Mit einem guten Baguette (französisch „kleiner Stock, Stab“) kommt unsereins auch im trägen Alltag spielerisch mit einer angenehmen Leichtigkeit in Verbindung. Die Franzosen selbst verstehen wahrlich etwas vom Essen. Und Wikipedia bemerkt: „Ein französisches Essen ohne Weißbrot gilt als unvollständig und gleichsam unvorstellbar.“ Alors! ➜ In den Einkaufskorb kommt heute ein Baguette. Ein ganz vortreffliches – die Balance zwischen rescher Kruste und weicher Krume ist hier vollkommen. Es entsteht handwerklich in der Bäckerei Kuttenreich und besteht aus Weizenmehl (gemahlen in der Hainmühle Titting/Morsbach), Wasser, Salz und etwas Hefe (0,1%). MaxWeiter Lesen

Ist Holzofenbrot das bessere Brot? Eigentlich nein. Der Begriff steht ja zunächst (nur) für den Backvorgang. Die Leitsätze des Deutschen Lebensmittelbuchs für Brot und Kleingebäck definieren diesen in Ziffer II Nr. 19 so: „Holzofenbrot wird freigeschoben oder angeschoben und in direkt befeuerten Öfen hergestellt, deren Backräume aus steinernem oder steinartigem Material bestehen. Das Heizmaterial befindet sich dabei im Backraum. Es wird nur naturbelassenes Holz als Heizmaterial verwendet.“ Und dann irgendwie doch. Wenigstens ein bisserl. Diese Art des Backens macht nämlich richtig Mühe, braucht Erfahrung. Und kostet Zeit. Das Holz mussWeiter Lesen

Wie bereits im April – beim Reinen Bier – haben wir wieder einen Tisch ins Museum für Konkrete Kunst gestellt. Diesmal mittenrein, die Besucher der Veranstaltung drumherum. Daran Platz genommen haben: Franz-Josef Fischer (Müller in der Lehenmühle), Wolfgang Erhard (Bäcker in der Bäckerei Erhard), Max Kuttenreich (Bäcker in der Bäckerei Kuttenreich) und die beiden „Eigenbrötler“ und Hobbybäcker Matthias Fleige (Stellvertretender Leiter von Slow Food Ingolstadt und Mitglied der Einkaufsführer-Kommission Slow Food Deutschland) und Frank Martin Wille. Die Moderation lag bei Markus Hahnel (Leiter von Slow Food München). Ulla Eller versorgteWeiter Lesen