Das Ausschauhalten nach Frühlingsboten ist dieser Tage besonders befriedigend. Der Bärlauch ist da. Angestachelt von ersten im Internet präsentierten Funden, machte ich mich am Mittwoch lustvoll auf zu meinen bewährten Jagdgründen. Vor Ort allerdings – Pustekuchen! Auf Ingolstädter Fluren fehlt er bisher. Also ging es tags darauf zu einem heurigen Finder. Donauaufwärts – nach Joshofen (Danke Dieter). Auf dem Weg liegt Bergheim. Dort gibt es donnerstags feinen Schinken: Und dann tatsächlich – er ist doch schon da! Nur wenige Kilometer Richtung Westen. Erstaunlich was Mikroklima ausmachen kann. Winzer schmunzeln jetzt. Für meinen First Flush genügten mir 187 Gramm. Ausgangspunkt meiner Rezeptur für ein Pesto. Den Anteil Sommenblumenkernöl besorgte diesmal erstmals eine Pressung der Familie Hiermeier aus Wellheim. Schon mal Sommenblumenkernöl probiert, dass wirklich genau danach schmeckt?!!! Der Wein – sizilianischerWeiter Lesen

Seit 20. März gilt in Bayern bekanntlich eine Ausgangsbeschränkung. Sie lag in der Luft. Deshalb begab sich die Familie am Vortag noch in ihre Jagdgründe für den First Flush des Jahres. Zwischenzeitlich kursieren für Bärlauchpesto zu Hause verschieden Rezepturen. Für meine pflückte ich diesmal 380 Gramm (hier die Anleitung). Im Pastateller mische ich momentan sehr gerne einen Löffel Crème fraîche dazu. Da tropft der Zahn! Die drei Gläser sollten eigentlich die Ausgangsbeschränkung überdauern. 1 1/2 sind schon weg …

Wer wie ich seinen Blog mit einer Bärlauch-Sequenz (Bilder von hier) eröffnet, kann der gegenwärtigen Jahreszeit – im besten Sinne des Wortes – eine Menge abgewinnen. Und wer die Suchfunktion (oben rechts) mit „Bärlauch“ füttert, macht ebenfalls reiche Ernte. Seit gestern ist nun endlich die erste Pflückung des Jahres im Glas! 363 g fanden sich im Korb. Auf dieser Grundlage ergeben sich nach meinem Pesto-Rezept die Mengen der weiteren Zutaten. Zum verwendeten Ölivenöl gibt es noch eine kleine Geschichte. Ein lieber Slow Food Verbündeter brachte mir vor einiger Zeit eine großzügige Kostprobe – auch auf diesem Weg noch einmal Danke Günther! – eines Öls aus Italien mit: Das Öl – „Il Madonnino“ – kommt von einer Genossenschaft in der Alta Maremma (Grosseto/Toskana). Es ist durchweg mild (und damit ein verständigerWeiter Lesen

Astrid hat heute Geburtstag. Sie ist gerade mit ihrer Familie (bis auf Tochter Marie-Luise – die in Kanada weilt – hier ihr Reise-Blog) in den Donau-Auen beim Bärlauch sammeln. Sie bat mich um mein Rezept für Bärlauchpesto. Ich habe die letzten Jahre dazu viel ausprobiert und experimentiert. Nachfolgende Variation scheint sich als persönlicher Prototyp zu festigen. Zutaten: Bärlauch, Öl – zu gleichen Teilen mildes Olivenöl (Bio) und Sonnenblumenkernöl (Bio), „Nüsse“ – zu gleichen Teilen Cashewkerne (Bio) und Sonnenblumenkerne (Bio), Käse – Parmigiano Reggiano (meistens) oder Pecorino (jeweils Bio), Salz (ein Hauch), einige Spritzer Zitronensaft (Bio). Nach der Pflückung wiege ich den Bärlauch. Sein Gewicht ist der Maßstab für die restlichen Zutaten. Bärlauch = 100%. Dann 90% davon Öl, 45% davon „Nüsse“ und 45% davon Käse. Vor einigen Tagen (First FlushWeiter Lesen

Heute am Frühstückstisch. Unsere absolut unbestrittenen Haus- und Hoflieferanten für Honige sind Helga und Albrecht Pausch. Sehe gerade, sie haben eine neue Website (mit „alter Krankheit“ – viele Slow Food Unterstützer geben dieses Engagement dort nicht an…). Auf die frischen Semmeln fand diesmal allerdings eine andere Fleißarbeit. Ein Geschenk eines lieben Freundes. Moritz bemerkte, dass der Honig eine leichte Bitternote hat. Schön, wenn man weiß woher sein Essen kommt! Ein Anruf. Kurze Plauderei. Vor dem Haus in Haidhausen steht eine alte, große Linde… Nachtmahl. Bärlauchpesto. Die heutige Pflückung aus dem Gerolfinger Eichenwald (fast ½ Kilo) füllte 5 Gläser:

Es ist Frühling! Einer meiner liebsten Verkünder dieser Jahreszeit hat endlich die Bühne betreten: Probiert habe ich ihn ja schon vor zwei Wochen. Was da jetzt auch kommen mag – und kommen wird! – Knödel und Pasta, gegrillter Fisch, Fleisch und Burger, Tomatenbrote … – sieben volle Gläser köstliches Pesto warten auf Euch im heimischen Kühlschrank. 655 Gramm haben wir dafür geerntet: Frage in die Runde: Welche Weine, welche Biere, welche anderen Getränke passen nach Eurem Gusto gut zum Bärlauch?