Zwischen Kuchen und Schweinsbraten – die erste Uhr

Eine bemerkenswerte Geschichte beginnt Christopher Walken in Pulp Fiction mit den Worten: „Diese Uhr, diese Uhr hier, tja – die hat dein Urgroßvater während des ersten Weltkriegs erstanden.“ Uhren sind etwas ganz eigenes. Gestern hat Moritz seine erste Uhr bekommen.

Begonnen haben wir den Tag zunächst in Schwabing, im Hammerstein & Maier mit einem köstlichen, hausgemachten Orangenkuchen. Das sehr kleine Café befindet sich in der Augustenstraße 101 und wird von Petra Hammerstein und Corinna Maier geführt. Frau Hammerstein bloggt unter der Überschrift „Der Mut anderer“ (schon lange in meiner Blogroll). Seit einer Empfehlung der Kaltmamsell (noch länger in meiner Blogroll) will ich hier mal vorbeischauen. Die täglich wechselnden Mittagsgerichte, die Sandwiches, Naans, Tramezzini und Kuchen werden allesamt selbst gemacht. Die Zutaten (Biopräferenz) dafür stammen von regionalen Kleinbetrieben. Meine Empfehlung!

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Und dann war es soweit. Noch 21 min bis zum Glockenspiel:

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Den Abend haben wir in Haidhausen ausklingen lassen. Beim Besuch der jüngsten Empfehlung des Slow Food Conviviums München zum Genussführer: Dem Klinglwirt in der Balanstraße 16. Die junge Wirtin heißt Sonja Obermeier. Ihre Familie bewirtschaftete von 1905 bis in die frühen 1990er Jahre im Landkreis Ebersberg eine Dorfwirtschaft – den Klinglwirt.

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Die Bierauswahl – ja mei… Das Essen – Daumen hoch! Wir hatten Bayerische Brotsuppe mit abgeschmolzenen Zwiebeln, Schweins- und Sauerbraten (jeweils Bio von den Herrmannsdorfer Landwerkstätten).

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Auf der Heimfahrt stellte Moritz trocken fest: „Für gewöhnlich bin ich seit genau 2 Stunden und 15 min im Bett“. Neue Blickwinkel.

4 Gedanken zu „Zwischen Kuchen und Schweinsbraten – die erste Uhr

  1. Steht auf meiner Liste für den nächsten Gast, den ich zu betreuen habe (oftmals Wikinger) und der auf bayrische Küche steht. Unterstrich Küche – weil beim Anblick der Brauereisymbole schwerer Synapsen GAU : Wie man in einer weltweit einzigartigen Brauereilandschaft mit noch über 600 Brauereien allein im Freistaat diese industrielle Fertigschmeck Sude anbieten kann, entzieht sich meinem Verständnis. Was soll man dann dort trinken ? Mineralwasser ( San Pellegrino ?) Wein ( deutscher Durschnitt € 2 / Flasche im Discounter) – obwohl, einen Lichtblick gibt es – in einer Gastrokolumne der SZ stand vor einiger Zeit zu lesen dass „Löwenbräu (horribile dictu) jetzt ein unfiltriertes, trinkbares Helles herausgebracht hat“ Schaumamoi………………

  2. Pingback: 1 Jahr Hammerstein & Maier | Der Mut anderer

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