Die Arche des Geschmacks – das Flaggschiff der biologischen Vielfalt von Slow Food Deutschland – hat einen neuen Passagier: die Spargelsorte Huchels Leistungsauslese. Frisch vom Spargelhof Rehm, zubereitet und aufgetischt im Gasthaus Stark, hat sie sich letzte Woche ein fröhlicher Kreis von Slow Food Ingolstadt schmecken lassen. Auch das druckfrische Slow Food Magazin 03|2022 befasst sich mit dem neuen alten Spargel.

Slow Food Lübeck verkostete dieser Tage aus gegebenem Anlass Huchels aus gleich drei verschiedenen Anbaugebieten. Nämlich aus dem Ahrensburger Land (nord-östlich von Hamburg), dem Walbecker Land (Niederrhein) und aus unserer Schrobenhausener Region – siehe hier. Ich werde mal nachfragen, ob sich das Terroir tatsächlich bemerkbar machte – und wenn ja wie.

2 Kommentare

  1. Author

    Sabrina – lieben Dank für Eure Info aus Lübeck!

  2. Hier kommt die Beurteilung von Slow Food Lübeck:
    So deutliche Geschmacksunterschiede durch den Anbau unter verschiedenen Boden- und Klimabedingungen haben alle Gäste positiv überrascht. Neben dem Ahrensburger Spargel haben wir Walbecker Spargel vom Niederrhein und Schrobenhausener Spargel aus der Nähe von Ingolstadt für das Menü dazugekauft.
    Gleich zu Beginn konnten wir Huchels Leistungsauslese mit dem Gruß aus der Küche direkt vergleichen: 3 Anbaugebiete – 3 verschiedene Geschmacksrichtungen. Da schmeckt man das Terroir!
    Die Anbaugebiete waren sehr klar zu unterscheiden. Der Niederrhein war der ausgewogenste, der aus Ingolstadt war der bitterste und der Ahrensburger der lieblichste. Wobei der Spargel aus Ahrensburg genau genommen HuchelsAlpha ist.
    Bei der Schrobenhausener Variante stellte sich zusätzlich die Frage, ob es nur am Boden liegt oder auch am offenen Anbau ohne Folie?
    Im Vergleich zu „normalem“ Spargel ist der Huchel wesentlich ausgeprägter und charaktervoller.
    Unbedingt nachmachen!!!
    Genussvolle Grüße
    Sabrina Buchholz

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