Fingerzeig (34) – An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen

Ich will es gleich zugeben: Ich bin hochbefangen! Ich wertschätze Klöster im Allgemeinen. Im Besonderen das in Plankstetten. Warum dem ganz persönlich so ist, habe ich hier beschrieben. Und wenn es überhaupt etwas zu beklagen gibt, dann nur indirekt. Es betrifft den Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke. Er war von 1993 bis 2006 Abt in Plankstetten. In seinem neuen Amt ist er mir (viel) zu leise.

Seit heute gibt es – zu meiner großen Freude – ein leibhaftiges Stück echte klösterliche Mission in Ingolstadt. Sie wird der Stadt gut tun! Jeden Mittwoch von 8:00 bis 12:30 Uhr kommt deren Marktwagen auf den Ingolstädter Wochenmarkt. Randvoll mit Köstlichkeiten aus der Bäckerei, Gärtnerei und Metzgerei des Klosters. Das, en passant erwähnt, Unterstützer von Slow Food Deutschland ist! Selbstverständlich habe ich mir die Premiere angesehen:

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Angela Bushie, Franziska Rupp u. Peter Haltmayer

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Frater Bonifatius (Leiter Klosterbäckerei) u. Dr. Beda Maria Sonnenberg (Abt)

(33) – Fingerzeig – (35).

4 Gedanken zu „Fingerzeig (34) – An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen

  1. Toller Beitrag! Ich liebe das Kloster auch sehr. Als ich die fünf Jahre in Enkering wohnte, fuhr ich öfters mal dort hin.. auch zu Konzerten am Wochenende. Waren immer ganz besonders.
    Auch der verlinkte Beitrag, warum Dir das Kloster so am Herzen liegt… schön zu lesen und auch dort wunderschöne Fotos!
    Ich mag den Platz, die Lebensmittel-Bio-Laden, den Eine-Welt-Laden und besonders auch den Buchladen 🙂

  2. Guten Morgen lieber Michael,
    im Urlaub auf dem sonnigen Balkon in Istrien, nicht weit vom Meer entfernt, geniesse ich den ersten Kaffee des Tages und diese wunderbare Lektüre.

    Vielen Dank, wieder mal, und es freut mich, dass eure Stadt so bereichert wird.

    Mich inspiriert es wieder mal und ich weiß, dass wir das Kloster Plankstetten in unsere Ausflugsplanung demnächst einplanen werden.
    Produkte, die dort veredelt werden, kenne ich bereits durch unseren Biohof Hausberg in Egglham (Nähe Bad Griesbach), der seinen Speck und Schinken der Turopolje- und Angler Sattelschweine dort räuchern lässt.
    Ich finde es großartig, dass es so einen Klosterbetrieb gibt, der das Lebensmittelhanwerk und die Landwirtschaft ökologisch betreibt. Es gibt leider andere Beispiele von Klöstern, die seit kurzem wieder ihren Grund und Boden in eigenen Händen haben und keinen ökologischen Weg in der Bewirtschaftung geben, was ich sehr bedauere. Mögen sie sich ein Beispiel nehmen in Scheyern.
    Vielen herzlichen Dank nochmal für die feine Lektüre.

  3. Hallo Michael,
    wenn der Wagen jetzt täglich in Ingolstadt steht, dann fehlt er ja hier in Nürnberg.
    Wo er zumindest Do/Fr stand.
    Oder ist das ein neuer, zweiter, dritter, vierter Wagen?

    Grüße, Peter

  4. Peter, hier stehen die vom Marktwagen bespielten Standorte. Nürnberg hat am Freitag – 09.30 bis 16.00 Uhr – am Hauptmarkt oder bei Marktverlegung vor der IHK seinen Auftritt… Glück gehabt ;-)!

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