Wenn Mandanten Danke sagen

Der Rechtsanwalt erbringt seine Leistung. Der Mandant – gerne auch der Gegner 😉 – bezahlt ihm diese. Für gewöhnlich sind damit – „do ut des“ oder „quid pro quo“ sowie auch „manus manum lavat“ – die Waagschalen ausgeglichen.

Ich gestehe dass es einem guttut, wenn sich der Mandant daneben auch bedankt. Ist doch die spezielle Tätigkeit als sein Interessenvertreter recht häufig mit einem beträchtlich-persönlichen Engagement verbunden. Besonders schön wird es, wenn der Dank körperliche Gestalt annimmt. Und zugleich auch schwierig. Oft wird dann nämlich ein Klassiker überreicht: Schaumwein – in allen seinen Ausprägungen, von Sekt bis Champagner. Es ist die Perlage im Wein, mit der ich bis heute nicht wirklich warm werde. Ausnahme: Ein guter (trockener!) Lambrusco.

Im Folgenden sehen wir hingegen exemplarisch zwei Volltreffer bei mir – von offensichtlich zufriedenen und einfühlsamen Mandanten. Letzten Sommer: Thüringer Rostbratwürste von einem Metzger aus Gera:

Ganz aktuell – ein selbstgemachter polnischer Apfelkuchen. Mit Äpfeln aus dem eigenen Garten. Herzlichen Dank!