Es ist September. Die Karpfenzeit hat begonnen! Mein Entzücken für diesen Fisch kam spät. Geholfen hat wieder einmal Slow Food. Inspiration war jene kulinarische Reise durch den mittelfränkischen Aischgrund im Oktober 2008. Seither rücke ich zur Saison – sie geht bis April – mehrfach in den unterschiedlichsten Kommandos auf eine Flosse aus. Der knusprige Karpfen ist das eine. Dazu kommen schlotziger Kartoffelsalat, herrliche Biere, geckenfreie Gaststuben, warmherzige Wirtinnen und Wirte und diese unverkennbaren Kulturlandschaften mit Teichen und Nürnberger Reichswald. Ich erlaube mir gegenwärtig diese Empfehlungen für gesicherten Karpfen-Genuss preiszugeben: ➜Weiter Lesen

Der Karpfen liegt mir am Herzen – schließlich ist gerade mit ihm ein verantwortungsvoller Genuss von Fisch möglich. Und ich mag eigenständige Landschaften. Der Aischgrund ist eine solche. Dort schwimmen sie in über 7.000 Teichen … Das jährliche Abfischen im Herbst – schaut – ist ein Spektakel. Man muss nicht immer nur die Sau rauslassen. Karfreitag, Karsamstag – bedachtes Fischessen. Ein guter Zeitpunkt einige der letzten Besuche in Mittelfranken hochzuhalten. Und ich beginne ➜ zeitlos in Ingolstadt. Das Bild wollte ich hier schon lange mal bringen. Es hängt im HotelWeiter Lesen

Nachhaltiger als Karpfen geht beim Fisch nicht. Und richtig aufgezogen und zubereitet ist er ein köstlicher Schmaus. Ich bin sehr dankbar, das heute zu wissen. Meine Erhellung dafür erfuhr ich im Oktober 2008. Slow Food Ingolstadt unternahm damals eine kulinarische Reise durch den Aischgrund. Und da habe ich angebissen! Fortan kommt er mir zwischen September und April regelmäßig auf den Teller. Am liebsten gebacken, gerne geräuchert oder als Pfefferkarpfen. Mit Kartoffel- und Endiviensalat sowie Sahnemeerrettich. Um Ingolstadt herum empfehle ich dazu den Landgasthof Wagner. Richtung Franken den Gasthof Winkler. UndWeiter Lesen

In dieser Jahreszeit zieht es mich mächtig nach Mittelfranken. Sehr gerne in Begleitung meines Freundes Gunter. Uns verbindet das Wissen um dessen Schätze. Exemplarisch folgen zwei Ausritte. November 2016 und November 2021. 2016. Freitag ist Wochenmarkt in Treuchtlingen. Dort präsentierte Bernhard Hecht gute Tropfen aus seiner Brauerei in Pappenheim|Zimmern – Hechtbräu. Einer der besten Bäcker – überhaupt. Arnd Erbel. Seine Backstube findet sich in Dachsbach. (Auch) ein Lebkuchenmann. Der Höhepunkt. Karpfenessen! Ein Hochgenuss. Man kann dem viel Würde geben. Mitten im Aischgrund. Wir sind gleich zwei Mal eingekeht. Im Brauerei-GasthofWeiter Lesen