Das dürfte hier fast garantiert sein. In der Reihe „Moritz am Samstag – Samstagmittag, vom Markt in die Kirche, ein paar Schritte nur, aus der Hektik in die Stille, geschenkte Zeit.“ Die kleine Alltagsperle in der ältesten Kirche der Stadt wurde letztes Jahr von Christian Ledl ins Leben gerufen. Heute durfte ich zwischen feinen Orgelklängen einige Anregungen geben. Es ging um Dinge, die ein Leben reicher machen. Wer dabei war weiß jetzt – Dave Brubeck, Parkplätze für Stöcke und Slow Food sind dazu in der Lage.


In Sachen Pilze wurden wir es heuer leider nicht. Es war deutlich zu heiß und zu trocken. Auf dem Wochenmarkt allerdings … Dabei beschäftigt mich stets die selbe Frage. Wie machen die das in Bayern (diese Herkunft ist für mich nicht verhandelbar)? In Art. 141 III Bayerische Verfassung heißt es: “ … die Aneignung wildwachsender Waldfrüchte in ortsüblichem Umfang ist jedermann gestattet.“ Und in § 39 III Bundesnaturschutzgesetz steht: „Jeder darf […] Pilze […] aus der Natur an Stellen, die keinem Betretungsverbot unterliegen, in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf pfleglich entnehmen und sich aneignen.“ Hat da wirklich jeder eine notwendige Genehmigung? Und werden diese ernsthaft kontrolliert? Wie auch immer – köstlich waren sie allemal.





