Ein kleiner Versuch zur grundsätzlichen Verortung. Zur allgemeinen Handlungsfreiheit kann man zwei Modelle unterscheiden. Einmal: „Es ist alles verboten was nicht erlaubt ist.“ Das wäre wahrlich nicht lebenswert.

Daher pflegen wir erfreulicherweise das andere Modell: „Es ist alles erlaubt, was nicht verboten ist.“ Soweit so gut. Aber wisst ihr was liebe Leute? Es liegt in der Natur dieses alternativen Gefüges – es ist gar, wenn es gedeihliches Zusammenleben und menschliche Zukunft ermöglichen soll, sein einziger Zweck – dass dann regelmäßig auch tatsächlich etwas VERBOTEN wird. Ständiges empörtes Erschrecken darüber lässt erhebliche Zweifel aufkommen ob man in der Lage ist, neben seiner Komfortzone auch das große Ganze zu betrachten. Eine gepflegte Kultur des Verbietens ist für mich die Garantin einer möglichst großen Freiheit. Zur Meidung von Missverständnissen. Von allen Grundwerten ist mir die Freiheit der mit Abstand wichtigste!

Ich wünsche Euch allen ein genussvolles und elegantes Rüberkommen in das neue Jahr. Und dort einen guten Start!

(58) – Marginalie – (60)

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