Für ein Stadtviertel, einen überschaubaren Wohnbereich – manchmal auch nur wenige Häuserblöcke – gibt es sehr feine Ausdrücke. Ich möchte diese drei nennen: Kiez (Berlin), Veedel (Köln) oder Grätzl (Wien). Wer hat noch mehr? Zu meinem – das Bayerische hat da nicht wirklich was – zwei spontane Geschichten. Da wäre einmal diese Hauswand:

Am 7. Juli 2010 ab 20:30 Uhr fand genau hier eine sehr denkwürdige Unternehmung statt. Ein auf die Wand gerichteter Beamer ließ mich in der 73. Minute des WM-Halbfinales zwischen Deutschland und Spanien (Südafrika) Zeuge werden, wie Puyol nach einer Ecke von Xavi ein sehr hässliches Kopfballtor erzielte. Es blieb beim 0:1 …

Heute am frühen Nachmittag schrieb Sacha Lachner – der Impresario des Engelwirts – auf facebook: „Ab sofort bieten wir die nigelnagelneuen E-Wirt Gutscheine feil. Funktioniert wie eine Prepaid-Karte, nur schöner. Einmal 28€ bezahlen, Gutschein entgegennehmen und mit dem Gefühl in eine schöne Zukunft investiert zu haben einschlafen. Sobald wir wieder geöffnet haben mit ein paar Freunden den Gutschein auf den Kopf hauen und danach als Andenken an den Kühlschrank pinnen. Die Gutscheine können beim Joggen, beim Spazierengehen oder ganz gezielt bei uns abgeholt und bezahlt werden, nachdem wir einen Termin vereinbart haben. Alternative Zustell- und Bezahlmöglichkeiten überlegen wir uns für euch individuell auf Anfrage an englwirt@gmail.com. Bleibt gesund und bis hoffentlich bald. Die Englwirt-Crew“

Da wir dem gleichen Viertel angehören, entschied ich mich für die Variante „ganz gezielt“. Keine 10 Minuten später hatte ich den Gutschein im Briefkasten. Nach weiteren 5 Minuten Sascha in seinem die Kohle. Meine Empfehlung: Auch einen Gutschein erwerben! Schaut in diesen Tagen auf die (so viel muss noch sein – guten) Wirte!

2 Kommentare

  1. Author

    @ Julia Osiander: Ich meine dass das „Gäu“ ein zu großes Gebiet umgreift. Am ehesten kommt in der weiteren Erklärung des Wörterbuchs das Revier oder das Gehege in Frage.
    Beim neighbor“hood“ oder Block (New Kids on the …) sind wir dann freilich nicht mehr im Hiesigen.

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