1.745.383

Menschen setzten in den letzten 14 Tagen in Bayern ein Zeichen! Für mehr Artenvielfalt & Naturschönheit.

Quelle: www.volksbegehren-artenvielfalt.de

Hier finden sich dazu amtliche Zahlen und Statistiken. Nach Regierungsbezirken haben sich in Mittelfranken mit 20,6% die meisten Stimmberechtigten eingetragen. Schlusslicht ist Niederbayern mit 13,9%. Bei den kreisfreien Städten und Landkreisen führt Starnberg mit 27,7%. Am Ende liegt die Stadt Hof mit 10,7%. Damit steht fest, dass das benötigte Quorum von 10 Prozent auch flächdendeckend erreicht wurde. Das war nicht notwendig, ist aber erfreulich. Die hiesige Region liegt leider komplett unter dem Durchschnitt: Der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen mit 13,7%, die Stadt Ingolstadt mit 14,7%, der Landkreis Pfaffenhofen mit 15,3% und der Landkreis Eichstätt mit 16,0%. Schwach.

Endlich ein Zeichen! Gegen untätige Politiker und falsche Lobbyisten. Ein gutes Zeichen. Es geht vom Volk aus. Durch und durch demokratisch. Ich prognostiziere: Das ist (erst) der Anfang. Andere Bundesländer werden folgen. Und der Bund. Am Ende zählen natürlich nur Taten. Es schaut aber gut aus.


Biofach 2018

Morgen besuche ich in Nürnberg die Biofach (Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel). Bus zum Ingolstädter Hauptbahnhof. Zug nach Nürnberg. Dort U-Bahn zur Messe. Und das ganze zurück. Bayernticket für 25,00 EUR 🙂 Zur Steigerung der Vorfreude habe ich mir meine wichtigsten Einkerbungen des letzten Jahres hingelegt:

Premiere für das Dolden Hell:

Der Nachhaltigkeits- und Gemeinwohlbericht von Sonnentor – LESEN! Dessen Häuptling Johannes Gutmann:

Black Forrest Tofu (geräuchert, mit Kümmel, Zwiebeln und Kräutern) von Taifun:

„Echt Hällische Pfefferschwarze im Ring“ (Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall) – wird auch morgen Teil meiner Wegzehrung:

Lisana und Catalina Hartl mit ihrem Vater Theo – Herzen und Seelen von Münchner Kindl (Senf, Saucen und Mayonnaisen):

Zu guter Letzt, ein durchaus denkwürdiges Bild 😉 Es gibt ein Leben jenseits des (sogenannten) Smartphones…

Reinhold Schneider (Rosenhof Taubertal) hat sich den Rosen angenommen. Er veredelt in demeter-Qualität deren Blüten zu Rosenwasser, -mus, -saft, und -essig. Dazu sind seine Rohstoffe Basis für Rosenjoghurteis, -trüffel, -geist und -sekt.

Honigvorrat

Am Freitag habe ich unsere zur Neige gegangenen Honigvorräte aufgestockt. Bei den Imkern meines Vertrauens – Helga und Albrecht Pausch (Bienhof Pausch) aus Scheyern:

Habt ihr gelesen was auf dem Honigtopf steht? Ich wollte das schon lange einmal hier rühmen: „Wir stehen für eine tierethische ökologische Imkerei welche die Integrität des Bienenvolkes bewahrt und seine Unversehrtheit über den Ertrag stellt.“ Donnerwetter!

Während die Deutsche Weinkönigin von 1995/96 – Julia Klöckner, heute strahlende Bundeslandwirtschaftsministerin – gerade mit stolzer Brust das (freiwillige – arrrgh!) staatliche Tierwohllabel feiert – dessen einziger Fortschritt immerhin darin besteht, dass mit seinem Namen nunmehr auch offiziell festgehalten ist, dass die gesetzlichen Mindeststandards für Tierhaltung in unserem Land mit Tierwohl eben nichts zu tun haben können – gibt es Menschen wie die Pauschs, die sich bereits dem Befinden von Insekten annehmen.

Womit wir beim abschließenden Wink wären. Das laufende Volksbegehren Artenvielfalt & Naturschönheit in Bayern „Rettet die Bienen!“ kann und sollte noch in den nächsten drei Tagen (Montag 11.02. bis Mittwoch 13.02.19) unterstützt werden! Seine bisherige Wirkung ist bereits phänomenal. Die wichtige Angelegenheit ist landauf, landab in aller Munde und Ministerpräsident Söder hört man gar sagen: „Das Thema liegt mir persönlich und auch der CSU am Herzen.“ Ohne Volksbegehren hätte das womöglich niemand so schnell bemerkt …

SZ vom 09./10.02.2019

Und natürlich fängt die ganze Sache vor und hinter jeder Haustüre an!

Garten der Olmas im Mai 2018