Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Buchsbaums liegt weitgehend in Europa. Der Buchsbaumzünsler hingegen kommt originär aus Ostasien. Als blinder Passagier im internationalen Pflanzenhandel gelangte er buchstäblich vor unsere Haustüren. Er ist eines der vielen hässlichen Kinder der „Geiz ist geil“-Mentalität …!

Der Buchsbaumzünsler hat keine Freunde. Daran ist er selbst schuld. Das verheerendste Bild auf seinem Weg vom Ei zum Falter gibt er dabei als blattvertilgende Raupe ab.

Mein Bericht will aber auf etwas anderes hinaus. Er möchte ein dankbares Hoch auf ein anderes Insekt singen, dass zu Unrecht leider nur wenig Freunde hat: Die Wespe! Sie ist in Mitteleuropa mit elf Arten vertreten. Freilich – ich gebe es ja zu – sie nervt beim Zwetschgendatschi. Aber das ist nur ein Blickwinkel.

Seit Jahren beobachte ich nämlich genussvoll ihren Umgang mit den Raupen des Zünslers im Garten. Ich sage es freiheraus: Mir gefällt es, wenn sich ihre Blicke treffen!

Und dass sie dann keine Gefangenen macht … Die Fotos entstanden 2018, 2019 und dieser Tage.

Nachtrag (18.08.20): Ist mir gerade ins Netz gegangen. Am Ende der Metamorphose:

2 Kommentare

  1. Author

    Ich vermute dich auf der Seite der Wespen Monika … Danke!

  2. wunderschöne Bilder !

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