Die Gemeine Stans liegt in der Zentralschweiz. Südlich des Vierwaldstetter Sees im Kanton Nidwalden. Dort befindet sich ein prächtiges ehemaliges Kapuzinerkloster. Das Gebäude stammt aus dem 16. Jahrhundert. Dieses wurde die letzten Jahre würdevoll renoviert und bietet seit einigen Tagen Heimat für etwas ganz Besonderes: Das CULINARIUM ALPINUM

Dessen Charta erklärt: “ … Kompetenzzentrum für Regionalkulinarik des Alpenraums … führt ein konsequent regional orientiertes Restaurant und eine Herberge mit 14 Gästezimmern. Es betreibt ein Tagungs- und Kurszentrum und bietet zum Thema Kulinarik des Alpenraums Dienstleistungen in Bildung und Beratung an … verfolgt das Ziel, die Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit der Landwirte sowie aller in der Wertschöpfungskette Beteiligten zu stärken und ihre Marktchancen zu erhöhen … pflegt mit seinen Lieferanten, Partnern, Kunden und Gästen eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit und bietet Plattformen an, auf welchen sich die verschiedenen Akteure begegnen und austauschen können … lebt eine Kultur, die den Mitarbeitenden Freiräume für teamorientiertes verantwortungsvolles Handeln und Kreativität schafft … Beim gastronomischen Angebot steht die regionale Glaubwürdigkeit im Vordergrund. Es wird vorwiegend mit authentischen und unverfälschten regionalen Produkten aus der Innerschweiz gearbeitet, vorzugsweise mit Produkten aus dem biologischen Anbau, erweitert mit Produkten aus dem Alpenraum. Ein möglichst hoher Anteil an Produkten (inklusive Getränke) wird direkt von den regionalen Produzenten bezogen, möglichst in Nidwalden und Obwalden und wo nicht möglich, aus den benachbarten Innerschweizer Kantonen.“

Meine Lieblingsvision: „Das CULINARIUM ALPINUM fördert eine umwelt- und klimaschonende, ökologisch und regional orientierte Landwirtschaft, den fairen Handel und den nachhaltigen Konsum von Lebensmitteln aus dem Alpenraum und stärkt sowohl in der Fachwelt als auch in der Bevölkerung das Wissen über die alpine Regionalkulinarik.“

Zu den Partner gehört auch Slow Food Schweiz. Betrieben wird das CULINARIUM ALPINUM von der gemeinnützigen Stiftung „Kulinarisches Erbe der Alpen“. Und das ist mein Stichwort. Spiritus Rector der ganzen Geschichte(n) ist Dominik Flammer. Ich lernte ihn persönlich 2014 auf dem Salone del Gusto in Turin kennen. Jahre zuvor rief er mich einmal beim Entstehen seines Kultbuchs Das kulinarische Erbe der Alpen an. Es ging ihm um den oberbayerischen Slow Food Blick auf das Projekt.

Zuletzt habe ich Flammer im Herbst 2017 in Zürich getroffen. Sein Tipp für ein gemeinsames Abendessen: Das Restaurant Gamper. Wenn solche Leute Ratschläge geben und dann auch noch mitessen … es war ein Bombenabend! Bis heute habe ich die feinen Pinot Noirs von Markus Ruch am Gaumen. Und ein weiteres Kultbuch – Schweizer Käse – im Schrank. Wobei – zur Zeit hat es mein Käse-Dealer.

Lieber Dominik – ich freue mich sehr für dich! Gerade weil ich weiß, wie sehr dir das CULINARIUM Herzensanliegen war und ist. Ich bin hochgespannt was sich daraus entwickeln wird. Und ich weiß, wo wir uns das nächste Mal treffen … 😉

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