20 Jahre Freiheit und Kafkas Grab

Zur Zeit ist es Mode auf facebook „alte“ Fotos von sich zu posten. Wer das wann wie machen darf, hat sich mir bisher nicht erschlossen.

Heute ist der 1. April. Eigentlich wollte ich an Silvester 1999/2000 mit dem Rauchen von Zigaretten aufhören, womit ich irrwitzigerweise 1990 bei der Bundeswehr anfing… Das hat nicht wirklich geklappt. Aber mit kurzer Verzögerung in der Nacht vom 31. März auf den 1. April 2000 dann doch. Deshalb erfreue(!) ich mich heute daran 7.305 Tage oder 240 Monate oder 20 Jahre frei von diesem Schwachsinn zu sein. Nach 12 Jahren gab es dazu bereits diesen Beitrag.

Jetzt bringe ich zur Feier des Tages diese beiden Geschichten zusammen und poste ein „altes“ Foto von mir. Mit Zigarette. Aber nicht auf facebook, sondern hier. Das hält länger:

Es entstand im Jahr 1991. Das Jurastudium war frisch angefangen. Mit drei Freunden – Andreas, Mike und Christian – ging es in einem alten Chevrolet Blazer für einige Tage nach Prag. Es war eine dieser Reisen, die man retrospektiv als legendär bezeichnen darf…

Da ich meine Dias digitalisiert habe – siehe hier – gibt es als Zugabe noch einige, wenige Momente aus Prag. Es existieren nicht viele, die ich öffentlich zeigen möchte 😉 Und von wichtigen Stationen gibt es leider gar keine. So vom U Fleků, in dem wir herrliches Bier, Gulasch und Böhmische Knödel satt genossen. Bei der Anreise stand bereits alternativlos fest, dass wir in jedem Fall das Grab vom gemeinsam heiß verehrten Franz Kafka besuchen werden. Es liegt auf dem Neuen Jüdischen Friedhof. Wir waren erinnerlich zur Mittagszeit dort. Der Friedhof war verschlossen. Wir stiegen spätjugendlich unbeschwert über die Mauer. Das barg ein hohes Risiko von Missverständnissen. Alles ging gut.

Hausaufgabe für Mike. Wenn einer dazu weiterhelfen kann, dann du. Wie hieß unsere (sehr) charmante Reiseführerin?

Nachtrag (03.04.20): Mikes Blazer („fuel-to-sound converter“). Kühlerfigur.

Bärlauch 2020

Seit 20. März gilt in Bayern bekanntlich eine Ausgangsbeschränkung. Sie lag in der Luft. Deshalb begab sich die Familie am Vortag noch in ihre Jagdgründe für den First Flush des Jahres.

Zwischenzeitlich kursieren für Bärlauchpesto zu Hause verschieden Rezepturen. Für meine pflückte ich diesmal 380 Gramm (hier die Anleitung). Im Pastateller mische ich momentan sehr gerne einen Löffel Crème fraîche dazu. Da tropft der Zahn! Die drei Gläser sollten eigentlich die Ausgangsbeschränkung überdauern. 1 1/2 sind schon weg…

Slow Food Magazin April_Mai 2020

Heute in meiner Post. Schon kurz durchgeblättert. Ein Genuss!!! Ich mache Euch ein Angebot. Die ersten fünf Kommentatoren (unter dem Beitrag), die auf die Frage warum sie diese Ausgabe gerne hätten, einen guten Spruch auf Lager haben, bekommen ein Freiexemplar. Slow Food Mitglieder bleiben außen vor – sie brauchen nur in ihren Briefkasten zu sehen 😉 Die Abholung/Übergabe machen wir dann im Einklang mit der bestehenden Ausgangsbeschränkung. Zur Stunde also leider gar nicht.