Lebensmittel zeitigen manchmal Entwicklungsschritte, die man für gewöhnlich nicht kennt. Was könnte das sein?

Kürzlich in Griechenland kamen wir damit in Kontakt. Die Steinfrüchte sind noch umhüllt von ihrem Fruchtfleisch. Darunter befindet sich die (bekannte) Schale, die bei der weiteren Trocknung aufplatzt und den schmackhaften Samen offenbart. Es sind Pistazien!

Mit großer Erheiterung durfte ich beobachten (und hören!), wie der Unkundige die Frucht einfach so – also mit Schale – verspeiste …

Das weltweit größte Anbaugebiet liegt im Iran. Wikipedia gibt zu Europa bekannt: „Anbaugebiete in Griechenland sind die Inseln Ägina […] Die Pistazien aus Ägina stammen aus einer eigenen, kleinfruchtigen, jedoch überdurchschnittlich nähr- und eiweißreichen Sorte […] und zählen zu den besten Sorten weltweit. Sie waren über lange Zeit landesweit namensgebend für Pistazien allgemein […] Ägina-Nuss, heißt die Frucht umgangssprachlich auch heute noch.“

Die Pistazien auf beiden Fotos sind aus Ägina.

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