Rückblick Hausmesse K&U 2018

Die K&U Weinhalle in Nürnberg ist – wenn ich nicht beim Winzer persönlich einkaufe – mein erster Haus- und Hoflieferant für Weine. 2017 gab es keine K&U Hausmesse. Dies lag daran, dass der jährliche Turnus der Zusammenkunft vom Spätherbst in das Frühjahr verlegt wurde. Nach November 2016 (mein Bericht) folgte also 2018. Am kommenden Samstag geht es wieder nach Mittelfranken! Wir werden diesmal zwei Bayerntickets voll ausnutzen. Meine Vorbereitung: Nachsehen welche Winzer persönlich kommen, die Verkostungsliste studieren und den Bericht vom Vorjahr schreiben – da ist er:

Weingut Manincor, Südtirol. Michael Graf Goëss-Enzenberg hält seinen „Moscato Giallo“ (2017) und seinen „Réserve della Contessa“ (2017) hoch:

Ökologischer Land- & Weinbau Kraemer, Franken. Stephan Krämer hält hoch: Silvaner „Silex“ (2016) und Silvaner „Alte Reben“ (2016):

Domaine Guirardel. Frankreich, Jurançon. Winzer Pierre Coulomb hält seinen „Le Sec“ (2014) aus den Rebsorten Gros Manseng und Petit Manseng hoch:

Alljährlich hochbesetzte Nebenrollen: Restaurant Sosein (dessen köstliche Kunst und Gastfreundschaft durfte ich Anfang März genießen; irgendwann schreibe ich darüber) und Freibäcker Arnd Erbel:

Paul Truszkowski – Herausgeber des sehr empfehlenswerten Weinmagazins Schluck:

Was schmeckt nach dem (vielen) Wein am besten? Die Wahl fiel diesmal auf die Schankwirtschaft vom Schanzenbräu:

Und jetzt Blick nach vorne – bin gespannt, was es Neues zu entdecken gibt:

K&U Hausmesse: Rückblick 2016 und justament!

Ein Weinjahr hat – in der Rückschau – idealerweise viele Höhepunkte. Bei einigen kann man sogar in Vorfreude schwelgen, da sie fest terminiert sind und folglich sicher angesteuert werden können. Dazu gehört für mich stets die K&U-Hausmesse in Nürnberg. Wobei – das mit den fixen Terminen hat auch seine Ausnahmen. Fand die Veranstaltung bisher regelmäßig im November statt, wurde sie dieses Jahr erstmals ins Frühjahr gelegt. Und fiel aus diesem Grund Ende 2017 aus. Ungeachtet dessen traf ich mich letzten Mai trotzdem mit Martin Kössler. Er versorgte mich nämlich mit wertvollen Tipps zu einer bevorstehenden Provence-Reise der Familie. Er kennt dort jede Reblaus persönlich. Der liebe Gott allein weiß, wann ich dazu kommen werde diese wunderbare Exkursion zu verbloggen – im Dateien-Wartezimmer stapeln sich die Kandidaten bis zur Decke…

Auf einer Weinmesse kann man sich treiben lassen, oder einem Plan folgen. Ich gehöre zur zweiten Kategorie. So habe ich mich heute schon fleißig mit der Liste der teilnehmenden Winzer und der von ihnen zu probierenden Tropfen beschäftigt. Als Einstimmung ließ ich mir daneben Fotos und Notizen vom letzten Zusammentreffen am 19.11.2016 gefallen – ich hatte sie tatsächlich noch nicht im Blog (das Wartezimmer ist wirklich zum Bersten gefüllt):

Florian Gojer/Franz Gojer, Glögglhof/Südtirol/Vernatsch, Alte Reben:

Simone Adams/Adams Wein/Rheinhessen/Spätburgunder (und, und, und!):

Ulrich Luckert/Zehnthof Luckert/Franken/Spätburgunder und Blauer Silvaner:

Matthias Neumeister/Weingut Neumeister/Steiermark/Gelber Muskateller und Gemischter Satz:

Beim Abendessen fielen wir leider ziemlich auf die Nase. Im Nürnberger „Steichele“. Karpfenzeit! Der Aischgrund vor der Türe! Was macht man um Himmels Willen hier nur aus einer der mittelfränkischen Leibspeisen? Ein Bild spricht tatsächlich mehr als 1.000 Worte:

Morgen gilt es wieder: „Es soll keiner so wenig Wein trinken, dass er seiner Gesundheit schadet“ – Marc Aurel:

K&U: Da bin ich daheim

Letzter Samstag. Lusttermin in Nürnberg: Hausmesse der K&U Weinhalle. Mein drittes Mal. 2013 hatte ich nicht berichtet; dafür aber 2012. Alles wie immer – und genau deshalb war ich gerne wieder da: Tolle Örtlichkeit (Ofenwerk), knapp 70 handwerklich sauber arbeitende Weingüter – zumeist mit deren Winzern persönlich, nicht enden wollende Entdeckungsfreuden im Glas, feine Produzenten drumherum (z. B. Freibäcker Arnd Erbel), gutes Essen. Unaufgeregtes, erfrischendes Publikum. Poser und Wichtigtuer unter der Nachweisgrenze.

Zunächst Ausarbeitung des weiß-roten Verkostungsfadens. Mit leeren Gläsern. Durchaus zügiges Erreichen der Vorfreude-Schmerzgrenze:

k&u 2014Und Ihr könnt jetzt denken was Ihr wollt. An der spanischen (Navarra) Bodega Azul y Garanza, an deren köstlichen Weißwein „Viura de Azul y Garanza“, an Maria komme ich nicht vorbei:

k&u 2014bLieber Martin Kössler – weitermachen! By the way. Auf der Website der Weinhalle ist noch das Unterstützerlogo für Slow Food aus dem Jahr 2012… 😉