Schluck für Schluck

Gute Literatur über Wein ist rar. Sehr rar. Aber es gibt sie. Letztes Jahr fiel mir eine Ausgabe von Schluck („das anstößige Weinmagazin“ – ein Projekt vom Julia Klüber und Paul Truszkowski) – in die Hände. Ich machte den Fehler und blätterte es nur oberflächlich durch. Ein zweiter Anstoß war nötig. Er kam von meiner Frau, die mir gleich zwei Ausgaben besorgte. Diesmal nahm ich mir Zeit – und der Funke sprang über. Danke Petra!

Jetzt bin ich Abonennt. Die erste Ausgabe erschien im September 2015. Schluck erscheint seither halbjährig. Soeben lag die Ausgabe 9 im Briefkasten.

Wie am Stapel rechts zu sehen, habe ich mir alle erhältlichen Magazine – Nr. 2 bis 8 – nachbestellt. Das Ding ist wirklich gut! Allein – es fehlt die Ausgabe 1. Der Verlag erklärt: „Vergriffen. Ausverkauft. Restlos weg. Von unserer Erstausgabe gab es 10.800 Stück – und (leider) sind alle schon verkauft“.

Quelle: www.schluck-magazin.de

Wenn jemand seine Erstausgabe nicht mehr benötigt – ich hätte Bedarf!

Rückblick Hausmesse K&U 2018

Die K&U Weinhalle in Nürnberg ist – wenn ich nicht beim Winzer persönlich einkaufe – mein erster Haus- und Hoflieferant für Weine. 2017 gab es keine K&U Hausmesse. Dies lag daran, dass der jährliche Turnus der Zusammenkunft vom Spätherbst in das Frühjahr verlegt wurde. Nach November 2016 (mein Bericht) folgte also 2018. Am kommenden Samstag geht es wieder nach Mittelfranken! Wir werden diesmal zwei Bayerntickets voll ausnutzen. Meine Vorbereitung: Nachsehen welche Winzer persönlich kommen, die Verkostungsliste studieren und den Bericht vom Vorjahr schreiben – da ist er:

Weingut Manincor, Südtirol. Michael Graf Goëss-Enzenberg hält seinen „Moscato Giallo“ (2017) und seinen „Réserve della Contessa“ (2017) hoch:

Ökologischer Land- & Weinbau Kraemer, Franken. Stephan Krämer hält hoch: Silvaner „Silex“ (2016) und Silvaner „Alte Reben“ (2016):

Domaine Guirardel. Frankreich, Jurançon. Winzer Pierre Coulomb hält seinen „Le Sec“ (2014) aus den Rebsorten Gros Manseng und Petit Manseng hoch:

Alljährlich hochbesetzte Nebenrollen: Restaurant Sosein (dessen köstliche Kunst und Gastfreundschaft durfte ich Anfang März genießen; irgendwann schreibe ich darüber) und Freibäcker Arnd Erbel:

Paul Truszkowski – Herausgeber des sehr empfehlenswerten Weinmagazins Schluck:

Was schmeckt nach dem (vielen) Wein am besten? Die Wahl fiel diesmal auf die Schankwirtschaft vom Schanzenbräu:

Und jetzt Blick nach vorne – bin gespannt, was es Neues zu entdecken gibt: