Jahreswechsel. Wieder einer. Den gescheiten Gerhard Polt hörte ich dieser Tage: „Man sagt so schön – die Zeit vergeht. Die Zeit vergeht überhaupt nicht. Wir vergehen.“ Daran musste ich denken, als ich jetzt mein Portemonnaie ersetzte. Die Zeit der schönen Patina ist vorbei. Und bevor es zerfällt … Das treue Stück hat mir sehr lange gedient. Deshalb habe ich mich wieder für das gleiche Modell entschieden. Im Nebeneinander wird Zeit sichtbar.




Die Geldbörse, der Geldbeutel wurde – so lässt mich ein darin gefundenes Kärtchen wissen – von der Feintäschnermeisterei Matthias Ulbrich in Marktrodach exklusiv für Manufactum hergestellt.
Ich benötige in der Tat alle der acht Kartenfächer, die zwei Geldscheinfächer, das Münzfach und vor allem die drei Zusatzfächer. Es gibt keinen Leerraum. Und dabei habe ich keinen Ballast an Bord – schon gar nicht diesen. Ich gebe freilich zu, auch Ausstattungen mit mir zu führen, an die vielleicht noch nicht jeder gedacht hat. Als Beispiel mag nachfolgender Zettel dienen; vielleicht eine Anregung?!

Nach dem Film „Die Wutprobe“ (Originaltitel: Anger Management) aus dem Jahr 2003 (Regie: Peter Segal|in den Hauptrollen: Jack Nicholson und Adam Sandler) habe ich ihn mir sogleich hingelegt. Vielleicht möchte ich irgendwo, irgendwann damit arbeiten. Gut, dass ich ihn dann dabei habe. Falls jemandem die Szene nicht geläufig sein sollte … ➜
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