Gestern Abend. Ein warmer Sommerabend. Der Juni neigt sich dem Ende. Ein Schwirren. Ein plötzlicher Anstoß … da ist das Schlamassel:

Und mit ihm sogleich dieser wunderbare Text von Franz Kafka:

„Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt. Er lag auf seinem panzerartig harten Rücken und sah, wenn er den Kopf ein wenig hob, seinen gewölbten, braunen, von bogenförmigen Versteifungen geteilten Bauch, auf dessen Höhe sich die Bettdecke, zum gänzlichen Niedergleiten bereit, kaum noch erhalten konnte. Seine vielen, im Vergleich zu seinem sonstigen Umfang kläglich dünnen Beine flimmerten ihm hilflos vor den Augen.“ (Die Verwandlung)

Es ist hohe Zeit für den Gerippten Brachkäfer (Amphimallon solstitiale) – im Volksmund Junikäfer, in Bayern gar Junibummerl genannt. Ich reiche ihm ein Blatt – er beendet sein Malheur:

Heute ist schon Juli.

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