer will leugnen, dass es nicht ein schöner Anblick ist?! Weil es gerade so schön passt: Alles Gute zum Geburtstag Christine!

Schafkopf. Ein wunderschönes Spiel! Die Regeln sind schnell erklärt – das hat er mit dem Schach gemein. Richtig gut spielen, dauert hingegen – wie beim königlichen Brettspiel auch. Einem Artikel der Süddeutschen Zeitung war einmal folgendes zu entnehmen: „Laut Münchner Kreisverwaltungsreferat ist das Schafkopfen jedoch „eines der wenigen Kartenspiele, das per Definition gerade nicht als Glücksspiel gilt.“ Da alle Karten ausgegeben werden, hänge die Entscheidung über Gewinn und Verlust von den Fähigkeiten und den Kenntnissen des Spielers ab“. So ist es! In früher Jugend wächst man da als Bajuware hinein. Meistens. Bei uns zuhause wurde leider nicht gespielt. Mir blieb der zweite Bildungsweg. Meine Frau hat mich vor Jahren zu einem Schafkopfkurs an der Volkshochschule angemeldet – Danke Petra! Heute spiele ich mehr oder weniger regelmäßig in zwei Runden. Mit Birgit,Weiter Lesen