Seit 2015 steht das Erdgeschoss im Haus der Ingolstädter Kreuzstraße 6 leer. Zuvor fand sich dort „Sigis Bistro“. Die Lage – vis-à-vis dem Südturm des Liebfrauenmünsters – ist großartig. Jetzt tut sich hier etwas! Zeit für einen kleinen Anreißer. Informationen genieße ich gerne direkt von der Quelle. Und die besteht vorliegend aus Bryan France und Max Senner. Dem Yankee und dem Kraut – Yankee&Kraut: Was tut sich denn? „Einiges! Im Moment stecken wir mitten in den Umbaumaßnahmen für eine Bierbar, die wir hier planen. Wir, das sind Yankee&Kraut, sowie sechs alte Freunde, die alle aus dem gleiche Jahrgang am Christoph-Scheiner-Gymnasium stammen.“ Wann ist es soweit? „Wir haben uns als Startpunkt den 1. November 2020 gesetzt. Bis dahin sollten wir bereit sein, loszulegen. Das genaue Eröffnungsdatum teilen wir mit, sobald wirWeiter Lesen

Hat man sich einmal eines Themas angenommen, fühlt man sich ihm irgendwann verpflichtet … Und sei es nur als Chronist. Den „Donaupoint“ gibt es nicht mehr. Dafür jetzt aber das „Bier-Schmankerl“ … Nach anfänglichen Stationen des Donaupoints am Rathausplatz und dann in der Höllbräugasse, finden wir den neuen Laden ab heute (04.11.15) – die Straßennamen bleiben passend – in der Ziegelbräustraße 4: Hans Fegerts Buch „Alte Ingolstädter Brauereien und Wirtshäuser“ gibt zu Protokoll: „Das Ziegelbräuhaus wurde … 1745 … erstmals urkundlich erwähnt, doch das Brauereianwesen bestand schon lange vorher.“ Gemeint ist damit freilich das ehemalige Brauereiareal an der Ecke Ludwigstraße/Schmalzingergasse. Im tiefen Keller unter der Ziegelbräugasse 4 findet sich eine Schleuse zu den dahinterliegenden früheren Gärkellern. Diese könnten, so vermute ich, entweder zum ehemaligen Hetzerbräu oder zum ehemaligen Eselbräu gehörtWeiter Lesen

Seit Oktober letzten Jahres kann man in Ingolstadt (endlich) nach Herzenslust handwerklich gebrautes Bier – Craft Beer – einkaufen. Die vielfältige Auswahl im Donaupoint ist nahezu unbegrenzt. Dafür schätze ich den Laden. Und weil er in der Altstadt angesiedelt ist. Es sind individuelle Geschäfte wie diese, die wir für eine lebendige, attraktive Innenstadt so dringend benötigen. Und endlich mag ich ihn, weil er Slow Food Unterstützer ist 🙂 Seit einigen Tagen erwartet den Hopfen- und Malz-Liebhaber an vertrauter Stätte nunmehr diese Nachricht: Also, nur wenige Meter weiter in die Sauerstraße gehen und dann nach links, in eine Gasse, namentlich wie gemacht für das neue Domizil! Hans Fegerts „Alte Ingolstädter Brauereien und Wirtshäuser“ gibt dazu bewährt zu Protokoll: „Hans Kärling, genannt „der Hell“, gründete im Jahre 1613 den „Höllbräu“ … avancierteWeiter Lesen

Heute Abend. Kurz vor Ladenschluss. Rathausplatz/Ecke Sauerstraße. Dort, wo in Ingolstadt das Bier wohnt: Der Donaupoint zieht die Fahne für das Gute, Saubere und Faire hoch: Slow Food Deutschland hat einen neuen Unterstützer – herzlich willkommen! Das Angebot, die Vielfalt im Laden, wächst und wächst. Habe mir noch schnell ein Hopfenzupfer vom Meinel-Bräu geschnappt (wird gleich aufgemacht!), und freudig festgestellt, dass auch das feine Neuburger Juliusbräu in Ingolstadt angekommen ist: Zu guter Letzt: Noch gute 7 Wochen, Freunde des flüssigen Hopfens! Die Braukunst Live! 2015 erwartet uns:

Das halbe Hundert ist voll – der fünfte Teil (zum Beginn der Serie). Lauter feine Biere. Alle auf ihre Art gut bis sehr gut. Die Kandidaten habe ich wie gehabt in Ingolstadts Bier-Mekka – im Donaupoint – gekauft. entspricht den Schulnoten sehr gut und gut. steht für befriedigend und für ausreichend und abwärts. Besonders gelungene Biere bekommen noch einen *: Von oben nach unten, von links nach rechts: Kehrwieder Prototyp, Schalchner 5-Korn, Mittenwalder Karwendel Hell, Mittenwalder Berg Gold Export, Zötler 1447, Bayreuther Hell, Hoppebräu Vogelwuid, Hoppebräu Wuidsau, Giesinger Dunkel, Mahrs Bräu E.T.A. Hoffmann. Fortsetzung der Serie? Auf jeden Fall! Hunderte von interessanten Gebräuen warten im Donaupoint (und überhaupt!) darauf probiert zu werden. Im Blog werde ich aber nur noch über geschmackliche Volltreffer und Besonderheiten berichten, z. B. über solche: DenWeiter Lesen

Wir schreiten voran: Der vierte Teil. Hier der Beginn der Serie. Erwartungsgemäß sensationell der „Dolden Boom“ (der Zweite – Premiere war im Frühjahr). Ein Gemeinschaftsprojekt der Riedenburger mit der New Yorker Brooklyn Brewery. Während beim „Dolden Sud“ die fortlaufenden Sude auf der Flasche benannt werden, sind bei der Rarität „Dolden Boom“ die einzelnen Flaschen nummeriert …  Stark auch der weihnachtliche Klassiker aus Titting – der Weizenbock von Gutmann. Mir diesmal ein Tick zu bitter (für ein Münchner Hell), die schwarmfinanzierte „Untergiesinger Erhellung“. Alle Biere habe ich selbstredend im Donaupoint gekauft. entspricht den Schulnoten sehr gut und gut. steht für befriedigend und für ausreichend und abwärts. Besonders gelungene Biere bekommen noch einen *: Von oben nach unten, von links nach rechts: Schäffler Bräu Zwickl, Spalter Premium Pils Nr. 1, St. GeorgenBräuWeiter Lesen

Bitte schön: Der dritte Teil. Hier Teil zwei. Tolles Märzen aus der Region (Essing). „Wuida Hund“ is echt a Hund! Und siehe da, die Riedenburger haben mit der „Martha Krieger“ ein Spezialpils für den dänischen Markt. Keine Ahnung wie es dazu gekommen ist. Kann das jemand aufklären? Alle Biere natürlich wieder aus dem Donaupoint. entspricht den Schulnoten sehr gut und gut. steht für befriedigend und für ausreichend und abwärts. Besonders gelungene Biere bekommen noch einen *: Von oben nach unten, von links nach rechts: Schneider Altbayerisches „Infanterist Deifl“ Rotbier, Schneider Märzen Spezial, Schneider Lager Dunkel, Maisel & Friends Pale Ale, Nittenauer Doldenzwerg, Baumberger Export Hell, Hoppebräu Wuida Hund, Hoppebräu Wuide Hehna, Karg Staffelsee Gold, Riedenburger Martha Krieger Spitzenpilsner. Fortsetzung

Bitte schön: Der zweite Teil. Hier Teil eins. Ich glaube, noch nie wurde so viel über Bier geredet wie momentan. Siehe exemplarisch das Braukunst Live! Festival in München (2013 und 2014). Im Mittelpunkt: „Craft Beer“. Für mich ist das zunächst einmal nichts Neues. Es ging und geht um gutes Bier. Dieses wurde schon immer kompromisslos aus erlesenen Zutaten handwerklich gebraut. Mit ausreichend Zeit. Mit der wahrnehmbaren Handschrift des Bräu. Teil der Selbstachtung einer Region. (Wieder) dazugekommen ist das Bemühen zum Erhalt der bedrohten Vielfalt, mehr noch, zu deren Neubelebung. Und natürlich die Lust am Experiment. Bier kann geschmacklich so viel mehr. Warum die Speisenbegleitung – Gang für Gang – dem Wein alleine überlassen? Gleichzeitig gilt es (weiter) das neue Bier-Spezialitätengeschäft in der Ingolstädter Altstadt zu unterstützen. Selbstverständlich habe ich dieWeiter Lesen

Seit vier Wochen ist das Einkaufen von Bierspezialitäten in Ingolstadt(!) eine wahre Wonne. Liebe Leute – nutzt das bitte auch! Ich jedenfalls habe mir fest vorgenommen, mich nach und nach durch das beachtliche Sortiment zu probieren. Die Rede ist natürlich vom Donaupoint am Rathausplatz/Ecke Sauerstraße – hier mein Bericht zur Eröffnung. Wie beim Wein auch, sollte man sich Notizen von seinen sinnlichen Eindrücken machen. Nur so behält man den Überblick … Sehr hilfreich ist dabei der Rechnungsausdruck, den es beim Kauf vor Ort gibt. Brauerei, Bier und Flaschengröße – alles vermerkt: Meine ersten zehn Kandidaten sind getrunken. Neben den Notizen (u. a. zu welcher Speise das Bier gut passen könnte) habe ich mich für ein recht einfaches Bewertungssystem entschieden. Wie hat mir das Bier geschmeckt? 🙂 entspricht den Schulnoten sehrWeiter Lesen

Herr Michael Kenne hat sich mit Leib und Seele dem Bier verschrieben. Geboren in Dresden, lebt er seit zwei Jahren in Ingolstadt. Die Craft Beer-Bewegung feiert – ausgehend von den USA über Italien – endlich auch in Deutschland die Wiederbelebung der Vielfalt, die Lust am Genussexperiment, die Wertschätzung für gute handwerklich gebraute Biere. Das Thema liegt mir bekanntlich sehr am Herzen – seht insbesondere hier, da, dort und ebenda. Wie aber kommt man an die guten Tropfen? Die spärlichen Einkaufsquellen habe ich hochgehalten – eins (gut) und zwei (eher mühsam). Internet also? Jein. Think global, act local! Und genau da kommt Herr Kenne ins Spiel und behebt das Problem. Das Erfreuliche – er macht das in der Innenstadt! In seinem Donaupoint, Rathausplatz/Ecke Sauerstraße. Der ältere Schanzer weiß – da warWeiter Lesen